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Geschichte

Erschaffungsmythen



Viele sind der Ansicht, der Ursprung dieser sogenannten “Krankheit” liege bei den Vampiren. Alte Überlieferungen berichten davon, dass frühe Vampire grausame Versuche an Menschen und sogar an ihren eigenen Nachkommen durchgeführt haben sollen. Über ihre Beweggründe ist man sich bis heute uneins. Ob diese Experimente in römischen Tempeln, in den Werkstätten mittelalterlicher Alchemisten oder in den Geheimbünden des 19. Jahrhunderts stattfanden, darüber streitet man sich. Je nachdem, wer die Geschichte erzählt, wollten die Vampire entweder den Fluch ihres eigenen Daseins überwinden – oder eine neue Art von Dienern erschaffen: stark, gefügig und leicht zu beherrschen. Doch in einem Punkt sind sich alle Legenden einig: Dass die heutigen, frei umherziehenden Werwölfe existieren, war niemals so geplant.

Trotz dieses Fehlschlags wussten die Vampire die ersten Werwölfe für sich zu nutzen. Man sagt, sie hätten sie als lebende Waffen in ihre Kriege geschickt – gegen Hexen, Gestaltwandler und sogar gegen Menschen. Wer der erste war, dem die Flucht gelang, ist ebenso unbekannt wie sein Name. Sicher ist nur: Seit jener Nacht ziehen sie ungebunden durch die Welt, getrieben von Hunger und Instinkt. Und viele andere Wesen sind überzeugt, dass diese Geschöpfe niemals hätten entkommen dürfen. Die eigentliche Frage ist nur, welche Rasse es als nächste schaffen wird, den sogenannten Mondkindern erneut einen fremden Willen aufzuzwingen.

Doch nicht alle stimmen diesem Gedanken zu. Es gibt auch jene, die fordern, die Werwölfe zu heilen statt sie zu versklaven. Niemand bestreitet die Gefahr, die von ihnen ausgeht, noch ihren unstillbaren Hunger nach Fleisch. Besonders wohlgesinnte Hexen vertreten jedoch die Ansicht, dass jede Krankheit eines Tages geheilt werden könne. Diese Hoffnung nährt ein anderer Entstehungsmythos: Er erzählt von einem Hexer, dessen treuer Gefährte der erste Werwolf geworden sein soll. Als der Magier während der Inquisition gefangen genommen, in einem Schauprozess verurteilt und 1330 in Toulouse verbrannt wurde, versuchte er in letzter Verzweiflung zu überleben. Mit einem Zauber verließ sein Geist den brennenden Körper und fuhr in den Leib seines Begleiters – eines Grauwolfs. Doch der Schmerz der Flammen raubte ihm die Kontrolle. Der sanfte Teil seines Wesens zerbrach, und zurück blieb nur brennender Zorn. In der ersten Vollmondnacht brach diese Wut aus dem Tier hervor. Niemand konnte den verwandelten Wolf aufhalten, und so floh er in die Wälder und zog weitere Menschen in den Bann des Mondes.

Andere Werwölfe wiederum lehnen sowohl Vampire als auch Hexen als ihre Schöpfer ab. Sie sehen ihre Ursprünge im Jahr 43 n. Chr., auf den britischen Inseln, bei den Kelten, die sich gegen die römische Eroberung wehrten. Nach Caesar setzte Augustus den Feldzug fort. Die Kelten waren nicht nur furchtlose Krieger – ihre Druiden, geistige Führer und Hüter der alten Mächte galten als außergewöhnlich mächtig. Der Legende nach riefen sieben der stärksten Druiden in einem großen Ritual die Geister der Natur an und baten um Hilfe. Sie opferten ihre menschlichen Körper, um als etwas Neues wiedergeboren zu werden: schneller, stärker und tödlicher als je zuvor – eine lebendige Naturgewalt. Doch die Natur ist unberechenbar. Als die Menschen sahen, dass die Sieben begannen, Menschenfleisch zu fressen, wuchs die Furcht. Man vertrieb sie, und aus ihnen ging schließlich die Blutlinie der Werwölfe hervor.

Manche Erzählungen führen die Geschichte sogar noch weiter zurück, bis ins alte Griechenland. Dort soll einst der arkadische König Lykaon in einen reißenden Wolf verwandelt worden sein, nachdem er bei einem Festmahl Menschenfleisch unter die Speisen gemischt hatte. Dieser Fluch ging auch auf seine Söhne über. Sie wurden zu grausamen Kriegsherren, die Angst und Tod verbreiteten – und, so heißt es, bei Vollmond die Gestalt wilder Bestien annahmen.