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Prosper Voigt
Junior Member

InGame-Posts: 1
Registriert seit: 03.01.2026
Letzter Besuch: 21.06.2026, 09:54
Status: Offline


Avatarperson: Max Thieriot
Wesen: Hexer
Wohnort: Carnasee
Aussehen: 180 cm groß, graublaue Augen, dunkelblond
Aurenfarbe: silber, blau, grün, violett
Postingfrequenz: Etwa alle 3 Wochen

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Prosper Voigt
Who am I?
These are my roots.


Name & Spitzname
Prosper Voigt

Spitzname: Prosp
Prosp wird den meisten Leuten geläufiger sein, als sein wahrer Name, denn er stellt sich meist nur mit seinem Spitznamen vor. Seine Mutter hatte ein Faible für ausgefallene lateinische Namen. Zum Glück hatte sie sich wenigstens auf einen Vornamen beschränkt.

Alter & Geburtstag
14.10.1987, derzeit 23

Herkunft
Geboren und aufgewachsen in Uelzen, Niedersachen in Deutschland. Gleichzeitig bestehen US-amerikanische Wurzeln. Prosp besitzt somit zwei Staatsangehörigkeiten.

Bildung
Realschulabschluss
..und das war es auch schon.  Den Qualifikationsvermerk hatte er durch extreme Faulheit  um ein Haar verpasst.

Beruf/Job
Pet food Sales Manager
Kurz auch Verkäufer im Tierfachgeschäft.  Immerhin hat er es  tatsächlich von der kleinen Aushilfskraft bis zum Manager des Ladens geschafft. Er trägt die volle Verantwortung für das, was in dem Geschäft passiert und leitet die anderen Mitarbeiter.  Allerdings besteht das Team auch nur aus zwei weiteren Mitarbeitern...

Familienstand
Bereits einmal verlobt mit Rachel Adams....Wenn auch nur im Traum. Also wohl doch eher Single

Familie
Mutter: Theresa  Voigt *04.07.1966, psychisch krank (oder doch nur eine Hexe... - Schicksalshexe Stufe 3)
Prosp hat keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter.  Als er neun Jahre  alt war, wurde seiner Mutter das Sorgerecht entzogen und ab dem Zeitpunkt sah er seine Mutter nur noch sporadisch.  Erinnerungen an sie sind deshalb verblasst.

Vater: William Gachard *11.03.1957, Lehrkraft bei der Militär
Prosps Vater stammt ursprünglich aus einem kleinen Vorort von Raleigh, North Carolina. Er trat der US Air Force bei und absolvierte die Ausbildung als Pilot.  1979 wurde er  in Hessisch Oldendorf, Deutschland stationiert.  Hier lernte er wenige Jahre später auch Theresa Voigt kennen und führte mit ihr eine lockere Beziehung.  Als die Kaserne 1991 geschlossen wurde, entschloss sich William Gachard in Deutschland zu bleiben und nahm eine Lehrstelle im Ausbildungszentrum für Offiziersanwärter an.

Halbgeschwister:
väterlicher Seits:
Penny Gachard *18.10. 1994
Lena  und Eva Steinmetz *11.07.2002
Mütterlicher Seits:
Titus Voigt *24.09.1985

Zu den Halbgeschwistern besteht ebenfalls keinerlei Kontakt mehr.  Ein wahres geschwisterliches Verhältnis hatte es lediglich zu Titus gegeben. Seine Halbschwester Penny kennt Prosp nicht einmal persönlich. 

und da wäre noch...
Tinkerbell – bekannt als: Katze (Bengalische Katze, weiblich *2007)
Es könnte keinen unpassenderen Namen für die immer schlechtgelaunte Katze geben. Seitdem sie aus dem Kittenalter herausgewachsen ist, wird sie nur noch von Prosp Katze genannt.
Katze ist ein Überbleibsel aus seiner Beziehung. Seine Exfreundin hatte sich ein kuscheliges Kätzchen gewünscht. Der Kuschelfaktor ist bei dieser Katze allerdings gering. Sie entscheidet, wann es die Streicheleinheiten gibt, niemand anderes. Als die beiden sich trennten wurde ihm das Tier aufgedrückt. Obwohl Prosp ein großer Tierfreund ist, verbindet ihn mit dieser Katze eine Hassliebe. Sie hasst ihn – da ist er sich ganz sicher – aber er hatte es noch nicht über das Herz gebracht sie ins Tierheim zu bringen. Daher lebt er mit Katze in einer Zweckgemeinschaft. Das Biest ist jedoch sehr gehässig. Sie liebt es sich mit ins Bett zu legen; aber wehe Prosp kommt ihr beim Schlafen dabei zu nahe.


Risk a glance?
There is more you can see.


Aussehen
Größe: ca. 180 cm groß.
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe:blaugrau
Statur: Tendenz zu athletisch

Charakterliche Eigenschaften
Persönlichkeit:
» Kennen Sie das Zitat ´Wahr sind nur die Erinnerungen, die wir mit uns tragen, die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben´?! Er stammt aus dem Film die Feuerzangenbowle. Ich finde es schade, dass die menschliche Wertvorstellung in dieser Hinsicht verkümmert und letztendlich jeder die Fähigkeit zu träumen verliert.«

[*]Verträumt
[*]gleichmütig
[*]Arglos
[*]Aufrichtig
[*]Genügsam
[*]Friedliebend
Stärken & Schwächen:
[+] Anpassungsfähig
[+] Fantasievoll
[+] Humorvoll
[+] Gutmütig
[+] Pragmatisch
[-] Abwesend
[-] beeinflussbar
[-]  Unreif
[-]  vergesslich
[-]  faul
[-]  zerstreut
Vorlieben & Abneigungen:
Vorlieben:
[+] Lange Ausschlafen
[+] Sommer-Sonne- Gute Laune
[+] Tiere
[+] Matcha-Tee
[+] Schokolade
[+] Jegliches Zeug mit Rosinen
[-] Verbindlichkeiten
[-]  Realisten
[-] Frühes Aufstehen
[-] Kaffee
[-]  Geldknappheit
Besonderheiten:

Quickfacts:
Prosper war bereits mit Rachel Adams verlobt... Zumindest im Traum
Prosper kann den Hype um Kaffee nicht ausstehen, er setzt auf Matcha-Tee
Prosper liebt Tiere, aber hasst zugleich sein eigenes Haustier.  Im Gegenzug hasst ihn sein Haustier aber auch
Prosper hat sich fest vorgenommen noch mehr aus seinem Leben zu machen, als einen Tierladen zu managen. Bis jetzt bekommt er den Hintern aber noch nicht hoch
Prosper zählt im Kopf die Treppenstufen mit, die er hinauf - oder hinunter geht.
Prosper ist zweisprachig aufgewachsen. Er spricht sowohl Deutsch als auch englisch.
Prosper hat zwei  Staatsangehörigkeiten - die Deutsche und die Amerikanische
Prosper ist eigentlich kein guter Schwimmer
Gesinnung
Neutrale Einstellung
Andere Wesen sind im Augenblick noch nicht bekannt.
You want more?
There is a world behind the shades.

Rasse
Hexer.
Magiegruppe: Wasser
Magiestufe: 1
Fähigkeiten
[*]Wassermagie: Hervorrufen & Gefrieren von Wasser zu Eis
[*]Unempfindlich gegenüber Kälte
[*]Wahrsagungen und Vorhersagungen: Spontan und unkontrolliert
[*]Wirken einer Schutzbarriere ( Maximaler Umkreis von 1,80 m)
[*]Magischer Wirkungskreis: ca. 42 m
[*]Zeitlosigkeit, noch nicht erreicht
[*]Wahrnehmen von Aura
Zugehörigkeit
derzeit voll und ganz auf sich allein gestellt
Aurenfarbe
Eine Mischung aus Silber,  blau, grün und Violett.
How's my life?
Life is the greatest adventure.

Was bisher geschah …
1987 – 1993 » And this is how the story begins.. «
Die Geschichte beginnt im Norden Deutschlands und sie beginnt mit keiner heilen Welt.
Prosper wurde als zweites Kind von einer Verrückten und einem amerikanischen Soldaten geboren. Ob seine Mutter zu diesem Zeitpunkt bereits tatsächlich verrückt war, vermochte er nicht zu sagen, denn die Erinnerungen an die frühe Kindheit sind verschwommen, wie sie wohl bei jedem verschwommen sind. Mehr eine Erzählung anderer als wahrhaftige, durch die Zeit verzerrte Erinnerungen.
Zumal sein Alltag ohnehin nicht unbedingt eines gleichaltrigen Kindes entsprach.
Seine Familie wurde von anderen stets als sonderbar bezeichnet und die Familie war von jenen anderen auch immer als solche behandelt worden. Während die erste uneheliche Schwangerschaft von Theresa Voigt mit gerade einmal neunzehn Jahren,  geschwängert von jemanden, an dessen Namen sie sich nicht einmal erinnern konnte,  in der Nachbarschaft noch für hitzigen Gesprächsstoff bot, war die zweite Schwangerschaft durch einen dahergelaufenen Amerikaner nur noch ein müdes Augenrollen wert.
Innerhalb der zwei Jahre, die Prosp von seinem älteren Halbbruder Titus trennen, war die Verachtung für die kleine Familie erheblich gestiegen.
Dies mochte daran liegen, dass das Familienleben tatsächlich anders war, als in anderen Familien. Streit zwischen seinen Eltern waren keine Seltenheit. Es war, als liebten es die beiden miteinander zu streiten. Meisten war es sein Vater, der irgendwann das Haus verließ und nach unbestimmter Zeit zurückkehrte. Manchmal kehre sein Vater bereits nach einer Stunde zurück, manchmal blieb er jedoch auch über Nacht fort.  Wenn man sagte, dass Gegensätze sich anzogen, so mochte etwas an diesem Satz  in dieser Hinsicht stimmen.  Viel gegensätzlicher als seine Eltern es waren konnte ein Paar kaum sein.
Seine Mutter liebte die Natur und das Mystische, währens sein Vater die Rationalität liebte. Die gegensätzliche Einstellung spiegelte sich auch in der Erziehung wieder und bestimmte somit den Alltag.  Ein stetiges Hin und Her, ohne einen wahren Leitfaden. Theresa setzte auf ökologische Ernährung und sparte, aufgrund des ständigen Geldmangels lieber an Kleidung, während William sich über den Biofraß lustig machte und erklärte, dass er richtige Männer großziehen wolle.  Prosp hätte passende Hosen dem selbstgebackenen Öko-Brot zu dieser Zeit auch vorgezogen, doch er wurde da nicht gefragt. Über einen Fernseher im Haus hätten er und sein Bruder sich auch gefreut, stattdessen schleppte ihre Mutter sie oft mit in die Kirche.
Wie erwähnt war die Familile sonderbar, aber die wahren Probleme begannen erst später.

1994- 1995 » Gebrochene Familie «

Prosper mochte die Schule nicht. Genau genommen mochte er die meisten Kinder in der Schule nicht, weil sie gern über seine zu kurze Kleidung und dem selbstgebackenen Brot herzogen.
Schlimmer für ihn war jedoch, dass die Mitschüler auch über seine Mutter herzogen. Sie sei kaputt, durchgedreht und eine Hexe.
»Zündet deine Mutter noch immer diese stinkenden Stäbchen an und tanzt damit durch das ganze Haus? Prosper kann kein Deutsch, zu Hause wird lateinisch gesprochen. Pass auf, sie frisst kleine Kinder.«  Gehässiges Kinderlachen, nachahmende Bewegungen, die albern aussahen.
Dabei war die Krankheit seiner Mutter schlimmer geworden, hatte ihr der damalige Lebensgefährte seiner Mutter  ihnen eines Tages am Tisch bei Abendbrot (um halb elf) erklärt.
Prosp mochte auch den neuen Lebensgefährten ihrer Mutter nicht, den sie keine zwei Tage später bereits ihren Kindern vorgestellt hatte, nachdem sie sich von Prosps Vater getrennt hatte. In gewisser Weise gab Prosp seiner Mutter die Schuld, dass sein Vater nun ausziehen musste. Wegen diesem neuen Mann, der nun plötzlich bei ihnen lebte. Titus hingegen war der festen Überzeugung, dass Wiliam einmal zu viel abgehauen sei.
Theresa sagte, ihr neuer Lebensgefährte sei ein feiner Kerl. Nach Prosps Geschmack rauchte er zu viel und kümmerte sich zu viel um seine Mutter.
Theresa war wegen der Krankheit im Krankenhaus, für wenige Tage. Prosp hatte bis zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst,  dass man auch im Kopf krank sein konnte. Seine Mutter hatte keine Verletzung am Kopf wie eine Platzwunder, oder ähnliches, sondern psychische Probleme.
Er musste gestehen, dass seine Mutter in letzter Zeit wirklich ein wenig seltsam geworden war. Jeden Morgen rührte sie Salz ins Wasser und füllte für jeden ein Glas ab. Das sei gut für die eigene Heilfähigkeit des Körpers und es hielt die Dämonen aus dem Körper fern. Mit dem täglichen Glas Salzwasser begann ihr Dämonentick und damit begannen auch die regelmäßigen Besuche des Jugendamtes.
1996 –2004 » Lebenswandel «

Seit etwa einer Woche ging Prosp nicht mehr zur Schule, seitdem dieser eine Vorfall gewesen war.
Seine Mutter hatte in der Nachbarschaft versucht auf eigene Faust zu exorzieren.  Das Wort war ein Zungenbrecher und kam damals einem nicht leicht über Kinderlippen, aber Prosp wusste zu dem Zeitpunkt genau, was dahinter stand. Er wollte sich nicht mit den hämischen Kommentaren seiner Mitschüler auseiander setzen.
Stattdessen flüchtete er sich lieber in seine eigene Realität und verbrachte so die Tage. Keine einfache Sache, denn seit dem Vorfall wurde niemand mehr von ihnen in Ruhe gelassen.
Er konnte nicht einmal allein den ganzen Tag in seinem Lieblingsapfelbaum verbringen um da seinen Gedanken nachzuhängen.
Seit geraumer Zeit hatte seine Mutter ihn und Titus eindringlich davor gewarnt, sich vor diesem einen Mann aus der Nachbarschaft in Acht zu nehmen, er bedeutete nichts Gutes. Der Nachbar sei von einem Dämon besetzt. In Anwesenheit der Jugendhilfe hatte sie ihre Andeutungen mit Dämonen besetzten Nachbarn immer gelassen, aber gegenüber ihren Familienmitgliedern machte sie keinen Hehl über ihren Wahn.  Prosper hasste es mittlerweile, wenn seine Mutter darüber sprach. Sie sollte sich vernünftig verhalten, wie es alle anderen Mütter auch taten. Aber das tat sie nicht.  Normale Mütter hatten nicht beinahe den Nachbarn auf dem Gewissen, weil sie einen zweifelhaften Dämon austreiben wollten.
Seit diesem Vorfall kam jemand Fremdes vorbei,  die sowohl Theresa als auch den Kindern Fragen stellte und die Familie dazu ermutigte ein Spiel zu spielen.  Einen Mann an Theresas Seite gab es zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr, der feine Kerl hatte sie am Anfang des Jahres verlassen.
Es war kein Zufall, dass diese Frau vorbei kam und versuchte eine lockere Atmosphäre zu schaffen, während sie zugleich mit Argusaugen jede Reaktion von jedem im Raum beobachtete.
Prosp war es gewöhnt, dass sich immer wieder Leute bei ihnen vorstellten und erklärten, dass sie der Familie helfen wollten. Es hatte bereits die ein oder andere Familienhilfe gegeben, gegen die sich seine Mutter allerdings auch immer gesträubt hatte. Bei Anwesenheit dieser Frau war es jedoch etwas anderes, sie gab sich besonders viel Mühe und war auf Harmonie aus. 
Sie war keine dieser Familienhilfen, hatte aber interessante Spiele im Kopf.
»Was für ein Tier ist deine Mutter, Prosper?«
»Hm… Sie wäre eine Eule.«
»Eine Eule?«
»Ja, sie ist sehr wachsam und klug. Aber andere finden sie seltsam. Bestimmt finden andere Vögel die Eule auch seltsam, weil sie ihren Kopf soweit drehen kann.  Sie hat viel mehr im Blick, als jeder andere Vogel.«
»Und was für ein Tier ist dein Bruder?« Bei der Frage neigte Prosper den Kopf zur Seite und spitzte überlegend die Oberlippe. Ihm gefiel das Spiel.
»Mein Bruder ist eine Springmaus. Er ist flink, kann aber auch gut zuhören. Ich wäre gern ein Adler, aber das bin ich nicht. Ich bin eher…ich weiß auch nicht. Vielleicht ein Delfin.«

Nach dem Besuch dieser Frau herrschte starke Bedrückung in der Familie.  Theresa blickte ihre Jungen immer wieder eindringlich in die Augen, ehe der neue Standartsatz über ihre Lippen kam.
»Ich bin keine schlechte Mutter und ich bin auch nicht böse. Wenn ihr Mädchen wärt, würdet ihr es eines Tages bestimmt besser verstehen.«
Der Satz hinterließ in ihm immer eine gewisse Leere und Traurigkeit.  Man konnte kaum behaupten, dass Dämonen austreiben Mädchenkram war. Seine Mutter war tatsächlich nun vollkommen verrückt und das bedeutete, dass sie nicht mehr bei ihr bleiben durften.
Die Besuche im Gericht bei einem Richter bestätigten diesen Verdacht.  Die Anhörungen in dem Richterzimmer waren unangenehm,  Prosper verkroch sich immer auf den großen Stühlen und gab lediglich kurze Antworten von sich. Ob er wüsste, warum er hier sei. Natürlich wusste er es, seine Mutter war krank und er konnte nicht bei einer kranken Mutter sein. Ob er sich vorstellen könne, bei seinem Vater zu wohnen.  Zwei Jahre lang hatte er seinen Vater gar nicht gesehen, danach immer nur jedes zweite Wochenende.  Genau genommen konnte er es sich nicht vorstellen bei seinem Vater zu leben. Von einem Tag auf den anderen nicht mehr nach Hause zurückzukehren, wo  er mit Titus, den vier Katzen und seiner Mutter zusammen lebten.
Vor allem die Trennung zu seinem Bruder fiel ihm besonders schwer. Bereits zwei Wochen vor Übertragung des Sorgerechts auf William lebte Prosper bereits bei seinem Vater. Titus hingegen wurde nicht mit aufgenommen, er wurde zunächst von einer Pflegefamilie aufgenommen.
Eine Übergangsregelung, wie ihm versichert wurde, als er immer wieder erklärte, dass er von seinem Bruder nicht getrennt leben wollte.
Eine Familienzusammenführung war kaum denkbar und so kam es, dass Prosper zu seinem Vater zog.
Es brauchte seine Zeit, bis er sich in der neuen Umgebung wohl fühlte. Der Schulwechsel und neue Freundschaften taten ihm gut, er hielt mit seinem Bruder über Briefe Kontakt und hatte begleiteten Umgang mit seiner Mutter, aber trotzdem stellte es für ihn eine vollständige Wandlung dar, die für ihn plötzlich kam.
Außerdem hatte sein Vater eine andere Vorstellung von der Entwicklung seines Sohnes. Theresa hätte ihn verzogen, oder auch verkommen lassen. Sein Vater  ermahnte ihn ständig dazu Hausaufgaben zu machen, fleißiger in der Schule zu sein und sportlich endlich aktiv zu werden.
Zuhause hatte man ihn immer in Frieden gelassen, seine Mutter hatte meist nicht die Kraft gehabt ihn mit festen Aufgaben einzubinden. Sie hatte ihm nie einen sanften Klaps gegen den Hinterkopf verpasst, wenn er bei den Hausaufgaben am Stift kaute und selbstvergessen in seine Tagträume abdriftete.
Prosper brauchte kein Spielzeug, um sich beschäftigen zu können. Mit Titus zusammen hatte er oft auf dem Rücken im kleinen, verwilderten Garten gelegen und in die Wolken gestarrt.
Durch die Wolken konnte man Geschichten erzählen. Drachen, die aus Höhlen brachen und auf Piratenschiffe trafen. Fantasietiere aus Löwen und Fischen, die sich gegenseitig bekämpften.
Wenn Dinge nicht so liefen, wie er es sich vorstellte, durchlief er das gewünschte Szenario einfach durch seinen Kopf. Wie oft hatte er aus dem Fenster gestarrt und sich vorgestellt, wie seine Mutter unten die Tür öffnete und alle friedlich gemeinsam am Küchentisch zu Abend aßen.
Sein Vater schleppte ihn mit zum Fußball, versuchte ihn für Baseball zu begeistern oder für Judo, in der Hoffnung seinen Sohn aus seinen Tagträumen holen zu können, wenn er nur anderweitig beschäftigt war. Allein Hockey weckte jedoch Prosps Interesse und er ließ sich von der Lebensgefährtin seines Vaters dazu überreden, sich in dem Verein anmelden zu lassen.
Mit der Zeit etablierte er sich langsam in das neue Umfeld und fand sich darin zurecht.
Die Jahre zogen ins Land, doch die kindliche Vorstellungskraft blieb auch in seiner Pubertät.
»Hey, Prosp. Hast du schon gehört? Julia hat Matze voll eine Abfuhr erteilt. Dein Date mit ihr am Wochenende hat wohl voll überzeugt man. Lass nicht locker!«  Jemand boxte ihm freundschaftlich gegen die Schulter, als Prosper mit einem  Lächeln auf seinen Lippen sorgfältig den Spind verschloss und sich zu seinem guten Kumpel Lukas umdrehte. »Du verarscht mich nicht?« Letztes Wochenende. Lockeres Abhängen im Park, er hatte mit Julia Eis gegessen und danach hatten sie noch gemeinsam bei ihm zu Hause Bier getrunken.  Das war zumindest seine Vorstellung, wenn er Julia sah. Tatsächlich war sein Wochenende viel trostloser verlaufen, ganz ohne ein Date. Aber die Vorstellung gefiel ihm und er musste sie wohl überzeugend seinem Kumpel erzählt haben.
»Verarsch ich dich jemals? Frag doch Jonas, wenn du es nicht glaubst. Kommst du heute Nachmittag mit in die Stadt? Ein bisschen Abhängen? Dann kannst du ihn selbst fragen oder seine Freundin Marie.« Er würde sich hüten, dass dieses Thema in der Nähe von Julias bester Freundin Marie fiel. Spätestens dann würde sein kleiner Schwindel auffallen.
»Nee, muss auf die Kleinen aufpassen. Richtig ätzend. Außerdem wollte ich meine Mutter in der Klinik besuchen gehen. Sie ist in letzter Zeit wohl wieder abgedreht. Dämonenvodoo oder was weiß ich.« Wenigstens waren die kleinen Giftzwerge als gute Ausrede verwendbar.


Mit fünfzehn Jahren konnte man auf die Geburt von  jüngeren Geschwistern herzlich verzichten. Als er jünger gewesen war hatte er sich immer einen jüngeren Bruder gewünscht, damit er nicht mehr der Jüngste war. Stattdessen waren gleich Zwillinge entstanden, beides Mädchen. Er konnte mit diesen kleinen Bündeln wenig anfangen. Wenn er bei gutem Wetter draußen mit dem Kinderwagen unterwegs war, wurde er meist seltsam angeschaut. Manchmal fragte er sich, was die anderen Passanten über ihn dachten. Teenievater?! Der Gedanke amüsierte ihn, fand es zugleich aber schon fast ein wenig peinlich. Zum Glück brauchte er nicht oft auf seine Halbgeschwister aufpassen. Sie waren laut,  verlangten ständig nach Aufmerksamkeit und stahlen jedem rebellierenden Teenager vollständig die Show. Außerdem verbindet Zwillinge ein solch inneres Band, dass anderen gegenüber fast zum Verhängnis werden konnte. Mit Zwillingsgeschwistern hatte man nie einen Verbündeten und zog immer die kürzere Karte, wie er feststellen musste, als die beiden alt genug waren um ohne Hilfe auf zwei Beinen zu watscheln und zu sprechen.
Prosper verpasste den Qualifikationsvermerk knapp um wenige Punkte, womit  er nicht gerechnet hatte. Er war in all der Zeit kein fleißiger Schüler gewesen, aber trotzdem hatte er nicht daran gezweifelt nach dem Abschluss ein Gymnasium für die Oberstufe  zu besuchen.  Um einen Ausbildungsplatz hatte er sich nicht bemüht, für die Berufsschule war er sich zu schade und selbst die Bundeswehr hatte ihn nicht zur Musterung eingeladen.  In seinen Augen hatte ein Jahr Nichtstun noch niemanden geschadet. Genug Zeit, um sich zu überlegen, wie das Leben weitergehen sollte.
Weder sein Vater noch seine Ziehmutter begrüßten diese Idee mit offenen Armen. Sie stellten ihm das Ultimatum ihn bis zu seinem 18. Lebensjahr zu unterhalten, länger würden sie seine faule Haut nicht unterstützen. Ein Unterkommen bei seinem Bruder Titus war auch nicht denkbar, denn der Kontakt hatte sich mittlerweile im Sand verlaufen.

2005 – 2008 » Willkommen im neuen Leben «

Sein 18. Geburtstag rückte näher, das Jahr des Nichtstuns war schneller vorbei gewesen, als ihm lieb war. Zwischenzeitlich hatte er hier und da gejobbt, um doch ein wenig Geld zu verdienen. Das Taschengeld war  ihm bereits mit voranschreiten der Monate gekürzt; und letztendlich gänzlich gestrichen worden. Die Sucht nach Zigaretten hatte ihm schließlich in den Arsch getreten und ihn hinter eine Kaffeetheke verfrachtet.  Trotzdem schmiss der Job zu wenig Geld ab um wirklich davon leben zu können.  Außerdem wollte er nicht sein ganzes Leben mit Studentenjobs verbringen.
Allerdings hatte er keine Zusage von der Berufsschule bekommen, wo er ursprünglich sein Fachabi machen wollte. Es mochte daran liegen, dass er schlicht und einfach vergessen hatte dort sein Zeugnis nachzureichen, aber Absage war Absage.  Er brauchte mehr Zeit und die würde er auch bekommen.
Au-pair.
Die Idee war ihm eines Abends gekommen, als er sich ausgemalt hatte irgendwo fernab auf sandigen Straßen einen Roadtrip zu erleben. Er sprach fließend amerikanisches englisch und war es gewohnt ein Auge auf junge Quälgeister zu haben.  Wenn er sich recht überlegte war es für ihn keine Umstellung, außer dass er für das Kinderhüten Geld bekam und niemand damit drohte, aus dem Haus zu schmeißen.  Überraschender Weise unterstützte sein Vater ihn bei seinem Vorhaben. Ohne diese Unterstützung wäre der Plan vermutlich gescheitert, denn männlichen Au-Pair wurde scheinbar misstraut. Kurz nach Weihnachten war es schließlich soweit, für ein Jahr würde er in North Carolina in einer fremden Familie leben.

Er fand sich in der neuen Umgebung schnell zu Recht und auch mit der Familie kam er auf einen grünen Zweig. Seine Aufgaben beschränkten sich voll und ganz auf die Kinderbetreuung, sodass ihm genug Freizeit blieb.
Die reizende Shaileene aus der Nachbarschaft verhalf ihm ebenfalls, sich schnell fernab von Zuhause wohlzufühlen. Keine drei Monate später waren sie ein Paar.  Das Jahr schritt voran bis zum Tage des Rückflugs. Prosper hätte niemals gedacht, dass man sich in einem Jahr so sehr an einem Ort etablieren konnte. In Gedanken stellte er sich das Szenario vor wie das Flugzeug ohne ihn zurück nach Deutschland flog und er einfach hier blieb, aber letzten Endes flog er doch wieder zurück in seine Heimat.
Prosp begann seine schulische Laufbahn durch den Besuch der Fachoberschule in Agrarwirtschaft auszubauen, brach jedoch nach einem Jahr bereits wieder ab.
Der Wunsch zurück in die USA zu kehren blieb, nicht nur wegen seiner Freundin, mit der er Kontakt über Skype pflegte.
Kurz nach seinem 21. Geburtstag im Herbst 2008 flog er zurück in die USA. Dieses Mal jedoch zur Westküste nach Dawnskap Bay. Shaileene hatte dort ihr Studium begonnen.
Shaileene liebte seine verträumte Art und seine Fantasie. Ihr Sonntagmorgen begann meistens damit, dass sie ihn im Bett beobachtete und ihn irgendwann fragte, was ihm gerade durch den Kopf ging. Prosp scheute sich nicht davor seine Gedanken laut mitzuteilen.
Ein weiteres Jahr ging die Beziehung gut.
Es war ein Fehler gewesen, mit der besten Freundin von Shaileene zu schlafen, er gab es ja ohne Umschweife zu. Auf die erboste Frage, wie er das nur tun konnte, wusste er bis heute noch keine Antwort.  Shaileene war anstrengend geworden, denn sie hatte Erwartungen an ihn, die er nicht erfüllen konnte. So sehr sie zuvor noch seine träumerische Art geliebt hatte, sosehr hatte sie ihn irgendwann dafür verteufelt. Er würde nie erwachsen werden, endlich den Arsch hoch bekommen und sich wenigstens bei einem Community College bewerben, anstatt in einem Tiergeschäft zu jobben.
Ihre beste Freundin hingegen hatte eines Tages im volltrunkenen Zustand Prosp bestätigt und dann  kam das eine zum andern. Ein paar Mal (und damit ein paar Mal mehr als Shaileene wusste). 
Während sie ihrer besten Freundin verzieh, schlug sie ihm jegliche Gegenstände gegen den Kopf und zog innerhalb von zwei Wochen aus.
Es war das erste Mal, das Prosp darüber nachdachte, wieder zurück nach Deutschland zu ziehen. Vielleicht wurde es  doch Zeit die Zelte wieder aufzubauen, die er so schnell abgebaut hatte.
Doch ein Flugticket war nicht günstig und er hatte plötzlich allein für die Unterhaltskosten der Wohnung und für seinen Lebensbedarf grade zu stehen. Nicht zu vergessen die griesgrämige Katze von Shaileene, die sie ihm hinterlassen hatte.

2011 »... and this is how the story goes further..«

Drei Jahre sind seitdem vergangen. 
Es wurde in der Zeit ruhig um ihn, bis der Frühling hereinbrach. Prosp ist sich bewusst, dass die Veranlagung für Schizophrenie vererbbar ist, aber er hätte niemals gedacht, dass es ihn treffen könnte. Krank war immer nur seine Mutter gewesen, seit seiner Kindheit an. Doch in letzter Zeit passieren seltsame Dinge. Seine Fantasie spielt ihm einen Streich.
Der erste Streich, den ihm seine Fantasie spielte, geschah auf einer Herrentoilette. Er stand am Waschbecken und wusch sich gründlich die Hände. Nachdem er den Wasserhahn zudrehte, rann das Wasser seine Unterarme hinab. Er hasste dieses unangenehme Gefühl und noch mehr hasste er es, wenn das Wasser seine hochgekrempelten Ärmel erreichte und diese sich zufrieden mit dem kalten Nass vollsogen. Doch das passierte nicht. Er wusste, dass das Wasser eine gewisse Anomalie besaß, die gegen die physikalischen Gesetze verstieß, aber ihm war neu, dass das Wasser neuerdings auch gegen die Gesetze der Schwerkraft arbeitete. Die Tropfen rannen an seinem Handgelenk wieder hinauf.
Damit begannen die Hirngespinste. Er bildete sich ein, dass Wasser manchmal in seiner Nähe gefror und er begann ein Gefühl für Wärme und Kälte zu verlieren. Zudem überkamen ihn weitere Träume, die ihn sowohl am Tag als auch in der Nacht heimsuchten. Diese Tagträume waren unkontrollierbar und machten ihm Angst, denn sie stellten sich als immer Déjà-vu heraus.
Er war krank. Wie lange würde es dauern, bis auch er anfing Dämonen zu jagen?!
And at the end?
Just a few more things.

Spielername
Melli
Avatarperson
Max Thieriot
Zweitcharakter(e)
Mit vom Puppentheater sind:
Lorna Levanway
&&
Kyle Hyde
&&
Melek Raws
Relationen
Familie
Gruppierung
Freunde
Bekannte
0 Jahre //
Leidensgenosse Sympathischer Hexer mit dem definitiv cooleren Element
Ungemocht
Feinde
Liebe und Sex
Vergangenheit