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Grummelwölfi
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Who am I?
These are my roots.
Name & Spitzname
Geboren als Benjamin Miller, heißt er heute Victor Aveyron
Alter & Geburtstag
Ben wurde am 25.03.1980 geboren. In seinem Ausweis steht bei Victor jetzt jedoch der 01.01.1980. Auf jeden Fall ist er 32.
Herkunft
Ben wurde in Everett geboren. Im Ausweis von Victor steht als Geburtsort Goma, Demokratische Republik Kongo.
Bildung
Auch wenn er die Schule im Alter von 13 Jahren verlassen hat, schloss er dank Privatunterricht mit einem Highschool Diplom nach seiner Zeit im Urwald ab.
Beruf/Job
Victor ist LKW-Fahrer. Unter der Hand schmuggelt und verkauft er selbstgebrauten Whisky.
Familienstand
Single
Familie
Vater: Edward Miller | 1945 - 1993
Victors Vater war beruflich gesehen ein angesehener Anwalt, doch in seiner Freizeit war er ein Draufgänger und Abenteurer. Er starb bei einem Flugzeugabsturz über dem Dschungel des Kongos.
Mutter: Carol-Ann Miller | geb. 1949 | Heilpraktikerin in Everett
Carol-Ann hat recht spät zu ihrem Beruf gefunden, nämlich erst, als ihr Mann und ihr Sohn in Afrika bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen und ihr vorheriger Beruf als Lehrerin sie nicht mehr ausfüllte. Sie hat keine Ahnung, dass Victor noch lebt.
Onkel: Bob Raymond | geb. 1953 | Arzt in Portland
Vic ist mit Onkel Bob nie richtig warm geworden, da dieser immer zu wissenschaftlich und zu distanziert war. Ein Kopfmensch und ein Besserwisser, wenn es um medizinische Dinge geht. Vic weiß, dass es ihn gibt, aber Kontakt gibt es nicht.
Onkel: Steven Clarke | geb. 1943 | Priester
In seiner Jugend hatte Ben/Vic seine Ferien bei seinem Onkel, seiner Tante, und vor Allem seinem Cousin und Cousine in Dawnskap Bay verbracht. Damals war Steven jedoch noch ein Grunstücksverwalter und Vic hat ihn seit dem Absturz nicht mehr gesehen.
Cousin: Nicolas Clarke | geb. 1976 | Hunter
Nick und Ben/Vic waren quasi unzertrennlich, wenn er seine Ferien dort verbracht hatte und gemeinsam haben sie eine Menge Quatsch angestellt. Vic hat keine Ahnung, was aus Nicolas geworden ist.
Cousine: Rebecca Clarke | geb. 1983 | Immobilienverwalterin
Becky war in Vics Kindheit das, was man von ihr erwarten konnte, die nervige kleine Cousine, die sich an ihren Bruder und an Ben/Vic hängte, um mit ihnen spielen zu können. Ist lange her.
Jugendfreundin: Mira Havering | geb. 1980 | Feuerwehrfrau
Im Gegensatz zu Becks war Mira in Vics Jugend ein Wildfang und extrem cool.
Ziehvater: Dr. Lucian Pandora | geb. 1965 | Werwolf in Paris/Frankreich
Lucian hatte Victor im Dschungel in der Nähe von Goma aufgegriffen und ihm das Leben gerettet. Victor und Lucian telefonieren regelmäßig miteinander, da Vic immer noch seinen Rat sucht.
Risk a glance?
There is more you can see.
Aussehen
Größe: 190
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Braun
Statur: Jenseits des Vollmondes ist Victor sportlich, aber nicht sonderlich muskulös. Mit zunehmendem Mond ändert sich immer mehr.
Körperliche Besonderheiten: Narbe an der linken Hüfte, ein Brandzeichen auf dem rechten Schulterblatt
Haarfarbe: Braun
Augenfarbe: Braun
Statur: Jenseits des Vollmondes ist Victor sportlich, aber nicht sonderlich muskulös. Mit zunehmendem Mond ändert sich immer mehr.
Körperliche Besonderheiten: Narbe an der linken Hüfte, ein Brandzeichen auf dem rechten Schulterblatt
Charakterliche Eigenschaften
Stärken & Schwächen:
Stärken
- Temperamentvoll
- Generell gutmütig
- Engagiert
- Gesellig
- Furchtlos
Schwächen
Leicht reizbar
Sarkasmus
Unordentlich
Impulsiv
Müßiggängerisch
Vorlieben & Abneigungen:
Vorlieben
Steaks
Bier
Boxkämpfe, Ringen, Football, Eishockey
Motorräder
Ehrlichkeit
Abneigungen
Süßkram
Bürokratie
Liebesfilme
Arroganz
Vampire
Besonderheiten:
Victor ist sehr bemüht, den Wolf in sich zu bändigen und zu verhindern, dass jemand seinetwegen ums Leben kommt.
Stärken
- Temperamentvoll
- Generell gutmütig
- Engagiert
- Gesellig
- Furchtlos
Schwächen
Leicht reizbar
Sarkasmus
Unordentlich
Impulsiv
Müßiggängerisch
Vorlieben & Abneigungen:
Vorlieben
Steaks
Bier
Boxkämpfe, Ringen, Football, Eishockey
Motorräder
Ehrlichkeit
Abneigungen
Süßkram
Bürokratie
Liebesfilme
Arroganz
Vampire
Besonderheiten:
Victor ist sehr bemüht, den Wolf in sich zu bändigen und zu verhindern, dass jemand seinetwegen ums Leben kommt.
Gesinnung
Chaotisch gut.
Vic versucht den Werwolf soweit es geht im Zaum zu halten und die Menschen zu schützen, ist aber dabei auch nicht immer geduldig.
“Okay, ich gebe Seminare für ein erfülltes und langes Leben. Und mein Rat an Dich lautet: Nerv mich nicht!“
“Okay, ich gebe Seminare für ein erfülltes und langes Leben. Und mein Rat an Dich lautet: Nerv mich nicht!“
You want more?
There is a world behind the shades.
Rasse
Werwolf
Fähigkeiten
Werwolffähigkeiten
Feuerwaffen
Nahkampf / Messer
Französisch, Deutsch, Englisch
Bier brauen
Feuerwaffen
Nahkampf / Messer
Französisch, Deutsch, Englisch
Bier brauen
Zugehörigkeit
Derzeit keine
Aurenfarbe
Rot-Gelb-Orange
How's my life?
Life is the greatest adventure.
Was bisher geschah …
Childhood (1980 - 1993)
Benjamin Miller war der ganze Stolz von Edward und Carol-Ann und seine Geburt an einem Dienstag Abend war der wichtigste Tag im Leben der Familie. Ben war ein Einzelkind und genau so ist er auch aufgewachsen. Er war der kleine Prinz seines Vaters und seine Mutter, ihresgleichen Lehrerin, war fest davon überzeugt, dass er besonders intelligent war.
Die ersten Jahre waren von einer sehr engen Bindung zu seiner Mutter geprägt, während sein Vater selten zuhause war. Trotzdem war Ben nicht unglücklich. Im Gegenteil.
1986: Mit 6 Jahren änderte sich sein Leben ziemlich, weil seine Mutter wieder arbeiten ging und somit weniger Zeit für ihn hatte. Er verbrachte viel Freizeit bei den Pfadfindern, in Sportvereinen wie Baseball, Boxen und Ringen. Immer, wenn sein Vater mal Zeit hatte, machten sie verrückte Dinge wie Rafting und Fallschirmspringen. Ab 1988, im Alter von 8 Jahren nahm Edward Ben mit zur Jagd, um aus ihm ‚einen richtigen Mann‘ zu machen. Seine Mutter fand das gut, weil sie dann Zeit für ihre Schüler hatte und Ben fand es großartig.
Die Ferien verbrachte Ben oft bei seinem Onkel Steven und Tante Mary in Dawnskap Bay. Diese Zeit war die beste Zeit des Jahres, denn in dieser Zeit traf er mit Nicolas Clarke und Mira Havering Gleichaltrige, mit denen er die Stadt und die Gegend unsicher machen konnte.
Holydays in Africa (1993)
Ben war 13 Jahre alt, als er das letzte Mal in Dawnskap Bay zu Besuch war. Dieser Urlaub war aus einem Grund ganz anders als die bisherigen, denn mit 13 Jahren entwickelte er zum ersten Mal Interesse für ein Mädchen, und dieses Mädchen war Mira. Ben hatte sich ein bisschen in sie verguckt und zum ersten Mal mehr Zeit mit ihr verbracht, als mit Nick. Als die Ferien dort endeten, bekam Ben seinen ersehnten Kuss auf die Wange, stieg in ein Flugzeug und wurde nie wieder gesehen.
Die Zeit in Dawnskap Bay war in diesem Jahr nur die halben Ferien, die anderen Hälfte wollte Ben mit seinem Vater im Dschungel der Demokratischen Republik Kongo auf Großtierjagd verbringen. Der Flug mit dem Düsenjet nach Goma war ereignislos, und auch die nächsten 3 Tage, die sie mit Vorbereitungen verbrachten, waren kein Problem und absolut aufregend. Die Kultur war fremd und die französische Sprache klang für Ben, als würden sie einfach immer weiter plappern. 3 Mal musste Edward giftige Tiere aus dem Hotelzimmer entfernen, doch auch daran gewöhnte Ben sich. Er bekam auch passende Kleidung, neue Stiefel und, was für ihn das Größte war, ein richtig großes Messer, das er sofort ans einem Gürtel festmachte und das ein bisschen übertrieben aussah. Der Flug mit der kleinen, 5-Mann-Propellermaschine, der sie nach Bumba, weit abseits der Zivilisation mitten im Kongobecken bringen sollte, war schlimm. Sie waren bei leichtem Regen gestartet, der nach und nach immer schlimmer wurde. Sie hatten schon über eine Stunde lang keine Siedlung mehr gesehen, als plötzlich der Motor der Maschine ausfiel und das Flugzeug mitten über dem Dschungel abstürzte. Als der Motorschaden klar war und die Maschine zu trudeln begann, zerrte Edward seinen Sohn hastig zur Tür des Flugzeugs, zog ihm einen Fallschirm an und stieß ihn hinaus.
Während Ben schreiend in die Tiefe stürzte, wollte Edward sich einen weiteren Fallschirm schnappen, wurde aber von den anderen beiden Passagieren zurückgehalten, da es nur noch 2 Fallschirme gab. Die Rangelei dauerte zu lange und stürzte das Flugzeug mit den Passagieren ab.
Ben heulte und schrie, als er im Regen den Lichtschein des Flugzeug in einiger Entfernung in die Bäume stürzen sah.
Es war das letzte Mal, dass Ben etwas von seinem Vater sah, denn er fand weder die Absturzstelle noch die Überreste seines Vaters. Er hatte sich schnell absolut verirrt.
Welcome to the Jungle (1993 - 1995)
Bens Landung war unsanft, rauschte er doch mit seinem Fallschirm in die Baumgipfel und verletzte sich, was ihm eine bleibende Narbe an seiner linken Hüfte einbrachte. Er schnitt die Ärmel von seiner Jacke und machte daraus einen provisorischen Verband, was ihm das Leben rettete. Ben hatte nicht viel Zeit, seinen Vater zu betrauern, denn nun war er ganz allein im Dschungel. Er versuchte sich an Alles zu erinnern, was er bei den Pfadfindern und auf den Jagden gelernt hatte. Er schnitzte mit seinem Messer einen Speer um zu fischen, baute sich einen Unterschlupf in einem Baumgipfel um gegen Schlangen und Tiere geschützt zu sein, machte Feuer. Er überlebte. Er hatte keine Ahnung, dass er sich nur 5 Meilen von der Absturzstelle des Flugzeugs entfernt befand und er fand es nie. Anfangs hatte er noch gehofft, dass man nach ihm suchen würde und hatte aus einem Baum eine riesige Fackel gemacht, die er anzünden konnte, wenn er ein Flugzeug hörte, doch das Geräusch kam nie. Aus Tagen wurden Wochen und irgendwann war ihm klar, dass er nicht gerettet werden würde.
Ben lernte viel über seine Umwelt, lernte Spuren zu verstehen, verschiedene Arten von Urin zu unterscheiden, lernte welche Tiere er essen konnte und bei welchen er sich die Seele aus dem Leib kotzte. Dreimal war er so krank, dass er fast gestorben wäre, doch er überlebte.
Ben machte sich daran, eine Karte zu erstellen und die Umgebung in einer Richtung immer weiter zu erkunden. Anfangs immer so, dass er spätestens am Abend wieder in seinem Versteck war, doch im Lauf der kommenden Monate und je besser er mit seiner Umwelt zurecht kam, wurden seine Märsche länger. Schließlich war er einen kompletten Mondzyklus unterwegs, jagte unterwegs und suchte weiter nach der Zivilisation. Zwei Jahre lang suchte er danach.
Er fand sie, oder zumindest etwas ähnliches, denn eines Tages, als er fast 2 Wochen unterwegs war, traf er auf eine Straße.
This is war! (1995 - 2001)
Was Ben über den Kongo wusste war, dass es heiß, nass, gefährlich, voller Bäume und voller wilder Tiere war. Was er nicht wusste war, dass der Kongo kurz vor einem Krieg stand. 1995 waren die Unruhen schon zu spüren und verschiedene Gruppen versuchten an Einfluss und Macht zu kommen. Die Straße, die er gefunden hatte, führte ihn nach 2 Tagen direkt zu einem Rebellenlager und auch wenn er inzwischen gelernt hatte, wie man sich durch den Dschungel bewegte, hatten ihn die Rebellen entdeckt, ehe er sie entdeckt hatte. Schwer bewaffnete Rebellen brachten den schmutzigen Jungen in ihr Lager. Ben hatte 2 Jahre nicht gesprochen und fing an zu plappern, doch die Rebellen sprachen nur französisch, was Ben nun einmal nicht verstand, und so konnte er ihnen nicht wirklich erklären, was geschehen war. Mit Händen und Füßen gelang es ihm jedoch einigermaßen, sich verständlich zu machen. Die Rebellen nahmen ihn auf, gaben ihm ein Bett und waren freundlich zu ihm. 2 Tage später kam ein Jeep mit weiteren Männern und einer von ihnen war ein älterer, aber durchaus muskulöser Mann, der Ben einen Moment lang musterte. „Wer bist Du?“ Fragte der Mann und Ben war erleichtert, dass er seine Geschichte erzählen konnte.
Der Mann war Lucian Pandora. Eigentlich war er Wissenschaftler und war in den Kongo gekommen, um das Verhalten der Menschen zu erforschen, doch nun war er schon seit 20 Jahren hier und bei den Rebellen hoch angesehen. „Hör mir gut zu. Das hier sind gute Menschen, aber wenn sie herausfinden, wer Du bist, werden Sie Dich als Geisel nehmen und versuchen, ein Lösegeld zu erpressen. Ab sofort heißt Du Victor Aveyron, in Anlehnung an ‚Victor von Aveyron‘, einem Wolfsjungen, der einmal in Frankreich gelebt hat. Finde ich sehr passend.“ Erklärte er Vic. Lucian nahm sich dem Jungen an, brachte ihm die Sprache bei und half ihm dabei, sich bei den Rebellen einzugliedern. Er war jedoch gleichzeitig auch sein Lehrer und half Vic, all das zu lernen, was er in den letzten Jahren verpasst hatte. Allerdings verschwand Lucian immer wieder und nicht einmal die Rebellen wussten, was der Mann dann trieb.
Die Jahre vergingen wie im Flug und Victor war glücklich mit dem Leben, auch wenn es durch den Kongokrieg immer wieder von Gewalt, Kampf und Flucht geprägt war. Vic war schnell ein akzeptierter Kämpfer unter den Rebellen und auch schnell beliebt bei den Frauen im Rebellenlager. Er erfuhr, dass die Rebellen ihre Waffen und Ausrüstung mit Blutdiamanten finanzierten, deren Schmuggel ihre Haupteinnahmequelle war. Er erhielt sogar eines Tages das Brandzeichen, dass ihn als Einen der Ihren auszeichnete, und das er von da an mit viel Stolz trug.
So kam es, dass er 1999 mit den Rebellen gemeinsam nach Goma zurückkehrte, wo die sie ein großes Versteck hatten.
Der Krieg war auch dort allgegenwärtig und so war das Leben aufregend, gefährlich und spannend. Er hatte keine Ahnung, dass der Krieg bald sein kleinstes Problem war.
Volcano (2002)
Man hätte es wissen können, denn die Anzeichen waren schon seit längerer Zeit zu sehen. Immer wieder gab es Erdbeben, schwächere und auch mal stärkere, und immer wieder war ein Feuerschein über dem Nyiragongo, dem großen Vulkan nahe Gomas, zu sehen. Doch der Krieg überdeckte die Zeichen und so war niemand wirklich darauf vorbereitet, als der Vulkan im Januar 2002 mit gewaltiger Wucht ausbrach. Lavaströme bildeten sich entlang des gesamten Hangs und ergossen sich über Teile der Stadt.
Es war Nacht, als Lucian im Lager auftauchte und Vic aus dem Bett riss. „Wir müssen hier verschwinden.“ Zischte er und mit ungeheurer Kraft und zerrte den jungen Mann durch die Straßen. Sie mussten schnell einsehen, dass sie von der Lava eingeschlossen waren und Lucian brachte ihn in ein mehrstöckiges, verlassenes Gebäude am Rande der Stadt, sodass sie weit über der herannahenden Lava waren. Sie blickten über die Stadt und Lucian musste erkennen, dass er zwar problemlos entkommen konnte, Victor diese Flucht jedoch vermutlich nicht überleben würde. Er wollte nicht wirklich tun, was jetzt kam, doch bei der Flucht vor der Lava kämen sie den giftigen Gasen einfach zu nahe. Lucian sah ihn einen Moment lang mitleidig an. „Okay, das muss jetzt sein.“ Sagte er und schleuderte ihn mit Wucht gegen die Wand. Mit unglaublicher Leichtigkeit hielt er den strampelnden Vic mit einer Hand an der Wand fest. Lucian packte sein Messer, schnitt sich selbst in den Arm und danach schnitt er in Victors Schulter. „Ich rette Dich, Junge. Du wirst schon sehen.“ Sagte er presste seine eigene Wunde auf die Wunde Victors, bis sich ihr Blut vermischte. Lucian sah sich sein Werk an und nickte zufrieden, ehe er Vic ansah. „Schlaf.“ sagte er und schlug den Jüngeren mit einem Schlag bewusstlos.
Als Victor erwachte, lag er unter einer dicken Decke, die wiederum von schwerer Vulkanasche verdeckt war. Seine Atemnot war deutlich geringer und Vic rappelte sich mühsam auf. „Was hast Du getan?“ Fragte er, während er sich neben Lucian stellte und aus dem Fenster heraus auf die Stadt blickte. Lucian hatte ihn offensichtlich knapp 3 Meilen weit von dem Lavastrom fortgebracht, an den Rand der Stadt.
The beast within (2002 - 2008)
Eine Entscheidung kann ein ganzes Leben verändern, heißt es. Und was Lucian getan hatte, veränderte in der Tat das Leben des jungen Victors auf so dramatische Weise, wie es der Flugzeugabsturz vor Jahren getan hatte. „Die Gifte hätten Dich umgebracht, aber jetzt wirst Du es überleben.“ Erklärte der Ältere. Der Ausbruch hielt noch einige Tage an, während die Erde immer wieder bebte und die Gebäude der Stadt erschütterte, und Lucian nutzte die Zeit um Victor von seinem Leben als Werwolf zu erzählen. Natürlich glaubte Vic Anfangs kein Wort, aber schließlich kam er nicht umhin, zu akzeptieren was geschehen war. „Ich wurde ein Werwolf, als ich in den Kongo kam, Victor, und deshalb bin ich nie zurück gegangen. Hier kann ich sein, wer ich bin, ohne mir Sorgen machen zu müssen. Und Du kannst das auch. Aber Du musst noch eine Menge lernen.“ Erklärte ihm Lucian. Dann begann er damit, Victor alles über Werwölfe und über sein neues Leben zu erzählen. Er erklärte ihm die Vorteile, aber auch auch was in der Zeit rund um den Vollmond herum geschah. Er erzählte ihm von anderen Wesen und davon, dass sich die Wesen untereinander für gewöhnlich bekriegten. Victor hörte aufmerksam zu und noch in diesen Tagen bemerkte Victor erste Veränderungen an sich.
Als der Ausbruch nachließ, und kehrten in die Stadt zurück um zu schauen, was von ihren Habseligkeiten noch zu retten war. Der Krieg war für Victor vorbei, ebenso das Rebellendasein. Jetzt waren sie nur noch zu zweit und schlugen sich einmal mehr in den Wald, da bald der Vollmond am Himmel erscheinen würde.
Der erste Vollmond war schlimm für Victor. Unglaubliche Schmerzen schienen ihn in Stücke zu reißen, bis eine gnädige Dunkelheit sich über seinen Geist legte.
Am nächsten Morgen erwachte Vic wie aus einem Albtraum mit zerfetzten Kleidern und Schmerzen am ganzen Körper. „Was ist passiert?“ - „Du hast Dich wohl mit mir angelegt. Dummkopf.“ Vic erinnerte sich an nichts.
Vic und Lucian hatten genug von dem Vulkan, dem Krieg und dem ganzen Theater und machten sich mit Bussen auf den Weg, Hauptsache weg von Goma. Sie verbrachten die nächsten Jahre Jahre damit, von Ort zu Ort zu reisen, während Vic lernte, sich zu akzeptieren.
Schließlich landeten sie in 2004 nach 2 Jahren einmal mehr in Goma, wo sie versuchten, sesshaft zu werden. Der Krieg war vorüber und Victor machte sich auf die Suche, nach einem richtigen Job und einem vernünftigen Leben. Er baute gemeinsam mit Lucian eine Whiskybrauerei auf, wovon Lucian viel mehr Ahnung hatte als Vic, doch der junge Mann lernte schnell. Allerdings fehlte ihnen das nötige Kleingeld. Victor erinnere sich an die Blutdiamanten der Rebellen und er wusste auch, wo sie zu finden waren. Es war sicher nicht besonders klug von ihm, eine Lieferung abzufangen, doch er konnte es auch nicht mehr ungeschehen machen. Sie konnten ihre Brauerei aufbauen und in einer Millionenstadt wie Goma auch lange Zeit unauffällig leben, doch irgendwann fanden die früheren Rebellen, die nun Teil der Regierung waren, eine Spur zu ihnen, und so war es Zeit, aus dem Kongo zu verschwinden.
Born in the USA (2008 - 2011)
Es war Mitte 2008, als Lucian beschloss, nach Frankreich zu gehen um dort zu leben und seine Studien wieder aufleben zu lassen. Und bei Vollmond Paris ein wenig unsicher zu machen. Victor beschloss, zurück in die Staaten zu gehen, und zu schauen, was die USA zu bieten hatten. So verabschiedeten sich die Männer und machten sich in verschiedene Richtungen auf den Weg.
Victor hatte noch Freunde in der Stadt, und einer davon arbeitete als Wachmann in der amerikanischen Botschaft. Mit dessen Hilfe und reichlich Kleingeld bekam er einen echten, amerikanischen Ausweis. Allerdings wollte Victor es nicht drauf ankommen lassen. Er setzte sich in ein Flugzeug nach Kinshasa und von dort aus mit einem kleinen Boot auf dem Fluss Congo bis nach Ponta Padrão. Victor wartete ab, bis der nächsten Vollmond vorüber war und heuerte dann auf einem Frachter in Richtung der Staaten an, um unauffällig in die USA zu kommen.
Die Fahrt ging über Lagos und Dakar nach Houston im Süden der USA, wo er im Januar 2009 abmusterte und untertauchte. Vorsichtshalber schmuggelte er seinen Anteil der Blutdiamanten kurz vor dem Hafen von Houston so, wie Diamanten seit Jahrhunderten geschmuggelt wurden.
Victor suchte sich eine kleine Wohnung in San Antonio, Texas, und jobbte die nächsten 2,5 Jahre als selbstständiger Trucker, was ihm erlaubte, zu Vollmondzeiten einfach unterzutauchen.
Coming Home (Today)
Es war nicht schwer gewesen, Unterlagen zu fälschen und in die Staaten zu kommen, aber dem bestohlenen Besitzer der Blutdiamanten zu entkommen, war nicht so einfach. Irgendwie hatte er den Wachmann gefunden und befragt und er hatte auch herausgefunden, dass Victor nach Kinchasa geflogen war. Es kostete ihn zwar einige Monate, um dahinter zu kommen, aber irgendwann im Sommer 2011 bemerkte Victor bekannte Gesichter in einem Geländewagen, der hinter seinem Truck herfuhr. Es war die Woche vor Vollmond und Victor war nicht unbedingt der geduldigste Mensch auf der Welt. Und da sie auf einem der endlosen Highways unterwegs und fast allein waren, ließ Vic den Geländewagen heran kommen, nur um ihn dann mit seinem Truck seitlich in den Straßengraben zu drücken, wo er sich mehrfach überschlug.
Vic hielt an und schaute nach den beiden Männern, die verletzt aus ihrem Autowrack krochen. Victor packte den Kopf des ersten Mannes und rammte ihn mit so viel Wucht auf den felsigen Boden, dass der Kopf regelrecht aufplatzte. Ohne ein Wort zu sagen, ging er zum 2. und zerrte ihn zu seinem toten Partner. „Schau Dir das gut an. Sag ihm, wenn er mir auf den Sack geht, reiße ich ihn in Stücke!“ Knurrte er und stieg wieder in den Truck um weiter zu fahren.
Allerdings war ihm klar, dass er San Antonio verlassen musste. Victor musste nicht lange nachdenken um zu überlegen, wo er untertauchen würde. „Zeit, nach Hause zu gehen.“
Eigentlich hatte er überlegt, nach Everett zu ziehen, doch das Risiko, dass die Kongolesen irgendwann vor der Tür seiner Mutter stehen konnten, war ihm zu groß.
So kam er vor 4 Monaten in Dawnskap Bay an. Als er in die Stadt fuhr, fand er einige Häuser zerstört vor und Straßen waren beschädigt, teils unpassierbar. Hier und da kamen ihm vielleicht Parallelen zu dem Vulkanausbruch in Goma in den Sinn. Er holte sich an einem Kiosk einen Kaffee und erfuhr vom Verkäufer, dass es im Juni ein großes Unglück gegeben hatte. Vic würde das im Hinterkopf behalten, doch zuerst musste er sich sein Leben einrichten.
Er suchte sich eine Spedition, bei der er als freier Fahrer anheuern konnte. Er begann, Touren in einem 300 Meilen Radius zu fahren, da er Abends wieder zuhause sein wollte für ein geordnetes Leben. Er kaufte sich eine Ranch außerhalb der Stadt. Dort stellte er seinen Truck ab, wenn er nicht unterwegs war und dort hatte er auch einen speziell verstärkten Truckaufhänger, der dort einfach in der Ecke stand. Victor hatte ihn mit einem Zeitschloss versehen, um den Werwolf einzusperren, wenn er soweit war. Zudem baute er eine Whiskydestille in einer Scheune auf, um diesen unter der Hand verkaufen zu können. Also zumindest den, den er nicht selbst trank.
Er verbrachte die Monate auf der Ranch um Alles vorzubereiten und jetzt war er soweit, endlich in die Stadt zu gehen.
And at the end?
Just a few more things.
Spielername
Marcus
Avatarperson
Hugh Jackman
Zweitcharakter(e)
Liz Parker
