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Ian Aventine
But first, tea.

InGame-Posts: 24
Registriert seit: 05.02.2026
Letzter Besuch: 22.03.2026, 22:15
Status: Offline


Avatarperson: Ian McDiarmid
Wesen: Lufthexer, Stufe 2
Wohnort: Central Dawn
Status: Verwitwet, Single
Aussehen: Größe: 1,75 m
Haarfarbe: rothaarig, zunehmend silberweiß werdend
Augenfarbe: ein helles Eisblau mit grauen Sprenkeln
Aurenfarbe: Silber – flackerndes Rot – leuchtendes Violett – deutliche schwarze Schlieren



« Wie musste denn die erste Wandlung bei einem verdammten Buckelwal ausgesehen haben?! Ian sinnierte noch darüber, ob Teilverwandlungen bei Walen überhaupt möglich waren und wie eine Armflosse aussehen mochte. »
Inplaytracker (3)
24.06.2012 Where the Breeze Keeps Time
Mitspieler
Terrasse von Tessa's Tea House | 16.30 Uhr
02.07.2012 Scent & Instinct
Mitspieler
Teestube, ca. 15 Uhr
21.07.2012 Time of my life
Mitspieler
Lizzy gönnt sich eine Massage
Archivierte Szenen (1) [+]

Who am I?


These are my roots.



Name & Deckname


Ian Aventine

Alter & Geburtstag


Echtes Alter: 116 Jahre, Geburtsdatum 13. August 1895
Offizielles Alter: 54 Jahre, im gefälschten Pass steht der 13. August 1957

Herkunft


Ostküste der USA: Philadelphia. Ian zog nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau so weit weg wie möglich, da er glaubte, am anderen Ende des Landes könnte ihn nichts mehr an sie erinnern. So landete er erst in Chicago, dann in Dawnskap Bay.

Bildung


  • Ausbildung zum Masseur in den 1920er Jahren durch verschiedene Lehrmeister und Kurse an Sanatorien, hauptsächlich Schwedische Massage, seit den 1930ern erste Ansätze der Chiropraktik
  • 1960er Jahre: Associate Degree in Business Administration, erworben in einem Community College (berufsbegleitende Abend- und Wochenendkurse)
  • Praktika in zwei renommierten Teeläden in New York, seither Mitarbeit in verschiedenen Cafés und Teehäusern
  • 1987 Übernahme des See-Cafés in Dawnskap Bay nach dem Tod seiner Nichte (offiziell war der Verwandtschaftsgrad nicht bekannt, da seine Nichte einen anderen Nachnamen getragen hat)

Beruf/Job


Stellvertretender Geschäftsführer von Tessa's Tea House
Gelegentlich: Masseur
Ian hat schon während seiner Zeit im See-Café regelmäßig Massagen für Stammgäste im Rahmen eines „Tea & Touch“-Tages angeboten, meist sonntags, vertraulich im Hinterzimmer und bewusst zweideutig – wer gut zahlte, bekam auch mal eine erotische Massage. Auch im neuen Teehaus will er dieses Angebot (Jeden zweiten Sonntag im Monat nach vorheriger Anmeldung, gezahlt wird bar.) fortführen, damit es auch weiterhin in mehrfacher Hinsicht ein Ort der Entspannung ist.

Familie


Vater: Charles Aventine | 1875-1945 | Mensch
  • streng und ehrgeizig
  • kühles Verhältnis, aber sein Vater war für ihn da, wenn er ihn brauchte
Mutter: Elizabeth Aventine, geb. Shaw | 1875-1956 | Hexe: Element Luft
  • fröhliche Frau und seine Mentorin
  • ihr Alterungsprozess setzte nach dem frühen Tod ihrer Tochter wieder ein, sie bekam Depressionen und beging Selbstmord
Bruder: Peter Aventine | 1900-1929 (gestorben bei Militärintervention in Nicaragua) | Mensch
  • Visionär, wollte immer Soldat werden
  • kein gutes Verhältnis
  • im Krieg gefallen, hinterließ aber eine Tochter
Schwester: Anne Aventine| geboren 1902, noch als Kleinkind an schwerer Lungenembolie gestorben| Mensch
  • die zerbrechliche Schwester, ein tragischer, früher Verlust, vor allem, da sie laut den Ärzten hart gekämpft hat
Ehefrau: Amelia Aventine, geb. Ward | 1840-1966 | Hexe: Element Wasser
  • Ians große Liebe, die er sein Wasserpfötchen nannte
  • war im siebten Monat schwanger, als sie bei einem Überfall erschossen wurde
  • Ians Alterungsprozess setzte anschließend wieder ein
Nichte: Evelyn Chavez, geb. Aventine | 1920-1985 | Mensch
  • gutes Verhältnis, haben sich sporadisch gesehen
  • Evelyn war die vormalige Inhaberin des See-Cafés
Ziehtochter: Julia Richards | 21 Jahre alt | Hexe: Element Luft
  • seine wichtigste Bezugsperson
  • begegnete ihr, als sie 4 Jahre alt war
  • wurde von ihrer Mutter vernachlässigt, Vater tot
  • sie ist die Tochter, die er niemals hatte
  • brachte sie zum lokalen Zirkel, aber sie kam trotzdem immer wieder zu ihm, wenn sie Fragen hatte
  • zog zu ihm, als sie 18 war
  • sein Alterungsprozess stoppte dank ihr wieder

Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: 1,75 m
Haarfarbe: rothaarig, zunehmend silberweiß werdend
Augenfarbe: ein helles Eisblau mit grauen Sprenkeln
Statur: schlank, nicht mehr so athletisch wie früher, aber durch sein Kampfsporttraining recht geschickt
Körperliche Besonderheiten: Narbe am Bauch (alte Schussverletzung), weitere Narben an der linken Schulter, am rechten Unterarm, mehrere am Rücken und an beiden Beinen (Verletzungen aus Messerstechereien)

Charakterliche Eigenschaften


Stärken & Schwächen:
  • selbstsicher, dynamisches Auftreten
  • fürsorglich
  • lebhaft und phantasievoll
  • charmant
  • spontan, anpassungsfähig und offen für Neues
  • gesprächig, guter Geschichtenerzähler
  • unstet, rastlos, unberechenbare Stimmungsschwankungen
  • skrupellos
  • hat seinen einstigen Optimismus verloren, neigt jetzt zu ausgeprägter Paranoia
  • unehrlich und zweideutig, zu Halbwahrheiten neigend
  • ungeduldig und leicht ablenkbar
  • hochmütig (hält sich vor allem Menschen ohne besondere Fähigkeiten gegenüber für überlegen)

Vorlieben & Abneigungen:
+ Tee in allen Variationen
+ Kunstausstellungen, Museen, Theater, Opern
+ Guilty Pleasure: kitschige Liebesromane

- Kaffee
- Nussschokolade
- Bier

Sonstiges:
  • Verlustängste (nach dem Tod seiner sämtlichen Familienangehörigen fürchtet er, auch seine Ziehtochter irgendwann zu verlieren)
  • daher auch Bindungsängste
  • Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität nach einem langen Leben voller Risiken
  • sehnt sich insgeheim nach Anerkennung
  • Reue/Sucht: er hat der Schwarzmagie abgeschworen und versucht es wirklich, seine Vergangenheit aufrichtig zu bereuen, hat aber immer wieder Momente, in denen er sich danach sehnt, noch einmal die verbotenen, dämonischen Rituale durchzuführen... noch einmal das Hochgefühl zu erleben...

Besonderheiten:
  • Ian ist leidenschaftlicher Cosplayer und nutzt seine optische Ähnlichkeit zu Palpatine aus Star Wars, um bei Conventions immer mal wieder als Imperator aufzutreten
  • absoluter Morgenmuffel
  • Frostbeule: verlässt die Wohnung ab dem Spätherbst nicht mehr ohne Handschuhe, Schal und Mütze
  • hasst es, im Schlaf beobachtet zu werden, selbst wenn es nur ein Tier ist
  • verlegt häufig Dinge, besonders an seinem Arbeitsplatz

Gesinnung


  • grundsätzlich neutral
  • keine Toleranz gegenüber Kriminellen, die wehrlose Frauen oder Kinder belästigen/angreifen – geht in solchen Fällen sofort und mit voller Härte dazwischen (eher um zu strafen als um die Unschuldigen zu beschützen)
  • Andere übernatürliche Wesen: bekannt (außer Specials), aber bislang wenig Kontakt – Ian befürchtet unbewusst, Wandler, Vampire und Werwölfe könnten ihm seine verdorbene Aura ebenso ansehen wie andere Hexen

You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Hexer: Luft, Stufe 2

Fähigkeiten


  • früher mal Schwarzmagie, kann diese aber nach Vernichtung "seines" Dämons nicht mehr anwenden
  • begnadeter Masseur
  • charismatischer Schauspieler (manipulativ, kann sich gut verstellen und überzeugend Mitgefühl vortäuschen)
  • Kampfkünstler: ein wenig Karate, ab den späten 70er Jahren WingTsun auf einem soliden Niveau
  • kann recht gut nähen
  • spricht ein paar Brocken Französisch

Zugehörigkeit


Keine. Er hielt es bislang für zu riskant, sich dem Zirkel anzunähern, ist inzwischen aber geneigt, sich überzeugen zu lassen.

Aurenfarbe


Silber (magisch) – flackerndes Rot (energetisch und verführerisch, aber auch unmoralisch) – leuchtendes Violett (originell, phantasievoll, aber auch unsicher, untreu, zweideutig) – deutliche schwarze Schlieren (erbarmungslos, traumatisiert)

How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …


1895-1902: Von der Entdeckung der magischen Fähigkeiten und dem Tod der Schwester
Ian wuchs recht behütet auf, in den ersten Jahren. Als er fünf Jahre alt war, kam sein Bruder zur Welt – ein Ereignis, das den fröhlichen, lebhaften Jungen, der er einst gewesen war, so in Hochstimmung versetzte, dass auf mysteriöse Weise alle leichten Gegenstände im Raum abhoben, obwohl doch das Fenster geschlossen war. Seine Mutter erkannte die Zeichen und begann wenig später, ihn spielerisch an seine Magie heranzuführen.
Zwei Jahre später kam seine kleine Schwester zur Welt. Ein zerbrechliches Geschöpf, das es trotz ihrer schweren Lungenerkrankung schaffte, mehrere Monate durchzuhalten. Ihr Tod war tragisch und seine Mutter sollte sich nie davon erholen.

1902-1929: Von der Ausbildung, dem Beginn der Zeitlosigkeit und dem Tod des Bruders
Ians Mutter begann wieder zu altern und erklärte ihm, was es damit auf sich hatte. Er nahm es mit gemischten Gefühlen auf. War der Tod seiner kleinen Schwester, der auch an ihm nagte, wirklich traumatisch genug, dass sie ihre beiden anderen Kinder vernachlässigen konnte? Er sprach es nie aus, tat stattdessen sein Bestes, sie zu unterstützen und ihr ein guter Sohn zu sein.
Seine Mutter brachte ihm alles bei, was es über die Geschichte der Hexen, die Organisation, die Zirkel und seine Kräfte zu wissen gab. Keiner von ihnen sollte allerdings jemals selbst einem Zirkel beitreten. Nebenbei begann Ian, sich zum Masseur ausbilden zu lassen. Ein solider, lukrativer Beruf, für den er ein natürliches Talent zu besitzen schien. In den frühen 1920er Jahren stoppte sein Alterungsprozess.
Mit seinem Bruder hat er sich dagegen nie sonderlich gut verstanden. Diesen Idioten verschlug es gar in die Armee und er faselte davon, für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Was brachte es ihm? Nur den Tod. Ian hat kaum um ihn getrauert.

1945-1956: Familienverlust
Es war ein einfaches Leben. Ein Beruf, der Spaß machte, war zu dieser Zeit alles andere als eine Selbstverständlichkeit, und so genoss Ian seine Zeit als Masseur und unabhängiger Hexer, der an der Ostküste entlangzog und seine Dienste anbot. Vom Tod seines Vaters erfuhr er postalisch, doch seine Trauerphase währte nur kurz. Allerdings wurde seine Mutter zunehmend gebrechlicher. Ihr Alterungsprozess lief weiter, was darauf schließen ließ, dass sie ihr Trauma nie überwunden hatte. Dazu der Verlust ihres jüngsten Sohnes und nun der ihres geliebten Ehemanns. Sie stürzte in eine tiefe Depression und beging elf Jahre nach dem Tod ihres Mannes Selbstmord durch eine Überdosis Medikamente. Es war nicht Ian, der sie fand, und im Nachhinein war er froh darum. Ihr Tod versetzte ihn kurzzeitig in einen Zustand der Krise. War er ihr kein guter Sohn gewesen? War er... zu wenig Familie?

1956-1966: Wasserpfötchen
Es war ein Glück, dass er kurz darauf Amelia kennen- und lieben lernte. Es war eine dieser schicksalhaften Zufallsbegegnungen in einem Teehaus. Als Wasserhexe war sie sein Ruhepol, ein perfekter Ausgleich zu seinem Temperament. Sie hatte manchmal aber auch etwas Katzenhaftes an sich, kurze, verspielte Phasen, die ihr den Kosenamen Wasserpfötchen einbrachten. Sie heirateten zwei Jahre später und Ian beschloss, seinem Leben eine neue Richtung zu geben. In Abend- und Wochenendkursen besuchte er ein Community College, machte einen kaufmännischen Abschluss und bewarb sich in verschiedenen Teeläden, wo er einige Zeit lang jobbte.
Amelia war im siebten Monat schwanger (es hätte eine Tochter werden sollen), als sein Glück zerbrach. Eines Abends gingen sie aus und wurden auf dem Rückweg überfallen. Kleinkriminelle. Offensichtlich angetrunken. Gewaltbereit. Und bewaffnet. Ian versuchte es mit Diplomatie, gab ihnen sogar widerstandslos seine Geldbörse. Es brachte nichts. Sie hatten sich bereits zuvor so sehr aufgestachelt, dass sie sich und dem Fremden in der Gasse wohl etwas beweisen wollten. Ein Schuss löste sich. Dann noch einer. Als Ian mit einer klaffenden Bauchwunde zu Boden stürzte, fiel sein Blick auf seine Frau, die leblos neben ihm lag, die Augen weit geöffnet, aber leer. Sie hatten ihr Herz getroffen. Er hatte sich nicht einmal verabschieden können! Oh, wie sehr er sich gewünscht hätte, in diesem Moment ebenfalls zu sterben...
Doch die Ärzte holten ihn zurück ins Leben.

1966-1985: Blutdurst
Er begann wieder zu altern, brach den Kontakt zu Freunden und Bekannten ab, zog sich völlig zurück. Zwei Monate nach dem Vorfall teilte die Polizei ihm mit, dass sie die Verbrecher gefasst hatten. Ein Grund zum Aufatmen? Mitnichten, raubten sie ihm somit doch die Chance, selbst Rache zu üben. Seine Gedanken wurden zunehmend aggressiver und er gewöhnte es sich an, nach Einbruch der Dunkelheit durch die Straßen zu ziehen und diejenigen anzugreifen, die sich gegen Wehrlose richteten. Dass er damit vielen Opfern zur Flucht verhalf, interessierte Ian kaum. Er wollte nicht helfen, er wollte bestrafen.
Weiter in der Stadt zu bleiben, in der ihn alles an Amelia erinnerte, kam nicht in Frage, also zog er nach Chicago, wo er immer tiefer in eine Spirale der Gewalt geriet und trotz zahlloser Niederlagen jegliche Skrupel verlor. Tagsüber arbeitete er über die Jahre hinweg in verschiedenen Cafés, Teeläden und Feinkostgeschäften, mal hier, mal dort, immer rastlos, gedanklich schon halb bei seinen nächtlichen Streifzügen. Als Nebenverdienst bot er immer wieder auch Massagen an, meist in zwielichtigen Hinterzimmern, wo er seine Kund:innen schon bald nicht mehr nur wegen ihrer Verspannungen zum Schreien brachte. Es war lukrativ, für eine Weile, und brachte ihm einige kurzlebige Affären ein. Männer, Frauen, alles dazwischen, es war ihm gleichgültig, solange er sich ein paar Stunden lang in den Armen eines anderen verlieren konnte.
Wann immer er es bei seinen nächtlichen Ausflügen übertrieb, redete er sich mit Zivilcourage heraus und diejenigen, die er rettete, waren ihm größtenteils außerordentlich dankbar. Bei einem dieser Straßenkämpfe fand ihn schließlich ein Dämon, der ihm neue Wege der Vergeltung schmackhaft machte. Natürlich nahm Ian an.
Es dauerte eine Weile, die nötigen Rituale zu erlernen, aber das war es ihm wert. All diese Kriminellen dort draußen standen stellvertretend für die Mörder seiner Frau, an denen er sich nie hatte rächen können. Der Pakt brachte ihm Vorteile, von denen er nie zu träumen gewagt hatte: der Wirkungskreis seiner Magie erhöhte sich deutlich und er lernte neue, brutale Angriffstechniken, mit denen er beispielsweise punktuelle Luftströme wie unsichtbare Fausstöße nutzen konnte.
Es war effizient und die Schwarzmagie ging stets mit einem gewissen Hochgefühl einher. Er war ihnen überlegen, diesem niederen Menschenpöbel. Es war wie ein Rausch. Kontrolle auszuüben, versetzte ihn in Ekstase.
Und doch, der Alterungsprozess stoppte nicht. Es waren zwei Dinge, die ihn schließlich innehalten ließen: Erstens der Gedanke an das Schicksal seiner Mutter. Und zweitens... konnte er ab einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr 1985 plötzlich keine schwarze Magie mehr anwenden. Es war überaus verwirrend, er versuchte es tagelang immer wieder, doch da es nicht gelingen wollte, ließ es nur einen Schluss zu: der Dämon, mit dem er den Pakt abgeschlossen hatte, musste vernichtet worden sein.
Dennoch musste er sich weiter vor dem Zirkel in Acht nehmen. Schwarzmagie war nicht ohne Grund verboten und die deutlichen schwarzen Flecken in seiner Aura viel zu auffällig, als dass er alles mit seinem Trauma wegerklären könnte. So konnte er nicht weitermachen, am Ende lief er noch dem nächsten Dämon in die Arme, und hätte er dann der Versuchung widerstehen können? Also zog er einen Schlussstrich, um nicht noch in ernsthafte Schwierigkeiten zu geraten, und zog abermals um. Nach Dawnskap Bay in die Nähe seiner Nichte, mit der er über all die Jahre hinweg sporadisch den Kontakt aufrechterhalten hatte.

1987-2009: Läuterung
Sie starb zwei Jahre später und hinterließ ihrem Onkel das beliebte See-Café im Henry Hewitt Park. Es war eine einmalige Chance für einen Neuanfang und Ian wusste sie zu nutzen.
Eines Abends, 1995, sah er ein kleines Mädchen weinend am Hafen sitzen. Sie sah Amelia so ähnlich, dass er nicht anders konnte, als sich zu ihr zu setzen. Während er sie tröstete, bemerkte er das Silber in ihrer Aura. Eine junge Hexe, die alleingelassen wurde? Eigentlich hätte es ihn nicht kümmern sollen. Eigentlich. Und doch ließ es ihm keine Ruhe. Auch in den nächsten Tagen fand er sie regelmäßig dort am Hafen, als ob sie auf ihn gewartet hätte. Er war für sie da, hörte ihr zu, brachte sie zum Lachen und über einige Wochen hinweg fasste sie immer weiter Vertrauen. Julia erwies sich als Frohnatur, die sein Herz erwärmte.
Sie persönlich beim Zirkel abzuliefern, stellte sich jedoch als problematisch heraus, er als ehemaliger Schwarzmagier wäre dort wohl eher nicht willkommen. Er kannte auch niemanden, dem er diese Aufgabe anvertrauen konnte. Und sie selbst ausbilden? Die Hemmschwelle war zu groß - was, wenn er sie verdarb? Was, wenn er ihr das falsche beibrachte und sie ebenso abstürzte wie er? Eine andere Vorgehensweise musste her. Er ließ dem Zirkel einen anonymen Brief zukommen, wies auf die unausgebildete junge Hexe hin und wo sie zu finden war. Eine Erklärung, weshalb er sich selbst nicht dazu in der Lage sah, sich ihrer anzunehmen, hinterließ er ebenso wenig wie irgendeinen Hinweis auf seine Identität.
Doch der Stein kam ins Rollen und sie erhielt eine richtige Ausbildung. Dennoch kam sie mit allen möglichen Fragen immer wieder zu ihm. Wann immer sonst niemand da war, war er zur Stelle: in ihren Schulferien, bei ihrem Highschool-Abschluss, bei ihrem ersten Liebeskummer. Ihre Mutter hatte offensichtlich kein Interesse an ihrer eigenen Tochter, also zog Julia zu ihm, als sie 18 war. Ian bemerkte irgendwann, dass seine Alterslosigkeit wieder eingesetzt hatte, aber war das verwunderlich? Er fühlte sich, als könnte er endlich wieder atmen, und zum ersten Mal seit so vielen Jahren begann er, aufrichtige Reue für seine Taten zu empfinden.

2011-2012: Das verdammte Erdbeben
Das See-Café lief gut und er hatte sein Leben endlich wieder im Griff, als am 21. Juni 2011 ein heftiges Erdbeben über die Stadt hereinbrach und das Café zerstörte. Und damit nicht genug, verlor er auch die Kontrolle über seine Magie. Das war nicht mehr passiert, seit er ein kleiner Junge gewesen war, es war hochgradig beschämend! Kleine und mittelgroße Gegenstände flirrten immer wieder um ihn herum, ohne dass er sie stoppen konnte, der Luftdruck fiel und stieg nach Belieben und einmal levitierte er sogar über den Ruinen des Cafés, ohne eine Ahnung, wie er da wieder herunterkam.
Glücklicherweise hörten diese Ausbrüche bald auf und es war eine Erleichterung, als Julia ihm berichtete, dass alle Hexen, die sie kannte, gleichermaßen betroffen gewesen waren. Allerdings währte diese Erleichterung nur kurz, denn in den folgenden Tagen brachen Visionen über ihn herein. Von... Menschen, die beim Erdbeben ums Leben gekommen waren. Wie unangenehm. Der Tod war nichts, was Ian noch erschüttern konnte, aber es war doch recht lästig, ständig ungefragt damit behelligt zu werden, während man versuchte, den Schaden des eingestürzten Cafés abzuschätzen. Seine Ziehtochter nahm das Ganze deutlich mehr mit, und ihr gegenüber täuschte er vor, es belaste auch ihn, diese Visionen zu empfangen. Sie durfte nicht erfahren, dass es ihn kaltließ, sterbende Menschen in seinem Kopf zu haben.
Die nächsten Monate waren hart. Er versuchte auf eigene Faust, sein Café wieder aufzubauen, verkalkulierte sich jedoch und übernahm sich finanziell dermaßen, dass er sich schließlich gezwungen sah, es zu verkaufen. Natürlich hätte er niemals damit gerechnet, dass Theresa Stone es ihm nicht nur abkaufte, sondern seine Schulden stillschweigend übernahm und ihm dann auch noch anbot, für sie zu arbeiten. Sie plante, es zu einem Teehaus umzugestalten. Er liebte Tee. Und er hatte die Lage und das Café immer geliebt. Zudem hatte er etliche Stammkunden, die ihm ihre Unterstützung angeboten hatten, und Lieferanten, die gern mit ihm zusammenarbeiteten. Es wäre töricht gewesen, das Angebot auszuschlagen.
Und doch bleibt ein gewisses Misstrauen. Miss Stone hat keine Gegenleistung für ihre selbstlose Tat verlangt, doch Ian lebte schon lange genug, um das einfach so zu akzeptieren. Niemand war so gutmütig. Sicher hatte sie finstere Hintergedanken und würde ihn eines Tages irgendwie erpressen. Aber bis dahin genoss er seine zurückgewonnene Freiheit und die friedvolle Atmosphäre im neuen Teehaus und nahm sich vor, auch diese Chance zu nutzen.

Timeline:
  • Geburt am 13. August 1895 in Philadelphia
  • 1902: Tod der Schwester (wurde nur wenige Monate alt)
  • 1920er Jahre: Ausbildung zum Masseur durch verschiedene Lehrmeister und Kurse an Sanatorien, hauptsächlich Schwedische Massage, seit den 1930ern erste Ansätze der Chiropraktik
  • 1922: Alterungsprozess stoppt
  • 1929: Tod des Bruders, hat 9-jährige Tochter hinterlassen
  • 1945: Tod des Vaters
  • 1956: Selbstmord der Mutter
  • 1960er Jahre: Associate Degree in Business Administration, erworben in einem Community College (berufsbegleitende Abend- und Wochenendkurse)
  • Praktika in zwei renommierten Teeläden in New York, seither Mitarbeit in verschiedenen Cafés, Teehäusern und Feinkostgeschäften
  • 1966: Tod der Ehefrau, Alterungsprozess setzt wieder ein
  • Umzug nach Chicago, Blutdurst und Erlernen der Schwarzmagie nach Pakt mit einem Dämon
  • 1985: Umzug nach Dawnskap Bay
  • 1987: Übernahme des See-Cafés in Dawnskap Bay nach dem Tod seiner Nichte
  • 1995: die 4-jährige Julia kennengelernt, Alterungsprozess stoppt erneut
  • 2009: Julia (jetzt 18) zieht bei ihm ein
  • 21. Juni 2011: See-Café bei Erdbeben zerstört | unkontrollierte Magieausbrüche und Visionen
  • Versuch Wiederaufbau des See-Cafés
  • übernimmt sich finanziell, muss es verkaufen
  • Tessa übernimmt das Café und seine Schulden
  • er wird ihr stellvertretender Geschäftsführer


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Raphy

Avatarperson


Ian McDiarmid

Zweitcharakter(e)


Nope

Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Gesuch More than a helping Hand von Theresa Stone