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Inplay-Info » Spieljahr: 2012 » [ Zum Kalender ]
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Who am I?
These are my roots.
Name & Deckname
Estéfan Mario Rogerson; Spitzname Steve
Alter & Geburtstag
Geburtstag am 24.02.1978; Alter 33 Jahre
Herkunft
geboren in Dawnscap Bay
Bildung
- Abschluss der Cleveland Junior Naval Academy (Highschool) mit der Highschool Diploma
- Abschluss der United States Naval Academy mit dem Bachelor of Science
Beruf/Job
- Privatdetektiv
- Offizier der US Navy, im Rang eines Commanders
Familie
- Adam Rogerson, Vater, geboren am 26.07.1948
- lange Zeit eine leicht unterkühlte Beziehung, weil er seinen Sohn aus der Stadt fortgeschickt hatte
- Annäherung seit dem Beben im Juni 2011 von Vater und Sohn
- akzeptiert seit dem Juni 2011 auch die Tätigkeit seines Sohnes als Hunter
- Abelia Juanita Sanchez-Rogerson, Mutter, geboren am 05.09.1950
- liebevolle Beziehung zu seiner Mutter
- kann es nicht lassen ihren Sohn zu knuddeln und zu herzen wenn sie ihn in die Finger bekommt aufgrund seiner langen Abwesenheiten
- vermittelt ihren Kindern und ehrt die Traditionen ihrer Heimat Puerto Rico
- Estella Teresa Rogerson-Ortiz, Schwester, geboren am 29.01.1975
- liebt seine Schwester über alles
- enger Kontakt wann immer es möglich ist
- vermisst noch immer die gemeinsame Geschwisterzeit, die sie früher hatten
- es gab nie Geschwisterrivalität, gingen gemeinsam durch dick und dünn
- Simon Jesus Rogerson, Bruder, geboren am 14.03.1989
- ist der kleine Bruder und hat damit einen besonderen Platz in seinem Herzen, obwohl dieser ihn immer wieder gern provoziert
- kümmert sich immer um ihn wenn er in der Stadt ist, da dieser nicht nur Nesthäkchen, sondern auch das Sorgenkind der Familie ist
- hat einen heiden Respekt vor den Computerkenntnissen des Kleinen
- Christian Rogerson, Onkel, geboren am 02.10.1944,
- Mentor und Ausbilder in Sachen Hunter Dasein
- Vorbild und Lieblingsonkel
- sein Zuhörer für Alles was ihn beschäftigt{/list]
Risk a glance?
There is more you can see.
Aussehen
Größe: 1,91 m
Haarfarbe: dunkelbraun/ grau
Augenfarbe: blau
Statur: sportlich, muskulös
Körperliche Besonderheiten: z.B. Tattoos, Narben, Behinderungen, etc.
*Tätowierungen
- ein schwarzer Pantherkopf auf der linken Brust, umgeben von Flammen mit roten und gelben Akzenten, ziehen sich zur rechten Seite hinüber
- linker Oberarm das SEAL-Truppenzeichen des ersten SEAL-Teams in ein Tribal eingepasst
- rechter Oberarm mittig ein christliches Kreuz umgeben von bunten Ranken mit Blättern
- Innenseite linker Unterarm ein polynesisches Tribal-Tattoo mit einer Sonne in der Mitte als Zeichen für den Neuanfang
*Narben
- hat viele Narben auf seinem Körper, Zeichen seiner Kampfeinsätze als SEAL und als Hunter
- auffällige große Narbe an der rechten Seite seines Oberkörpers, Bauch, kreisrund und etwa handgroße Narbe
Charakterliche Eigenschaften
Stärken & Schwächen:
Stärken:
- höflich
- aufmerksam
- akribisch
- bedacht
- hilfsbereit
- analytisch
- ehrgeizig
Schwächen:
- perfektionistisch
- unzufrieden
- argwöhnisch/ misstrauisch
- gedankenverloren
- distanziert
- besserwisserisch
- forsch
Vorlieben & Abneigungen:
Vorlieben
- Musik machen und Lieder texten
- mit Freunden grillen oder Essen
- Ausflüge in die unberührte Natur
- Zeit mit der Familie
- Motorrad fahren
Abneigungen
- kleine Echsen und schuppige Kriechtiere, eine richtige Phobie
- planlose Menschen
- Krawatten und enge Kragen am Hals
Gesinnung
- Estéfans Gesinnung ist gut mit Tendenzen zu neutral
- ein wissender Mensch.
- für ihn als Hunter sind die Rassen Dämon, Vampir, Wandler, Hexen und Werwölfe bekannt
You want more?
There is a world behind the shades.
Rasse
wissender Mensch
Fähigkeiten
- Wissen über und Umgang mit Schusswaffen
- Wissen über und Umgang von/mit Klingenwaffen
- Kenntnisse über die Anwendung weiterer militärischer Kampfmittel
- Nahkampfkenntnisse
- Sprachkenntnisse in Spanisch (Muttersprachenniveau), sehr gute Kenntnisse in Arabisch, Farsi und Paschto, Kenntnisse in Japanisch und in Mandarin, Russisch und Französisch
- taktisches Denken/ Handeln
- Gitarre spielen
- Gesang
Zugehörigkeit
Mitglied der Huntervereinigung The Archive
Aurenfarbe
Blau und gelb sind wohl die hauptsächlichen Farben in Steves Aura. Hinzu kommen Anteile an grün und orange. Auch Schlieren von schwarz.
How's my life?
Life is the greatest adventure.
Was bisher geschah …
1988 bis 1991
Nach dem Sommer 1988 wechselte Steve von der Elementary School auf die Middle School. An die Schule hatte er sich inzwischen gut gewöhnt und sie war auch gar nicht mehr so doof wie er anfänglich fand. Das Stillsitzen war nicht mehr das große Problem. Der Unterricht war für ihn interessanter geworden. Die Lehrer antworteten auf seine vielen neugierigen Fragen, er spielte weiterhin recht gut Baseball, obwohl seine Freude und auch sein Spaß daran sich weiterhin in engen Grenzen hielten. Sein Vater hatte ihn dazu vor drei Jahren angemeldet um die überschüssige Energie, die Steve bereithielt, in geordnete Bahnen zu lenken. Im März 1989 vergrößerte sich die Familie. Der kleine Bruder Simon wurde geboren. Estella und Estéfan waren sehr stolze große Geschwister. Sie kümmerten sich viel um den Familienzuwachs und sie entlasteten damit ihre Mutter ungemein. In den Sommerferien 1990 kam es dann zu jenem Ereignis, das Schuld an seinem größten Kindheitstrauma haben sollte. Angestiftet von einigen Kumpels und als Mutprobe deklariert, sollte Steve sich in den Keller eines Hauses in der Nachbarschaft schleichen und etwas daraus mitnehmen. Das ließ er sich nicht zwei Mal sagen. Eines Abends schlich er sich aus dem Elternhaus und traf sich mit seinen Freunden. Ein geöffnetes Kellerfenster war schnell gefunden und durch dieses kletterte er hinab und in den Keller. Was er allerdings nicht bemerkte war, dass das vermeintliche Regal unter ihm nicht dafür ausgelegt war als Klettergerüst herzuhalten. Es fiel um und verursachte dabei einen heiden Lärm. Glas ging zu Bruch, es klirrte laut. Ehe er es sich versah, krabbelten plötzlich irgendwelche Viecher auf ihm herum, krabbelten in seine kurze Hose und das T-Shirt. Das versetzte ihn in Panik weil er nicht wusste, was es war. Es war ja noch immer dunkel in diesem Kellerraum. Er begann zu schreien und wurde aber bald von einem ausgesprochen wütenden Nachbarn erwischt. In dem Kellerraum, den Steve für seine Mutprobe gewählt hatte, züchtete der Nachbar Leguane, Agamen und solcherlei Kriechtiere. Den verursachten Schaden musste Steve den ganzen Sommer über mit Rasenmähen oder weiteren kleinen Hilfsarbeiten beim Nachbarn abarbeiten. Seine Schwester half ihm dabei, weil sie es ungerecht empfand, dass ihr Bruder von anderen angestiftet, nun alles allein ausbaden sollte. Die Geschwister standen immer füreinander ein. Die Zeit konnte diese Phobie nicht heilen nur ein wenig milder. So gerät er nicht mehr in akute Panik, wenn ihm eines dieser Kriechtiere begegnet, aber er behält sie ganz genau im Auge, damit sie ihm nicht in die Sachen krabbeln können.
1992 bis 1993
Obwohl zu Hause sein kleiner Bruder wartete, mit dem er sich viel beschäftigte, verbrachte er auch weiterhin Zeit bei seinen Großeltern und auch mit seinem Onkel. Die Geschichten oder viel mehr Erzählungen seines Onkels waren inzwischen viel detailreicher geworden. Auf Steves Nachfrage hin, ob es stimmte und es all diese Wesen aus den Erzählungen seines Onkels auch wirklich gab, nahm Christian ihn zu einer befreundeten Hexe mit. Die Hexe und Christian hatten sich schon das ein oder andere Mal gegenseitig geholfen. Die Lufthexe ließ sich von seinem Onkel dazu überreden dem Jungen zu beweisen, dass es Magie wirklich gab und er konnte zu schauen wie diese seine Armbanduhr, die er ihr besorgt hatte, in der Luft schweben ließ. Es gab keinen für Steve offensichtlichen Trick dabei. So unglaublich es klingen mochte, sein Onkel schien mit der Hexe recht zu haben und dass diese Magie wirken konnte. Wenn er damit recht hatte, würde sein Onkel ihn doch auch nicht bei den anderen Wesen anlügen. Steve begann seinem Onkel wirklich zu glauben. Christian erklärte ihm, dass es gute und böse Wesen gab und manche irgendwo dazwischen anzusiedeln waren. Als er erfuhr, dass sein Onkel die Polizei verlassen hatte, um jene Wesen zu jagen, die den Menschen schadeten, war der Junge ganz begeistert. Christian wurde zu seinem Helden und er verstand nicht, warum sein Vater diesen deswegen verurteilte. Als Estéfan seinen Vater danach fragte, wurde dieser wütend und verbat ihm den Kontakt mit seinem Onkel. Doch an dieses Kontaktverbot hielt sich Steve nicht und fand immer wieder Mittel und Wege sich mit Christian zu treffen. So verging der Sommer des Jahres 1992. Mit dem neuen Schuljahr wechselte Steve an die Highschool und kehrte dem Baseball den Rücken, da er sich inzwischen viel mehr für den American Football interessierte. Steve trainierte aber nicht nur Football sondern traf sich auch unbemerkt von seinem Vater mit seinem Onkel, um zu lernen, wie man richtig kämpfte, wenn man gegen sie zu Felde ziehen wollte. Steve hatte so lange gebettelt, dass Christian schließlich nachgegeben hatte und ihm zeigte, wie man kämpfte. Später erklärte sein Onkel ihm, dass er eigentlich nur zeigen wollte, wie man sich verteidigte, damit er sich wehren konnte, wenn er mal in die Verlegenheit kommen sollte auf Wesen zu treffen, die ihm schaden wollten, aber nicht wie er aktiv angreifen konnte. Aus Respekt vor Adam.
1994
Im Mai 1994 sollte es endlich so weit sein, dass er die in vielen Trainings erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte. Er hatte seinen Onkel überredet ihn mit auf die Jagd zu nehmen und es hatte viele Überredungsversuche gebraucht, bis es so weit war. Gemeinsam hatten sie nun schon über drei Stunden im Auto sitzend verbracht. Vor einem Haus, das im Dunkeln lag, sollte sich ein Treffpunkt von Vampiren befinden. Es war langweilig zu warten und Steve fragte seinen Onkel mehrmals, ob das wirklich die Aufgaben eines Hunters wären und dieser beteuerte immer wieder, dass ein großer Anteil dieser Arbeit im Observieren bestand. Aber dann tat sich etwas und ein Mann zog eine Frau hinter sich her, welche sich wehrte und immer wieder um Hilfe rief. Seine pubertäre Überheblichkeit und die Unfähigkeit die eigenen Kräfte einschätzen zu können, sollten ihm an diesem Abend einen schweren Dämpfer verpassen. Mit einem Jagdmesser bewaffnet, das er seinem Vater entwendet hatte, sprang er aus dem Auto und stürzte sich auf den Mann, der seiner Meinung nach ein Vampir sein musste. Schließlich hatte sein Onkel ihm erzählt, dass diese sich hier trafen. Der Junge stürzte sich auf den Mann, der die Frau bedrohte. Ehe Christian eingreifen konnte, da dieser noch um das Auto herumlaufen musste, hatte der Mann sich Steve's Messer bemächtigt, ihm dieses in den Oberschenkel gerammt und den Jungen mit großer Kraft gegen die Hauswand hinter ihm geschleudert. Der vermeintliche Vampir jedoch war in seinem Vorhaben gestört, ließ von seinem Opfer ab als nun auch Christian hinzukam und verschwand. Estéfan musste mit angebrochenen Rippen und einer tiefen Stichwunde im Bein ins Krankenhaus gebracht werden. Schon das allein, dämpfte die Freude am Jagen. Hinzu kam, dass er seinen Vater das erste Mal in seinem Leben wirklich anlügen müsste. Keine Ausrede, kein verheimlichen von Details. Er musste lügen. Seiner Familie und auch der Polizei erklärte er, dass er seinem Vater das Messer zuvor entwendet hatte, weil es ihm so gut gefallen hatte und das schon vor einiger Zeit. Als er nun in dieser Gegend spazieren war, hörte der die Rufe dieser Frau und wollte ihr zur Hilfe kommen. Das Messer nutzte er um sich gegen den Mann zur Wehr zu setzen, der nun ihn angriff und nicht mehr die Frau. Sein Onkel wäre in der Nähe gewesen, weil sie sich dort treffen wollten, aber es dazu nicht mehr kam. Steve verlor das Interesse an der Jagd und schätze die Arbeit seines Onkels noch mehr. Eine gefährliche Sache, wie er schmerzhaft hatte lernen müssen. Sein Vater glaubte ihm nicht wirklich und verdächtigte Christian, dass dieser seinen Sohn in diese verrückte Welt hineinziehen wollte, in welcher er lebte. Ein weiterer Bruch in der Beziehung der beiden Brüder. Später verriet Christian Steve, dass er diesen Vampir-Treffpunkt ausgewählt hatte, weil dort schon lange Zeit kein Vampir mehr gesehen worden war und er darauf geachtet hatte, dass sie sich zu Neumond dorthin begaben, um das zu verhindern was schließlich doch geschehen war. Steve sollte unverletzt bleiben. Es wäre auch kein Vampir gewesen, den sie dort überrascht hatten, sondern nach vielen Recherchen wäre es ein Dämon gewesen, der eine neue Hülle gesucht hatte.
1995 bis 1999
Im Februar 1995, kurz vor seinem 17. Geburtstag traf er dann wirklich auf einen Vampir. Eine junge Vampirin um genauer zu sein, die ihren Blutdurst an ihm stillen wollte. Gemeinsam mit einem Kumpel hatte er für ein Schulprojekt an der Präsentation gearbeitet. Es war spät geworden, aber sie hatten es fertigbekommen. Es war ein Fußweg von etwa 40 Minuten, den Steve kurz vor Mitternacht antrat. Er ging auf dem Gehweg als ihn plötzlich etwas heftig von den Füßen riss und in eine dunkle Gasse zog. Gegen eine Wand gepresst fand er sich wieder und sah einer Vampirin direkt ins Gesicht. Rote Augen, die Fangzähne ausgefahren. Er erinnerte sich an die Dinge, die sein Onkel ihm beigebracht hatte. Er wehrte sich, schlug um sich, trat und boxte, obwohl die Vampirin ihm erklärte, dass er damit aufhören sollte. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass ihr Opfer solch eine Gegenwehr an den Tag legen würde und musste ihn mit viel Kraft daran hindern, dass er sich weiter wehrte. Diese Kraftaufwendung sorgte für neuerlich angeknackste Rippen, einen gebrochenen linken Arm und zog auch noch den ungewollten Blutverlust nach sich. Obwohl die Vampirin sich Mühe gab ihm dieses Zusammentreffen vergessen zu lassen, hatte sich der Blick auf die ausgefahrenen Zähne eingeprägt und als er seinem Onkel davon erzählte, war klar was passiert war. Sein Onkel erklärte ihm, dass es sich bei seiner Angreiferin um eine sehr junge Vampirin gehandelt haben musste. Ansonsten hätte sie ihn sehr wahrscheinlich dazu gezwungen still zu halten und sich nicht zu wehren. Auch, dass er die Erinnerung an den Übergriff behalten hatte, war für den Hunter ein weiteres und recht eindeutiges Indiz, dass diese Vampirin noch nicht im Vollbesitz ihrer Fähigkeiten war. Eine Fahrt zur Notaufnahme und die Heimfahrt später, war Steves Vater so weit andere erzieherische Maßnahmen zu ergreifen. So sehr Estéfan auch beteuerte, dass es ein Unfall war und sein Onkel keine Schuld daran trug, wollte sein Vater ihm nicht glauben. Da Steve recht gute Noten in der Schule hatte und seine neben schulischen Kursen wie Football, Musik und Sprachen beinhalteten, war seine Bewerbung an der Cleveland Junior Naval Academy, welche durch seinen Vater initiiert worden war, erfolgreich und er wurde für das letzte Highschool Jahr aus Dawnskap Bay fortgeschickt. Die Entfernung zur Familie sollte dem Jungen die Flausen austreiben.
Sich dem Lerntempo der neuen Schule anzupassen, war nicht das Problem. Er war ehrgeizig genug, um den fehlenden Stoff nachzuholen und mitzuhalten. Auch lebte er sich recht gut am Internat ein. Sein Zimmerkamerad sollte ihn bis zum Ende des Colleges begleiten. Die Familie fehlte ihm wahnsinnig und sein Bruder schien es ihm übel zu nehmen, dass er nicht mehr bei ihm war, sondern nun weit weg zur Schule gehen musste. Warum dem so war, verstand Simon nicht, das hatte Steve oft genug in den Telefonaten herausgehört, aber er konnte ihm auch nicht erklären was genau der Grund dafür war, dass sie nun so weit getrennt leben mussten. Nicht zu dieser Zeit. Estéfan blieb interessiert und engagiert dabei. Ein Lehrer sprach ihn darauf an ob er sich vielleicht an der United States Naval Academy bewerben möchte. Der Lehrer sah Potenzial in dem Nachzügler und empfahl ihm die Offizierslaufbahn einzuschlagen und dafür das Navy College zu besuchen. Er bestand die Aufnahmeprüfung und wechselte somit im September 1996 an die Navy Academy. Der militärische Drill störte ihn gar nicht. Das Studium war vielseitig und interessant. Es machte ihm Spaß und, dass er sich mit dem Besuch dazu verpflichtet hatte, mindestens vier Jahre lang nach seinem Abschluss bei der Navy zu dienen, schreckten ihn nicht ab. Er hatte eine Perspektive und die Offizierslaufbahn war doch keine schlechte Aussicht. Der Ton allerdings war sehr rau. Steve stammte aus keiner traditionsreichen Militärfamilie. Er war ein Quereinsteiger und das ließen ihn viele der anderen Studenten spüren, die bereits hochdekorierte Väter, Großväter, Onkel oder Brüder im Militärwesen vorweisen konnten. Aber Estéfan spornte dies zu Höchstleistungen. Seine fehlende Militärtradition machte er mit seinen sehr guten Leistungen mehr als nur wett. Wie er zuvor die Highschool erfolgreich absolviert hatte, beendete er sein auch Studium an der USNA mit sehr guten Leistungen.
2000 bis 2001
Der nächste Schritt seines militärischen Werdegangs war das Bestehen des Eignungstest zur Ausbildung zum Navy SEAL im Herbst 2000. Der Intelligenztest war kein Problem. Sein schlaues Köpfchen hatte er bereits zuvor auf der Akademie bewiesen. Der psychologische Test war schon etwas anderes, da Steve ihn nicht einordnen konnte. Die sportliche Eignungsprüfung war anspruchsvoll. 500 Meter schwimmen, 42 Liegestütze, gefolgt von 50 Sit ups, 8 Klimmzüge und anschließend 1,5 Meilen laufen und das alles in einer sehr anspruchsvollen Zeit wobei des deutliche unterschreiten des Zeitfensters erwünscht war. Diesen Test zu absolvieren, hatte ihn wirklich ans Ende seiner Kräfte geführt, denn er wollte diese Zeit unbedingt unterschreiten. Er wurde schließlich ausgewählt und so tauschte er seinen Platz auf einem Flugzeugträger gegen eine Ausbildung ein, die ihm noch viele seiner Grenzen aufzeigen sollte. Die Ausbildung hatte verschiedene Stufen. Während der ersten neun Wochen gehörte ein ständiges Lauf- und Krafttraining sowie Tauch- und Schwimmübungen zum Alltag. Diesem ersten Teil folgte die berühmt und sehr berüchtigte Höllenwoche. Viele Mitbewerber wurden hier ausgesiebt. Entweder gaben sie auf oder sie bestanden die letzte Woche nicht. Es folgte eine Waffenausbildung und zahlreiche Vermessungsübungen. Dann kam die Tauchausbildung, daraufhin die Ausbildung zum Fallschirmspringer. War das alles überstanden, war man ein SEAL und Steve hatte es erfolgreich überstanden. Er war ein SEAL geworden, was ihn sehr stolz auf sich und seine Leistungen werden ließ. Ebenso seine Familie, die diesen Weg mit sehr gemischten Gefühlen betrachtete, aber ihn dennoch darin bestärkte und unterstützte. Der 11. September 2001 veränderte die Welt. Eigentlich war für die frisch ausgebildeten SEALs eine Einarbeitungszeit von mindestens einem Jahr vorgesehen. Die Terroranschläge änderten eine ganze Menge.
2002 bis 2006
Estéfans Platoon wurde im Januar 2002 nach Afghanistan verlegt. Anfangs nahm er noch nicht an den Einsätzen teil. Sein Squad war für die Auswertung von Daten und Informationen zuständig, die das andere Squad beschaffte. Seine praktische Ausbildung fand verkürzt und im Ausland statt. Bald begleitete er auch sein Squad in die Einsätze. Aufgrund seines Dienstgrades als Ensign war er der stellvertretende Teamleader seiner Gruppe, seines Squads. Viel Verantwortung, die er schnell übernehmen musste. Mehr als drei Jahre verbrachte er in diesem Land, ehe er mit seinem gesamten Team auf einen längeren Heimaturlaub geschickt wurde. Es waren viele Einsätze, die er bestreiten musste. Das meiste Aufklärung, manches Mal aber auch gezielte Aufträge bestimmte Zielpersonen auszuschalten, um die Feinde der USA zu destabilisieren. Aus dem Blitzkrieg war ein langer Stellungskrieg geworden. Estéfan war so froh endlich wieder in der Heimat sein können. Inzwischen war er zum Lieutenant junior grade befördert worden. Im Mai 2004 kehrte er für zwei Monate nach Dawnskap Bay zurück. Seinen Großeltern ging es gesundheitlich nicht so besonders gut. Seine Großmutter hatte eine Lungenentzündung bekommen, die sie sehr geschwächt hatte. Seinem Großvater machte das Herz zu schaffen. So kümmerte er sich in dieser Zeit um die beiden. Er führte Reparaturen im Haus durch, machte Besorgungen, sang für sie und vertrieb ihnen die Zeit.
Seine nächsten Einsätze führten ihn quer durch die Welt. Ob es ein Einsatz gegen ein Drogenkartell in Mittelamerika, Missionen im Irak oder sonstige Krisenherde dieser Welt waren, er wurde dorthin geschickt, wo es für notwendig erachtet wurde. Im Februar 2005 kehrte er nach Hause zurück, um seiner Großmutter die letzte Ehre zu erweisen. Sie war im Januar gestorben und aufgrund eines Einsatzes hatte er nicht zur Beerdigung kommen können. Das hatte ihn sehr mitgenommen. Doch der Einsatz in Bolivien war in einer kritischen Phase gewesen und er hatte einfach nicht wegkönnen. Kurz vor einem Einsatz in Afghanistan im März 2006 wurde auch sein Großvater sehr krank. Es war klar, dass dieser bald sterben würde. Steve saß genauso wie seine Familie am Sterbebett des Großvaters und begleiteten ihn. Diese Erfahrung war die bis dato Schlimmste, die er machen musste. Keiner seiner Einsätze hatte ihn psychisch so gefordert, aber er fand er war es seinem Großvater schuldig gewesen. Die Verteilung des Erbes ging sehr gesittet von Statten. Der Familienrat beschloss, dass Steve das Haus der Großeltern erhalten sollte. Niemand sonst hatte wirklich Verwendung dafür und es sollte im Familienbesitz bleiben. Nachdem alle wichtigen Dinge geregelt waren, kehrte er zu seinem Team zurück. Das Jahr 2007 führte ihn mit einem seiner Einsätze nach Somalia. Eine neue militante islamistische Miliz hatte das Land heimgesucht. Auch hier hatte der Einsatz den Zweck diese neue Gruppierung zu destabilisieren. Aber der Einsatz missglückte. Steve's Squad wurde überwältigt. Die Miliz erhoffte sich aus der Gefangennahme den Zugang zu geheimen militärischen Informationen. Obwohl eine Rettungsmission schnell geplant wurde, sollten dennoch zwei Tage vergehen, bis die Rettung kam. Steve und sein Commanding Officer wurden schwer gefoltert. Aus dieser Zeit resultiert auch sein Problem mit engen Kragen oder Krawatten um den Hals, da er einige Male sehr extrem gewürgt worden war. Kurz vor ihrer Befreiung musste er auch mit ansehen, wie sein kommandierender Offizier ermordet wurde weil dieser genauso wenig militärischen Geheimnisse verraten wollte wie Steve. Zwei seiner Teammitglieder waren beim Stürmen der Anlage getötet, er selbst sowie ein weiterer Kamerad angeschossen und die restlichen drei Mitglieder leicht verletzt worden. Da die Rettungsmission von zwei Teams durchgeführt wurde, konnte Steve's verbliebenes Team gerettet werden.
Nach beinahe drei Wochen konnte er das Krankenhaus verlassen und nach Hause zurückkehren. Die Geiselnahme hatte ihm sehr zugesetzt. Nicht nur physisch sondern auch psychisch. Die Entzündung seiner Wunde hatte ihn geschwächt und die Heilung der Wunde wollte nicht so schnell von Statten gehen, wie sie es sollte. Körperlich erholte er sich dennoch rasch, seelisch dauerte es etwas länger. Mit anzusehen, wie ein Teamkamerad hingerichtet wurde, ließ keinen kalt. Drei Monate blieb Steve zu Hause, richtete das Häuschen seiner Großeltern weiter so ein wie er es für sich benötigte, und verbrachte viel Zeit mit seiner Familie. Diese gab ihm Kraft. Mit seinem Onkel ging er im August 2007 das erste und das letzte Mal gemeinsam auf die Jagd. Erfolgreich konnten sie zwei Werwölfe zur Strecke bringen. Diese Jagd zeigte ihm, dass er weiter machen musste und ein Reiter, der vom Pferd gefallen war, wieder aufsteigen musste. Er kehrte jedoch nicht zu den SEALs zurück, sondern ließ sich zum Navy Geheimdienst versetzen. Anfang des Jahres war man bereits an ihn herangetreten, aber zu diesem Zeitpunkt hatte er davon noch nichts wissen wollen. Auch hier hatte er Einsätze, aber sie waren meistens nur zu zweit unterwegs und es zählte mehr die Aufklärung, Überwachung und Recherche als der wirkliche Kampfeinsatz. Natürlich gab es diese auch noch. Da die Einsätze auch insgesamt nicht zu lang waren, kam er öfter nach Hause.
2008 bis 2011 Sein Onkel Christian hatte sich gesundheitsbedingt aus dem aktiven Huntergeschäft zurückziehen müssen. Im Grunde war er eh schon ein Urgestein unter all den jungen Huntern, denen er nun mit Rat zur Seite stand. Bei seinen Ausflügen in Dawnskap Bay traf er auch auf einen anderen Hunter, Melek Raws. Dieser war im Frühjahr in die Stadt gekommen und jetzt im Herbst 2008 trafen die beiden das erste Mal aufeinander und seitdem immer mal wieder, wenn es Steve zurück in die Heimat verschlug. Mit Melek ging Steve gern auf die Jagd, denn auf ihn konnte er sich beinahe ungesehen verlassen. Die Zeit beim Geheimdienst war fordernd und interessant, aber er war ein SEAL und dorthin wollte er zurück. Dem Versetzungsantrag wurde stattgegeben und im November 2009 kehrte er zurück zu seinem Team. Seitdem war er wieder seltener zu Hause. Missionen, die drei, vier oder gar sechs Monate dauerten, waren üblich. So war er auch beim großen Beben im Juni 2011 im Einsatz und erfuhr erst eine gute Woche später davon als er die aufgeregten Nachrichten seiner Familie auf der Mailbox abhörte. Sie berichteten zum Glück zuerst davon, dass es ihnen gut ging und später, dass die Häuser es unbeschadet überstanden hatten. Der betroffene Stadtteil glich jedoch einem Krisengebiet. Er konnte es beurteilen. Jedenfalls dort wo das Beben am verheerendsten zugeschlagen hatte. Er war aber auf seine letzte Mission gegangen und die war mit einem Zeitfenster von 6 Monaten angesetzt worden und da seine Familie nicht betroffen war, musste er bleiben. Nun am Ende seiner Dienstzeit angelangt, kehrte er zurück. Er hatte sich entschieden, den Militärdienst zu beenden, wurde aber erst nur beurlaubt. und dann zur Reserve versetzt. Er war 33 und hatte viele Dinge auf der Welt gesehen. Es schien an der Zeit sich seiner Stadt zu widmen und die Probleme hier zu lösen.
Quickfacts:
Geboren am 24.02.1978
Geburt des Bruders am 14.03.1989
Mai 1994 erstes Zusammentreffen mit einem Dämon
Februar 1995 erstes Zusammentreffen mit einem Vampir
September 1995 Wechsel auf die Cleveland Junior Naval Academy
September 1996 Wechsel auf die United States Naval Academy (USNA, Annapolis)
Im Herbst 2000 Bestehen des Eignungstests zur Ausbildung zum SEAL
2001 erfolgreicher Abschluss der SEAL-Ausbildung, Anschläge vom 11. September
Januar 2005 Tod der Großmutter
März 2006 Tod des Großvaters
Juni 2007 missglückter Einsatz in Somalia und Wechsel zum Militärgeheimdienst im August
November 2009 Rückkehr zu den SEALS
Oktober 2011 Rückkehr nach Dawnskap Bay, ehrenhafte Entlassung aus dem aktiven Militärdienst, Offizier der Reserve Beurlaubung vorerst auf 2 Jahre befristet mit der möglichen Option der Navy ihn für etwa zwei Einsätze im Jahre zurückzubeordern.
And at the end?
Just a few more things.
Spielername
Kati
Avatarperson
Richard Madden
Zweitcharakter(e)
Aaran Michaels, Gracie Jenkins, Mira Havering, Samara McMillon
