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Victoria Ramírez
I'm not a monster!

InGame-Posts: 21
Registriert seit: 04.01.2026
Letzter Besuch: Gestern, 08:32
Status: Offline


Avatarperson: Eiza González
Wesen: Vampirin - Iuvenal
Wohnort: Carnassee
Status: Single
Aussehen: Größe: 173 cm |
Augenfarbe: dunkelbraun |
Haarfarbe: dunkelbraun |
Statur: schlanke Taille, ausgewogene Proportionen zwischen Schultern & Hüften

Attached Accounts


« “Ihr Blut trägt Sie in sich. Ihre Wärme. Ihre Spannung. Und ich trage das nun ein Stück in mir.“ Ihre Hand glitt an seine Wange, hielt ihn dort einen Moment fest. “Darum fühlt es sich nicht fremd an. Sondern… richtig. Für diese kurze Zeit bin ich nicht nur Vampirin.“ Sie senkte ihre Stimme. “Ich bin mehr als das… mehr ich.“ »

Who am I?


These are my roots.



Name & Deckname


vollständiger Name: Victoria Ramírez
Deckname: Vicky Summers

Vicky habe ich gewählt, weil ich ohnehin überwiegend so genannt werde. Aber welch wunderschöne Ironie steckt wohl hinter dem Nachnamen. Ich habe einst den Sommer geliebt, heutzutage kann ich ihm aber leider nichts mehr abgewinnen, weil ich ihn nicht mehr genießen kann.

Alter & Geburtstag


tatsächlich: 29. September 1852 / 159 Jahre (25 + 134 Jahre)
Ausweis - Victoria Ramírez: 21. August 1988 / 24 Jahre / Albuquerque (New Mexico)
Ausweis - Vicky Summers: 13. Juli 1988 / 24 Jahre / Portland (Oregon)
Todestag: 13. November 1877 (25 Jahre)

Herkunft


Santa Fe (New Mexico)

Bildung


  • Während meiner Kindheit bin ich in keine Schule gegangen. Laut meinem Vater hatte ich zu Hause zu lernen, was es hieß, eine Frau zu sein und welche Pflichten sich dadurch für mich ergaben. So lernte ich, wie man den Haushalt führt; ausreichend Essen auf den Tisch bringt, ohne dabei mit den Nahrungsmitteln verschwenderisch umzugehen; und Handarbeiten, wie Nähen, Stricken und Sticken.
  • Lesen, Schreiben und Rechnen lernte ich auf der Reise mit und von Kinay.
  • Über die Jahre habe ich meinen Wissensstand kontinuierlich erweitert und gehe dem auch heute noch mit großem Ansporn nach. Ich besuchte dafür auch unterschiedliche Abendkurse an unterschiedlichen Lehreinrichtungen.

Beruf/Job


  • Malerin - Aquarellmalerei, Stilrichtungen: Impressionismus und Surrealismus
    Schon früh habe ich meine Leidenschaft fürs Malen und Zeichnen entdeckt. Folglich habe ich mich später dafür entschieden, genau dies zu meinem Beruf zu machen. Ich male überwiegend Landschaftsbilder, aber mir liegen auch Stilleben und für ein paar Freunde habe ich zudem bereits Porträts angefertigt.
  • Eigentümerin einer Galerie
    In San Francisco besitze ich eine Galerie, in der meine Werke ausgestellt und verkauft werden. Natürlich habe ich dafür entsprechendes Personal, welches die Tagesgeschäfte für mich regeln.
  • zusätzlich bisher: Clubverwalterin des “Queen of the Night” in San Francisco
  • heute: 2nd in Command im "Queen of the Night" in Dawnskap Bay

Familie


Vater: José Ramírez, geb. 1827, Goldgräber, Mensch - (verstorben)
Mutter: María Ramírez, geb. 1830, Hausfrau & Mutter, Mensch - 1868 bei einem Überfall ums Leben gekommen
Bruder: Pedro Ramírez, geb. 1849, Gelegenheitsarbeiter, Mensch - 1868 bei einem Überfall ums Leben gekommen

Ich denke, wir waren zur damaligen Zeit eine ganz normale Familie. Mein Vater hat lange und viel gearbeitet, meine Mutter kümmerte sich um den Haushalt sowie uns Kinder und wir, Pedro und ich, hatten zu lernen, was für unsere jeweilige Geschlechterrolle als angemessen galt. Unser aller Verhältnis zueinander war nicht kühl, aber auch nicht übertrieben herzlich. Nur mit Pedro fühlte ich mich enger verbunden, weshalb es mich sehr schmerzte, als ich von seinem Tod erfuhr.

Übernatürliche Familie


Erschaffer: Kinay Sun, *1467, Vampir, Tuchhändler und Unternehmer// Clubbesitzer des "Queen of the Night"
Kinay ist für mich so viel mehr als "nur" mein Erschaffer. Er ist mein Freund, Vertrauter, Helfer, Unterstützer, Vorbild, Berater und Lehrer. Kurzum: Er ist mein Vater, auf den ich mich immer verlassen kann.

"Bruder": Billy Blackwood, Wasser-Hexer, 217 Jahre, Clubverwaltung South Haven
Gefühlt habe ich mit Billy genauso viel Zeit wie mit Kinay verbracht. Für mich ist er wie ein großer Bruder, mit dem ich all meine Gedanken teile und für den ich durchs Feuer gehen würde, sollte es nötig sein.

"Bruder": Padraig "Paddy" O'Malley, Vampir, 89 Jahre, Clubverwaltung Red Bank
Mit Paddy bin ich bisher noch nicht so oft zusammen gekommen, aber wenn wir uns sehen, verstehen wir uns gut, weil wir sehr ähnliche Ansichten vertreten, auch in Bezug auf Kinay.

"Onkel" & Freund: Keith MacRae, geb. 05.04.1831, Vampir, Violinespieler
Keith MacRae war nicht wirklich mein Onkel. Er war ein guter Freund meines Vaters und da sowohl mein Bruder als auch ich einiges an Zeit mit ihm verbrachten, war er für uns wie ein Onkel. Es war sehr schade, als er Boulder damals wieder verließ. Was ich da jedoch noch nicht wusste, war, dass ich ihn über 100 Jahre später wiedersehen sollte.


Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: 173 cm
Haarfarbe: Dunkelbraun
Augenfarbe: Dunkelbraun
Statur: Schlanke Taille und ausgewogene Proportionen zwischen Schultern und Hüften.

Charakterliche Eigenschaften


    Stärken:
  • organisiert, strukturiert, sorgfältig
  • verantwortungsbewusst
  • ehrgeizig
  • extrovertiert
  • wissensdurstig
  • kommunikativ
  • geduldig
  • treu, loyal

    Schwächen:
  • eitel
  • sturköpfig
  • verbissen und überkritisch, wenn es darum geht ihre Arbeit durchzuführen
  • neidisch
  • reizbar, kampflustig (geht einem Streit nicht aus dem Weg)
  • streberhaft
  • ungeschickt, tollpatschig
  • neigt zur Melancholie

    Vorlieben:
  • Tanzen
  • Mode
  • Schmuck
  • Sauberkeit & Ordnung
  • Dunkelheit
  • Malen & Zeichnen
  • ihren Wissensstand erweitern

    Abneigungen:
  • Diskriminierung
  • Sommer (nur wenige Stunden Dunkelheit)
  • aufdringliche, nervige und/oder faule 'Menschen'
  • Folter sowie alles, was in diese Richtung geht
  • Vampire, die die Versklavung der Wandler für richtig halten
  • den Geruch von Fisch
  • Parfum, wenn es im Übermaß aufgetragen wurde

    Besonderheiten:
    Vicky …
  • hat sich intensiv mit Goethes Farbenlehre beschäftigt.
  • verwendet zum Malen ihrer Werke nur Pinsel aus Naturhaar.
  • mischt jede benötigte Farbe gemäß den Regeln der Farbenlehre selbst.

Gesinnung


Ich habe mich bewusst und freiwillig für mein Leben als "Kind der Nacht" entschieden. Auch wenn ich erst lernen musste, was dieses untote Leben mit sich bringt, wie ich mich selbst kontrollieren und meine Fähigkeiten nutzen kann (wie es jeder neugeborene Vampir muss), kann ich nicht behaupten, dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Aber auch bei mir ist nicht immer alles Gold was glänzt. Es gab Zeiten, in denen ich haderte, in denen ich mich fragte, was unser Dasein für einen Sinn hat, wenn wir doch von fast allen nur verachtet und gefürchtet werden. Ich liebe mein Leben, und obwohl ich nicht mehr auf die gleiche Weise leben kann wie ein Mensch, bereue ich keinen Tag, auch die schlechten nicht. Sie haben mir gezeigt, worin ich versuchen kann, besser zu sein, als es andere meiner Art waren und teilweise leider heute noch sind. Ich halte nichts davon, eine andere Spezies respektlos zu behandeln oder mich gar über sie zu stellen. Vielmehr versuche ich, denjenigen, die offen dafür sind, zu zeigen, dass auch wir Vampire Gefühle haben. Dass wir zuhören, aus Fehlern lernen und hilfsbereit sein können.
  • Menschen:
    Einst gehörte ich zu ihnen und wenn man mich fragt, dann gebe ich ehrlich darüber Auskunft, dass ich mein menschliches Leben genauso liebte wie mein jetziges. Es wird oft behauptet, Menschen wären schwach, doch das sind sie nicht. Sie stehen mehr durch, als man sich vorzustellen wagt. Sie sind zäh. Vielleicht trifft es nicht auf alle zu, denn es gibt überall solche und solche. Aber wenn man es genau nimmt, sind die Menschen die Spezies, die es möglicherweise von uns allen am besten getroffen hat, denn keiner von ihnen überdauert mehrere Jahrhunderte.
  • Gestaltwandler:
    Dass viele Wandler uns Vampire nicht mögen, kann man ihnen gewiss nicht verdenken. Ich weiß gar nicht genau, wie ich es bezeichnen soll … Dass ich froh bin, klingt merkwürdig, aber genau genommen trifft es zu, denn dass ich “nur” durch Erzählungen von der Versklavung dieser Geschöpfe erfahren habe, reicht mir allemal, da ich sie als absolute Gräueltaten empfinde.
  • Hexen:
    Der mir bekannteste Hexer ist Billy. Vielen weiteren bin ich nicht begegnet, was sicher daran liegt, dass Hexen eher verborgen unter den Menschen leben.
  • Vampire:
    Nun, was soll ich über diejenigen sagen, zu denen ich selbst gehöre? Ich habe mehrere Jahre mit einem zusammengelebt, ohne dass er mich auch nur einmal gebissen hat. Mir ist bewusst, dass nicht alle Vampire wie Kinay sind. Es gibt wahre Monster unter uns, aber wenn wir es genau nehmen, steckt in jedem Lebewesen eines. Es kommt nur darauf an, ob wir es vollständig herauslassen oder lernen damit umzugehen, um den Schauergeschichten über uns nicht noch mehr Zündstoff zu geben.
  • Werwölfe:
    Soll ich es Glück nennen, dass ich noch nicht vielen von ihnen begegnet bin und schon gar nicht in ihrer gewandelten Gestalt? Vielleicht, denn keiner kann mir sagen, ob ich die Kraft hätte, mich gegen einen Werwolf zu wehren, wenn er seinen animalischen Instinkten folgt. Sie können einem leid tun, denn während unsereins lernen kann, mit dem was wir sind umzugehen und uns zu kontrollieren, bleibt den Werwölfen diese Möglichkeit verwehrt.
  • Dämonen:
    Ich bin bisher noch keinem begegnet,  habe aber von Kinay erfahren, dass es sie gibt.


You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Vampir - Iuvenal (Stufe II)

vampirische Fähigkeiten


  • Gedankenmanipulation
    Stadium II: Es können komplexe Befehle erteilt werden, die unter Umständen erst zum Tragen kommen, wenn eine bestimmte Bedingung eintritt („Sobald ein Mann mit einer blauen Krawatte das Café betritt, gib ihm diesen Umschlag“). Mittelbar oder wahrscheinlich gefährliche Befehle („Rette das Kind aus dem brennenden Haus“) werden ausgeführt, direkt gefährliche Befehle („Spring von der Klippe“) hingegen nicht.
    Sie können ein Opfer einen Zeitraum innerhalb der letzten 48 Stunden vergessen lassen oder die Erinnerung an Details in diesem Zeitraum verändern.
    In diesem Stadium wirkt die Kraft auf Menschen, Wandler und Vampire bis Stadium I
  • Erhöhte körperliche Kraft
    Stadium II: Vampir verdreifacht die Kraft, die er als Mensch hatte
  • Schnellere Bewegungen
    Stadium II: Vampir bewegt sich dreimal so schnell wie normal
  • Geschärfte Sinne
    Die Sinne von Vampiren sind an die Nacht angepasst. Liberi sehen nur in der Dämmerung und bei minimaler Beleuchtung so gut als wäre es taghell. Iuvenal, Ahnen und Methusalems können auch in finsterster Dunkelheit sehen; allerdings gehen sämtliche Farben unter und erscheinen lediglich in Schattierungen von Blau, Violett und Schwarz.
    Vampire verfügen über einen außerordentlich scharfen Geruchssinn, wenn es um Blut geht. Sie können eine Verletzung auf mehrere hundert Meter wittern und einer Blutspur mühelos folgen. Gegenüber anderen Gerüchen, außer Blut, ist ihr Geruchssinn etwa doppelt so gut wie der eines Menschen.
    Das Gehör von Vampiren ist etwa doppelt so gut wie das eines Menschen.
  • Geschöpf der Nacht
    Stadium II: Vampire haben gelernt, dass Licht ihr natürlicher Feind ist. Mit dieser Kraft können sie Lichtquellen im näheren Umkreis dimmen oder komplett verlöschen lassen. Ein plötzlicher Windstoß mag Kerzen ausblasen, Fackeln geht der Nährstoff aus und sogar elektrisches Licht flackert und verlischt.
  • Heilkraft von Vampirblut
    Vampire stehlen anderen Wesen das Leben und konzentrieren es in ihren zeitlosen Leibern. Trinken lebende Wesen davon, fühlen sie sich erfrischt und belebt. Müdigkeit und Hunger verschwinden und sogar Wunden werden in wenigen Augenblicken geheilt oder, je nach Schwere, zumindest gelindert. Bisswunden bilden hierbei eine Ausnahme. Sie sind nur durch Darüberlecken heilbar, das simple Auftragen von Blut genügt nicht.
    Diese Heilung manifestiert sich immer in der Form, die auch auf natürlichem Weg eingetreten wäre – nur schneller. Die Wunde eines abgerissenen Arms mag verheilen und eine Narbe hinterlassen, aber der Arm wächst nicht nach.
  • Beschleunigte Heilung
    Zum Zeitpunkt der Vampirwerdung verbessert sich die eigene Heilung, insofern der Vampir ausreichend Blut zur Verfügung hat und nicht gerade hungrig ist, wie folgt:
    • Kratzer & kleine Schnittwunden heilen sofort
    • die Regeneration jeglicher anderer Verletzungen kann durch Blutaufnahme massiv beschleunigt werden
    • verlorene Gliedmaßen wachsen (unter großen körperlichen Schmerzen) nach, ein Arm kann allerdings trotz erhöhter Blutzufuhr bis zu einem Monat und ein Bein bis zu zwei Monaten dauern
    • sämtliche Verletzungen heilen ohne Narben ab
    • Narben oder Tattoos, die der Vampir vor seinem Tod hatte, bleiben, neue sind jedoch nicht möglich

sonstige Fähigkeiten


  • Organisationstalent
  • Spanisch in Wort und Schrift (Muttersprache neben Englisch)
  • Italienisch in Wort und Schrift
  • lernt derzeit Französisch
  • spricht ein ganz klein wenig Mandarin, was sie von Kinay gelernt und aufgeschnappt hat
  • beherrscht Selbstverteidigung
  • passionierte Künstlerin

Zugehörigkeit


Ich weiß, dass es zwei Häuser gibt, denen sich manch ein Vampir anschließen mag. Aber ich treffe gerne meine eigenen Entscheidungen. Vor allem, wenn es darum geht, wem ich mein Vertrauen schenke und wem nicht. Deshalb liebe ich meine Familie über alles, denn bei Kinay und meinen Geschwistern gibt’s keine Hierarchie. Wir sind alle gleichgestellt und das spiegelt sich auch im Konzept des QotN wider, dem meine Verbundenheit und Loyalität ebenso gehört, wie meiner Familie und Freunden.

Aurenfarbe


Billy sagte mir einst, meine Aura wäre gelb-blau mit kleinen Zugaben von violett-orange.


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …



1858 - 1868


An meine frühe Kindheit kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich weiß noch, dass ich die Planwagenfahrt spannend fand, die wir mit vielen anderen Familien zusammen unternahmen. Ein Treck, der sich zusammengeschlossen hatte, um in der Fremde nach Gold zu suchen. So landeten wir in Boulder (Colorado). Unser Vater begann mit vielen anderen Männern nach Gold zu graben, während unsere Mutter sich um uns Kinder kümmerte. Besondere Freude hatte ich, wenn ich nach meinen Pflichten ein wenig Zeit mit Keith verbringen konnte. Er kam etwa 1865 nach Boulder und freundete sich mit unserem Vater an. Die beiden verstanden sich gut und weil das so war, hatte unser Vater auch kein Problem damit, dass mein Bruder und ich uns mit dem Schotten trafen. Es dauerte auch gar nicht lange, da war er für uns schlicht “Onkel Keith”. Richtig großen Gefallen fand ich daran, wenn er auf seiner Geige spielte und mir sogar zeigte, wie man den Bogen hielt und über die Saiten führen musste, um der Geige unterschiedliche Töne zu entlocken. Leider mussten wir uns schon einige Zeit später wieder von Onkel Keith verabschieden, weil er weiterziehen wollte, um noch mehr vom Land kennenzulernen. Danach verlief unser Leben so ziemlich im gleichen Rhythmus. Besondere Vorkommnisse gab es nicht. Bis im Jahr 1868 etwas geschehen sollte, was mein nachfolgendes Leben gänzlich veränderte. Eine Gruppe Banditen machte auf Pferden die Stadt unsicher, schossen wie die Wilden durch die Gegend, ohne sich daran zu stören wen sie dabei trafen. Jeder, der auf der Straße unterwegs war, versuchte sich panisch in Sicherheit zu bringen, darunter auch ich. Doch ich kam nicht weit, denn einer der Gauner hatte mich entdeckt und zog mich auf sein Pferd. Bäuchlings hing ich über seinen Beinen, wollte mich losreißen, doch er verpasste mir einen harten Schlag gegen den Kopf, dass mir ganz schwindlig wurde. Zudem wurde mir von dem Geschaukel zusätzlich übel. Das hörte erst auf, als er mich in deren Lager einem anderen Mann überließ, der mich mit einigen anderen Mädchen, die sie ebenfalls aus der Stadt verschleppt hatten, in ein Zelt bugsierte. Zusammengekauert verbrachten wir eine unruhige Nacht. Keine von uns wagte es, die Augen länger als für wenige Minuten zu schließen, weil wir nicht wussten, was die Männer mit uns vorhatten. Irgendwann im Laufe des nächsten Tages kamen zwei der Banditen und zerrten uns nach draußen. Wir wurden gemustert und nach irgendeinem Prinzip aussortiert. Ich landete mit zwei weiteren Mädchen in einem anderen Zelt und wieder waren wir allein. Leise schmiedeten wir einen Plan, denn natürlich wollte keine von uns dort bleiben. Uns war bewusst, dass sie nichts Gutes mit uns vorhaben konnten. Wir hofften demnach auf eine Gelegenheit, die uns die Flucht ermöglichen würde, auch wenn uns klar war, dass es für uns höchstwahrscheinlich den Tod bedeuten würde, sollte man uns erwischen. Aber versuchen mussten wir es trotzdem, denn das waren wir uns und unseren Familien schuldig, von denen wir annahmen, dass sie krank vor Sorge sein mussten.

In der Nacht gelang uns tatsächlich durch einen kleinen Trick, mit dem wir die Wachen ablenken konnten, die Flucht. Zumindest hoffe ich, dass meine beiden Mitstreiterinnen es auch geschafft haben. Wir verloren uns nämlich unterwegs leider aus den Augen und meine Angst, doch wieder bei diesen Halunken zu landen, war zu groß, als dass ich mich wagte, nach den beiden Mädchen zu suchen. Ich lief einfach nur in eine Richtung, von der ich hoffte, weit genug wegzukommen, damit ich nicht wieder eingefangen werden würde oder womöglich Schlimmeres. Ich weiß nicht einmal, wie weit ich gelaufen war oder in welche Richtung genau. Ich erinnere mich nur noch, dass ich nach einiger Zeit (fragt mich aber bloß nicht nach einem Zeitfenster, das weiß ich nicht mehr) Kinay und Billy in die Arme lief. Eigentlich war das nicht vorgesehen, doch Kinay hatte offensichtlich mitbekommen, dass ich versuchte, mich durchs Gebüsch zu schleichen. Besonders geschickt war ich dabei vermutlich auch nicht. Jedenfalls führte unser Aufeinandertreffen letztlich dazu, dass ich Kinay und Billy erzählte, was geschehen war und sie halfen mir. Von dem Banditenlager ließ sich allerdings keine Spur mehr finden, wie ich von Kinay erfuhr. Vermutlich waren sie weitergezogen, nachdem ein paar von uns getürmt waren. Als wir dann in Boulder ankamen, zeigte sich uns ein Bild der Verwüstung. Einige der mir bekannten Siedler hatten durch die wilden Schüsse der Banditen-Bande ihr Leben verloren. Meine Mutter sowie mein Bruder zählten auch dazu. Ich war am Boden zerstört, denn auch mein Vater war nicht mehr da. Wohin er gehen wollte, konnte keiner mir sagen. Ich erfuhr nur, dass er seine wenigen Habseligkeiten eingepackt und sich dann auf den Weg gemacht hatte. Ich vermute bis heute, dass er es in der Stadt nicht mehr aushielt, denn seine Familie war schließlich nicht mehr da. Dass ich noch lebte, konnte er nicht wissen, auch wenn ich immer einen Funken Hoffnung in mir trug, dass er losgezogen war, um mich zu retten.

1868 - 1910


Wie das Schicksal manchmal spielt, konnte mich keine der Familien in Boulder aufnehmen. Ich schätze, es waren auch ein paar darunter, die es schlichtweg nicht wollten, obwohl es ihnen möglich gewesen wäre. Wie dem auch sei, letzten Endes blieb ich bei Kinay und Billy und zog mit ihnen durchs Land. Dadurch bekam ich auch mit, wie es Kinay wegen Cynthia ging, auch wenn ich vermutlich bis heute nicht alles bis ins kleinste Detail weiß. Ich hab’ auch nicht sofort gewusst, dass Kinay Cynthia zur Vampirin machte. Ebenso wenig, dass sie selbst jemanden (Keith) zum Vampir gemacht hatte. Doch in all den Jahren, die wir uns inzwischen kennen, hat er mich nach und nach an den Geschehnissen um Cynthia teilhaben lassen. Außerdem hat mir auch Billy ein wenig darüber erzählt, da fällt es einem nicht mehr schwer, sich den Rest zusammen zu reimen, wobei ich das mit Keith bis im Juni 2011 (nach dem Musikfestival) noch nicht wusste.
In der Zeit, in der sie die Verfolgung von Cynthia aufgenommen hatten, weil sie sie wegen ihres Fehlverhaltens stellen mussten, brachte Kinay mich gelegentlich in sicheren Verstecken unter, weil er befürchtete, dass Cynthia sich sonst an mir vergreifen könnte. Ja, ich wusste mittlerweile, mit welchen Arten von Geschöpfen ich unterwegs war. Angst verspürte ich jedoch keine, weder Kinay noch Billy gegenüber. Bevor Cynthia auf den Plan trat, waren wir bereits so gut wie ein Jahr zusammen unterwegs und wir vertrauten uns. Ich sah somit keine Veranlassung darin, es nicht mehr zu tun, nur weil ich erfuhr, dass es sich bei den beiden um einen Vampir und einen Hexer handelte. Sie waren für mich längst zu meiner neuen Familie geworden, die ich lieb gewonnen hatte und von denen ich wusste, dass ich mich immer auf sie verlassen konnte.
Wie sehr, das zeigte sich im Winter 1877, als ich erkrankte. Kinay und ich hatten uns schon vorher über eine mögliche Verwandlung von mir unterhalten. Wir hatten nur keine Veranlassung darin gesehen, diese zu überstürzen. Doch meine Krankheit machte die Entscheidung drängender. Ich wusste, was es für mich bedeutete. Ich würde sterben und als Untote “ins Leben” zurückkehren. Erschreckend fand ich den Gedanken nicht, vielmehr beunruhigte mich das Wissen, dass ich mich nach der Wandlung von Menschenblut ernähren musste, um existieren zu können. Kinay hatte mir alles ganz genau erklärt, damit ich wusste, worauf ich mich einlassen würde, sollte ich mich dafür entscheiden. Ja, er überließ mir die Wahl, weil er meinte, dass er mich nicht gegen meinen Willen wandeln würde. Wirklich drüber nachdenken musste ich so gesehen nicht, doch ich ließ mir trotzdem ein paar Tage Zeit, die ich dafür nutzte, Kinay mit Fragen zu löchern, obwohl ich eigentlich schon alles wusste. Dennoch beantwortete er jede einzelne mit seiner gewohnten Ruhe.

Am 13. November 1877 hatte ich meine Entscheidung getroffen. Ich wollte die Wandlung. Aber nicht, weil ich deshalb fast unsterblich wurde und zudem besondere Fähigkeiten erhielt, sondern weil ich mir mehr für mein Leben gewünscht hatte, als es nach nur 25 Jahren zu verlieren. Trotzdem starb ich an jenem Tag durch Kinays Biss, nur um kurz darauf durch sein Blut wiedergeboren zu werden. Die Wandlung war schmerzhaft, aber auch irgendwie berauschend. Als würde ich zwischen Himmel und Hölle wandeln, ehe mein Körper in seinen untoten Zustand wechselte. Es war meine Entscheidung, daher bereue ich keine Sekunde davon. Insbesondere, da ich von jenem Moment an auch noch eine ganz andere Verbindung zu Kinay spürte. Es war gut, dass er bei mir war, denn anfangs fiel es mir wahrlich nicht leicht, meinen Blutdurst zu kontrollieren. Er brachte mir alles bei, achtete auf mich, trainierte mich, bis wir uns beide sicher waren, dass ich alles verinnerlicht hatte, was ich wissen musste und dass ich mich nötigenfalls verteidigen konnte.
Im weiteren Verlauf unserer Reise stießen wir tatsächlich auf drei der Banditen, die mich Jahre zuvor meiner Familie entrissen hatten. Ihre Gesichter habe ich bis heute nicht vergessen. Ob sie zu den Schießwütigen zählten und deshalb auch dafür verantwortlich waren, dass meine Mutter sowie mein Bruder bei dem damaligen Überfall ums Leben kamen, wusste ich nicht. Aber das änderte nichts an der Wut, die ich empfand. Mein inneres Monster war erwacht, ließ mich den Wunsch verspüren, mich zu rächen und ihnen Schmerz zufügen zu wollen. Ich war dankbar dafür, dass Kinay noch immer an meiner Seite war. Als mein Mentor beriet er mich und erklärte mir, wie ich vorgehen könnte. Glaubt mir, ich wollte es. Ich wollte es so sehr. Doch noch bevor ich dazu kam, meine Gedanken in die Tat umzusetzen, wurde mir bewusst, dass ich für Rache nicht gemacht war. Zumal ich mich fragte, wofür die Rache gut sein sollte, denn weder meine Entführung noch das Ableben meiner Familienmitglieder ließ sich dadurch ungeschehen machen. Auch konnte ich sie nicht dafür verantwortlich machen, dass ich inzwischen zu einer Vampirin geworden war, da ich es selbst gewollt hatte. Ich hätte es ablehnen können, was im Umkehrschluss bedeutet hätte, dass ich nicht auf die Gauner gestoßen wäre, weil es mich zu jener Zeit gar nicht mehr gegeben hätte. Demzufolge entschied ich mich dafür, sie ziehen zu lassen, wenngleich ich mich danach für eine längere Zeit schuldig fühlte, weil ich mir selbstverständlich nicht sicher sein konnte, ob sie nicht doch wieder jemandem Schaden zufügen würden. Mehrmals redete ich mit Kinay und Billy darüber, und obwohl es mir bis dahin immer geholfen hatte, über alles offen zu reden, fühlte ich mich diesmal damit dennoch nicht besser. Deshalb musste ich für mich eine andere Möglichkeit finden, damit umgehen zu können, wodurch es dazu kam, dass ich mich für zwei Jahrzehnte von Kinay und Billy verabschiedete.

1910 - 1930


Mein Weg führte mich nach New Mexico, wo ich mich auf die Suche nach meinen Wurzeln begab, denn das war etwas, an das ich mich noch erinnerte. Unsere Eltern hatten meinen Bruder und mich wissen lassen, dass wir ursprünglich von dort kamen. Mehr wusste ich jedoch leider nicht. Keinen Ort, der ein Anhaltspunkt für mich gewesen wäre. Deshalb bereiste ich den gesamten Bundesstaat, auch in der Hoffnung herauszufinden, ob mein Vater früher vielleicht hierher zurückgekehrt war. Ich fand manch einen mit Namen Ramírez. Wer davon auf irgendeine Weise mit mir verwandt war, war nicht leicht für mich festzustellen. Die Familie hatte sich verstreut, war zum Teil auch weitergezogen, und doch war ich mir bei dem ein und anderen sicher, dass er einer meiner Verwandten war. Aufgrund der äußerlichen Ähnlichkeiten und der Erzählungen. Und es freute mich dabei festzustellen, dass es auch Wandler unter ihnen gab, weil es bedeutete, dass unsere Familienlinie über Generationen lange Zeit fortbestehen würde. Ich konnte schließlich nicht mehr dazu beitragen.

1930 - heute


Anfang 1930 ging ich nach San Francisco, denn obwohl wir immer in Kontakt waren, wollte ich Kinay und Billy unbedingt wiedersehen. Aber bereits ein halbes Jahr später zogen die beiden weiter. Immerhin galt es darauf zu achten, dass keinem auffiel, dass wir äußerlich nicht älter wurden. Ich übernahm somit die Clubverwaltung in SF und baute mir nebenbei mein eigenes Standbein auf. Anfangs mietete ich mir dafür ein Atelier (später kaufte ich es) und knüpfte zugleich allerlei Kontakte zu Galeristen, Künstlern und Kunstliebhabern. Zwei Jahre später fand meine erste Vernissage statt, die ich als Erfolg verbuchen konnte. Mein Leben spielte sich somit zwischen Atelier, Galerie und Club ab, womit ich durchaus glücklich war. Bis es für mich an der Zeit war, die Stadt vorerst zu verlassen. Folglich übernahm ich für die nächsten 20 Jahre die Clubverwaltung in Red Bank (New Jersey), blieb aber selbstverständlich meiner Kunst treu, denn wo meine Bilder entstanden, spielte keine Rolle.
Von New Jersey ging es 1970 für mich nach South Haven (Michigan), in den nächsten Club von Kinay. Der Wechsel war für uns zur Routine geworden, weil es so am einfachsten war, den Schein zu wahren. Doch ich musste mir auch für meine Malerei etwas einfallen lassen. Daher fing ich damit an, meine Werke unter verschiedenen Pseudonymen auszustellen. 1990 kehrte ich nach San Francisco zurück und begann in meinem Atelier neue Künstler zu unterrichten, deren Werke ich in meiner inzwischen eigenen Galerie ausstellte, um ihnen die Möglichkeit zu geben, Bekanntheit zu erlangen, während ich mich selbst ein wenig zurückzog. Ich benötigte schlichtweg eine Schaffenspause. Deshalb konzentrierte ich mich überwiegend auf das Clubgeschehen, bis ich vor zwei Jahren eigentlich wieder nach New Jersey hätte wechseln müssen. Doch ich tat es nicht, weil ich Kinay den Vorschlag unterbreiten konnte, für die nächsten Jahre meine Freundin, Rebecca Leary, als Clubverwaltung einzusetzen, da sie aufgrund ihres Bachelor-Abschlusses (BBA) nicht nur dafür geeignet war, sondern ich ihr vor allem zu hundert Prozent vertraue. Sie wurde somit an meiner Stelle in New Jersey eingesetzt, worüber sie sich mächtig freute, während ich in San Francisco blieb und endlich wieder mehr Zeit mit Billy verbringen konnte.

Als im vergangenen Juni (2011) dann das Erdbeben im Park von Ambalee ausgebrochen war, kam ich augenblicklich für zwei Wochen nach Dawnskap Bay, um zu schauen, ob die verheerende Nacht auf irgendeine Weise Nachwirkungen auf Kinay oder einen der anderen betroffenen Übernatürlichen haben würde. Paddy kam ebenfalls. Wir waren Billy so dankbar, dass er auf “unseren Vater” achtete. Ohne seine Weitsicht hätte es schlimme Folgen haben können. Glücklicherweise blieb es jedoch bei dem einmaligen Ausbruch des Blutdurstes, sodass ich mir keine weiteren Sorgen machen musste, wenngleich der Schaden in dem beschaulichen Städtchen dennoch nicht gering war. Ob ich es als Glück bezeichnen soll, dass mir noch die Gelegenheit gegeben war, die Erinnerungen einiger Menschen zu beeinflussen, will ich nicht beurteilen, aber ich konnte damit zumindest ein paar Leuten helfen, sich an etwas Schönes zu erinnern. Natürlich nur in einem angemessenen Maß und ohne ihnen wichtige Details zu nehmen.
Die größte Überraschung erlebte ich dann aber, als ich durch einen Zufall nicht nur erfuhr, dass Cynthia damals einen Menschen zum Vampir machte, sondern vor allem, um wen es sich dabei handelte - Keith MacRae. Ich glaubte meinen Augen nicht zu trauen, als ich ihn bereits aus der Entfernung erkannte. Es war schön und irgendwie erschreckend zugleich, ihn nach dieser wirklich sehr langen Zeit wiederzusehen und mit ihm reden zu können. Ich konnte ihm ansehen, dass es ihm nicht anders ging. Wer rechnet auch schon damit, nach über 100 Jahren auf jemanden zu treffen, bei dem man davon ausgegangen war, dass derjenige nicht mehr lebte? Und nun komme ich erneut nach Dawnskap Bay. Diesmal jedoch nicht zu Besuch, sondern um wieder in der Nähe von Kinay und auch Keith zu sein, weil ich das große Bedürfnis habe, wieder mehr Zeit mit beiden verbringen zu können.


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Luna

Avatarperson


Eiza González

Zweitcharakter(e)


Theresa Stone & Rachel Evans

Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Gesuch: Nein
Erwähnte Charaktere: Kinay Sun & Keith MacRae

Stand: 04.02.2026