Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.
Inplay-Info » Spieljahr: 2012 » [ Zum Kalender ]
Mai 2012
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31
Juni 2012
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30
Juli 2012
Mon Tue Wed Thu Fri Sat Sun
1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31

Alden Mowbray
Bloodshed, pride and a cup of tea

InGame-Posts: 19
Registriert seit: 04.01.2026
Letzter Besuch: Vor 6 Stunden
Status: Offline


Avatarperson: Alan Cumming
Wesen: Vampir, Ahn
Wohnort: Tatham
Status: An der Spitze ist es einsam - oder vielleicht auch nicht?
Aussehen: 1,78m, schwarzbraune Augen, silbergraues Haar



« »
Inplaytracker (2)
Archivierte Szenen()

Who am I?


These are my roots.



Name & Spitzname


Vampirischer Name: Alden Mowbray – der Name Mowbray sollte jedem vernunftbegabten Vampir im Haus des Blutes ein Begriff sein. Als Patriarch der Familie, Clan-Ältester und einer der Gründungsväter des Hauses in New York, das erste und älteste der USA, ist es auch sicher nicht überraschend, dieses Wissen einzufordern.
Geburtsname als Mensch: Benjamin Millwood. Ein Name, der für ihn seit seinem Ableben als Mensch mit ihm gestorben ist.
Spitznamen: Das Kürzel Al wird bei sehr wenigen, ihm vertrauten Vampiren toleriert, andere sollten lieber nicht auf die Idee kommen, ihn so nennen zu wollen.
Weitere Namen: im Laufe der Zeit war es durchaus nötig, sich manche Decknamen zu verschaffen, die allerdings eher marginal genutzt werden/wurden und daher nicht weiter erwähnenswert sind.


Alter & Geburtstag


528 Jahre als Vampir & 56 als Mensch machen zusammen 584 Jahre.
Geboren: am 19.11. 1426 im Sternzeichen des Skorpions

Gestorben/gewandelt: 02.12. 1483


Herkunft


Geburtsort: heutiges Lincolnshire, UK
Späterer Wohnort: zunächst London, UK, ehe er einige Länder Europas bereiste, um die Wandlerzucht des Haus des Blutes an verschiedenen Standorten aktiv voran zu treiben.
Eingereist in die USA und wohnhaft in NYC seit 1751, lang bevor die heutigen, strengen Richtlinien zur Einreise galten – sollte es nötig sein, sie aus Gründen zeitweise zu verlassen, würde er sich auf gute, gefälschte Dokumente mit menschlicher Identität und notfalls vampirischer Manipulationsgabe verlassen können.
Aktueller Wohnort: (seit 1980) Mowbray Villa, Dawnskap Bay, im Osten Tathams, am Rande des riesigen Hantaywee Parks


Bildung


Eine richtige, staatliche Schule oder vergleichbare Bildungsinstitutionen hat Alden nie von innen gesehen. Lesen, Schreiben, angewandte Mathematik wurden ihm im Laufe der frühen, noch menschlichen Zeit bereits von verschiedenen, privaten Lehrmeistern gelehrt, im Finanzsektor erhielt er vornehmlich Hilfe durch geschulte vampirische Berater und in Sachen Technik aller modernerer Art ist sein jüngster vampirischer Sohn vornehmlich sein Ass im Ärmel – der ihm notfalls auch mal wieder das neueste Handy einrichtet.


Beruf/Job


Als Mensch: Leibeigener, Bote, Kutscher, Wirtschafter, Hofdiener und später sogar Butler – einiges, das Alden im Dienste ihres Lehnsherren verrichten musste

Als Vampir begann seine Karriere als tödlicher Trickbetrüger, was im Grunde das Startkapital des späteren, ja sogar heutigen Mowbray-Vermögens bildete. Später kamen immense Einnahmen aus verschiedenen Wandlerzuchtstationen hinzu, die er innerhalb Europas mit Hingabe betrieb.

Heute unterhalten die Mowbrays gleich mehrere Einnahmequellen:
Als stille Investoren passiv, das Geld arbeitet in Anteilen inzwischen teils sehr großer Firmen für sich, so hat Alden zunächst in die Forschung und Vermarktung klangbasierter Abspielgeräte investiert, die bis zum Phonographen zurückreichen, mit deren Erträgen später auch durch seinen zweiten Sohn Devarius ins Waffengeschäft und nicht zuletzt ins florierende Geschäft um Tabakwaren und Kaffee – Luxusgüter, die den Menschen der heutigen Zeit doch heilig scheinen und so schnell offenbar so wenig aussterben, wie die menschliche Rasse selbst. Ebenso haben sie Anteile der Tageszeitung gekauft, nicht zuletzt, um bei Bedarf zu ihren Gunsten intervenieren zu können - gerade bei dem betrüblichen Vorfall der wohl letzten Hotchner Party seines Unlebens hatte sich dieser Einfluss bereits bezahlt gemacht.

Hin und wieder verleihen sie mit ihrem eigenen Unternehmen, der Mowbray Fusion Investmentbank Geld an hoffnungstragende, neue Großinvestoren gegen hohe Zinsen oder weitere Firmenanteile, was gerade langfristig lukrativ ist. Somit dürfte sich das beträchtliche Vermögen der Familie auch weiterhin mehren. Alden steht auf dem Papier zwar der Form halber noch im Vorstand, hat die laufenden Geschäfte jedoch bereits vor Jahren an seinen ältesten Sohn Ezra übertragen.

Und dann gibt es noch die Mowbray Stiftung – unter dem Deckmantel des gemeinnützigen Zweckes birgt sie Gelder, um den Ausbau einzelner Einrichtungen und Ziele zur Erweiterung des HdB zu fördern – auch Förderung von Einzelnen, wie auch finanzielle Unterstützung neuer Grafen ist nicht unmöglich, solange es den eingetragenen Zielen entspricht. Ursprünglich für NYC angedacht, doch auch in anderen Städten der USA ist es absolut denkbar. Es muss eben nur entsprechend erklärt sein, um diese Gelder beanspruchen zu können. Eigennützig können diese Gelder nicht angetastet oder gar entwendet werden.

Neben diesen Aushängeschildern gibt es jedoch noch ein Geschäft des Clanoberhauptes, das sich wohlwollend eher in der Grauzone ansiedeln lässt:
Aus einer persönlichen Leidenschaft des Patriarchen entstand bereits in New York ein Fightclub für übernatürliche Wesen aller Art. Kämpfe bis aufs Blut? Für zahlungswilliges, übernatürliches Publikum kein Problem. Auch in Dawnskap Bay gibt es inzwischen einen Ableger des Clubs, der sich in Insiderkreisen wachsender Beliebtheit erfreut und dem Clan-Patriarchen regelmäßig ein hübsches Sümmchen Geld einbringt. Natürlich, so wird es stets betont, absolut ohne jede Form der vampirischen Manipulation. Worin die Wesen ihre Motivation sehen, um teilzunehmen, kümmert den Patriarchen auch nicht. Dass sie es tun, sei es für Geld, sei es für das eigene Ego oder sogar gänzlich anderes, reicht ihm völlig.

Außerdem hat auch Ezra jüngst ein eigenes Standbein mit einem Nachtclub gegründet, der außerdem, nur für eingeweihte, in Spezialräumlichkeiten abseits des übrigen Treibens als Blutbordell dient. Vampire dürfen dort direkt aus der Quelle von Wandlern zapfen, die diesen Dienst wiederum für ein hübschen Sümmchen Geld anbieten.

Ein letzter Teil und vielmehr als Spielwiese des noch lebenden, Letztgebissenen anzusehen, ist das recht neue Feld der Forschung und Herstellung moderner Sicherheitstechnik, dem sich der derzeit Jüngste Clan-Spross Melias widmet. Auch das Clan-Anwesen selbst profitiert von diesem Nutzen.


Familienstand


Patriarch, offiziell ledig (insgeheim hat eine gewisse Hexe größeres Interesse des Vampirs geweckt, als sie offen zugeben würden), Vater von vier Söhnen


Familie


Menschliche Eltern: Thomas (1401-1444) und Rose Millwood (1407-1441) , Bauern, Müller & Erbuntertanen im Frondienst ihrer Lehnsherren eines Landstriches in Großbritannien, an die er sich heute nicht mehr erinnert.

Vampirischer Erschaffer: Carter Mowbray (1344 geboren, gewandelt 1366 - 1620) , seines Zeichens Berater & Gesellschafter betuchter Adelsfamilien (& damit Trickbetrüger) gerade mal 139 (vampirisches Alter 117), als er ihn gewandelt hat, von Huntern 1620 geköpft – ein erfrischend lebhafter Geselle, wenn man bei einem Vampir davon sprechen kann, mit einem doch unsteten Leben. Auf der Suche nach Halt, einem loyalen Komplizen und einer Vaterfigur, die gleichzeitig genug Hass für das System des menschlichen Adels aufbrachte, um es ohne Reue ausnehmen zu können, wandelte er Alden.

Mowbray-Familienclan:
Es sei erwähnt, dass der Clan viele Günstlinge hat, viele Kontakte und auch Bedienstete, daher wird an dieser Stelle nur der wirklich engste Kreis Erwähnung finden – die Mowbrays selbst, die den Namen berechtigterweise tragen, wie auch absolute Vertrauenspersonen, die so hoch bei ihnen stehen, dass sie ebenso bei ihnen residieren - und noch unter den (un-)Lebenden weilen.

Erster Sohn: Ezra Mowbray, 351 Jahre
Zweiter Sohn: Devarius Mowbray, 285 Jahre
Dritter Sohn: Aurelian Mowbray, 161 Jahre
Vierter Sohn: Melias Mowbray, 38 Jahre
Fünfter Sohn (verstorben): Rowan Mowbray, 30 Jahre
Enkeltochter: Peregrina Mowbray, 154 Jahre

Hexe & persönliche Beraterin Aldens: Maevis Sinclair, 207 Jahre

Gestaltwandler (Harpiye): Ezekiel, xx Jahre

Magda, die burschikose Reinigungskraft, 56 Jahre


Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: 1,78m – zu menschlicher Zeit war er damit recht hoch gewachsen, heutzutage liegt er genau im Durchschnitt
Haarfarbe: silbergrau meliert, ehemals schwarz und stets sorgsam streng zurück pomadisiert
Augenfarbe: dunkelbraun, je nach Lichteinfall nahezu schwarz
Statur: schlank und drahtig, fast sogar zierlich für einen Mann
Kleidungsstil: stets adrett gekleidet und sehr gepflegt ist der distinguiert wirkende Vampir mit den markanten Zügen kaum ohne maßgeschneiderten Anzug, bewusst konservativ gewählt und in dunklen, gedeckten Farben, anzutreffen
Körperliche Besonderheiten: Was nur die wenigsten wissen: Lange feine Narben zeichnen sich in weißen Striemen quer über seinen Rücken in diversen Richtungen nahezu willkürlich entlang und zeichnen das Bild eines Mannes, der einst selbst große Qualen und Züchtigungen auf sich nehmen musste.


Charakterliche Eigenschaften



Stärken & Schwächen:

Stärken:
loyal
patriotisch
charakterstark
charmant
höflich & mit gewisser Vorliebe für Höflichkeit
eloquent
ausdauernd
konservativ & traditionsbewusst
ehrgeizig
vorteilsorientiert
manipulativ
zielstrebig
durchdacht
selbstbeherrscht
unnahbar
leidenschaftlich
bei Gelegenheit gern provokant
weitsichtig
gönnerhaft (wenn man sich verdient darum gemacht hat)

Schwächen:
heutige Technik
nachtragend
besitzergreifend
autoritär/ streng/ dominant
intrigant
stolz & distanziert
gewalttätig
arrogant
sadistisch
eigennützig
berechnend
unempathisch
mitleidslos
nicht selten zu streng zu seinen Söhnen
manchmal ZU stolz und damit starrköpfig
über die eigene, gebissene Familie angreifbar

Vorlieben & Abneigungen:

Vorlieben:
Luxus & Statusrepräsentation
Zuverlässigkeit & Loyalität
(gern brutale) Machtdemonstrationen und statuierte Exempel
Feuer in vielerlei Hinsicht
Blutvergießen
eigene Überlegenheit
informiert sein
Kontrolle über Situationen
guter Zigarrenduft
gehobene Kleidung & ein gepflegtes Äußeres
echte Magie
Disziplin
Struktur & klare Hierarchien
das Gefühl pulsierender Adern unter den Fingerspitzen
einen ruhigen, heimischen Rückzugsort
klassische Musik
Wandlerblut (nur in menschlicher Form)
sich mit Wandlern zu umgeben, die er bis in tiefe Abhängigkeit hinein manipuliert (gern sogar, ohne die vampirische Gabe zu nutzen)

Abneigungen:
Blutkonserven und erkaltetes Blut
Verrat
Vertragsbrüche
Nachlässigkeit
Sorglosigkeit
liberale Ansichten
laute & moderne Musik
zu laute Geräuschkulissen
Respektlosigkeit & Ungehorsam
Werwölfe
Naivität & Schönfärberei
Armut
unangenehme Überraschungen
Tageslicht
Technik und deren schnelles Voranschreiten
Scheinheiligkeit & falsche Moral
Defätismus


Besonderheiten/ gut zu wissen:

- Alden selbst hat nicht ein einziges, weibliches Wesen gewandelt. Zwar akzeptiert er, dass es eine Vampirin in ihrem Clan gibt, jedoch überlässt er die Verantwortung über ihre Erziehung seinem Sohn, der wiederum ihr Erschaffer ist.
- dennoch legt er großen Wert auf den Rat einer einzigen, weiblichen Person: der Hexe Maevis, die damals selbst ihren Coven verlor und durch einen schicksalhaften Zufall an Alden geriet. Das Band der beiden hielt bereits vielen Widrigkeiten stand und so steht sie als persönliche Beraterin unter Aldens persönlichem Schutz.
- das Familienoberhaupt hat einen ausgesprägten Faible für seltene Wandler und sieht keinesfalls Probleme darin, sie für sich arbeiten zu lassen und mehr noch, sie in seinem persönlichen Umfeld zu wissen. Voraussetzungen: absolute Verschwiegenheit und Loyalität zum Clan, sollte es erforderlich sein.
- Alden könnte an keinem Wandler in seiner Tiergestalt knabbern – Tierfell auf der Zunge findet er fürchterlich
- er nutzt zu gern das Wort, um andere an sich zu binden, ohne erst vampirische Manipulation anwenden zu müssen. Sich auf diese Fähigkeit allein zu stützen, sieht er als Charakterschwäche und vielleicht sogar Versagen an.
- Ein Versprechen spricht er selten aus, doch wenn, kann man sich sicher sein, dass er es hält.
- er hasst es, Verantwortung aus der Hand zu geben und neigt hin und wieder zu Kontrollzwang
- außerdem ist er ein einflussreicher Strippenzieher, der ein Netz aus Kontakten und Verbündeten für sich arbeiten lässt, wenn es die Situation erfordert
- er spannt am liebsten dabei aus, blutigen Kämpfen von ausnahmslos übernatürlichen Wesen in seinem eigenen Fight Club zuzusehen.
- Alden hat ein uraltes Hobby beibehalten und auch seine Söhne darin einbezogen: Schwertkampf und fechten. Nie eine schlechte Idee, um gleich einige Facetten ihrer gesteigerten Sinne zu fordern und fördern und gleichzeitig zu testen, ob sie fokussiert bei der Sache sind. Alden besitzt zu diesem Zweck einen eigenen Waffenschrank, der sich in seinem Büro befindet und ohne seine Erlaubnis von niemandem berührt, sich erst recht nicht von jenem bedient werden darf.
- zuletzt sei erwähnt, dass Alden ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Frauen hat oder vielmehr – der Sicht auf sie. Selbst aus einer Zeit stammend, in der die Herren der Schöpfung klar die Vorherrschaft besaßen, tut er sich in der heutigen Zeit noch oft schwer, das inzwischen gängige, sehr moderne Frauenbild zu akzeptieren und mehr noch, für sich zu adaptieren.


Gesinnung



(rechtschaffen) böse
Würde man die Gesinnung des Vampirs in eine Kategorie einordnen wollen, würde es zweifelsohne mit Stolz rechtschaffen böse sein – wobei eine solche Wertvorstellung immer im Auge des Betrachters liegt. Er selbst würde sich hingegen keineswegs als böse, sondern als gewinnorientiert für sich, den Clan und das Haus des Blutes bezeichnen, die klar ihre Prinzipien vertreten und sich nahezu allen anderen Wesen überlegen sehen. Für Alden ist klar, dass sie selbst die Spitze der Nahrungskette bilden – und seiner Auffassung nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie die Menschen dominieren und die Wandlerversklavung, wie sie es zu den guten, alten Zeiten in Europa einmal gegeben hatte, auch hier in der neuen Welt einführen können.
Ihm ist bewusst, dass es auch bedeutet, sich derzeit (noch) gegebenen Umständen anzupassen, was andererseits jedoch keineswegs heißt, die gesteckten Ziele aus den Augen zu verlieren.
Für Alden gilt das Gesetz des Stärkeren. Er ist ein wahrer Verfechter davon, alles in einem klaren, strukturierten Ordnungsgefüge zu sehen und respektiert Autorität des stärkeren, wie auch Ehre. Wer es jedoch nicht schafft, sich selbst zu verteidigen und die eigene Stellung zu festigen, verdient auch keine Machtposition. Er sieht sich nicht als barmherziger Samariter.
Wer nun allerdings große Geduld und Nachsichtigkeit gerade im Hinblick auf die eigene Familie erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Der Patriarch führt die Familie mit harter Hand, die Söhne sind schließlich noch rohe Diamanten, die geschliffen werden müssen, um eines Tages einmal das Familienimperium zu erben und es in seinem Sinne weiter zu führen. 
Fernab der Familie nimmt der stolze Vampir viele Rollen ein - vornehmlich jene, die ihm wiederum einen Vorteil einbringen. So kann er ein Gönner sein, ein Spieler, ein Freund und Genießer schöner oder aber ebenso sehr grausamer, blutrünstiger Dinge - jedoch ist und bleibt er in nahezu jedem Fall ein Geschäftsmann, der die eigenen Werte, Mittel und Währungen niemals aus den Augen verliert. Dinge zu tun, ohne eigenen Nutzen daran zu haben, sei es nun oder in fernerer Zukunft, liegen ihm zumeist fern, denn die Bank gewinnt bekanntlich immer - und als solche sieht er sich durchaus an. Spricht er ein Versprechen aus, wird er es halten, doch ebenso seinen Zins fordern.
Alden kann überdies sehr besitzergreifend sein. Was seinem Empfinden nach wert ist, ihm zu gehören, wandert schnell in seinen Besitz über, jedenfalls, wenn es nach ihm geht. Und es kann materielle Dinge betreffen, wie ebenso Lebewesen, so dass es sehr schnell sehr gut möglich sein kann, ebenso als Teil von Aldens persönlichem Besitz angesehen zu werden.

zu anderen Vampiren: natürlich von Loyalität und Gesinnung abhängig – im besten Fall sieht er sie als ebenbürtig an – wenn das auch die wenigsten betreffen dürfte - oder mit einem gewissen Potenzial ausgestattet, das noch geschliffen oder gefördert werden sollte. Im schlechtesten sieht er in ihnen nichts als verweichlichte Lappen. Als Bedrohung für ihn, den Clan oder das Haus sieht er – bisher jedenfalls – niemanden. Falls doch, wäre es möglicherweise nach viel zu langer Zeit ohne gewaltsames Blut vergießen innerhalb der eigenen Rasse nicht gar ein neuer Fall für ein Exempel?

zu Hexen: ihnen steht er mit einem gewissen Respekt gegenüber, allerdings auch mit Faszination. Im besten Fall könnten sie sich als geeignete Verhandlungspartner erweisen und wirklich nützlich für ihn, den Clan oder gar das Haus sein. Er hegt ein großes Interesse an den Stärken und Gewalten, die sie wirken können, wenngleich ihm auch klar ist, dass diese Faszination ebenso schnell tödlich für ihn sein kann. Vielleicht ist da Maevis sein großes Ass im Ärmel, selbst, wenn lieber nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollte, dass er sie durchaus auch als Bindeglied sieht.

zu Wandlern: ein netter Snack? Die perfekten Untergebenen? Ein wundervolles Genmaterial zur Zucht? All das sieht Alden ganz sicher in ihnen. Aktuell wäre es wohl schlau, sich ihnen gewogen zu zeigen, jedenfalls manchen Exemplaren, um sie damit zu bringen, ganz und gar freiwillig bei den Mowbrays zu verweilen. Sein Interesse vor allem an exotischen Exemplaren spielt da sicher mit hinein, ansonsten sind sie auch bei der Jagd vortreffliche Beute – wenn auch leider zu selten und kostbar, um sie sprichwörtlich in einem Mahl völlig auszusaugen. Demnach kaum verwunderlich, dass er nicht duldet, dass Wandler sinnlos vor seinen Augen getötet werden.

zu Menschen: eigentlich kaum der Rede wert, erst recht nicht mehr, seitdem sie kaum mehr Nährwert für den Ahn darstellen. Ein notwendiges Übel, um zu überleben, allerdings sind sie sterblich, schwach und leicht zu verderben. Dass sie sich selbst für die Krone der Schöpfung halten und andere Wesen für nichts als Mythen halten, ist ihm nur allzu recht. Abgesehen natürlich der Jäger: die sind ihm tatsächlich ein Dorn im Auge. Erst recht, nachdem ein Attentat dafür sorgte, dass er seinen jüngsten Sohn verlor.

zu Werwölfen: Laut, stinkend, aggressiv und meistens schlecht gelaunt? Perfektes Material für ihren Fight Club. Auf keinen Fall zu schade, falls mal einer von ihnen über die Klinge springen sollte. Kein Verlust für die Vampire und: die Bank gewinnt ohnehin immer. Davon ab hegte er bisweilen keinen Kontakt zu ihnen.

zu Dämonen: Äußerste, respektvolle Vorsicht ist hier geboten. Auch Alden ist durchaus bewusst, dass Dämonen keine Teamspieler sind, anderen nur schaden wollen und außerdem durch und durch böse sind. Einem Pakt mit einem Dämon würde selbst er jederzeit aus dem Weg gehen.

You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Vampir Stufe 3 - Ahn


Fähigkeiten


nebst den Fähigkeiten als Ahn kann er folgende Fähigkeiten sein eigen nennen: Nahkampf, Schwertkampf, Fechtkunst, handwerkliches Geschick, ein bemerkenswertes organisatorisches Talent, Verhandlungsgeschick und einen formidablen Geschäftssinn

Folgende Sprachkenntnisse: Englisch, Französisch, Rumänisch, Latein, bröckchenweise Italienisch & Spanisch


Zugehörigkeit


Mowbray Clan: als Patriarch und damit Führer des Clans
Haus des Blutes, an dessen Aufbau und Erstarkung er gerade in ihrem Gründungsjahr 1648 in London und später 1816 auch in New York beteiligt war und nun seit diesem Frühjahr als Vikar fungiert


Aurenfarbe


schwarz, blau


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …


1426-1483 - Das menschliche Leben
"Es ist kein Geheimnis, dass mein menschliches Leben kein sonderlich glückliches war. Im frühen Kindesalter, 1433, bereits meiner leiblichen Eltern entrissen, so dass ich nicht einmal eine blasse Erinnerung an sie habe und ebenfalls so jäh meines nicht vorhandenen Standes verwiesen, dass ich wohl von purem Glück reden konnte, als Mensch überhaupt so alt geworden zu sein. Noch heute spüre ich genau die Peitschenhiebe auf dem Rücken, die ihn in inzwischen verblassten, feinen Striemen seit den Jugendjahren zieren und mir ein ziemlich genaues Bild der Hierarchie der von Menschenhand erdachten Stände einbläuten. Ich wünschte, die Erinnerungen dazu wären ebenso verblasst wie die körperlichen Blessuren. Doch ich lernte schnell, mich anzupassen. Dass das eigene, menschliche Leben nicht von großem Wert für andere war, im Grunde sehr austauschbar nach Belieben, doch ausreichte, um vor weiteren Misshandlungen verschont zu bleiben, solange ich nur imstande war, Wünsche jedweder Art zur Zufriedenheit meiner Herren zu erfüllen. Und ich lernte und adaptierte schnell. Im Lauf der menschlichen Zeit habe ich somit verschiedene Rollen eingenommen, einige Posten durchlaufen, doch sie alle dienten dem gleichen Zweck: Menschen, die sich doch für bedeutend wertvoller hielten als andere, zu Diensten zu sein. Nicht erwähnenswert also, dass ich in meinem menschlichen Dasein kein eigenes Kind in diese brutale Welt hatte setzen wollen, nur, damit es am Ende wohl in genau diesen Kreislauf geriete. Das hätte ich niemandem gewünscht, der meiner eigenen Blutlinie entsprungen wäre.
Vielleicht Glück, vielleicht auch einfache Berechnung, dass dies auch nie passierte. Ich hatte mich damit abgefunden, mich in einem Hamsterrad zu befinden, das sich unweigerlich bis zu meinem Tod weiter drehen würde. Es sollte nicht heißen, dass ich keinerlei Privilegien besessen hatte. Im Gegenteil. Mit der fortlaufenden Zeit und Akzeptanz des eben nicht änderbaren gewann ich an Wert für meine Herren und damit einher auch kleine Freiheiten, die immerhin so bedeutend waren, dass es mir nie in den Sinn gekommen wäre, meinem Leben vorzeitig selbst ein Ende zu setzen. Und diese Geduld hatte sich wohl noch auf eine ganz andere, unerwartete Art auszahlen sollen.

1483 - Eintritt in ein neues Leben
1483: Es war an einem Septemberabend, als ein wohlhabender, fahrender Händler den Landsitz meiner Herren erreichte und für die sehr ungemütliche Nacht um Unterschlupf bat. Was sie nicht ahnten: sie hatten damit dem sicheren Tod Tür und Tor geöffnet. Auch mein Leben sollte sich ab dieser Nacht grundlegend verändern, nur war ich weit entfernt davon, mir dessen bewusst zu sein. In einer ruhigen Minute, nicht lang nach seiner Ankunft, hatte ich etwas Wasser für ein wärmendes Fußbad erhitzt, eine Decke bereit gelegt und das Feuer im Kamin eines der hiesigen Gästezimmer geschürt, als sich die kühle Hand des Mannes auf meine Schulter legte, mich für den Moment darin unterbrach, mit dem Schürhaken zu hantieren. Ob mich nicht einmal die Sehnsucht ergriffen hätte, mehr von der Welt zu sehen, fragte er. Welch unvorstellbar unverschämte, ja gar abgehobene Frage. Und obwohl ich nicht mehr sagen kann, was ich geantwortet haben muss – ob überhaupt ein Wort meine Lippen verließ, hatte er damit zumindest etwas in mir berührt, worüber ich bislang niemals gewagt hatte, nachzudenken. Um keine Sehnsucht nach unerfüllbarem zu wecken, denn ich hatte doch früh bereits schmerzlich gelernt, dankbar für das zu sein, das man mir gab.
Diese Nacht aber änderte alles. Der Händler, Carter Mowbray sein Name, kaufte mich nach eigenen Angaben frei. Ich war froh, meinen Herren nicht mehr demütig ins Gesicht blicken zu müssen, ehe wir noch vor Sonnenaufgang aufbrachen. Die Welt stand plötzlich Kopf, das alte Leben urplötzlich aus den Fugen gerissen, doch Carter war so überzeugend – ich glaubte ihm. Dass niemand mehr übrig war, der das Gegenteil hätte behaupten können, erfuhr ich erst viel später – und gerade das war auch gut so. Zu dem Zeitpunkt hatte er sich bereits tief in mein Vertrauen geschlichen. Er behandelte mich nicht wie selbstredendes Eigentum und mehr noch, verbrachten wir oft Abende an wärmenden Feuern, bei wirklich guten Gesprächen. Kurze Zeit später neigte er dazu, hinter den privateren Türen der Gastgeber, bei denen wir klopften, zu verschwinden – und bestand darauf, es allein zu tun – und es zu bleiben. Ich war einfach dankbar für diese neue Chance in meinem noch verbliebenen Leben und stellte Carters Absichten nicht in Frage – wie auch nicht, dass er insistierte, ein Kind der Nacht zu sein und den Tag über ruhte, während ich die Kutsche zu neuen, von ihm genau geplanten Zielen lenkte. Erst Monate später weihte er mich in sein Geheimnis ein: indem er mich an einem Dezemberabend bat, die untergehende Sonne für ihn mit zu genießen und mich in der Nacht darauf, im Dezember 1483, zu seinesgleichen machte. Erst dann begann ich, Hintergründe zu verstehen, wie auch seine eigene Motivation, so viele Dinge getan zu haben, als auch ich begann, die Welt damit mehr und mehr mit anderen Augen zu sehen. Was war es schließlich für ein Opfer, die Sonne nie wieder auf der Haut zu spüren, einen erfrischenden Schluck Wasser zu genießen oder sich an einem guten Mahl zu erfreuen, wenn es dafür bedeutete, nach all diesen Jahrzehnten zum ersten Mal über diejenigen erhaben zu sein, die mich so lange als wertlosen Besitz erachteten. Erschreckte ich mich vor mir selbst ob dieser Erkenntnis, gerade keinerlei Angst davor verspürt zu haben? Vielleicht. Doch das Interesse, die Neugierde und der Ehrgeiz auf dieses neue Dasein war geweckt und überwog sehr schnell...

Viele Jahre vergingen nach jeweils ähnlichem Schema. Wir wurden ein eingespieltes Team, um uns an den Menschen zu rächen, endlich ein selbstbestimmtes Leben zu führen und Blut an den Händen zu haben, ohne jede Reue zu empfinden. Wir nahmen Menschen aus, führten ein Unleben als tatsächlich vermögende Trickbetrüger. Blut, Schmuckstücke, Geld und Gold waren uns angemessene Beigaben zu unserer Einkehr, Zeugen hinterließen wir nicht. Wohl aber entdeckten wir wenige weitere Vampire, mit denen wir uns verbündeten und Territorien untereinander absteckten. Die Welt war schließlich groß genug für die wenigen für uns.

1620 - Der Tod meines Erschaffers
Erst der Sommer 1620 veränderte diesen unbeschwerten Lebensstil noch einmal drastisch. Bei einem der Alleingänge Carters, die hin und wieder einmal vorkamen, kehrte er nicht zurück – wohl aber die Nachricht, dass sich eine Bruderschaft geformt hatte, um Dämonen der Nacht unschädlich zu machen: ein Verbund von Jägern, die sich damit gebrüstet hatten, in jener Nacht doch wieder einen erwischt zu haben, wie es an einen Verbündeten herangetragen wurde, der seinen Unterschlupf unweit errichtet hatte. Mit noch weiteren Unseresgleichen konnten wir Rache nehmen und den Verbund der Jäger auslöschen, doch das Loch, das Carter damit hinterlassen hatte, so unversehens einfach fort zu sein, blieb.
Abermals geriet meine Welt aus den Fugen. Und mahnte, mit viel mehr Kalkül und weniger Leichtsinn weiter vorzugehen, wenn wir in einer Welt bestehen wollten, in der man scheinbar Notiz von uns genommen hatte – und Wege gefunden, selbst Wesen auszulöschen, die doch im besten Fall mit Unsterblichkeit gesegnet waren.
Ich verließ unseren Unterschlupf und zog stattdessen in den anonymen Schutz einer Großstadt. London sollte mir ein Obdach bieten. Mir das Gefühl der Einsamkeit nehmen, das der Tod Carters hinterlassen hatte. An Geld sollte es nicht mangeln, immerhin waren wir in den letzten beiden Jahrhunderten wirklich fleißig gewesen, ein ansehnliches Vermögen anzuhäufen.

1648 - Neue Pfade, ein neuer Freund
1648 war ein nächstes, erwähnenswertes Jahr. Das Jahr, in dem ich Tristan kennenlernte, der selbst auf Durchreise war und Neuigkeiten aufgeschnappt hatte, was die Etablierung eines großräumigen Bündnisses an Vampiren anbelangte. Die Rede war sogar von gleich zwei Häusern. Ich entdeckte viel, das ich mit dem optisch um viele Jahre jüngeren Vampir gemein hatte und wir beschlossen, uns dem Haus des Blutes anzuschließen. Außerdem begann ich, das Geld, das nach Carters Ableben in meinen alleinigen Besitz fiel, anderweitig zu investieren: in die Zucht von Wandlern, die nicht nur recht selten waren, sondern ebenso hervorragende Nahrungsquellen für uns boten. Gerade seltene Exemplare wären doch vortreffliche Diener unserer Sache – in mehrerlei Hinsicht. Also warum ein Vorhaben in dieser Absicht nicht finanziell aktiv fördern? Am Ende würde sicher ein guter Gewinn bei herauskommen.
Somit verließ ich London bereits wenige Jahre später wieder und bereiste andere Orte, ja sogar Länder, um die Zucht auch dort voranzutreiben und natürlich selbst finanziell gesehen die Finger im Spiel zu haben. Es schien mir das viel sicherere Pferd zu sein, auf das nun gesetzt werden konnte. Und warum nicht offen für Neues sein, wenn es doch den eigenen Absichten nutzt?

Mit diesen Reisen lernte ich unglaublich viele Orte kennen. Neue Kulturen. Etwas, das mir selbst mit Carter noch fremd und unvorstellbar war. Damals war es noch mit das größte, herauszufinden, was wir hinter dem nächsten Tor erplündern konnten. Und jetzt? Stellten hiesige, jedoch versteckt gelegene Aufbauten von Zuchten in großem Stil all das in den Hintergrund.

1685 - Mein erster Sohn - Gründung des Mowbray-Clans
1685 – Dennoch zog es mich in diesem Jahr erneut in die Großstadt. Der Grund: Ein Wunderkind, das inzwischen jedoch keines mehr war. Seiner Rolle entwachsen und doch wollte ich wissen, was es mit dem ehemaligen Glanzpunkt in unschuldiger Kindesgestalt auf sich hatte, was aus dem Jungen geworden war, der wenige Jahre noch zuvor als Wunderknabe gehandelt worden war. Die Wahrheit war ernüchternd, die Realität hatte seinen Tribut gefordert. Der Stern war verglommen. Dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - imponierte mich der Kampfgeist, die Weltsicht des Jungen. Sein Potenzial war nicht verloschen und mehr wert als das, was die Wirklichkeit als Mensch ihm bot. Ich wandelte ihn und machte ihn so zu meinem ältesten Sohn. Bereits zur Zeit des Ablebens meines Erschaffers nahm ich dessen Namen als meinen Nachnamen an und jetzt wurde es spruchreif: der Mowbray Clan war geboren. Fortan liefen Geschäfte, die wir nun unterhielten, über den Namen der Mowbrays.

1751 - Aufbruch in eine neue Welt
1751 sollte sich das Blatt erneut wenden. Auf Anraten Tristans und nach vielen Überlegungen beschlossen wir, das Haus des Blutes auch in der 'neuen Welt' auszubauen. Ein riskantes Unterfangen, wussten wir schließlich nicht, was uns erwartete und der Weg dorthin war außerdem kein Tagesmarsch. Dennoch reizte es mich, eine völlig neue Welt auszukundschaften. Eine, in der selbst die Menschen erst vor relativ kurzer zeit Fuß fassten und sie noch immer explorierten. Also stellte sich mir wieder einmal die Frage: warum eigentlich nicht? Die Geschäfte hier waren in fester Hand, ich hatte ebenfalls meinen gewinnbringenden Anteil daraus gesichert. Betrüblicherweise würde ich sie nicht mehr überwachen können, daher verkaufte ich meine Anteile – und siedelte mit Hoffnung auf Ausbau all dieser Dinge in der neuen Welt an.

1752 - Der zweite Sohn
1752: Was mich dort jedoch erwartete, schien zunächst recht fern von greifbar nahem Reichtum, neuen Zuchtplänen oder aber auch nur Vergleichbarem. Die Welt dort war in einem ungeschliffenen, wenn nicht sogar noch desolaten Zustand. Nicht nur, dass das Prinzip der Zucht dort, wie es war, überhaupt nicht aufzugehen schien, sollte ich dazu einer Straßenbande inmitten New Yorks begegnen, die mich obendrein meinte, niederschlagen und ausrauben zu wollen. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Nun, aber wie hieß es bekanntlich schön? Des einen Leid war wohl des anderen mindestens äußerst interessante Begegnung? Betrüblicherweise überlebte nur ein einziges Mitglied der Bande und das aus genau einem einzigen Grund: er war derjenige, der nicht fortlief. Der nicht von Angst gepackt das Weite suchte, obwohl er doch jeden Grund dazu gehabt haben sollte. Das Blut seiner Komplizen lief mir noch angenehm warm und kitzelnd aus dem Mundwinkel über das Kinn, der zweite Handlanger hatte unspektakulärer den Tod durch schlichten Genickbruch gefunden. Und trotzdem wagte es der Junge, mir in einer Mischung aus Angst, Respekt und Interesse in die Augen zu blicken, die Muskeln angespannt, bereit, im Zweifel auch sein eigenes Leben zu verteidigen, so hoffnungslos die Aussicht darauf, den Kampf zu gewinnen, doch gewesen wäre. Meine Hand legte sich um die weiche Haut seines angenehm warmen Halses, ich spürte das Blut darunter pulsieren, doch ich drückte nicht zu. Ich hauchte sein Leben nicht aus wie das seiner soeben verblichenen Kameraden, die mir mit weitaus weniger Respekt gegenübergetreten waren – und dafür schließlich zahlten.
Ich musste nicht einmal die Gabe der Manipulation nutzen, um ihn fortan für meine eigenen Zwecke einzuspannen. Und sein Ehrgeiz, den er entwickelte, beeindruckte mich Vielleicht erinnerte er mich ein Stück weit sogar an mich, meine eigene Vergangenheit. Eine Menge niederer Aufgaben hatte ich für ihn im Gepäck, doch er beschwerte sich nie und führte folgsam – und zudem überaus erfolgreich aus. Das Interesse an dem, was ich war, schien ihn stets am Ball zu halten – und ich nutzte es aus.
Es mochte eine Weile gedauert haben, doch schlussendlich machte ich auch Devarius zu einem Geschöpf der Nacht und somit standesgemäß zweiten Nachfolgers meines Clans.

1816 - Etablierung des HdB in NYC
1816: Endlich waren genügend Vertreter unserer Sache in der Stadt, um das zu verwirklichen, weshalb Tristan und ich überhaupt die neue Welt bereisten: das Haus des Blutes auch hier, inmitten von NYC zu etablieren. Als Finanzier wurde ich eins der Gründungsmitglieder, neben meinem alten Freund - und errichtete zu genau diesem Zweck die Stiftung, die unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit natürlich genau dem Zweck dienen sollte: die Macht des Hauses auch hier in der neuen Welt auszubauen. Außerdem erkaufte ich dem noch kleinen, feinen Clan eine gewisse Macht, wie auch Immunität. Wer schließlich würde den Gründern ihres eigenen Hauses einen Dolch in den Rücken rammen wollen, wenn sie nicht einmal den prestigeträchtigen Grafenposten anstrebten, sondern sich vielmehr gönnerhaft und großzügig, wie auch gewissermaßen ergeben den Mächtigen gegenüber zeigten? All das im Gegenzug für ein 'klitzekleines' Mitspracherecht im Hintergrund. Natürlich war es keine kleine Investition, aber dennoch durchaus lohnenswert.

1825 - Ezras Verrat
All die Erweiterungspläne, die schlussendlich aufgingen und Geschäfte, die florierten, trübte 1825 ein weiteres, einschneidendes Erlebnis. Verraten von genau der Person, von der ich es am wenigsten erwartet hätte, hatte das Vögelchen die Hand, die es fütterte, ein strenges und doch fürsorgliches Obdach gab und damit einher doch so viele neue Chancen, nicht nur kräftig blutig gebissen, sondern sein Halsband abstreifen wollen: Ezra hatte in der jungen Dame eines verfeindeten Clans sein Gegenstück gefunden und ging dieser Liebe ohne Rücksicht auf die eigene Familie nach. Fliehen wollte er mit ihr und setzte sich über jegliche Prinzipien unseres Clans hinweg. Pech für ihn, dass ich es herausgefunden hatte, noch ehe der Plan zur Gänze ausgeführt wurde. Seine Entschuldigungen prallten auf eine kalte Schulter, doch offenbar war es das erste Mal, dass er klare Enttäuschung in meinem Blick hatte erkennen können.
Unter den Augen meines Sohnes selbst und spitzen, verzweifelten Schreien seiner Herzdame, ließ ich sie fest an eine alte Eiche binden, ehe sie unter den ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages mit einem Mark erschütternden Schrei zu Staub zerfiel. Und Ezra? stieß ich einen Pflock mitten durchs Herz, riss ihm das Privileg seiner Fangzähne eigenhändig heraus und ließ ihn in einer beschwerten, hölzernen Kiste auf den Grund des nächstgelegenen Sees werfen. Jene dort so befestigt, dass er reglos zwar, doch bei Bewusstsein, lange Zeit haben würde, über diesen folgenschweren Fehltritt nachzudenken.

Abermals fühlte ich mich schrecklich und allein gelassen. Verlassen, um genau zu sein. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen, dass ich mit mir kämpfte, ob es sich damit um die richtige Entscheidung handelte, Ezra dort hinab gestoßen zu haben und ihm zwar damit eine gehörige Lektion erteilt zu haben, aber ihn nicht getötet zu haben. Doch ein Teil von mir erinnerte sich noch zu gut an den Tod Carters – und so ein Gefühl wollte ich nicht noch einmal erleben. Nicht bei jemandem, der mir so nahe stand. Das Wissen darum, dass er zwar dort unten schmorte, aber der Zustand jederzeit reversibel war, war Fluch und Erleichterung zugleich für mich. Was, wenn es am Ende doch die falsche Entscheidung war und ich ihn nicht wieder erkennen würde? Wenn ich ihm DANN doch ein wahrhaftiges Ende setzen würde müssen?

1830: 5 Jahre des Nachdenkens über seine Fehler mussten ausgereicht haben. Ich hatte veranlasst, den Jungen vom Grund des Sees an die Oberfläche zurück hinauf holen zu lassen und ihm das, was von dem Pflock noch übrig war, aus dem Herzen gerissen. Geschwächt, zerrissen und obendrein am Rand des Wahnsinns schien der Junge und so war es an mir, ihn etwas aufzupäppeln – und ihn gleichsam zu ermahnen, den gleichen Fehler nie, nie wieder zu begehen. Papa Mowbray wäre nicht zweimal so töricht, nachsichtig zu sein. Ezra zeigte sich ergeben, folg- und anschmiegsam, der grobe Schliff des Diamanten schien damit wohl Wirkung gezeigt zu haben. Devarius jedoch ließ ich aus dieser Sache außen vor. Er weiß davon nichts. Für ihn war der ältere Bruder auf Geschäftsreisen. Ich wollte schließlich keinesfalls internen Zwist schüren, der der aufstrebenden Macht des Clans ins Gewinde kommen könnte und sie damit zerstörte.

1883 - Der dritte Sohn
1883 – Über 50 Jahre sollte es gedauert haben, bis sich erneut ein Anwärter fand, der sich gut in den Reihen des Clans machte – als Vermittler zwischen den Fronten. Eine sanfte Seele. Vielleicht auf den ersten Blick gar nicht einmal typisch dafür, in den Clan und mehr noch, das Haus des Blutes hinein geboren zu werden. Und doch war es daher vielleicht gerade so gut. Denn die Spannungen zwischen meinen Söhnen verhärteten sich und jeder der beiden wollte seinen Anteil, Großes zu bewirken. Was wäre da praktischer, als jemanden hinzu zu nehmen, der an alledem kein gesteigertes Interesse zeigte, wohl aber für den Frieden innerhalb der heimischen Wände einstand? Und der Plan schien tatsächlich aufzugehen...

1900 - Der Fight Club in NYC
1900: ein gutes Jahr, um abermals etwas völlig neues zu erschaffen. Diesmal ist nicht die Rede von einem neuen Spross, mit derlei Erziehungsaufgaben habe ich mich schließlich die letzten Jahre zu genüge herumgeschlagen, auf dass sie allmählich Früchte tragen mögen. Ab jetzt wurde es Zeit, dass auch Papa Mowbray wieder Gelegenheiten bekommt, Spaß zu haben. So wurde in diesem Jahr der Grundstein zu einem Fightclub für renommiertere Gäste gegründet, der ab der ersten Stunde überraschend guten Zulauf erhielt. Natürlich inmitten New Yorks an stets wechselnden, geheimen Schauplätzen und lediglich für übernatürliches Publikum mit dem nötigen Kleingeld. Die Teilnehmer? Jeder Kämpfer, der sich aus den unterschiedlichsten Gründen für gut genug hielt, standzuhalten. Regeln wechselten so häufig wie die Protagonisten, doch die Bank gewann trotz sehr verlockender Preisgelder am Schluss ein jedes einzelne Mal. Ein wirklich angenehm blutiges Schauspiel, das ich mir nicht selten selbst angesehen habe, sofern es denn die Zeit erlaubte.

1931 - Umzug nach Dawnskap Bay
1931: New York sollte nicht das einzige Standbein bleiben. Um eine weitere Stadt unter unsere Fittiche zu nehmen, habe ich auch in Dawnskap Bay begonnen, die Fühler auszustrecken. Nicht lange, bis ich unsere derzeitige Villa in Tatham nach meinen exakten Vorgaben und Wünschen bauen ließ. Was ursprünglich eher als Feriendomizil angedacht war, entwickelte sich aufgrund der hier herrschenden Ruhe sogar ab 1980 zum Hauptsitz. Lediglich der Firmensitz unserer Familie blieb in NYC, aber dank moderner Technologie lässt sich auch von hier einiges sehr gut koordinieren. Für alles andere.. nun, Ezra, mein ältester Spross, verblieb noch bis 2011 in der Metropole abgestellt und residierte im ehemaligen Hauptsitz. Nicht verkehrt, um auch weiterhin das Haus des Blutes an diesem Standort im Blick zu behalten. Reine, doch absolut notwendige Verwaltungsarbeit, wenn man es so nennen mochte.

1999 - Der vierte Sohn
Ein regelrechter Zufall hat ihn zu mir geführt, denn Melias war niemand geringerer als der Sohn unseres derzeitigen Gärtners. Auf Empfehlung hatte er bereits zu Lebzeiten für mich gearbeitet in technischen Belangen und sein Know-How trotz seines so jungen Alters hat mir imponiert. Doch früh erkrankte er an einer aggressiven Form von akutem Blutkrebs, seine Heilungschancen schienen vernichtend. Ich stellte ihn vor die Wahl - sein Wissen, seine Arbeit und seine volle Loyalität für den Clan - gegen das unsterbliche Leben.

2005 - 2011 - Gewinn und Verlust
Erst 2005 sollte das vornehmlich letzte, von mir gebissene Mitglied der Mowbrays hinzukommen. Ein Diplomat, der seinesgleichen suchte. Das Glück, ihn in der Familie zu wissen, währte bedauerlicherweise jedoch nicht lang. Um den guten Willen der Familie zu zeigen, wurde er abgestellt, Hotchners Party im Sommer 2011 beizuwohnen. Smalltalk, Konversationen, neue Bande vor allem für sich selbst zu knüpfen und natürlich heran tragen, was es Verwertbares für uns gegeben hätte. So weit kam es jedoch nicht. Er fiel in dieser Nacht einem Angriff von Jägern zum Opfer. Obwohl es Glück im Unglück war, dass es sich 'nur' um das neueste Familienmitglied gehandelt hatte, war ich außer mir vor Wut. Vielleicht erwähnenswert, dass besagte Jäger ebenfalls nicht mehr leben? Dennoch ein gehöriger Schlag ins Gesicht. Niemand legt schließlich ungestraft die Hand an einen Mowbray - abgesehen von mir.
Dagegen waren die anderen Ereignisse im letzten Jahr nahezu ein Witz. Das Erdbeben? Hatte die Villa glücklicherweise nicht getroffen. Der Fluch, der unseren Blutdurst kaum in Zaum hielt? Hatte Opfer gefordert ja, allerdings.. gehören Opfer nicht stets zu einer anständigen Jagd dazu? Allianzen des Hauses der Schatten mit den Wandlern? Lachhaft, wirklich. Wer kriecht hier eigentlich wem zu Kreuze?

2012 - Altes Vertrauen, neue Berufung
Doch der Besuch meines alten Freundes und Vertrauten Tristans aufgrund tatsächlich schlechter Nachrichten, dem Tod des voran gegangenen Grafen, mischte die Karten ein weiteres Mal neu. Kein geringerer als er nämlich wurde zum neuen Grafen und damit Oberhaupt des Hauses ernannt – und er wiederum wählte mich zu seinem Stellvertreter – dem Vikar."


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Fips


Avatarperson


Alan Cumming


Zweitcharakter(e)


keine


Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Dieser Charakter ist ein indirektes Gesuch von Tristan Vaughan, dessen bester Freund & Vikar des Haus des Blutes hier bespielt wird.