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Diana Knight
Puzzle-Queen

InGame-Posts: 7
Registriert seit: 04.01.2026
Letzter Besuch: Gestern, 06:00
Status: Offline


Avatarperson: Gal Gadot
Wesen: Mensch - teilwissend
Wohnort: Carnassee
Status: heimlich verliebt in Darren Ramsey
Aussehen: Größe: 168 cm |
Augenfarbe: dunkelbraun |
Haarfarbe: dunkelbraun |
Statur: schlank-sportlich, feminine Silhouette, weiche Kurven an Hüfte und Brust

Attached Accounts


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01.07.2009 Apartment von Diana Knight
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Grundriss & Beschreibung
01.07.2012 A 2nd Second Chance
Mitspieler
03.07.2012 I enjoy meeting new people ... and you?
Mitspieler
STF Bürokomplex & kleines Bistro | Mittagszeit
Archivierte Szenen()

Diana Knight

Who am I?


These are my roots.


Name & Deckname


Diana Knight

Alter & Geburtstag


noch 31 Jahre | 16.12.1980

Herkunft


Boise (Idaho)

Bildung


Besuch der Highschool (Abschluss nach 12 Jahren; Highschool-Diploma), anschließend vier Jahre IT-Studium an der Boise State University (Abschluss: Bachelor of Business Administration in Information Technology Management)

Beruf/Job


offiziell:
Datenanalystin in einer “zivilen Verwaltungseinrichtung“ in Dawnskap Bay, Tarnfirma: “Pacific Northwest Administrative Services”

Tatsächliche Zugehörigkeit:
Analystin bei der Special Activities Division (SAD) der CIA,
Zweigstelle Dawnskap Bay, Schwerpunkt: Auswertung sensibler Daten, Mustererkennung, Risikoanalysen für verdeckte Operationen.

Familie


Mutter: Julia Knight, geb. Hinkley, *1953, Mensch
Vater: Thomas Knight, *1945, Mensch
Schwester: Melissa Knight, *1982, Mensch
Bruder: Samuel Knight, *1985, Mensch

”Ich habe zu meiner Familie ein sehr liebevolles, unterstützendes und herzliches Verhältnis. Meine Eltern sind für mich so etwas wie ein moralischer Kompass – stabil, verlässlich und immer wertschätzend. Mit Mel verbindet mich eine ruhige, vertraute Nähe, die ganz selbstverständlich ist. Mit Sam dagegen teile ich diese leichte, humorvolle Geschwisterenergie, die nie wirklich verloren geht. Wir sehen uns nicht ständig, das Leben ist eben so … aber wir sind füreinander da. Ohne Fragen. Ohne Bedingungen.“


Risk a glance?


There is more you can see.


Aussehen


Größe: 168 cm
Haarfarbe: dunkelbraun
Augenfarbe: dunkelbraun

    Statur:
  • schlank-sportlich
  • feminine Silhouette
  • weiche Kurven an Hüfte und Brust
  • insgesamt eine ausgewogene, natürliche Weiblichkeit ohne Übertreibung
  • wirkt eher geschmeidig als muskulös
    Körperliche Besonderheiten:
  • Lange, helle Narbe am rechten Schienbein (aus ihrer Kindheit).
  • Leichte Kurzsichtigkeit, die sie mit Kontaktlinsen ausgleicht.

Charakterliche Eigenschaften


    Stärken:
  • ehrlich & authentisch
  • mutig, entschlossen, wenig Angst vor Herausforderungen
  • konfliktfähig ohne aggressiv zu werden
  • humorvoll, warmherzig, offen für andere
  • ausgeprägte Beobachtungsgabe, analytischer Verstand
  • loyal bis in die Tiefe (Familie, Freunde)
  • freiheitsliebend, aber fähig zu echter Nähe
  • optimistisch, verliert nie den Blick für Möglichkeiten
  • idealistisch: glaubt an Gerechtigkeit und Wahrheit
  • zuverlässig, verantwortungsbewusst

    Schwächen:
  • ungeduldig, wenn Dinge sich emotional zu langsam entwickeln
  • risikobereit
  • zu direkt, manchmal ungefiltert ehrlich
  • impulsiv, wenn sie jemanden beschützen will
  • neigt dazu, Verantwortung für alles zu übernehmen
  • vertraut manchmal zu schnell
  • in emotionalen Dingen mutiger, als gut für sie ist
  • hasst Einschränkungen & Kontrolle
  • kann sich in Gedanken und Analysen verlieren

    Vorlieben:
  • ehrliche, direkte Menschen
  • ruhige Abende, klare Gespräche
  • nächtliche Spaziergänge
  • Kaffee in allen Variationen
  • Datenmuster, Rätsel, logische Herausforderungen
  • Regenwetter & leise Musik im Hintergrund
  • Reisen, neue Orte, Freiheit
  • warmherzige, beständige Familienmomente
  • Darrens Stimme (unbewusst, sie würde es nie laut sagen)

    Abneigungen:
  • Lügen, Verschleierung, Halbwahrheiten (außer bei Notwendigkeit im Job)
  • Menschen, die Stärke mit Härte verwechseln
  • Menschen, die ihre Grenzen nicht respektieren
  • Engstirnigkeit
  • mag keinen emotionalen oder beruflichen Kontrollverlust durch andere; reagiert sensibel auf Fremdbestimmung
  • zu laute, aggressive Menschen
  • wenn man sie unterschätzt
  • Schokolade

    Besonderheiten:
  • notiert sich Gedanken in mini-kleinen, kaum lesbaren Randnotizen
  • hält instinktiv Abstand zu Türen (nicht wegen Angst, sondern analysierender Gewohnheit)
  • wertet Gespräche im Kopf oft noch Stunden später aus
  • tippt mit dem Daumen gegen die Tasse oder den Becher, wenn sie nachdenkt
  • liebt kleine Rituale: gleiche Kaffee-Marke, spezieller Stift, eigener Notizblock etc.

Gesinnung


Diana ist moralisch gefestigt, fair und von Natur aus gutmütig. Sie stellt Menschlichkeit, Verantwortung und Loyalität über alles und trifft ihre Entscheidungen sowohl mit Herz als auch mit Verstand.

Diana kennt die Existenz von Vampiren aus eigener, früher Erfahrung.

Durch die Vorfälle am 21./22. Juni 2011 hat sie außerdem unkontrollierte magische Ausbrüche und spontane Verwandlungen miterlebt, weshalb sie inzwischen ebenfalls weiß (auch durch eigene Nachforschungen), dass es auch Hexen und Gestaltwandler gibt.
Von Werwölfen und Dämonen weiß sie bislang (noch) nichts.


You want more?


There is a world behind the shades.


Rasse


Mensch - teilwissend

Fähigkeiten


  • Exzellente Datenanalyse (Mustererkennung, statistische Auswertungen, digitale Spurensuche)
  • IT-Kompetenz (SQL, Grundlagen in Java/Python, Datenbanken, Cybersecurity-Basics)
  • Recherchefähigkeiten (schnelles Erfassen komplexer Informationslagen)
  • Taktische Analyse (Risikoabschätzung, Lagebeurteilung – aus ihrer Arbeit beim SAD)
  • hohe Beobachtungsgabe (erkennt Stimmungen, Körpersprache, kleine Verhaltensmuster)
  • sehr gutes Gedächtnis (vor allem für Details und Zusammenhänge)
  • ruhige, klare Kommunikation (gerade in Stresssituationen wertvoll)
  • Fähigkeit zur Deeskalation (sanfte, kluge Art, Situationen zu beruhigen)
  • sehr gute Menschenkenntnis
  • gute Multitasking-Fähigkeit
  • schnelles technisches Verständnis (neue Systeme, neue Tools)
  • spricht neben ihrer Muttersprache fließend: Spanisch, Russisch, Mandarin, Arabisch und Farsi

Zugehörigkeit


Mensch. Gehört keiner offiziellen Gruppe, keinem Haus und keinem Rudel an.
Diana hält sich bewusst aus allen Organisationen heraus, sowohl menschlichen als auch übernatürlichen – nicht aus Misstrauen, sondern aus beruflicher Vorsicht.

Aurenfarbe


Blau - Gelb - ein Hauch Rot


How's my life?


Life is the greatest adventure.


Was bisher geschah …



1980 - 1998 | Kindheit - Highschool


”Ich bin in einem Zuhause groß geworden, das man ohne Übertreibung als warm und stabil bezeichnen kann. Meine Mutter Julia und mein Vater Thomas waren – und sind – das Fundament unserer Familie. Beide haben sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, aber genau das machte unser Haus lebendig. Mein Vater war immer derjenige mit dem Humor und der Gelassenheit, meine Mutter die Sanfte und Weitsichtige.
Ich war das älteste von drei Kindern, und obwohl ich oft die Verantwortungsvolle war, fühlte sich das nie wie eine Last an. Meine jüngere Schwester Melissa wurde 1982 geboren, mein kleiner Bruder Samuel 1985. Wir waren ein lauter, lebendiger Dreierriegel – Mel mit ihrem sanften Herzen, Sam mit seinem ewigen Grinsen und ich irgendwo dazwischen, bemüht, Ordnung in das Chaos zu bringen.

Ich war ein aktives, neugieriges Kind. Einmal, ich war etwa zehn, fuhr ich viel zu schnell mit dem Fahrrad einen Hügel hinunter, verlor die Kontrolle und landete im Kies. Die lange, helle Narbe an meinem rechten Schienbein erinnert mich bis heute daran. Aber ich war stolz darauf, nie geweint zu haben – zumindest behaupte ich das so.

Meine Highschoolzeit verlief zu großen Teilen unaufgeregt. Meine erste kleine Liebelei war mehr ein sanftes Stolpern als ein Feuerwerk – ein zwei Monate dauerndes Händchenhalten, Schulflur-Flirten und ein paar unbeholfene Küsse hinter der Turnhalle. Nichts Großes, aber es fühlte sich damals an wie die Welt.
Ich lernte gerne, vielleicht sogar ein bisschen zu gerne, und als ich meinen Highschoolabschluss als Jahrgangsbeste machte, war das ein Moment, auf den meine Familie fast stolzer war als ich selbst.”

1998 - 2002 | Studienzeit an der Boise State University


”Das Studium an der Boise State University tat mir gut. Ich wurde freier, mutiger, ehrgeiziger. Ich mochte die Klarheit der Zahlen, das logische Denken, das man für Informationstechnik brauchte. In dieser Zeit begann meine erste richtige Beziehung. Aaron war Kommilitone, klug, humorvoll und bodenständig. Für zweieinhalb Jahre teilten wir unseren Alltag: Vorlesungen, Lernsessions, viel Kaffee, wenig Schlaf. Wir waren ein gutes Team – bis wir merkten, dass wir keine Zukunft in derselben Stadt, vielleicht nicht einmal im selben Leben wollten. Wir trennten uns nach meinem Abschluss in Freundschaft, einvernehmlich und ohne Drama.

Und dann kam das, was mein Leben in zwei Hälften teilte: davor und danach.
Ich war zweiundzwanzig, als ich einem jungen Mann in Boise begegnete. Er war attraktiv auf eine Weise, die man nicht sofort als anders erkannte, aber seine Ausstrahlung war intensiv genug, um mich in seinen Bann zu ziehen. Wir flirteten, tanzten, lachten – und irgendwann nahm er meine Hand und führte mich aus der Bar. Ich wusste damals nicht, dass er ein Vampir war.
Als er mich biss, war es kein Angriff. Es war … ein Rausch. Eine Welle von Wärme, Klarheit, Ekstase und völliger Hingabe. Ein Gefühl, das mich zugleich erschreckte und süchtig machte. Was ich damals nicht wusste: Er war noch zu jung, um seine mentale Manipulation sauber anzuwenden. Der Versuch, mir das Erlebnis aus dem Gedächtnis zu löschen, scheiterte.
Und so behielt ich jeden Moment, jedes Gefühl, jede Welle dieses unwirklichen Rausches. Es war kein Schrecken. Es war ein Erwachen. Und es ließ mich nie wieder los.
Er verschwand. Aber die Erinnerung blieb. Und mit ihr ein Verlangen, das mehr mit Chemie, Biologie und dem menschlichen Gehirn zu tun hat als mit Romantik: Ich wollte dieses Gefühl wieder. Ich verstand früh: Ich wollte keine Beziehung mit einem Vampir. Ich wollte den Biss. Es war jedoch kein Drang, der mich beherrschte. Es war eine Entscheidung. Doch wie sollte ein Mensch Vampire finden – in einer Welt, die nicht einmal zugab, dass sie existieren? Die Antwort darauf sollte ich erst knapp zwei Jahre später finden.

Gegen Ende meines Studiums bewarb ich mich bei der CIA – eine Entscheidung, die damals wie ein Abenteuer wirkte und sich später als der rote Faden meines Lebens herausstellte.”

2002 - 2009 | Washington D.C. & die CIA


”Der Bewerbungsprozess dauerte ein Jahr und fühlte sich an wie ein Labyrinth aus Tests, Interviews, psychologischen Untersuchungen, Rollenspielen, Sicherheitsüberprüfungen, Polygraphen und endlosen Formularen. Als ich im Herbst 2003 endlich die offizielle Zusage erhielt, zog ich nach Washington D.C.

Vor meinem Umzug arbeitete ich ein Jahr lang in einer kleinen Firma in Boise – mein Einstieg ins Berufsleben, unspektakulär, aber solide. Die CIA war anders. Schneller. Größer. Anspruchsvoller. Ich ging in meiner Arbeit auf. Ich war gut, und ich wurde besser. Mit den Jahren bildete ich mich intensiv weiter, bis ich neben Englisch noch fünf weitere Sprachen fließend beherrschte: Spanisch, Russisch, Mandarin, Arabisch und Farsi. Je komplexer die Daten, desto klarer wurde mein Kopf. Ich mochte die Ordnung, die in Chaos steckte. Ich mochte das Gefühl, irgendwo im Hintergrund etwas zu bewirken.

Es waren nur wenige Monate nach meinem Umzug, dass ich dem Vampir - er stellte sich mir übrigens als Marc vor - der mich damals während des Studiums gebissen hatte, wieder begegnete. Nicht, weil er mir gefolgt war, wie er mir erklärte, sondern weil seine “Lebensumstände” ihn ohnehin in die Hauptstadt geführt hätten. Washington war ein Dreh- und Angelpunkt für alles, was im Schatten existierte, und ich verstand schnell, dass ich dort nur eine weitere Facette seines untoten Lebens berührte.
Im gleichen Moment warnte er mich eindringlich davor, jemals nach anderen Vampiren zu suchen. Nicht, weil er mich “beanspruchte”, sondern weil er wusste, wie gefährlich seine Welt für jemanden wie mich war. Deshalb trafen wir eine Vereinbarung und stellten dafür Regeln auf: seltene Treffen, immer kontrolliert, immer mit Abstand, nie spontan. Keine Nähe, keine Vertrautheit, keine Abhängigkeit. Nur eine klare Vereinbarung zwischen zwei Menschen – oder einem Menschen und jemandem, der einmal einer gewesen war.
So wurde der Biss zu einem Ritual, nicht zu einer Sucht, die mein Leben beherrschte. Ein Grenzgängertum, das ich mir nur erlaubte, weil ich wusste, dass ich bei ihm sicher war.
Ich suchte nie nach anderen Vampiren. Ich brauchte es nicht, denn ich hatte das perfekte Abkommen getroffen.”

2009 - heute | Wechsel zum SAD nach Dawnskap Bay


”Mitte 2009 bot mir die CIA eine Stelle bei der Special Activities Division (SAD) in Dawnskap Bay an. Die Aufgabe klang wie für mich gemacht: eine Schnittstelle aus Analyse, verdeckter Informationsgewinnung und der Freiheit, Muster zu verfolgen, die andere übersahen. Ich nahm ohne Zögern an, zog an die Westküste und arbeite seitdem offiziell als Datenanalystin der „Pacific Northwest Administrative Services“ – der Tarnorganisation, die unseren Bürokomplex nach außen hin darstellt.
Hinter dieser Fassade begann für mich ein neuer Abschnitt. Die Arbeit war anspruchsvoll, manchmal erschöpfend, aber genau diese Art Herausforderung, die mich wach hielt. Dafür war eine Konstante in meinem Leben nicht mehr vorhanden, denn durch meinen Umzug nach Dawnskap Bay hatte sich meine Vereinbarung mit Marc so gesehen aufgelöst. Er konnte oder wollte nicht mit an die Westküste kommen und ich akzeptierte es, weil unser Abkommen genau dies implizierte.

Aber ich suchte deswegen in Dawnskap Bay nie nach einem Ersatz für ihn. Nicht, weil ich mir den Rausch verwehren wollte – sondern weil ich zu gut verstand, wie gefährlich das wäre. Marc hatte mir oft genug eingeschärft, wie schwer es sei, Vampire voneinander zu unterscheiden. Wer sich an Menschen hält und wer Menschen als bloßes Mittel zum Zweck betrachtet. Wer die Kontrolle besitzt – und wer nur vorgibt, sie zu haben. Er war jung, aber vorsichtig. Die meisten anderen waren weder das eine noch das andere. Und … Vielleicht lag es auch daran, dass ich immer weniger an jene Nächte zurück dachte und immer mehr an etwas – an jemanden – dachte, der greifbarer werden würde. Der realer wäre als jeder Rausch. Der Mann, den ich bald darauf kennenlernen sollte.

Anfang 2011 veränderte sich mein Arbeitsalltag, ohne dass ich es damals sofort begriff. Darren Ramsey wurde in unsere Zweigstelle versetzt. Zuerst war er nur ein Name in einer Personalakte. Ein Kriegsheld, dessen Laufbahn sich las wie die eines Mannes, der immer an vorderster Front gestanden hatte. Doch schon in den ersten Wochen bemerkte ich Dinge, die anderen entgingen - die Art, wie er jeden Raum instinktiv sicherte, wie er nie den Rücken zur Tür wandte, wie seine Augen gleichzeitig wachsam und müde wirkten. Ich sah seinen Schmerz. Seine Disziplin. Seine unerschütterliche Liebe zu seinem Sohn Edward.

Was ich nicht sofort merkte: Mit jedem Tag, an dem wir miteinander arbeiteten, wurde die Distanz zwischen uns ein kleines Stück kleiner. Nicht schnell. Nicht bewusst. Eher wie das langsame Verblassen einer Linie, die niemand je gezogen hatte. Wir begannen miteinander zu reden – erst über Einsätze, dann über beiläufige Dinge. Er vertraute mir Daten an, die viele andere Kollegen ihm nicht in die Hände gelegt hätten. Und irgendwann war es ganz selbstverständlich, dass ich gelegentlich auf Edward aufpasste, wenn Darren für einen Auftrag unterwegs war. Dieses Vertrauen bedeutete mir mehr, als ich zeigen wollte.

Ich weiß nicht, wann genau es passierte. Vielleicht nach dem dritten gemeinsam ausgewerteten Einsatzbericht. Vielleicht nach dem ersten Moment, in dem er sich bei mir bedankte und es so ehrlich meinte, dass ich es ihm zweifelsfrei abnahm. Vielleicht an dem Tag, an dem ich begriff, dass er mich nie ansah wie jemand, der lästig war – sondern wie jemand, den er wirklich hörte. Jedenfalls war es ein paar Monate nach seiner Ankunft um mich geschehen. Nicht stürmisch, nicht überstürzt, sondern langsam, stetig, mit jedem Gespräch, jedem Blick, jedem Tag. Eine ruhige, tiefe Zuneigung, die sich nicht mehr wegreden ließ.
Doch ich blieb vorsichtig. Ich wollte ihn nicht bedrängen. Ich wollte nicht in eine Wunde greifen, die noch frisch war. Und ich wusste, dass er ein Mann war, der sich selbst eher im Schatten seiner eigenen Vergangenheit sah als unter jemandes Blick. Also hielt ich meine Gefühle zurück und ließ meine Zuneigung in Dinge fließen, die ich gut beherrschte: präzise, verlässliche Arbeit. Ich lieferte ihm Analysen früher als nötig. Passte Einsatzdaten so an, dass er weniger Risiko trug. Markierte diskret Details, die Edward betreffen könnten – nur für den Fall, dass. Unsichtbare Gesten, die niemand bemerkte, auch er nicht.

Vielleicht hoffte ich, dass aus unseren Gesprächen, unserem langsamen Annähern, unseren gelegentlichen privaten Momenten irgendwann mehr werden könnte. Aber ich drängte ihn nicht. Denn so viel verstand ich von ihm: Wenn etwas zwischen uns entstehen sollte, würde es nur gehen, wenn er es selbst bemerkte – und wenn er selbst bereit war.

Und dann kam der 21. Juni 2011. Ich war auf der “Fête de la Musique“ im Henry Hewitt Park, als die Explosion Ambalee erschütterte. Die Druckwelle riss mich zu Boden, meine Ohren dröhnten, und als das Erdbeben folgte, schwankte der Boden unter uns wie Wasser. Doch das war nicht das Verstörendste. Es waren die Menschen … oder besser gesagt: die Menschen, die plötzlich keine mehr waren. Ich sah Dinge, die sich niemand erklären konnte: Körper, die sich verformten. Augen, die rot aufleuchteten. Magie, die in Funken ausbrach. Verhaltensweisen, die nicht menschlich wirkten.
Während die Stadt im Chaos versank, sah ich, was die Welt wirklich verbarg. Dort, zwischen Feuer, Blut und Schock, wurde mir klar: Es gibt weit mehr als Vampire. Folglich begann ich zu recherchieren. Leise. Unauffällig. Daten, Verhaltensmuster, medizinische Berichte, Überwachungsausschnitte. Ich fand Hinweise auf Gestaltwandler. Auf Hexen. Auf Dinge, die niemand hätte überleben dürfen.

Seitdem weiß ich:
Die Welt ist größer, gefährlicher und erstaunlicher, als ich dachte. Und ich stehe mittendrin.

2012 begann ruhiger, als ich erwartet hatte und endete auf eine Weise, die ich nie hatte kommen sehen. Darren war Anfang Januar auf einen Einsatz geschickt worden. Nichts Ungewöhnliches, zumindest nicht für unsere Abteilung. Er hatte mir nur mit einem seiner knappen, aufrichtigen Blicke gesagt, dass er bald zurück sei. Doch zwei Tage nach seinem Abflug verstummten alle Meldungen. Keine Funksprüche. Keine Statusupdates. Kein Kontakt. Nichts. Und in unserer Welt bedeutet Schweigen selten etwas Gutes. Ich arbeitete demnach mehr, als gesund war. Analysierte Daten, führte Simulationen durch, versuchte Muster zu finden, die erklären könnten, wo er war. Natürlich wusste ich, dass das nicht meine Aufgabe war – aber es war Darren. Und ich konnte nicht einfach warten. Ich glaube, niemand von uns konnte das gut. Die offizielle Information, die wir erhielten, lautete nur, dass er verschwunden war. Mehr nicht. Die Tage, in denen wir nichts von ihm hörten, gehörten zu den längsten meines Lebens.
Als am 29. Januar die Nachricht kam, dass er gefunden worden war – lebend, fiel mir erst auf, wie sehr ich die Luft angehalten hatte. Er kam schwer verletzt zurück. Sehr schwer. Wir bekamen nur bruchstückhafte Informationen: gebrochene Knochen, ausgekugelte Schulter, innere Verletzungen, Waterboarding, Schnitte, Hämatome. Es reichte, um mir die Knie weich zu machen. Ich besuchte ihn, so oft ich durfte. Anfangs war ich kaum mehr als ein Schatten neben seinem Bett, später nahm er mich wahr, nickte, lächelte manchmal müde. Wir redeten nie über den Einsatz. Ich fragte nicht, und er hätte nicht geantwortet. Aber ich war da.

Was ich ebenfalls bemerkte - früher als er selbst, glaube ich - war die junge Krankenhausangestellte, die sich um seine Genesung kümmerte. Dass zwischen ihnen etwas war, spürte ich schnell. Eine Wärme, die nicht zu übersehen war. Und weil ich ihn liebte, blieb ich im Hintergrund. Ich wollte ihm nicht im Weg stehen. Wollte ihn nicht mit meinen Gefühlen belasten. Er sollte glücklich sein, ob mit mir oder jemand anderem.
Für einige Wochen schien es, als könnte aus den beiden tatsächlich etwas werden. Ihre Gespräche, die leisen Momente, das Lächeln, das er manchmal zeigte, wenn er dachte, niemand würde es sehen. Ich gönnte es ihm. Auch wenn es mir weh tat, hätte ich ihn niemals drängen wollen. Also zog ich mich etwas zurück, besuchte ihn seltener, nur damit die beiden den Raum hatten, den sie möglicherweise brauchten. Doch dann, fast ebenso leise, wie es begonnen hatte, endete es wieder. Eine einvernehmliche Trennung, wie ich später erfuhr. Zwei Menschen, die sich mochten, aber nicht zusammengehörten. Ich hätte gerne gedacht, dass das alles war, das ihn belastete. Aber die Wahrheit war, dass Darren mit sich selbst kämpfte. Mit diesen neuen körperlichen Einschränkungen, mit der Schuld, die er sich immer wieder selbst gab, mit all den Zweifeln, die ihn auffraßen. Er redete nicht darüber. Doch ich sah es. Natürlich sah ich es.

Und ich sah auch die Veränderung. Zuerst langsam, dann erschreckend schnell. Seine Unruhe. Sein Drang, wieder zu funktionieren. Sein Schmerz darüber, dass er nicht mehr in den Einsatz durfte. Als Analystin erkannte ich Muster. Als Mensch erkannte ich einen Mann, der am Rand stand und verzweifelt nach einem Halt suchte. Der Tag, an dem ich erfuhr, dass er ein Jobangebot aus Washington D.C. angenommen hatte, traf mich wie ein Schlag. Ein privater Sicherheitsdienst. Ein überstürzter Entschluss. Ein Abschied, den er keinem von uns vorher angekündigt hatte. Er packte seine Sachen – und die seines Sohnes – und verschwand am 1. April so schnell, wie er in mein Leben getreten war.
Ich war nicht wütend. Nur… leer. Ich hätte ihm gerne gesagt, was ich empfand. Hätte ihm gesagt, dass er kein Versager ist. Dass er mehr Stärke besitzt, als er selbst je sehen will. Doch unsere Arbeit ließ es nicht zu, ihm hinterherzureisen, und er ließ mir keine Gelegenheit, es persönlich zu sagen.

Und so blieb mir nur der Gedanke, der mich bis heute begleitet:
Vielleicht hätte alles anders sein können.

Nach Darrens Weggang versuchte ich, mich in meine Arbeit zu retten. Struktur half mir schon immer, Gedanken zu ordnen, wenn Gefühle keinen klaren Platz hatten. In dieser Zeit bekam ich mit, dass der Bürgermeister als Reaktion auf die Ereignisse des Vorjahres eine Special Task Force ins Leben rief. Die Idee, analytisch, vorausschauend und mit klarer Verantwortung an der Schnittstelle zwischen Sicherheit und Prävention zu arbeiten, sprach mich sofort an. Vielleicht auch, weil ich das Gefühl hatte, dass ich selbst einen Halt brauchte. Etwas, das mir zeigte, dass Stillstand keine Option war. Ich mochte meine Arbeit bei der SAD noch immer, aber zum ersten Mal seit Langem dachte ich über einen Tapetenwechsel nach. Nicht aus Unzufriedenheit, sondern aus dem Wunsch heraus, wieder selbst in Bewegung zu kommen. Ich wollte nicht fliehen. Ich wollte weitergehen. Also bewarb ich mich als Analystin für die Task Force, ohne große Erwartungen, weil sich erst herausstellen musste, ob mein analytischer Verstand wirklich ausreichend für eine Anstellung war.
Das Vorstellungsgespräch im Juni war intensiv und überraschend ehrlich. Als ich Ende des Monats die Zusage erhielt, spürte ich etwas, das ich lange vermisst hatte: Zuversicht. Ab dem 1. Juli sollte ich Teil der Task Force sein. Die formalen Absprachen mit meinem bisherigen Arbeitgeber waren bereits getroffen. Dieser Schritt fühlte sich richtig an. Nicht, weil er alles besser machte, sondern weil er mir zeigte, dass Bewegung möglich war. Auch dann, wenn etwas Wichtiges fehlte. Ich lernte, dass man weitergehen kann, ohne loszulassen. Dass manche Verbindungen nicht enden, nur weil Wege sich trennen.

Aber vielleicht – ganz vielleicht – ist es noch nicht vorbei.”


And at the end?


Just a few more things.


Spielername


Luna

Avatarperson


Gal Gadot

Zweitcharakter(e)


Theresa Stone, Rachel Evans & Victoria Ramírez

Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Gesuch: Nein
Erwähnte Charaktere: Darren Ramsey