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Stevie Everly
Junior Member

InGame-Posts: 7
Registriert seit: 22.05.2026
Letzter Besuch: Vor 5 Stunden
Status: Offline


Avatarperson: Emma Myers
Wesen: Hexe
Wohnort: Central Dawn
Status: single
Aussehen: 1,6 m, hellblaue Augen, Haare sind eigentlich braun, aber im Moment gefärbt: Blond mit bunten Strähnen
Aurenfarbe: Silber, stark leuchtendes Violett, blau, schwarze Sprenkel



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Inplaytracker (2)
13.07.2012 Katzenzähmen leichtgemacht
Mitspieler
Stevie versucht sich als Löwen- äh Katzendompteurin – und Prosps darf es ausbaden.
17.07.2012 Groupies bleiben nicht zum Tee
Mitspieler
16:40 Uhr, kurz vor Ladenschluss kommen unerwartete Kunden
Archivierte Szenen () [+]

Who am I?


These are my roots.



Name & Deckname


Geburtsname: Stevie Leonora Miracle
Seit ihrer Ankunft in Dawnskap Bay: Stevie Leonora Everly

Alter & Geburtstag


27.02.1992 (20 Jahre)

Herkunft


Las Vegas

In ihren Unterlagen wird Las Vegas als ihr Geburtsort genannt, aber Stevie hat nicht viel Zeit in der berühmten Metropole verbracht. Durch das unruhige Leben ihrer Popstarmutter zog die Familie alle paar Jahre um. Erst bei Ian in Dawnskap Bay fand sie ein echtes Zuhause, mit dem sie sich stark verbunden fühlt. Die junge Frau ist hier mittlerweile verwurzelt und hat ein stabiles Umfeld.

Bildung


Abschluss an der Highschool von Dawnskap Bay
Studiert aktuell Kunst (Bachelor of Fine Arts) am Dawnskap Bay College.

Beruf/Job


Kunststudentin und angehende Künstlerin

Familie



Mutter: Maisie Miracle | 56 Jahre | *1956 | Hexe (Feuer, Stufe 1)
  • Berühmter Popstar, der die Charts dominiert
  • War stetig mit Stevie und ihrer Magie überfordert
  • Ihr unbeständiges Leben tat dem Kind nicht gut
  • Gab ihre Tochter in Ian Aventines Hände
  • Die Beziehung ist bis heute schwierig, sehen sich nur sporadisch
  • Stevie nimmt es ihr übel, dass sie ihre Karriere über sie gestellt hat

Vater: Oliver Everly | 1965-2000 | Mensch
  • Maisie und Oliver lernten sich in Dawnskap Bay kennen
  • Trennten sich nach dieser kurzen Affäre wieder
  • Oliver verließ die Stadt wenige Monate später
  • Ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen
  • Stevie hat ihn nie gesehen und vermisst ihn auch nicht
  • Sie nahm in Dawnskap Bay seinen Nachnamen an, um nicht als Kind von Maisie Miracle erkennt zu werden

Ururgroßonkel: Ian Aventine | 116 Jahre | *1895 | Hexer (Luft)
  • Einziger, ihr aktuell bekannter lebender Verwandter ihres Vaters
  • Nahm Stevie bei sich auf
  • Ist für Stevie wie ein Vater, sie vertraut ihm vollkommen
  • Sie weiß nichts über seine schwarzmagische Vergangenheit
  • Das Schwarz in seiner Aura führt sie auf das Trauma über den Tod seiner Frau zurück

Schwester im Geiste: Julia Richards | 21 Jahre alt | *1991 | Hexe (Luft)
  • Ians Ziehtochter, die mit 18 Jahren endlich zu ihnen zog
  • Sie ist für Stevie wie eine Schwester

Urgroßmutter: Evelyn Chavez, geb. Aventine | 1920-1985 | Mensch
  • Die ehemalige Besitzerin des See-Cafés
  • Stevie kennt sie nur von Bildern

Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: 1,6 m
Haarfarbe: braun, aber sie färbt sie gerne mal. Meist dann blond mit bunten Highlights
Augenfarbe: hellblau
Statur: zierlich, sehr schlank, etwas knabenhaft
Körperliche Besonderheiten: Eine Narbe am Knie (Sturz mit 7 Jahren bei der Flucht vor Paparazzi)

Charakterliche Eigenschaften


Stärken & Schwächen:
+
Schlau
Treu
Kreativ
Authentisch
Humorvoll
Gutherzig
Empathisch
Liebenswürdig
Meinungsstark
Mutig
Neugierig
Lebenshungrig
Ehrgeizig
Begeisterungsfähig

-
Sensibel
Exzentrisch
Eigenwillig
Unsicher
Launisch
Tollpatschig
Chaotisch
Gedankenverloren
Schamhaft
Etwas schreckhaft
Perfektionistisch
Unmusikalisch
Kleine Besserwisserin

Vorlieben & Abneigungen:
+
Flohmärkte
Tee in allen Formen
Alter Plunder
Kunst
Süßigkeiten (vor allem Muffins)
Tiere
Metal-Musik
Star Wars
Superheldenfilme
Mangos
Winter
Kuschelige Hoodies
Bücher, besonders Krimis
Kochen
Ihren alten Gameboy Color
Verrückte Ohrringe

-
Lärm (nein, Metal ist kein Krach!)
Im Mittelpunkt stehen
Kaffee
Maisie Miracles gesamte Diskografie
Fleisch
Dekadenz, zur Schau gestellter Luxus
Oberflächlichkeit
Fotografiert werden
Clowns
Klatschmagazine
Hohe Schuhe
Das Chaos ihrer Magie
Bohnen

Besonderheiten:
  • Ians Liebe zum Cosplay hat auf Stevie deutlich abgefärbt. Im Moment sieht man sie dank ihrer schlanken Figur bei Conventions als junge Ahsoka Tano aus Star Wars: The Clone Wars.
  • Andere haben einen guten Orientierungssinn – Stevie hat eine Intuition, die sie zielsicher in die falsche Straße führt.
  • Ordnung wird überschätzt. Allein bei dem Versuch, ihr wirres Notizbuch zu lesen, dürfte manchen schwindelig werden.
  • Hauptsächlich drückt sie ihre Kunst über gemalte Bilder und Zeichnungen aus.
  • Daneben experimentiert Stevie damit, aus Müll Kunstwerke zu erschaffen. Recycling-Kunst ist nicht nur umweltfreundlich, wie sie findet, sondern auch mal etwas anderes.
  • Die junge Frau kaut, wenn sie nervös ist, auf der Unterlippe
  • Stevie läuft schnell wie eine überreife Tomate rot an, wenn ihr etwas unangenehm ist – oder wenn sie denkt, der explodierte Mixer war mal wieder ihre Schuld.
  • Wenn die sensible junge Frau wirklich einmal wütend wird, dann aber mit einem Knall
  • Stevie fühlt sich schnell für Unglücke und Missgeschicke in ihrem Umfeld verantwortlich – es könnte ja doch irgendwie ihre Magie gewesen sein, oder?
  • Stevie tat sich durch ihre hohe Tierliebe stets schwer, Fleisch zu essen, und ist seit drei Jahren Vegetarierin.
  • Sie nutzt ihre Flohmarktfunde gerne für Verzauberungsübungen – mit wechselndem Ergebnis.
  • Sie müht sich immer noch damit ab, dem magischen, selbstwischenden Mopp, den sie erfunden hat, Manieren beizubringen. Er funktioniert unter der Wirkung des Tranks fürs Beleben von leblosen Objekten - oder eher er sollte damit funktionieren. Im Moment verhält er sich leider wie ein Hund – einer von der wirklich schlecht erzogenen Sorte. Stevie fragt sich immer noch, warum er Zähne hat…
  • Sie füttert einen mehr als korpulenten streunenden Kater, der nahe dem Teehaus manchmal herumlungert. Stevie nennt ihn zwar Donut, aber er hat vermutlich viele Namen in der Nachbarschaft.
  • Stevie traut Journalisten grundsätzlich nicht, auch weil sie befürchtet, dass sie herausbekommen, wer sie wirklich ist, womit der ganze Wahnsinn ihrer frühen Kindheit sich wiederholen würde.
  • Wenn Stevie eine Idee für ihre Kunst überkommt, durchfährt die sonst eher introvertierte Frau plötzlich so viel Energie und Leidenschaft, dass man im ersten Augenblick verwirrt sein kann. Meist will sie dann sofort loslegen – egal wo sie ist.
  • Die etwas nerdige Hexe scheint dank ihrer belesenen Art irgendwie über alles zumindest etwas zu wissen.

Gesinnung


gut

Die junge Frau will niemandem schaden und versucht nach Möglichkeit, das Richtige zu tun. Noch versteht sie nicht, dass das Leben leider nicht immer so einfach funktioniert. Das Vorrecht der Jugend.

Stevie weiß über die Existenz von Wandlern, Vampiren, Werwölfen und Dämonen Bescheid. Gerade Wandler zählt sie häufig zu ihren Freunden. Einzig von Specials hat sie noch nichts gehört.


You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Hexe, Schicksal (Stufe 4)

Fähigkeiten


Talentierte Künstlerin mit großem Potenzial
Kunsthistorisches Wissen
Kann gut nähen
Händchen für Tiere
Breites Allgemeinwissen für ihr Alter

Zugehörigkeit


Hexenzirkel von Dawnskap Bay (Novizin)

Aurenfarbe



Silber (magisch), stark leuchtendes Violett (außergewöhnlich, originell, phantasievoll, unsicher, unsachlich), blau (klug, loyal), schwarze Sprenkel (traumatisiert)


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …



1992-1997

Andere Leute bekommen eine Zeitungsanzeige zur Geburt, Stevie erhielt eine Pressekonferenz. Stolz präsentierte Maisie der Öffentlichkeit ihre kleine Stevie Miracle, eine Hommage an Stevie Wonder. Eine dieser Ideen, auf die wirklich nur US-Amerikanische Popstars kamen. Was folgte, war ein Aufwachsen irgendwo zwischen Paparazzihorden, Konzerten und Nannys. Maisie liebte es, ihren Augenstern, ihr perfektes Familienglück der Welt zu zeigen, ohne zu Beginn zu merken, wie sich dies auf ihr Kind auswirkte. Stevie war noch zu jung, um sich an diese Jahre zu erinnern, doch das auf mitfühlende Beobachter zu still, geradezu apathisch wirkende Kleinkind litt schon damals sichtbar unter dem Rummel. Das Kind zog sich tief in sich selbst zurück, um zu überleben.
Früh begeisterte sich das kleine Mädchen aber auch schon fürs Malen. Stundenlang konnte sich das Kind nur mit Farbe, Stifte und Papier beschäftigen und das Ergebnis war für das Alter durchaus bemerkenswert.

1997-2002

Stevies hohes magisches Potenzial blieb nicht lange verborgen. Schon mit fünf Jahren kam es zu dem ersten Ausbruch. Bei einem Interview, das ihre Mutter der Vogue gab, schien irgendwie der Wurm drin zu sein – mehr als es unter normalen Umständen sein konnte. Das Aufnahmegerät hatte einen Kurzschluss, der mürrische Praktikant stolperte über ein Kabel und riss den Ärmel von Maisies unbezahlbarer Valentinorobe ab und zu allem Überfluss regnete es auch plötzlich rein, obwohl Handwerker erst gestern den Schaden behoben hatten. Doch das für wenige Sekunden starr sitzende Kind, das mit leeren Augen in die Tiefe der Zeit starrte, war sicherlich das verstörteste an jenem Tag gewesen. Stevie kann heute nicht mehr sagen, was sie an jenem Tag gesehen hatte. Vielleicht nur das nächste Unglück, was dieses seltsame Interview bald heimsuchen würde. Von diesem Tag an war die Schicksalsmagie für Mutter und Tochter ein ständiger Begleiter. Es war kaum möglich, die Augen vor den Ausbrüchen zu verschließen. Je mehr sie Stevie in die Öffentlichkeit zwang, desto heftigere Unglücke und Visionen brachen über sie beide hinein. Es brauchte noch etwa zwei Jahre, bis Maisie diesen Zusammenhang erkannte. Für sie war es so natürlich, in der Offensichtlichkeit zu stehen, dass der Gedanke, dass ihre Tochter physisch darunter litt, ihr fern gelegen hatte. Langsam versuchte sie, das Kind von der Presse abzuschirmen, und schleppte das störrische Mädchen auch nicht mehr gegen ihren Willen zu den großen Galas. Vielleicht hätte das gereicht, doch die Paparazzi waren es gewohnt, Stevie ständig zu ihrer Verfügung zu haben. Wenn Maisie ihnen die gut verkäuflichen Bilder nicht mehr freiwillig zur Verfügung stellte, erzwang man es eben. Wo auch immer das Mädchen einmal kurz den Kopf heraustreckte, lag die Presse nun auf der Lauer. Es war eine regelrechte Jagd. Die Geister, die Maisie gerufen hatte, wurde sie nun nicht mehr los. Da half selbst nicht einmal mehr der private Kunstunterricht, den sie Stevie spendierte, um sie etwas abzulenken – wohl auch weil der Lehrer selbst Infos an die Presse durchsickern ließ.

Ein dichtes Grau erstickte mit der Zeit all die bunten Farben in Stevies Aura. Maisie konnte zusehen, wie ihr Kind in diesem Leben verging – und verzweifelte über ihre Unfähigkeit, ihr zu helfen. Wären da doch nicht die Paparazzi, wäre sie selbst doch eine talentiertere Hexe, ja, dann wäre alles anders, redete sie sich ein. Aber das Leben als unfair zu betiteln war keine Lösung, wie sie selbst schon ahnte. Sie selbst schaffte es einfach nicht, das Kind Kontrolle zu lehren. So viel magische Kraft hatte sie nie bändigen müssen. Einen Lehrer zu finden, war die einzige Lösung. Doch unabhängige, seriöse Hexen, die ihr Kind unterweisen konnten, standen nicht an jeder Straßenecke. Egal was Maisie versuchte, um ihrem Kind zu helfen, es ging nicht auf. Wahrscheinlich auch schon leider eine der gravierenden Auswirkungen von Stevies wachsender, völlig unkontrollierter Magie. Wie sollte man gute Lösungen finden, wenn jeden Tag Freitag der Dreizehnte war? Wenn jedes Vorhaben per se zum Scheitern verurteilt war? Und die Quelle des ganzen Elends nicht einmal mit Absicht das Unheil über sie brachte? Eine völlig vertrackte Situation. Es kam, wie es kommen musste: Die wilde Schicksalsmagie begann, ihre tödliche Seite zu entfalten. Bei einem Konzert löste sich ein Scheinwerfer aus der Halterung und krachte binnen Sekunden auf die fassungslose Maise Miracle herab. Es war ein halbes Wunder, dass ein Tänzer sie rechtzeitig wegstoßen konnte. Der Mann jedoch brach sich bei seiner Heldentat das Bein. Es war der Abend, an dem die Sängerin verstand, dass ihr Leben ihre Tochter zerstörte – und ihre Magie sie alle umbringen würde. Es gab nur einen Weg, diesen Teufelskreislauf zu durchbrechen: Sie musste Stevie ein anderes Leben ermöglichen, eines fern des Blitzlichtgewitters, eines mit einem Zirkel. Manchmal musste man einen geliebten Menschen ziehen lassen, um ihn zu retten.

2002

Doch auch dieser Plan sollte zu einem Problem werden. Stevies biologischer Vater war zwar bekannt – doch ihre Privatdetektive mussten ihr mit Bedauern mitteilen, dass der Mann die Unverfrorenheit besessen hatte, jung zu sterben. Ein Autounfall hatte ihn wohl schon aus dem Leben gerissen. Der Rest seiner Linie hatte ebenfalls wenig Glück gehabt. Es war am Ende Maisie selbst, die in der alten Heimat ihrer Affäre den einzig lebenden Verwandten aufspürte, der überhaupt noch zu finden gewesen war: Stevies Ururgroßonkel Ian Aventine, einen Hexer, der ein Café in der Stadt betrieb. Ja, auch Maisie und Stevie hatten nicht schlecht geschaut. Semiunsterblich zu sein, machte Hexenstammbäume zu einem Albtraum. Wer glaubte, dass drei Generationen am Weihnachtstisch ein Balanceakt waren, wollte die Feiertage nicht bei einer Hexengroßfamilie verbringen.

Maises Entscheidung, Stevie wegzugeben, traf sie aus Liebe – und der Erkenntnis, als Mutter den Bedürfnissen ihres Kindes nicht gerecht zu werden. Mochte sie noch so viele egoistische Fehler gemacht haben, die man nicht wegdiskutieren konnte, war diese Entscheidung rein selbstlos gefallen. Sie hatte das Beste für ihr Kind gewollt – und das waren ein stabiles Leben und eine Ausbildung, alles abseits der Bühne. Es reflektierte mit Sicherheit auch die Entwicklung, die Maisie über die Jahre selbst durchlaufen hatte. Doch aus den Augen eines Kindes ergab sich eine andere Sichtweise. So sehr ihre Mutter auch versucht hatte, sie die letzten Jahre etwas zu schützen, hatte Maisie sie am Ende einfach bei einem für sie wildfremden Mann abgeladen und war in ihr glamouröses Leben zurückgekehrt. Das Versprechen, sie zu besuchen hatte sich schal angehört. Wie eine Ausrede, um die Tränen eines Kindes zu trocknen. Oft war sie am Ende auch nicht vorbeigekommen. Zu viele Termine, zu groß die Gefahr, die Presse auf den Plan zu rufen. Was blieb, waren nagende Gedanken, die nie Stevies Mund verließen. War sie ihrer Mutter so eine Last gewesen? Und war ihr die Karriere wirklich wichtiger als ihre Tochter gewesen? Beide Sichtweisen hatten irgendwo ihre Richtigkeit gehabt. Manchmal gab es mehr als eine Wahrheit. Beide Frauen bestehen bis heute auf ihrem Teil der Geschichte – vielleicht werden sie dies für immer tun. Von einem guten Verhältnis sind Mutter und Tochter bis heute meilenweit entfernt.

Das neue Leben war eine harte Umstellung für ein Kind, das keine Beständigkeit kannte. Anfangs fremdelte Stevie mit der ganzen Situation, mit Ian, dem See-Café, mit der Schule und dieser Stadt. Es brauchte viel gutes Zureden, damit sie sich überhaupt anfangs aus dem Haus traute. Waren die Paparazzi wirklich nicht gekommen? Keine bekloppten Promigäste? Keine neuen Lover ihrer Mutter? Nein, das Leben war plötzlich ruhig, angenehm ruhig. Selbst die Besucher des Cafés hielten sie bloß für Ians kleine Nichte, die er bei sich aufgenommen hatte. Der Vater war wohl schon tot und die Mutter als Sodatin ständig im Ausland stationiert. Kein Wunder, dass man die Frau irgendwie nie zu Gesicht bekam. Viele Fragen schienen sich die Leute über Stevies Auftauchen gar nicht zu stellen. Die Geschichte sprach für sich und das Kind gehörte für die Stammgäste bald gefühlt einfach dazu. Diese Normalität, diese himmlische Ruhe, aber auch Ians Fürsorge ließen Stevie endlich zu Atem kommen. War sie anfangs noch verschlossen, begann sie Stück für Stück, sich ihm zu öffnen. Mit der Zeit faste das Mädchen Vertrauen zu dem Hexer und fand in ihm etwas, was sie zuvor nie in ihrem Leben gehabt hatte: einen Vater, auf den sie sich immer verlassen konnte. Stevie begann unter seiner Obhut, immer weiter aufzublühen. Das Grau aus ihrer Aura schwand mit jedem Jahr mehr, bis nur noch das leise Schwarz des Traumas übrigblieb. Sicherheit gab ihr neben Ian auch seine Ziehtochter Julia. Die andere Hexe wohnte zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht bei ihnen, aber war so oft zu Besuch, dass die kleine Stevie sie schnell als große Schwester wahrzunehmen begann. Diese neue Wahlfamilie gab dem Mädchen Sicherheit, Liebe und Stabilität – und der Zirkel endlich die benötigte Ausbildung, damit ihre Magie nicht doch noch Todesopfer forderte. Vermutlich war es ein halbes Wunder, dass das vor dem Scheinwerferunglück alles stets so glimpflich ausgegangen war. Die Kontrolle über ihre Magie blieb jedoch über die Jahre weiterhin ein Problem.

2003-2010

Stevies Leben verlief die nächsten Jahre völlig normal und unaufgeregt. Keine Presskonferenzen, keine bekloppten Promis und keine Konzerte ihrer Mutter. Nur sie, Ian und Julia, die den dramatischen Alltag der Highschool zu überleben versuchten – mit allen Hochs und Tiefs, die dazugehörten. Statt für den Quarterback schwärmte Stevie zwar mehr für den Vorsitzenden des Debattierklubs, aber der Bursche hatte auch nicht mit ihr gehen wollen. Doch allen Weltuntergangsdramen zum Trotz schaffte es Stevie, einen guten Abschluss zu erzielen, der für eine Bewerbung fürs College reichte. Sogar Julia zog endlich zu ihnen. Stevie hatte es immer absolut blöd gefunden, dass die andere Hexe nicht bei ihnen lebte. Doch trotz all dieser guten Veränderungen stand die kleine Familie bald vor einer anderen Herausforderung. Wie bezahlte man Stevie das College, das sie durchaus gerne besuchen würde? Stevie Miracle hätte spielend einen Kredit für so ein unsolides Fach wie den Bachelor of Fine Arts erhalten können, inklusive einer bevorzugten Zulassung für eines der großen Colleges. Große Namen öffnen stets Türen, vor allem in einem Land, das auf Showbühnen seinen eigenen Adel erschaffen hatte. Doch Stevie Everly war nichts weiter als ein normales, nerdiges Mädchen – die „Nichte“ eines Cafébesitzers. Die junge Hexe hatte schon früh gelernt, dass große Namen mit einem Preis daherkamen, den sie nicht bereit war zu zahlen. Doch wie bezahlte sie nun die Gebühren? Mit dem Geld ihrer Mutter? Es gab eine lange Liste an Dingen, die Stevie lieber getan hätte, als Maise Miracle um Geld anzupumpen. Wurzelbehandlungen und Eisbäder fand man Gerüchten zufolge auch darunter. Und Ian? So ein College verschlang Unsummen. Das hätte sie ihm nicht antun können – und Stevie war heutzutage sehr froh, dass sich eine andere Lösung gefunden hatte, die Ian nicht in den finanziellen Ruin stürzte (2011 rieb sich hier schon die Hände!). Ihre Bilder waren fantastisch – warum nicht also ein paar Portfolios an Kunststiftungen schicken, die Stipendien gewährten? Es hatte viel gutes Zureden ihrer Freunde sowie Ians gebraucht, doch schlussendlich hatte Stevie den Schritt gewagt. Und tatsächlich wurde sie von einer Stiftung ausgewählt. Ein Teilstipendium, das half, einen nun deutlich kleineren Studienkredit zu bekommen. Es war definitiv ein großer Tag für die dreiköpfige Hexenfamilie gewesen, mit dem sie sich auch selbst etwas bewiesen hatte. Für Stevie war es wichtig gewesen, es aus eigener Kraft aufs College zu schaffen – und nicht, weil sie das Kind eines Popstars war. Einmal, zumindest einmal, war sie dem langen Schatten ihrer Mutter tatsächlich entkommen.

2011-2012


Das Leben hätte nun eine halbwegs ruhige Richtung nehmen können, wenn man von den üblichen Querellen zwischen den verschiedenen Wesen mal absah. Doch das Schicksal hatte andere Pläne mit Dawnskap Bay. Ein gewaltiges Erdbeben verwüstete die Stadt und forderte zahlreiche Todesopfer. Stevie war zu jenem Zeitpunkt gerade auf dem Rückweg vom College, als das Chaos über die Stadt hineinbrach. Ihre Magie brach unkontrolliert aus ihr hervor, während sie selbst in wilden Visionen gefangen war. Stevie versucht nach Möglichkeit, nicht darüber nachzudenken, welche Schrecken ihre Magie an diesem Tag ausgelösten haben dürfte. Es beruhigte sie zumindest ein wenig, dass selbst Ian und Julia unter Ausbrüchen und Vision gelitten hatten. Scheinbar waren alle Hexe gleichermaßen betroffen gewesen. Doch das schreckliche Erdbeben forderte auch von Ian und den Mädchen ein großes Opfer: Das See-Café überlebte die Katastrophe nicht. Der Anblick des zerstörten Cafés verfolgt sie manche Nächte noch immer in ihren Träumen. Ein Ort, der ihr so viel Sicherheit gegeben hatte, war nur noch ein Haufen Trümmer gewesen. Es hatte eine Weile gebraucht, bis Stevie damit zurechtgekommen war. Die furchtbaren Visionen sterbender Menschen, die Julia und sie heimsuchten, machten es nicht besser.

Die Nachricht der schrecklichen Naturkatastrophe verbreiteten sich rasch über das Land. Nachrichten, die auch Stevies Mutter erreichten, die sich in heller Aufregung bei ihr meldete, nach dem sie ein Jahr kaum miteinander geredet hatten. Sie schien ehrlich Angst um sie gehabt zu haben. Ihre erste Idee, wie sie als Popstar der Stadt helfen wollte, konnte Stevie ihr aber zum Glück ausreden. Ein Benefizskonzert? Hier, mitten im Katastrophengebiet? Das letzte, was sie drei, ach die ganze zerstörte Stadt, hatten gebrauchen können, waren Maise Miracle und ihre fanatischen Fans gewesen. Stattdessen hatte die Sängerin lieber etwas Geld an eine Hilfsorganisation gespendet. Dennoch, es war gut zu wissen, dass sie ihrer Mutter nicht völlig egal zu sein schien, auch wenn es sich meist für Stevie so anfühlte. Ein klein wenig war sie auch froh, dass sie mittlerweile volljährig war. Ihre Mutter hätte sie sicher sonst aus Angst um sie gezwungen, die gebeutelte Stadt zu verlassen.

Stevie hatte jedoch auch bald ganz andere Sorgen als das verdrehte Verhältnis zu ihrer Promimama. Der Wiederaufbau des See-Cafés verlief schlecht. Ian übernahm sich finanziell und alsbald standen sie mit dem Rücken zur Wand. Es blieb nur der Verkauf des Cafés. Doch wahre Helden haben weder Bühne noch eine Fanbase, sondern nehmen sich ein Herz und handeln einfach. Theresa Stone kaufte das Café, übernahm die Schulden und stellte Ian als stellvertretenden Geschäftsführer ein. Das Café stieg als gemütliches Teehaus wieder aus der Asche der Katastrophe hervor. Ian konnte diese Wohltat nur schwerlich annehmen. Misstrauisch lauerte er noch auf den Moment, an dem die Gestaltwandlerin diese Schuld einfordern würde, doch darauf wartet er bis heute vergeblich. Stevie dagegen sah dies alles weit weniger feindselig. War Ian für Tessa nicht einfach ein armer Kerl gewesen, der vor den Trümmern seiner Existenz gestanden hatte? Der nebenbei zwei Junghexen aufzog, die er aus reiner Barmherzigkeit bei sich aufgenommen hatte? Manchmal geschahen auch gütigen Menschen gute Dinge – und Ian war für die junge Hexe die Güte in Person, wenn man sie fragte. Vielleicht war das naiv gedacht, aber sie könnte niemals glauben, dass ausgerechnet Tessa ihnen schaden wollte. Sie war einfach froh, dass sie nicht in mehr Schulden versanken und eine gewisse Normalität wieder einkehrte. Ein frommer Wunsch mit Blick auf die Dawnskap Bay Gazette.


Timeline

  • 1992: Geburt, ihr Leben wird von Minute 1 an durch die Karriere ihrer Mutter bestimmt.
  • 1997: Ausbruch der magischen Fähigkeiten
  • Unkontrollierte Schicksalsmagie bestimmt von nun an das Leben ihrer Mutter.
  • 1997–2002: Stevie wird psychisch zunehmend instabil. Ihre Magie bedroht alle um sie herum.
  • 2002: Ihre Mutter stößt bei ihrer erfolglosen Suche nach Stevies Vater auf dessen Urgroßonkel Ian, dem sie ihr Kind anvertraut.
  • Ian nimmt sie bei sich auf und legt ihre Ausbildung in die fähigen Hände des örtlichen Zirkels.
  • Ab 2002: Stevies Zustand verbessert sich deutlich. Das Kind blüht auf. Ihre unkontrollierte Magie bleibt ein Problem.
  • 2009: Abschluss der Highschool
  • Beginn des Kunststudiums (Bachelor of Fine Arts)
  • Julia zieht zu ihnen
  • 2011: Das Erdbeben zerstört das See-Cafe. Auch Stevie hat an jenem Tag schwere magische Ausbrüche.
  • Ian übernimmt sich finanziell und Tessa kauft das Café inklusive Schulden auf.


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Becky

Avatarperson


Emma Myers

Zweitcharakter(e)


Nein

Gesuch?/Erwähnte Charaktere


Ian Aventine (Erwähnungen überall im Stecki) Theresa Stone (am Ende des Lebenslaufs)
Relationen
Familie
Gruppierung
Freunde
Bekannte
Ungemocht
Feinde
Liebe und Sex
Vergangenheit