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Aurelian Mowbray
Daddy's Darling

InGame-Posts: 3
Registriert seit: 16.04.2026
Letzter Besuch: 12.06.2026, 20:40
Status: Offline


Avatarperson: George Blagden
Wesen: Vampir - Iuvenal (Stufe II)
Wohnort: Tatham
Status: Single
Aussehen: Größe: 175 cm | Augenfarbe: klares hellblau | Haarfarbe: dunkelbraun | Statur: schlank, fein gebaut, eher zierlich als kräftig
Aurenfarbe: Blau mit einem Hauch von Violett und einem schwachen Schwarzanteil
Postingfrequenz: Etwa alle 2 Wochen

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20.07.2012 "Nimm, was du begehrst!"
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Vom Fight Club auf dem Weg zum Mowbray-Anwesen.
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Who am I?


These are my roots.



Name & Deckname


früher: Samuel Ashton (erhalten durch das Waisenhaus, in dem er aufgewachsen ist)
heute: Aurelian Mowbray

Alter & Geburtstag


echt: 191 Jahre (23 Jahre als Mensch + 168 Jahre Vampir) | 14.10.1820 | Philadelphia (Pennsylvania)
Ausweis: 22 Jahre | 14.10.1989 | New York City

Todestag / Wandlung zum Vampir: 19.11.1843

Herkunft


Philadelphia Orphan Asylum (Waisenhaus)
Philadelphia (Pennsylvania)

Bildung


  • Aurelian erhielt seine grundlegende Bildung im Philadelphia Orphan Asylum, in dem er aufwuchs. Dort wurden ihm Lesen, Schreiben sowie einfache mathematische Kenntnisse vermittelt, ergänzt durch eine stark religiös geprägte Erziehung, die Werte wie Gehorsam, Disziplin und Demut in den Vordergrund stellte.
  • Darüber hinaus erlernte er praktische Fähigkeiten, die auf ein späteres, selbstständiges Leben vorbereiten sollten, wenngleich individuelle Förderung oder weiterführende Bildung kaum vorgesehen waren.
  • Seine ruhige, bedachte Ausdrucksweise und sein feines Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken entwickelten sich weniger aus seiner schulischen Ausbildung, als vielmehr aus seiner eigenen Natur und den Erfahrungen innerhalb des Waisenhauses.
  • Im Laufe seines vampirischen Daseins jedoch erweiterte Aurelian seine Kenntnisse erheblich. Getrieben von eigener Neugier und einem feinen Gespür für die Welt um ihn herum, eignete er sich vieles eigenständig an, während er zugleich von der gezielten Förderung durch Alden profitierte. Auf diese Weise entwickelte sich seine Bildung über die Jahre hinweg weit über das ursprüngliche Maß hinaus und nahm zunehmend jene kultivierte, differenzierte Form an, die ihn heute auszeichnet.

Beruf/Job


Aurelian widmet sich dem Kunsthandel und bewegt sich damit in einer Welt, die seiner eigenen Natur auf beinahe mühelose Weise entspricht. Er handelt mit ausgewählten Gemälden, Skulpturen und seltenen Kunstobjekten, wobei sein Augenmerk weniger auf reinem Profit, als vielmehr auf Ausdruck, Geschichte und Wirkung eines Werkes liegt. Sein Geschäft agiert vornehmlich im Hintergrund – diskret, exklusiv und auf ein ausgewähltes Klientel beschränkt, das sowohl aus vermögenden Menschen als auch aus übernatürlichen Wesen besteht. Öffentliche Präsenz meidet er dabei ebenso wie laute Inszenierungen. Stattdessen bevorzugt er private Besichtigungen und persönliche Kontakte, die sich meist in den späten Abendstunden ergeben. Für den organisatorischen Ablauf während des Tages greift Aurelian auf sorgfältig ausgewähltes, menschliches Personal zurück, dem er vertraut und seine Angelegenheiten mit der nötigen Diskretion behandelt. Den Einsatz vampirischer Manipulation vermeidet er dabei weitestgehend, da er es vorzieht, die Aufrichtigkeit und Beweggründe seines Gegenübers unverfälscht zu erkennen.
Abseits des eigentlichen Handels dient ihm seine Tätigkeit zugleich als Zugang zu Informationen. In Gesprächen, Beobachtungen und Begegnungen sammelt er Eindrücke und Wissen, das er mit ruhiger Selbstverständlichkeit einordnet – und das nicht selten auch innerhalb des Clans von Wert ist, ohne dass er sich je offen als Informationsquelle positionieren müsste.

Familie


Leibliche Eltern:
Name und Identität seiner leiblichen Eltern sind nicht überliefert. Samuel wurde im Säuglingsalter in das Philadelphia Orphan Asylum gegeben, ohne dass verwertbare Angaben zu seiner Herkunft hinterlassen wurden. Ob es sich um bewusste Aufgabe, Verlust oder andere Umstände handelte, blieb stets unklar und wurde ihm gegenüber nie aufgeklärt.

Übernatürliche Familie


Erschaffer: Alden Mowbray | *1428 | 584 Jahre | Vampir | Patriarch des Mowbray-Clans

"Alden ist für mich weit mehr als nur mein Erschaffer. Er ist der Ursprung meines jetzigen Daseins und zugleich der Anker, an dem ich mich orientiere. In seiner Nähe finde ich eine Ruhe, die ich lange Zeit nicht kannte, und eine Form von Beständigkeit, die mich hält, selbst wenn alles andere in Bewegung gerät. Ich habe früh verstanden, welche Stellung er innerhalb des Clans einnimmt, und ich erkenne sie an, ohne sie in Frage zu stellen. Die Strukturen, die er geschaffen hat, sind klar, und ich bewege mich darin mit einem Bewusstsein, das weder blind noch widerständig ist. Vielmehr habe ich gelernt, meinen Platz darin zu finden, ohne mich darin zu verlieren. Was zwischen uns besteht, lässt sich jedoch nicht allein über Hierarchie oder Zugehörigkeit erklären. Es ist… mehr. Tiefer. Persönlicher. Ich empfinde eine Verbundenheit zu ihm, die über das hinausgeht, was man erwarten würde, und auch wenn ich weiß, dass ich ihn nicht für mich allein beanspruchen kann, ändert das nichts an dem, was er für mich ist. Ich nehme, was er mir gibt – seine Nähe, seine Aufmerksamkeit, seine Gegenwart – und halte daran fest, ohne Forderungen zu stellen. Nicht, weil ich nichts begehre, sondern weil ich gelernt habe, dass nicht alles, was man fühlt, einen Anspruch erhebt. Und doch gibt es Momente, in denen sich etwas in mir regt. Ein leiser Zweifel vielleicht. Oder der Wunsch, zu wissen, ob ich für ihn mehr bin als das, was ich nach außen hin darstelle. In solchen Augenblicken neige ich dazu, ihn auf meine Weise herauszufordern, auf behutsame Weise. Nicht um Grenzen zu verschieben, sondern um sicherzugehen, dass das Band zwischen uns noch besteht. Vielleicht ist es genau das, was uns ausmacht: dass ich bleibe. Nicht aus Pflicht oder aus Gewohnheit, sondern weil ich es will. Weil er es ist."

"Bruder": Ezra Mowbray | *1661 | 351 Jahre | Vampir | CEO in verschiedenen Familiengeschäften, Besitzer des Nox-Clubs & Komponist/ Musiker

"Ezra gehörte zu jenen, die ich anfangs ebenso aufmerksam beobachtete wie die anderen. Nicht aus Misstrauen, sondern weil ich verstehen wollte, mit wem ich es zu tun hatte. Mit der Zeit entwickelte sich zwischen uns ein gutes Verhältnis. Wir mussten es nicht aussprechen, doch wir wussten, was wir aneinander hatten. Ich strebte nie nach denselben Dingen wie er, doch das stand dem nicht im Weg. Ich respektiere ihn und seine Art, unabhängig davon, ob wir in allem übereinstimmen.
Er ist sich bewusst, welche Rolle ich zwischen ihm und Devarius einnehme, und stellt sie nicht infrage. Dass er meine Versuche, Spannungen auszugleichen, anerkennt, weiß ich zu schätzen. Auch dann, wenn sie nicht immer den gewünschten Erfolg haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, und ich begegne ihm dafür mit derselben Haltung. Es gibt Momente, in denen unsere Unterschiede deutlicher werden, doch sie führen selten zu Reibung. Zwischen uns besteht kein Bedürfnis nach Konkurrenz, sondern ein ruhiges, verlässliches Gleichgewicht.
Sein Klavierspiel gehört zu den wenigen Dingen, die mich dazu bringen, einfach zuzuhören, ohne dabei etwas anderes im Blick zu behalten. Ich schätze sein Können und lasse ihn das auch wissen, ohne daraus mehr zu machen, als es ist. Es ist eine Form der Anerkennung, die keiner weiteren Erklärung bedarf."


* "Brüder":
Devarius Mowbray | 285 Jahre
Melias Mowbray | 38 Jahre

Gestaltwandler (Harpyie): Ezekiel Fergezar | *1801 | 211 Jahre | Professioneller MMA-Kämpfer & Aldens Leibwächter

"Ezekiel gehörte ebenfalls zu jenen, die ich aufmerksam beobachtete, wann immer sich mir die Gelegenheit bot, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie er sich bewegte, wie er handelte und woran er sich orientierte. Es dauerte nicht lange, bis ich erkannte, dass seine Loyalität eindeutig war. Er stand hinter Alden, ohne zu zögern, und das allein reichte aus, um ihn für mich einzuordnen. Unser Verhältnis ist nicht von Nähe im herkömmlichen Sinne geprägt, doch es ist verlässlich. Wir respektieren einander, weil wir denselben Ursprung unserer Loyalität teilen. Alles Weitere ist zweitrangig. Zwischen uns besteht ein stilles Einvernehmen. Wir wissen nicht viel voneinander, zumindest nicht in einer Weise, die man als persönlich bezeichnen würde. Doch es ist auch nicht notwendig. Er sucht mich hin und wieder auf, wenn er zur Ruhe kommen will. Dabei stehen keine tiefsinnigen Gespräche im Vordergrund, sondern vielmehr die Ruhe selbst. Wir sprechen wenig, und doch wirkt es nicht fehl am Platz.
Gelegentlich trainiere ich mit ihm. Nicht aus Ehrgeiz, sondern aus dem Bewusstsein heraus, dass es notwendig sein kann, sich verteidigen zu können. Ezekiel hält sich dabei nicht mit Worten auf und zeigt stattdessen, worauf es ankommt. Und ich nehme an, was er mir zeigt, und gebe ihm im Gegenzug nichts weiter als meine Aufmerksamkeit. Es ist ein Austausch, der keiner weiteren Erklärung bedarf."


* Hexe & persönliche Beraterin Aldens: Maevis Sinclair | 207 Jahre

* Für die noch nicht aktiv bespielten Brüder sowie der zum Clan gehörenden Hexe gibt's vorerst nur eine kurze Beschreibung zur Beziehung:

"Die Beziehungen zu meinen Brüdern und der engen, vertrauten Hexe unseres Clans sind vielschichtig und nicht in feste Formen zu pressen. Sie entstehen aus Begegnungen, aus Momenten und aus dem, was zwischen den Zeilen liegt. Ich begegne ihnen mit Aufmerksamkeit und einem offenen Blick für das, was oft unausgesprochen bleibt. Es kommt vor, dass andere die Nähe zu mir suchen, ohne dass ich aktiv danach strebe. Vielleicht, weil Stille manchmal mehr Raum bietet als Worte. Oder weil es leichter fällt, sich dort aufzuhalten, wo kein Urteil erwartet wird."


Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: 175 cm
Haarfarbe: Dunkelbraun (wenn sie länger sind, leicht gewellt)
Augenfarbe: klares Hellblau
Statur: schlank, fein gebaut, eher zierlich als kräftig
Kleidungsstil: schlicht, gepflegt und stilvoll; bevorzugt gut geschnittene Kleidung in gedeckten Farben, meist modern mit klassischer Note

Wirkung auf andere:
  • wirkt auf viele Personen ruhig, zugänglich und vertrauenswürdig
  • besitzt eine natürliche, unaufdringliche Ausstrahlung, die andere in seiner Nähe entspannen lässt
  • wird häufig als "angenehm" oder "leicht einnehmend" wahrgenommen, ohne aktiv danach zu streben
  • zieht Blicke eher durch Präsenz als durch Auffälligkeit auf sich
  • wirkt selten bedrohlich, selbst in angespannten Situationen
  • besitzt eine subtile, vampirische Anziehung, die sich eher leise als überwältigend entfaltet
  • sein Blick kann intensiv und durchdringend wirken, ohne dabei aufdringlich zu erscheinen
  • andere öffnen sich ihm oft schneller, als sie es beabsichtigen

Charakterliche Eigenschaften


    Stärken:
  • besonnen
  • diplomatisch
  • feinfühlig
  • bedächtig
  • wortgewandt
  • einnehmend (auf leise Weise)
  • aufmerksam
  • ausgeglichen
  • geduldig
  • selbstbeherrscht
  • anpassungsfähig
  • verbindend
  • kultiviert
  • reflektiert
  • loyal
  • zurückhaltend
  • geistreich
  • vertrauenerweckend
  • schlichtend
  • lenkend im Hintergrund
  • situationsbewusst
  • deeskalierend
    Schwächen:
  • nachgiebig
  • selbstaufopfernd
  • zurückgezogen
  • verschlossen
  • zögerlich
  • übermäßig rücksichtsvoll
  • innerlich verletzlich
  • stellt eigene Bedürfnisse zurück
  • emotional abhängig (vor allem von Alden)
  • idealisierend
  • kann sich emotional nur schwer lösen
  • neigt zum Rückzug ins Gedankliche
  • unterschätzt eigene Wirkung
  • schützt andere mehr als sich selbst
  • ist über Alden angreifbar
    Vorlieben:
  • stille Stunden der Nacht
  • kunstvolle Darstellungen (Gemälde, Skulpturen)
  • Kunsthandel & das Entdecken besonderer Werke
  • klassische Musik
  • feinsinnige Gespräche
  • gepflegte Umgangsformen
  • zurückhaltender Luxus
  • gedämpftes Licht
  • Bücher und schriftliche Werke
  • ästhetische Räume
  • ruhige Gesellschaft
  • aufrichtige Zuneigung
  • geistiger Austausch
  • Beobachtung zwischenmenschlicher Dynamiken
  • dezente Eleganz
  • körperliche Nähe (in vertrautem Rahmen)
  • Harmonie im Miteinander
  • natürliche, unverfälschte Gerüche
  • eine ruhige, geordnete Umgebung
    Abneigungen:
  • laute, aufdringliche Geräuschkulissen
  • grobe Umgangsformen
  • unnötige Brutalität
  • offene Machtdemonstrationen
  • Respektlosigkeit
  • Unbeherrschtheit
  • falsche Freundlichkeit
  • aufgesetzte Moral
  • Hektik und Unruhe
  • Zwang und Druck
  • emotionale Kälte
  • platte Oberflächlichkeit
  • vorschnelle Urteile
  • rücksichtslose Dominanz
  • mangelnde Diskretion
  • aufdringliche Neugier
  • künstliche, überladene Gerüche
  • unerwünschte körperliche Berührungen durch Fremde
  • körperliche Nähe zu Vampiren außerhalb des Clans ohne Vertrauen
    Besonderheiten:
  • spricht meist ruhig und bedacht, selten vorschnell
  • hält Blickkontakt bewusst dosiert; bei ihm nicht vertrauten Vampiren vermeidet er längeren Augenkontakt, um sich nicht angreifbar zu machen
  • beobachtet Gespräche aufmerksam und greift bei Bedarf ruhig lenkend ein
  • nimmt Spannungen früh wahr und wirkt ihnen ruhig entgegen
  • lenkt Situationen oft, ohne dass es für Außenstehende offensichtlich ist
  • bewegt sich auffallend lautlos, selbst ohne es bewusst anzustreben
  • hat die Angewohnheit, Gegenstände (z. B. Bücher oder Kunstwerke) flüchtig mit den Fingerspitzen zu berühren
  • wirkt häufig gedankenverloren, ohne dabei unaufmerksam zu sein
  • reagiert sensibel auf Stimmungen und unausgesprochene Spannungen
  • vermeidet es, anderen ins Wort zu fallen
  • zeigt körperliche Nähe nur sehr gezielt und bewusst
  • verweilt gelegentlich länger an Orten, die eine gewisse Ruhe ausstrahlen
  • spricht selten laut oder impulsiv
  • kann längere Zeit schweigend in Gesellschaft verbringen, ohne Unruhe auszustrahlen
  • neigt dazu, sich unauffällig im Hintergrund zu positionieren
  • merkt sich kleine Details über Personen, ohne sie direkt anzusprechen
  • lässt sich nur selten zu offenen Gefühlsäußerungen hinreißen

  • in Bezug auf Alden:
  • empfindet es als reizvoll und vertraut, wenn Alden in intimen Momenten die Führung übernimmt
  • sucht in seiner Nähe unbewusst Orientierung an dessen Reaktionen und Stimmung
  • verharrt gelegentlich einen Moment länger in seiner Nähe, als es notwendig wäre
  • reagiert auf subtile Zeichen von Aufmerksamkeit seitens Alden besonders sensibel
  • zieht sich nicht zurück, wenn Aldens Aufmerksamkeit ausbleibt, wird jedoch stiller und in sich gekehrter
  • beobachtet Alden in solchen Momenten aufmerksamer, ohne dies offen zu zeigen
  • neigt dazu, durch kleine, kaum merkliche Impulse seine Aufmerksamkeit erneut auf sich zu lenken

Gesinnung


(loyal) ambivalent
  • Aurelians Loyalität gilt in erster Linie dem Mowbray-Clan und insbesondere Alden, dessen Einfluss und Schutz seine Stellung maßgeblich bestimmen. Innerhalb der Familie nimmt er eine verbindende und ausgleichende Rolle ein und sieht es als seine Aufgabe, Spannungen früh zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken, ohne die Autorität des Patriarchen infrage zu stellen.
  • Innerhalb der Strukturen des Hauses des Blutes bewegt sich Aurelian, ohne deren Ideologie uneingeschränkt zu teilen. Die Überzeugung von der Überlegenheit der Vampire erkennt er als gegeben an, lehnt jedoch deren Auslebung in Form unnötiger Grausamkeit oder willkürlicher Gewalt innerlich ab. Nach außen hin ordnet er sich den bestehenden Hierarchien unter. Er tritt respektvoll, kontrolliert und unauffällig auf, ohne Anlass zu geben, seine Haltung oder Beweggründe in Frage zu stellen.
  • Seine Position nutzt er, um Informationen zu gewinnen und im Sinne des Clans weiterzugeben. Dabei bezieht er nur selten offen Stellung und nimmt stattdessen bevorzugt subtil Einfluss. In seinem Auftreten wahrt er stets die Balance zwischen Zurückhaltung und Präsenz. Genug, um nicht übersehen zu werden, doch niemals so viel, dass er in den Fokus gerät. Seine Rolle als stiller Beobachter und vermittelnde Instanz lässt ihn für andere berechenbar erscheinen, während seine tatsächlichen Absichten und Einschätzungen meist im Verborgenen bleiben.
  • Außerhalb von Clan und Haus tritt Aurelian ruhig, zurückhaltend und unaufdringlich auf. Er vermeidet es, Macht offen zur Schau zu stellen, und fügt sich lieber in bestehende Strukturen ein, als sie sichtbar zu dominieren. Im Umgang mit Menschen zeigt er sich zugänglich, höflich und von einer sanften, vertrauenerweckenden Präsenz. Er vermittelt ihnen ein Gefühl von Sicherheit und begegnet ihnen mit einer Zurückhaltung, die eher beruhigt als beunruhigt, ohne dabei seine eigene Natur preiszugeben.
  • Anderen Übernatürlichen gegenüber wahrt er eine bewusst kontrollierte Distanz. Er begegnet ihnen respektvoll, jedoch nie unbedacht und bleibt aufmerksam für unterschwellige Spannungen oder verborgene Absichten. Nähe lässt er nur dort zu, wo er sie selbst für angemessen hält. Sein Auftreten ist geprägt von einer leisen Präsenz, die Vertrauen schafft, ohne Aufmerksamkeit einzufordern. Ein Verhalten, das es ihm ermöglicht, sich frei zwischen verschiedenen Kreisen zu bewegen, ohne dabei seine tatsächliche Zugehörigkeit oder Absichten offenzulegen.


You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Vampir - Iuvenal (Stufe II)

Fähigkeiten


Neben den vampirischen Fähigkeiten hat Aurelian folgende nicht übernatürliche besondere Fähigkeiten:
  • fundierte Kenntnisse im Kunsthandel (Bewertung, Auswahl und Vermittlung von Werken)
  • kunsthistorisches Fachwissen (insbesondere europäische Epochen)
  • sicheres Gespür für Marktwerte und Wertentwicklung im Kunsthandel
  • kuratieren und zusammenstellen von Kunstsammlungen (persönliche Leidenschaft)
  • Fechtkunst und grundlegender Schwertkampf (durch Alden vermittelt)
  • verfassen gehobener Korrespondenz (Briefe, geschäftliche Schreiben)
  • Verhandlungstechniken (ruhig, subtil, zielgerichtet)
  • Informationsbeschaffung und -auswertung (diskret und strukturiert)
  • Kenntnisse gesellschaftlicher Etikette (historisch und modern angepasst)
Fremdsprachen:
  • fließend: Englisch (Muttersprache), Französisch, Italienisch
  • konversationssicher: Spanisch (durch Kontakte & Reisen)
  • fortgeschritten: Latein (durch Bildung & alte Texte)
  • Grundkenntnisse: Deutsch (Handel)

Zugehörigkeit


Mowbray-Clan & Haus des Blutes

Aurenfarbe


Blau mit einem Hauch von Violett und einem schwachen Schwarzanteil


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …



1820 - 1843 | Leben als Mensch


"Ich erinnere mich nicht an meine Eltern. Was immer von ihnen hätte bleiben können, ist längst verblasst, als hätte es nie etwas gegeben, an das ich mich hätte halten können. Meine ersten klaren Erinnerungen beginnen mit dem Orphan Asylum in Philadelphia, einem Ort, der weniger einem Zuhause glich als vielmehr einer Einrichtung, die darauf ausgelegt war, Ordnung zu schaffen, Disziplin zu lehren und aus uns etwas zu formen, das man eines Tages würde gebrauchen können. Was in diesem Gefüge keinen Platz hatte, war Nähe. Zuwendung war kein Bestandteil dessen, was man uns zugestand, und so lernte ich früh, nicht nur meine Handlungen, sondern auch meine Erwartungen zu begrenzen. Und doch blieb etwas, das sich nicht vollständig unterdrücken ließ. Ein leiser Wunsch, der sich nicht in Worte fassen ließ und sich gerade deshalb jeder Kontrolle entzog.
Unser Alltag folgte festen Regeln, die selten hinterfragt und noch seltener erklärt wurden. Es gab Zeiten für Arbeit, Zeiten für Unterricht und Zeiten, in denen man schlicht zu funktionieren hatte. Auffallen war dabei nichts, das man sich erlauben konnte. Ich lernte das nicht durch Worte, sondern durch Erfahrung.

Ich war vielleicht zwölf oder dreizehn Jahre alt, als ich zum ersten Mal verstand, was es bedeutete, im falschen Moment gesehen zu werden. Es war keine große Verfehlung gewesen. Zumindest nicht in meinen Augen. Ich hatte mich verspätet, weil ich einem jüngeren Kind geholfen hatte, das gestürzt war und sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Für einen Moment hatte ich geglaubt, dass dies von Bedeutung wäre, dass es vielleicht sogar richtig gewesen war. Doch als ich schließlich den Raum betrat, waren die Blicke bereits auf mich gerichtet, und ich wusste sofort, dass ich einen Fehler begangen hatte. Die Strafe folgte ohne Zögern und ohne jede Form von Nachsicht. Man ließ mich nicht erklären, weshalb ich zu spät war, und selbst wenn man es getan hätte, hätte es nichts geändert. Ich erinnere mich weniger an den Schmerz selbst als an das Gefühl, ausgeliefert zu sein. An das Bewusstsein, dass es in diesem Moment keine Rolle spielte, was richtig oder falsch gewesen war. Es zählte allein, dass ich aus der Reihe getreten war. Was sich jedoch noch tiefer einprägte als alles andere, war der Blick der anderen. Keiner zeigte Mitleid und niemand wagte es, offenen Widerspruch zu leisten. In jedem Gesicht sah ich nur dieses stille Einvernehmen, dass genau dies die Konsequenz war, die zu erwarten gewesen war. In diesem Moment begriff ich, dass es nicht genügte, sich korrekt zu verhalten, sondern dass es darum ging, gar nicht erst aufzufallen. Nicht gesehen zu werden bedeutete Sicherheit. Alles andere war ein Risiko. Und doch war es nicht nur die Angst vor Konsequenzen, die mich prägte. Es war ebenso das, was fehlte. Kein Wort, das blieb. Keine Geste, die mehr bedeutete als das Nötigste. Je mehr ich lernte, mich anzupassen, desto deutlicher wurde mir, dass es nicht nur darum ging, keinen Fehler zu machen, sondern dass mir etwas vorenthalten wurde, das ich nicht benennen konnte und doch vermisste.

Von da an änderte sich etwas in mir, leise und ohne dass ich es bewusst entschieden hätte. Ich begann, genauer hinzusehen, bevor ich handelte, die Stimmungen der Ordensbrüder zu lesen, ihre Geduld nicht zu strapazieren und meine eigenen Impulse zurückzustellen, wenn sie mich in eine Lage hätten bringen können, die ich nicht kontrollierte. Ich sprach weniger, bewegte mich vorsichtiger und lernte, mich so in den Alltag einzufügen, dass man mich zwar wahrnahm, aber nicht weiter beachtete. Die Jahre vergingen in diesem gleichförmigen Rhythmus, bis zu dem Zeitpunkt, an dem man uns nicht länger als Kinder betrachtete, sondern als etwas, das man entlassen konnte. Es gab keine Vorbereitung auf das Leben außerhalb dieser Mauern und wir bekamen auch keine Hilfe. Alles, was man uns mit auf dem Weg gab, war, dass wir nun alt genug seien, um für uns selbst zu sorgen. Was folgte, war kein wirklicher Übergang, sondern vielmehr ein abruptes Ende von allem, was ich bis dahin gekannt hatte. Vielleicht war es genau in diesem Moment, dass mir bewusst wurde, dass ich nichts zurückließ, das ich vermissen würde, und doch bedeutete das nicht, dass ich nichts suchte. Im Gegenteil. Was ich verloren hatte, ohne es je besessen zu haben, begleitete mich weiterhin - still, beharrlich und ohne Aussicht darauf, jemals erfüllt zu werden.

Ich fand Arbeit dort, wo man keine Fragen stellte, solange man seine Aufgabe erfüllte. Es waren Dienste in Häusern, die nicht mir gehörten, bei Menschen, deren Leben sich in einem Maß von dem unterschied, was ich kannte, dass es beinahe wie eine andere Welt erschien. Besonders die Festlichkeiten der höheren Gesellschaft boten Gelegenheiten, bei denen man gebraucht wurde, solange man unsichtbar blieb. Ich lernte, mich leise zu bewegen, Gesprächen zu folgen, ohne Teil von ihnen zu sein, und mich in einem Raum aufzuhalten, ohne wirklich wahrgenommen zu werden. Es war eine andere Form der Anpassung, doch sie kam mir vertraut vor. Und doch war es ausgerechnet in einer dieser Nächte, inmitten von gedämpftem Licht, leisen Gesprächen und dem stetigen Klang von Glas auf Glas, dass etwas geschah, das sich nicht in dieses gewohnte Muster einfügte. Es war kein Ereignis, das Aufmerksamkeit verlangte, sondern lediglich ein Blick, der länger auf mir ruhte, als es hätte sein sollen. Ruhig, prüfend und von einer Intensität, die sich nicht erklären ließ. Ich war es gewohnt, übersehen zu werden. Vielleicht war es gerade deshalb, dass ich diesen Unterschied überhaupt bemerkte. Ich wusste nicht, wer dieser Mann war oder weshalb seine Aufmerksamkeit ausgerechnet mir galt, doch ich spürte, dass sich etwas verschoben hatte, auch wenn ich dieses Gefühl nicht benennen konnte. Rückblickend erscheint es mir beinahe unausweichlich, dass genau in diesem Moment etwas begann, das weit über das hinausging, was ich mir damals hätte vorstellen können. Dass ein einziger Blick genügen würde, um mein bisheriges Leben zu beenden und mir zugleich ein neues zu eröffnen."

Okt./Nov. 1843 | Liebe,  Tod & Wiedergeburt


"Ich hätte diesen Blick vergessen können, wie so vieles andere zuvor, doch diesmal blieb er. Vielleicht, weil er nicht flüchtig gewesen war, sondern von einer Beständigkeit, die sich meinem Verständnis entzog. Oder weil ich zum ersten Mal nicht den Drang verspürte, mich dieser Aufmerksamkeit zu entziehen. Was auch immer es war, es genügte, um etwas in mir zu wecken, das ich bis dahin nicht gekannt hatte. Unsere erste wirkliche Begegnung fand nicht mehr im Vorübergehen statt, sondern jenseits dessen, was man als Teil meiner Arbeit hätte bezeichnen können. Es war ein Moment, der sich vom Gewohnten abhob, und obwohl ich nicht benennen konnte, was anders war, spürte ich, dass er Bedeutung hatte. Die Nähe, die zwischen uns entstand, war nicht nur ungewohnt, sondern in einer Weise beunruhigend, die ich mir selbst nicht eingestehen wollte. Ich wusste, dass es Dinge gab, die man nicht empfand, nicht empfinden durfte, und doch war da etwas, das sich jeder Einordnung entzog und sich nicht einfach verdrängen ließ.

In den Tagen darauf versuchte ich, dieses Gefühl zu ignorieren, es als flüchtige Verirrung abzutun, als etwas, das keine Bedeutung haben sollte. Doch als ich ihm erneut begegnete, war es unmöglich, so zu tun, als hätte sich nichts verändert. Es war nicht mehr nur seine Anwesenheit, die ich wahrnahm, sondern die Art, in der sie mich beeinflusste. Ich suchte seine Nähe, ohne es mir eingestehen zu wollen, und spürte zugleich, wie sehr ich mich nach genau dem sehnte, was ich mir zuvor noch zu verbieten versucht hatte. Dass ausgerechnet an diesem Abend ein Fehler geschah, hätte mich nicht überraschen dürfen. Vielleicht war ich unaufmerksam gewesen, vielleicht hatte ich mich zu sehr von dem ablenken lassen, was sich meinem Zugriff entzog. Es war nichts, was außerhalb dieser Mauern von Bedeutung gewesen wäre, doch hier genügte es. Man zog mich beiseite, dorthin, wo die Gäste nichts sahen und nichts hören konnten, und machte mir unmissverständlich klar, welchen Platz ich einzunehmen hatte. Worte, scharf und herablassend, trafen ebenso sicher wie das, was folgte. Ich ließ die Ohrfeigen über mich ergehen, wie ich es gelernt hatte. Ich leistete keinen Widerstand und gab auch keinen Ton von mir, und doch war es diesmal anders. Nicht der Schmerz war es, der sich einprägte, sondern die Erkenntnis, dass selbst dies nicht ausreichte, um das zu unterdrücken, was sich in mir regte. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass dieser Moment nicht unbeobachtet geblieben war.

Als ich Alden später erneut gegenüberstand, war nichts von dem, was geschehen war, in seinem Verhalten zu erkennen, und doch hatte sich etwas verändert. Er stellte keine Fragen, die ich hätte beantworten müssen, sprach nicht über das, was geschehen war, und doch war da eine Aufmerksamkeit, die sich nicht mehr nur auf das Offensichtliche richtete. Er gab mir Raum, ließ mir die Wahl, und zugleich nahm er mir auf eine Weise jede Distanz, die ich hätte wahren können. Es war kein Drängen, sondern etwas weitaus Subtileres. Ein Verstehen dessen, was ich suchte, noch bevor ich es selbst in Worte hätte fassen können. Ich begann, seine Nähe nicht nur zu dulden, sondern zu wollen. Was zunächst Verunsicherung gewesen war, wandelte sich in etwas, das ich nicht länger leugnen konnte, auch wenn ich es nicht aussprach. Ich wusste nicht, wann genau aus diesem Ziehen etwas geworden war, das tiefer ging, beständiger war, und doch war es da. Und ich behielt es für mich, nicht aus Angst vor ihm, sondern weil ich selbst noch nicht begriff, was es bedeutete.

Als er mir schließlich anbot, bei ihm zu bleiben, Teil seiner Welt zu werden, war es kein Versprechen, das er mir machte, sondern eine Möglichkeit, die er mir eröffnete. Er zwang mich nicht, drängte mich zu nichts, und vielleicht war es genau das, was mir die Entscheidung so leicht machte. Ich wusste, was ich hinter mir ließ, und ich wusste, dass nichts davon mich hielt. Was vor mir lag, war ungewiss, und doch fühlte es sich nicht wie ein Risiko an. Ich zögerte nicht. Es war nicht nur die Aussicht auf ein anderes Leben, die mich diesen Schritt gehen ließ, sondern die Gewissheit, dass ich mit ihm etwas fand, das mir bis dahin gefehlt hatte. Nähe. Verständnis. Und etwas, das ich erst viel später beim Namen nennen konnte - Liebe.
Als der Tag näher rückte, den er als den seinen bezeichnete, wurde mir bewusst, dass ich meine Entscheidung nicht nur getroffen hatte, sondern dass ich sie bewusst zu etwas machen wollte, das mehr war als ein bloßes Einverständnis. Es war kein Zufall, dass ich diesen Moment wählte. Ich entschied mich dafür, mich ihm an diesem Tag zu überlassen. Nicht aus Zwang, sondern aus dem Wunsch heraus, ihm zu gehören, so wie ich es selbst gewählt hatte.

Die Nacht, in der ich starb, war nicht von Angst geprägt, sondern von einer Klarheit, die ich bis dahin nicht gekannt hatte. Der Schmerz war da, doch er verlor an Bedeutung gegenüber dem, was an seine Stelle trat. Es war kein Ende, das man mir nahm, sondern eines, das ich ihm gab. Als ich die Augen wieder öffnete, war nichts mehr so, wie es gewesen war. Er war da, als ich erwachte. Und in diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich nicht nur ein neues Dasein erhalten hatte, sondern auch das, wonach ich mein ganzes Leben lang gesucht hatte - Zugehörigkeit."

1843 - 1980 | Leben in New York City


"Mit dem Moment meiner Wandlung ließ ich nicht nur mein Leben zurück, sondern auch den Namen, den ich bis dahin getragen hatte. Samuel Ashton war fortan nichts weiter als eine Erinnerung, die mit jedem Jahr an Bedeutung verlor, während der Name, den Alden mir gegeben hatte, sich zunehmend mit dem füllte, was ich wurde. Aurelian Mowbray war kein Titel, der mir auferlegt worden war, sondern einer, den ich ohne Zögern annahm, so wie ich alles annahm, was mit ihm einherging. Und so folgte ich ihm nach New York, ohne innezuhalten oder zu hinterfragen, was mich dort erwartete. Es war eine Entscheidung, die sich aus allem ergab, was bereits geschehen war. Die Welt, in die er mich führte, war größer, komplexer und in vielerlei Hinsicht unnachgiebiger als alles, was ich bis dahin gekannt hatte, und doch war es das erste Mal, dass ich mich nicht fehl am Platz fühlte. Ich war nicht länger etwas, das man duldete, sondern Teil von etwas, das Bestand hatte.

Die ersten Jahre verbrachte ich nahezu ausschließlich unter Aldens Führung. Es war notwendig, wie ich bald begriff, denn das Dasein, das mir eröffnet worden war, verlangte mehr als bloßes Anpassen. Der Hunger ließ sich nicht ignorieren, die eigenen Instinkte ebenso wenig, und es bedurfte einer Disziplin, die über das hinausging, was ich bis dahin gelernt hatte. Er ließ mich nicht allein damit. In allem, was ich tat, war seine Präsenz spürbar - als Maßstab, an dem ich mich orientierte. Er lehrte mich jedoch mehr als nur den Umgang mit dem, was ich geworden war. Unter seiner Anleitung lernte ich die Kunst des Schwertkampfs und des Fechtens, als Ausdruck von Kontrolle, Präzision und Haltung. Es war nicht der Kampf selbst, der mich daran reizte, sondern das, was dahinter lag: die Disziplin, die es erforderte, und die Klarheit, die daraus entstand. Mit der Zeit entwickelte ich ein gewisses Talent dafür, auch wenn ich nie das Bedürfnis verspürte, es über das hinaus einzusetzen, was notwendig war.

Auch die Familie war mir von Beginn an nicht fremd und doch nicht gleich vertraut. Ezra und Devarius begegneten mir mit einer Selbstverständlichkeit, die sich aus ihrer Stellung ergab, und es dauerte nicht lange, bis ich die Spannungen zwischen ihnen erkannte. Sie waren nicht immer offen, und doch durchzogen sie den Raum wie etwas, das sich nicht vollständig verbergen ließ. Ich beobachtete, wie ich es gelernt hatte, und begann mit der Zeit, auf meine Weise einzugreifen, ohne mich in den Vordergrund zu drängen. Es waren keine großen Gesten, die ich dafür nutzte, sondern kleine Verschiebungen, Worte zur richtigen Zeit, ein lenkendes Eingreifen dort, wo es notwendig war. Nicht immer gelang es, doch oft genug, um zu verhindern, dass aus Spannungen etwas wurde, das sich nicht mehr kontrollieren ließ. Ich hatte nie das Bedürfnis, mich mit ihnen zu messen oder nach demselben zu streben, das sie antrieb. Wo sie nach Einfluss, nach Wirkung und nach einem Platz suchten, der über den anderen stand, genügte es mir, den meinen zu kennen und ihn auszufüllen. Vielleicht war es genau dieser Umstand, der mich für Alden auf andere Weise nützlich machte. Ich wollte nicht mehr, als das zu bewahren, was mir gegeben worden war, und gerade deshalb war ich bereit, mich dort einzubringen, wo andere es nicht taten.
Zur gleichen Zeit lernte ich auch jene kennen, die nicht zu Aldens direkten Nachkommen zählten und dennoch untrennbar mit dem verbunden waren, was er aufgebaut hatte. Ezekiel, dessen Loyalität eine andere Form angenommen hatte als die meine, und Maevis Sinclair, die Hexe des Hauses Mowbray, deren Blick oft mehr zu erfassen schien, als sie aussprach. Mit beiden verband mich auf unterschiedliche Weise ein stilles Einvernehmen, das keiner großen Worte bedurfte."


ab 1848:
"Nach einigen Jahren begann Alden, mich eigenständig loszuschicken. Zunächst waren es kleinere Aufgaben, kaum mehr als Prüfungen, deren Ausgang absehbar war, und doch verstand ich, was sie bedeuteten. Vertrauen wurde nicht ausgesprochen, ich musste es mir ebenso verdienen, wie jeder andere. Mit jeder Aufgabe, die ich erfüllte, verschob sich das Maß, in dem er mir zutraute, für ihn zu handeln. Besonders dort, wo es weniger um Stärke als um Feingefühl ging, erkannte ich, dass er meine Fähigkeiten gezielt einsetzte. Gespräche zu führen, ohne sie zu dominieren, Informationen zu gewinnen, ohne danach zu suchen, und Situationen so zu lenken, dass sie sich in die gewünschte Richtung entwickelten, ohne dass es offensichtlich wurde, waren Dinge, die mir lagen.
Mit den Jahren erweiterte ich auch mein Wissen. Zunächst aus Notwendigkeit, später aus eigenem Antrieb. Ich nahm jede Möglichkeit wahr, die sich mir bot, eignete mir Kenntnisse an, die über das hinausgingen, was man mir ursprünglich zugestanden hatte, und fand schließlich in der Kunst etwas, das mich auf eine Weise ansprach, die ich nicht erwartet hatte. Es war nicht nur die Ästhetik, die mich faszinierte, sondern das, was sich darin verbarg. Geschichte, Ausdruck und Bedeutung. Ich begann, mich intensiver damit auseinanderzusetzen, studierte, reiste und entwickelte daraus etwas Eigenes."


ab 1865:
"Ab einem gewissen Zeitpunkt hielt mich nichts mehr ausschließlich an einem Ort. Zunächst waren es kurze Reisen. Ein vorsichtiges Ausloten dessen, was möglich war, und stets mit dem Bewusstsein, dass ich zurückkehren würde. Ich wollte Alden beweisen, dass er sich auf mich verlassen konnte, und vielleicht ebenso mir selbst. Mit der Zeit wurden diese Reisen länger, führten mich weiter fort, ließen mich Kontakte knüpfen und ein Netzwerk aufbauen, das sich nicht nur auf meine eigenen Interessen beschränkte. Alles, was ich erlangte, kam letztlich auch ihm und dem Clan zugute, und ich trug es ohne Zögern dorthin zurück, wo ich meinen Platz sah. Dennoch gab es Momente, in denen ich seine Entscheidungen nicht vollständig teilte. Sie waren selten und traten nie in den Vordergrund, doch sie waren da, leise und nicht ohne Gewicht. Ich nahm sie wahr, dachte darüber nach, erlaubte mir gelegentlich, sie Alden gegenüber anzusprechen, wenn wir unter uns waren. Aber niemals in einer Weise, die seine Autorität infrage gestellt hätte. Und stets bereit, mich zurückzunehmen, sobald ich spürte, dass ich einen Schritt zu weit gegangen war. Es änderte nichts an dem, was war. Nicht an dem, was ich für ihn empfand, und nicht an dem Platz, den ich an seiner Seite einnahm. Ich stellte nie infrage, was ich geworden war. Es gab keinen Moment, in dem ich bereute, den Weg gewählt zu haben, der mich hierher geführt hatte, auch wenn ich mir der Natur dieses Daseins bewusst war. Was ich verlor, hatte ich nie wirklich besessen. Was ich gewann, war mehr, als ich je erwartet hatte."

1900:
"Als er um die Jahrhundertwende begann, sich einem neuen Interesse zuzuwenden, das er selbst mit unverkennbarer Begeisterung verfolgte, konnte ich zunächst nicht erfassen, worin der Reiz für Alden lag. Es war die Zeit, in der der sogenannte Fight Club entstand. Ein Kreis aus ausgewählten Gästen, Kämpfern und Zuschauern, der sich an unterschiedlichen, verborgenen Orten innerhalb New Yorks zusammenfand und dessen Veranstaltungen ebenso exklusiv wie unberechenbar waren. Es ging nicht nur um das Kräftemessen, sondern um ein Schauspiel, das von Gewalt, Risiko und dem ungewissen Ausgang lebte. Etwas, das mir fremd blieb, selbst als ich begann, es mit eigenen Augen zu sehen. Ich begleitete Alden dorthin, wann immer er es wünschte, beobachtete das Geschehen mit der gleichen Aufmerksamkeit, die ich allem entgegenbrachte, jedoch ohne das Bedürfnis, Teil davon zu werden oder es für mich zu beanspruchen. Der Reiz, den andere darin fanden, erschloss sich mir nicht. Weder die unmittelbare Konfrontation noch die Bereitschaft, sich in solcher Weise zur Schau zu stellen, entsprach dem, was ich suchte oder schätzte. Und doch lag darin nichts, das ich infrage gestellt hätte. Es stand mir nicht zu, über das zu urteilen, was ihm Freude bereitete. Wenn er Gefallen daran fand, genügte mir das. Meine eigene Haltung änderte daran nichts, denn entscheidend war für mich allein, an seiner Seite zu sein. So blieb ich, beobachtete, begleitete ihn und ließ meine eigenen Vorbehalte dort, wo sie hingehörten - bei mir."

ab 1931:
"Auch als sich herauskristallisierte, dass New York nicht länger der einzige Mittelpunkt seines Wirkens bleiben würde, folgte ich ihm erneut ohne Zögern. Während Alden begann, in Dawnskap Bay etwas Neues aufzubauen, nutzte ich die Zeit, um meine eigenen Verbindungen entlang der Westküste zu erweitern und das fortzuführen, was ich mir über die Jahre hinweg geschaffen hatte. Doch unabhängig davon, wohin mich meine Wege führten, blieb eines unverändert: Ich kehrte stets zu ihm zurück.
1980 war es dann soweit, unser Umzug nach Dawnskap Bay stand an, dem der ganze Mowbray-Clan nachkam. Nur Ezra hielt sich vorerst weiter in New York auf, um von dort aus weiterhin für Alden zu wirken, während der Rest von uns in sein neues Zentrum folgte."

1980 - heute | Dawnskap Bay


"Der Übergang nach Dawnskap Bay war weniger ein Neuanfang als vielmehr eine Fortsetzung dessen, was längst zu meinem Leben geworden war. Vieles war bereits über Jahre hinweg vorbereitet worden, vertraut waren mir die Abläufe, die Strukturen und die Rolle, die ich darin einnahm, als dass es einer wirklichen Eingewöhnung bedurft hätte. Was sich veränderte, war der Ort, nicht jedoch das, was mich ausmachte oder woran ich mich orientierte.
Die Zeit, die folgte, verlief in weiten Teilen in jenem ruhigen, beständigen Rhythmus, der sich über viele Jahrzehnte hinweg etabliert hatte. Ich führte fort, was ich begonnen hatte, baute meine Kontakte weiter aus, knüpfte neue Verbindungen und hielt jene aufrecht, die sich als wertvoll erwiesen hatten. Nicht nur für meinen eigenen Handel, sondern ebenso für Alden und die Ziele, die er verfolgte. Die Wege, die ich dafür einschlug, führten mich auch weiterhin über die Grenzen der Stadt hinaus. Reisen blieben ein fester Bestandteil meines Wirkens, und ich nutzte die Möglichkeiten, die sich uns boten, ohne Zögern. Der Privatjet des Clans war dabei nicht nur ein Mittel zum Zweck, sondern Ausdruck dessen, was wir uns über die Jahre hinweg geschaffen hatten – Bewegungsfreiheit, die nicht von äußeren Umständen abhängig war."


1999:
"Als Melias seinen Platz in unserer Familie einnahm, erkannte ich in ihm etwas, das mir nicht fremd war. Er trat nicht durch Stärke oder Lautstärke hervor, sondern durch das, was er mitbrachte: Wissen, Präzision und die Bereitschaft, sich einzufügen, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Seine Loyalität war keine leere Geste, sondern eine bewusste Entscheidung, und vielleicht war es gerade deshalb, dass ich ihm mit einer Offenheit begegnete, die ich nicht jedem entgegenbrachte. Es war kein bewusster Vergleich, und doch erinnerte mich etwas an ihm an eine frühere Version meiner selbst, die ich längst hinter mir gelassen hatte."

2005 - 2011:
"Mit Rowan trat einige Jahre später ein weiterer in unsere Reihen, dessen Fähigkeiten auf andere Weise von Bedeutung waren. Sein Auftreten, sein Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken und seine Art, Verbindungen zu schaffen, ließen ihn schnell zu einem wertvollen Bestandteil dessen werden, was wir waren. Dass sein Dasein nur von kurzer Dauer sein sollte, war ein Umstand, der sich nicht ankündigte und gerade deshalb umso deutlicher spürbar blieb. Sein Verlust war kein Einschnitt, der mich aus der Bahn geworfen hätte, doch er hinterließ eine Leerstelle, die sich nicht vollständig schließen ließ."

Sommer 2011:
"Die Explosion, das Beben und die Unruhe, die sich daraufhin durch die Stadt zog, blieb nicht ohne Auswirkungen, auch wenn unser eigenes Anwesen verschont blieb. Was folgte, war von anderer Natur. Der Blutdurst, der sich über einen Zeitraum erstreckte, der jede Kontrolle überstieg, ließ sich nicht lenken und nicht unterdrücken. Ich war mir dessen bewusst, ebenso wie der Tatsache, dass wir in dieser Zeit mehr nahmen, als wir es unter anderen Umständen getan hätten. Es war kein Zustand, den ich befürwortete, doch ebenso wenig einer, den ich hätte verhindern können. Was blieb, war das Wissen darum und die Entscheidung, es nicht weiter zu gewichten, als es notwendig war."

Oktober 2011 & Februar 2012:
"Die Entwicklungen innerhalb der Häuser verfolgte ich mit derselben Aufmerksamkeit, die ich allem entgegenbrachte, was potenziell von Bedeutung war. Der Pakt zwischen dem Haus der Schatten und dem Katzenrudel war in meinen Augen nicht mehr als ein instabiles Konstrukt, dessen Bestand von Anfang an fraglich gewesen war. Dass er schließlich wieder aufgehoben wurde, überraschte mich ebenso wenig wie seine ursprüngliche Entstehung. Manche Bündnisse existieren nur so lange, wie sie gebraucht werden und verlieren ihren Wert, sobald sie auf die Probe gestellt werden."

Anfang November - 22. Dezember 2011:
"Der Machtwechsel innerhalb des Hauses des Blutes blieb hingegen nicht ohne Gewicht. Die Wochen, in denen sich die Fronten verschoben, waren geprägt von Bewegungen, die nicht immer offen sichtbar waren und gerade deshalb aufmerksam verfolgt werden mussten."
Bezieht sich auf die Eintragung in der Plotchronik: Neuer Graf im Haus des Blutes

Ende Dezember 2011 & Februar 2012:
"Informationen erreichten mich oft früher als andere, nicht weil ich gezielt danach suchte, sondern weil ich gelernt hatte, die richtigen Verbindungen aufrechtzuerhalten. Als die Nachricht vom Verschwinden der Priscus des Haus der Schatten zu mir gelangte, zögerte ich nicht, sie weiterzugeben. Ebenso verhielt es sich mit den Veränderungen, die darauf folgten: Der Neubesetzung dieser Position, der Auflösung bestehender Bündnisse und allem, was sich daraus ergab. Es war kein außergewöhnliches Handeln, sondern schlicht ein Teil dessen, was ich über die Jahre hinweg geworden war."

Ende März 2012 - heute:
"Nichts von alledem veränderte den Kern dessen, was mich leitete. Die Welt um uns herum blieb in Bewegung, Bündnisse entstanden und zerfielen, Machtverhältnisse verschoben sich, doch all das stand in keinem Verhältnis zu der Konstante, die für mich von Bedeutung war. Und als sich im Haus des Blutes neue Strukturen etablierten und Tristan Vaughan zum neuen Grafen dessen wurde, stellte ich diese Entwicklung selbstredend nicht infrage. Nicht zuletzt, weil sie unmittelbar mit Alden verknüpft war. Seine Ernennung zum Vikar bestätigte einmal mehr das, was für mich nie zur Diskussion gestanden hatte – ganz gleich, wohin sich die Dinge entwickelten, ich blieb an seiner Seite."


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Luna

Avatarperson


George Blagden

Zweitcharakter(e)


Theresa Stone, Rachel Evans, Victoria Ramírez, Diana Knight & Maylu Silva

Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Gesuch: Nein
Erwähnte Charaktere:
Alden Mowbray
Ezra Mowbray
Ezekiel Fergezar
Tristan Vaughan
Relationen
Familie
585 Jahre //
"Ich gehöre dir – für immer." "Alden ist der Mittelpunkt meines Daseins, auch wenn ich es niemals so benennen würde. In seiner Nähe finde ich eine Ruhe, die mich hält, und eine Beständigkeit, die ich nicht hinterfrage. Meine Loyalität ist keine Pflicht, sondern eine bewusste Entscheidung. Ich nehme, was er mir gibt, ohne es einzufordern. Und doch bleibt dieses leise Ziehen – der Wunsch, für ihn mehr zu sein, als ich es je aussprechen würde."
0 Jahre //
"Wir verstehen uns." "Ezra gehört zu jenen, die ich früh zu verstehen suchte. Unser Verhältnis hat sich zu einem ruhigen Gleichgewicht entwickelt, getragen von gegenseitigem Respekt. Wir verfolgen nicht dieselben Ziele, doch das steht uns nicht im Weg. Er erkennt meine Rolle, und ich schätze, dass er sie nicht infrage stellt. Zwischen uns besteht keine Konkurrenz, sondern Verlässlichkeit. Sein Klavierspiel gehört zu den wenigen Dingen, die mich innehalten lassen, ohne es weiter erklären zu müssen."
211 Jahre //
Ruhiges Miteinander. "Ezekiel habe ich früh als jemanden erkannt, dessen Loyalität eindeutig ist. Das allein genügt, um ihn einzuordnen. Unser Verhältnis ist nicht von Nähe geprägt, sondern von Verlässlichkeit. Wir respektieren einander, weil wir denselben Ursprung teilen. Worte sind selten notwendig. Manchmal sucht er meine Nähe, ohne dass es ausgesprochen werden muss. Wenn wir trainieren, geschieht es ohne Ehrgeiz – nur aus dem Bewusstsein, vorbereitet zu sein. Mehr braucht es zwischen uns nicht."
Gruppierung
Freunde
Bekannte
Ungemocht
Feinde
Liebe und Sex
Vergangenheit