Bei Amuletten handelt es sich meistens um einen Schmuckgegenstand, der entweder als Kettenanhänger oder Ring am Körper getragen werden muss. Amulette sind immer an einen Träger gebunden und können nicht weitergegeben werden.
Schwächere Amulette können von allen Hexen und Hexer hergestellt werden, wobei die Stärke der Wirkung von der jeweiligen Stufe der Hexe abhängig ist, die das Amulett erstellt hat.
Starke Amulette können nur von Moriamantinnen hergestellt werden.
Jedes hergestellte Amulett trägt die magische Signatur von der Hexe, die das Amulett hergestellt hat. Die magische Signatur ist dabei so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Die magischen Signaturen können sowohl von Hexen, als auch von Dämonen gelesen werden.
Ein Amulett kann sowohl positive als auch negative Effekte besitzen.
Herstellung
Das zu verzaubernde Amulett muss in ein mit Kohle gezeichnetes Pentagramm gelegt werden. Auf den fünf Zacken des Pentagrams wird je eine Bienenwachskerze platziert und gegen den Uhrzeigersinn angezündet.
Das zu verzauberndes Amulett wird sieben Tropfen Schmelzwasser beträufelt.
Bei einer guten Wirkung werden zudem zwei Schwanenfedern auf das Amulett gelegt. Bei einer bösen Wirkung muss eine lebende Krähe geopfert und das Amulett mit dem noch warmen Blut der Krähe bestrichen werden.
Die Hexe braucht nun ungestörte Konzentration. Eine Beschädigung des Runenkreises muss unbedingt vermieden werden, da die ausführende Hexe sonst Schaden erleidet.
Der Satz „Spiritus quos voco in hoc ornamento colligo potestatem“ muss siebenunsiebzig Mal wiederholt werden.
Zuletzt wird ein Tropfen Blut und von der Hexe auf das Amulett geträufelt. Das Amulett kann nun aus dem Pentagramm entnommen und muss stattdessen mit Haaren oder Fingernägeln vom angedachten Träger in Tierhaut eingewickelt werden.
Das Amulett muss nun vierzundzwanzig Stunden in dem der Tierhaut ruhen, bevor es seine Wirkung entfaltet.
Zerstörung
Ein Amulett verliert seine Wirkung, wenn der Erschaffer getötet wird.
Ansonsten kann die erschaffende Hexe das Amulett wieder aufheben.
Das Amulett muss durch Feuer zerstört werden, wobei eine handvoll Lavendel ins Feuer gestreut wird.
Dabei muss folgender Satz geflüstert werden: „Praeteritum beneficium, spiritus qui ei vires dederunt“ .
Schwache Amulette:
Amulett der Schmerzenslinderung:
Der Träger dieses Amulettes erfährt eine Linderung seiner Schmerzen. Allerdings hat es keinerlei heilende Wirkung und ist damit kein Lebensretter. Es hilft beispielsweise gegen Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, die Schmerzen eines gebrochenen Armes, etc. Sobald das Amulett abgenommen wird, kehren die Schmerzen aber zurück
Amulett der Schmerzen
Der Träger dieses Amulettes kann demjenigen, den er berührt, absichtlich einen stechenden Schmerz zufügen. Obwohl dieser Schmerz an einen Herzinfarkt erinnert, führt er nicht zu dauerhaften Schäden und verursacht keine äußeren Verletzungen. Er hallt jedoch noch etwa 5 Minuten nach, bevor er abebbt.
Amulett der Ortung
Das Amulett der Ortung besteht im Grunde aus zwei voneinander abhängigen Amuletten. Es ist möglich, dass eine gegenseitige Ortung sowie eine einseitige Ortung eines Trägers erfolgt.
Starke Amulette
Schutzamulett
Das Amulett bewahrt seinen Träger vor Gefahren. Einerseits wirkt es wie ein sechster Sinn, andererseits aktiviert es einen magischen Schutzkreis, der sich bei einem direkten körperlichen Angriff wie eine dünne, schimmernde Hülle über den Körper des Trägers legt. Der Schutzkreis kann nicht durchdrungen werden, bringt jedoch auch Nachteile mit sich. Eine Hexe kann keine eigenen Zauber wirken, Wandler und Werwölfe können ihre Gestalt nicht ändern, und Vampire sowie Dämonen können ihre übernatürlichen Fähigkeiten nicht einsetzen.
Amulett der Täuschung
Dieses Amulett erlaubt es seinem Träger, das eigene Erscheinungsbild zu ändern. Das Geschlecht bleibt unverändert, jedoch können alle anderen Erscheinungsmerkmale wie Augenfarbe, Haarfarbe, Stimme und Körpergröße beeinflusst werden.
