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Jen Pandora
Junior Member

InGame-Posts: 5
Registriert seit: 04.01.2026
Letzter Besuch: Vor 5 Stunden
Status: Offline


Avatarperson: Ruby Rose
Wesen: Erdhexe
Wohnort: Central Dawn
Status: Vergeben
Aussehen: Größe: 1.70
Haarfarbe: Brünett, Kurz
Augenfarbe: Blau
Statur: Fast ein bisschen zu dünn.
Körperliche Besonderheiten: 57 Tattoos am Körper

Attached Accounts


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Inplaytracker (3)
10.06.2012 Coming Home
Mitspieler
Jen ist auf dem Weg nach Hause
02.07.2012 See you beary soon!
Mitspieler
Leo und Jen lernen sich im zu kennen
Archivierte Szenen()

Jen Pandora


These are my roots.



Name & Spitzname


Mein Name ist Jennifer Emilia Pandora, geboren als als Jennifer Spring. Aus meiner Zeit in New Orleans habe ich den Spitznamen ‚Quickening‘, den ich aufgrund einer Figur in einem Roman von Terry Brooks selbst ausgewählt habe.

Alter & Geburtstag


Ich wurde am 20.03.1986 geboren und bin somit 26 Jahre alt.

Herkunft


Geboren und Aufgewachsen in New Orleans, am Ufer des Mississippi.

Bildung


Ich habe die Highschool in der 11. Klasse ohne Abschluss verlassen.
Nach ein paar Jahren der Selbstfindung habe ich eine Lehre zur Landschaftsgestalterin gemacht.

Beruf/Job


Ich habe gerade einen Job beim Dunsany Zoo in Dawnskap Bay  bekommen und arbeite dort als Gehege- und Landschaftsgestalterin

Familienstand


Im Moment bin ich Single

Familie



Leibliche Eltern
Unbekannt, da ich als Baby an der Tür eines Kinderheims abgelegt wurde. Ich habe nie erfahren, wer sie waren.

Mutter
Maria Pandora (geb.: 15.04.1958) ist die Frau, die ich ‚Mum‘ nenne. Sie ist meine Adoptivmutter seit ich 3 Jahre alt bin und auch wenn es nicht immer leicht war, verstehen wir uns gut. Sie lebt in New Orleans und ist dort mit ihren 53 Jahren als Verkäuferin bei Woolworth unterwegs.

Vater
Edward Pandora (geb.: 08.08.1955) hat uns verlassen, als ich 7 Jahre alt war und ich habe nie wieder etwas von ihm gehört. Gerüchte sagen, dass er in der Karibik mit einer Kellnerin lebt und eine neue Familie hat. Ich habe das nie überprüft und auch gar kein Interesse daran.

Großmutter
Anna Williams (geb.: 16.01.1937), oder wie ich sie nenne, Granny Anna, lebt im Haus neben meiner Mutter und sie war immer für mich da, wenn das Leben gerade mal wieder scheiße war. Ich telefoniere jede Woche mit meiner Granny und bin froh, dass es ihr gut geht, auch wenn sie mit ihren 75 Jahren nicht mehr die Jüngste ist.


Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe: 1.70
Haarfarbe: Brünett, Kurz
Augenfarbe: Blau
Statur: Man sagt mir, dass ich schon fast dürr bin, auf jeden Fall ein bisschen zu dünn.
Körperliche Besonderheiten: Ich habe 57 Tattoos über den Körper verteilt, und jedes Einzelne hat natürlich eine tiefgründige Bedeutung. Die größten und wichtigsten sind

Brust/Bauch
-Herz-Ass Spielkarten (Brust)
-Rosenkranz-Kette (Bauch)
-Krone (unter dem Brustkorb)

Rücken
-Blauer Sperling als Symbol der Freiheit
-White Rabbit
-Tribal
-Opossum
-Herz-Tattoo
-Tank Girl
-Periodensystem

Arme
-Rubinstein als Symbol der Weisheit
-„Trust in God“
-„Just Love“ verteilt auf den Fingern beider Hände
-„MUM“
-Astro Boy-Manga
-„Let go, God“
-Ratten-Tattoo (Handrücken)
-Teenage-Ninja-Turtel
-Muster aus Kreuz und Wellen

Beine
-Einhorn

Charakterliche Eigenschaften


Stärken & Schwächen:
Stärken
Loyal
Ehrlich
Bodenständig
Ungezwungen
Tierlieb
Häuslich
Tagträumerisch

Schwächen
Schwermütig
Prokrastionistin
Nicht sehr gesellig
Sarkastisch
Latent pessimistisch
Dünnhäutig
Nörglerisch

Vorlieben & Abneigungen:
Vorlieben
Ich liebe vegetarisches Essen
Ausdauersport, also wenn überhaupt
Ich mag Männer, ich mag Frauen. Ja, nicht Alle.
Ich liebe, liebe, liebe die Couch. Mit Chips und einem Bier.
Schokolade
Ab und zu einen Joint, auch wenn ich nicht stolz darauf bin
Ich liebe meinen Werkzeugkasten, die Latzhose und jede Menge Baumaterial
Ich mag Gott. Die Kirche nicht so, weil sie komische Ansichten hat, aber Gott

Abneigungen
Ich mag Waffen nicht.
Förmliche Veranstaltungen sind mir zuwider
Ich habe mit Politik nichts am Hut
Ich HASSE Hunter
Ich kann ums Verrecken nicht mit moderner Technik umgehen und will es auch nicht
Morgendliche, gute Laune

Besonderheiten:
Aus irgendeinem Grund kann ich auf Erdmagie nur zugreifen, wenn ich die Erde berühre. Schuhe sind ebenso ein Problem wie Teppiche oder Asphalt.

Gesinnung


“Be the person your pet thinks you are.“ Es ist gar nicht so schwer, das Richtige zu tun. Man muss nur nett sein. Ich halte vielleicht nicht viel von Regeln und Gesetzen, aber ich versuche eine von den Guten zu sein.

You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Ich bin eine Hexe, Erdmagie der Stufe 4.

Fähigkeiten



Ich bin handwerklich so richtig begabt.
Ich spreche Französisch, wie wohl jeder, der einmal in New Orleans gelebt hat
Ich spiele Klavier und Chello, weil meine Eltern das so wollten, und Schlagzeug, weil ich das so wollte
Ich bin eine Göttin in der Küche. So mit frischen Zutaten und ohne Gewürztütchen

Zugehörigkeit


Ich fühle mich der Hexengilde zugehörig.

Aurenfarbe


Blau - Grün - Grau - Silber


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …



Near a tree by the river (1986 - 1989)
Nun, geboren wurde ich am 20. März im Jahr 1986 in New Orleans, zumindest glaube ich das. Ich wurde Abends in einem kleinen Korb am Lonely Oak Kinderheim, direkt am Ufer des Mississippi abgegeben. Ich hatte eine wunderschöne Babydecke, die ich heute noch besitze und ein Namensschild ‚Jennifer‘. Den 2. Namen Emilia habe ich zu Ehren der Gründerin des Kinderheims und den Nachnamen Spring, weil ich am 1. Tag des Frühlings geboren wurde.
In den ersten 3 Jahren würde ich von den Schwestern des Kinderheims betreut und aufgezogen, aber das ist so lange her und ich war so klein, dass ich mich an nichts daran erinnere. Ich weiß, dass über ein Dutzend kleiner Kinder dort war, mit denen ich gespielt habe, und ich weiß, dass es gut war.

We are Family (1989 - 1993)
Im Februar 1989 wurde ich von einer der Schwestern in ein Zimmer gebracht, in dem ein Paar war, die mich kennenlernen wollen. Meine Mum hat mir oft erzählt, wie dieser Tag war und dass wir in den Zoo gegangen sind, damit sie mich kennenlernen können. Danach haben sie mich noch ein paar mal besucht, sind zum Eisessen gegangen und haben andere Dinge gemacht. Und ein paar Wochen später haben sie vom Heim abgeholt und mit sich nach Hause genommen.
Ich war klein und ich war unheimlich glücklich, endlich eine Familie und ein richtiges Zuhause. Tatsächlich war auch dieses Zuhause nahe am Fluss und mit einem Garten und einem Baumhaus ausgestattet. Also genau das, wovon eine Waise träumt. Und die nächsten Jahre waren total toll. Ich hatte ein eigenes Zimmer und ich habe meine Eltern geliebt.
Heute weiß ich, dass die Ehe meiner Eltern damals schon kriselte und sie beschlossen, ein Kind zu adoptieren, um diese Ehe zu retten. 4 Jahre lang hat sie noch mehr oder weniger gehalten und für mich war es toll, doch es gab in dieser Zeit immer wieder Streit zwischen ihnen, bis mein Dad irgendwann nicht mehr von einer Dienstreise zurück kam, und Mum und ich allein da standen.
Ich war damals ein Schulkind und verstand die Dinge nicht so, wie ich sie heute verstehe. 

Two of us (1993 - 2000)
Im Fernsehen sieht man immer wieder, wie sehr Frauen unter der Trennung und dem Verrat des Ehemanns leiden und wie sie zerbrechen und die Kinder emotional gestört werden. Meine Mum war anders: Sie hat einen Bagger gemietet, hat im Garten einen großen Kreis ausgehoben, all seine Sachen hinein geworfen und darauf einen Pool gebaut. Wobei ich ihr beim Bauen und bei allem Anderen auch helfen durfte. Meine Mum war echt tough und wenn ich eine Sache gelernt habe, dann dass man sich nicht unterkriegen lässt.
Sie hatte in den nächsten Jahren 2 Jobs, was bedeutete, dass ich viel Zeit bei unserer Nachbarin verbracht habe, die mich gleich ins Herz geschlossen hat. Ich nannte sie Granny und sie nannte mich Peanut. Mum und ich waren ein tolles Team und irgendwann hatte ich fast vergessen, dass Dad uns verlassen hat. Je älter ich wurde, desto besser funktionierte es. Meine Freizeit verbrachte ich bei Granny oder bei Freunden, und wenn ich Zeit hatte, war ich mit meinem Werkzeugkasten unterwegs, den Mum mir zum 10. Geburtstag schenkte.
Ich hatte ein Händchen dafür. Dafür, und für Pflanzen. Im Alter von 12 Jahren durfte ich den kompletten Garten gestalten. Eine Terrasse, Blumenbeete, eine Pool-Umrandung. Ich konnte alles bauen, natürlich unter Aufsicht von Mum und Granny Anna, und ich hatte einen riesigen Spaß dabei. Ich habe mir sogar Hilfe von Klassenkameraden geholt und wir haben zu sieben Mädels die Terrasse gesägt, geschraubt, gestrichen.

Teenage Dirtbag (2000 - 2005)
Als ich 14 wurde, wurde mein Leben ganz schön auf den Kopf gestellt. Neben Hormonen und einem dauergenervten Zustand hatte ich mit Dingen um mich herum zu kämpfen, die ich mir nicht erklären konnte. Ich hatte auf unserer Fensterbank eine Topfpflanze gesehen, die sehr verkümmert aussah und kaum berührte ich sie, erholte sie sich. Ich konnte Bäume wachsen lassen, die Erde im Garten sich wie Wellen im Meer bewegen lassen und sogar Stein verformen. Zuerst wusste ich nicht, was das bedeutete, doch dann las ich einen Fantasyroman von Terry Brooks und verstand, wer ich war. Ich war Quickening aus dem Buch. Ich war die Tochter vom König des Silberflusses. Ich war ein Elementarwesen.
Ich fand immer mehr ganz klare Hinweise darauf, dass dies die Wahrheit war. Der Mississippi sah im Mondlicht silber aus und wenn ich Dinge tat, die man nicht erklären konnte, verfärbten sich meine Augen im gleichen Silber. Es war verrückt und ich versuchte immer mehr und mehr herauszufinden, was ich alles tun konnte. Allerdings musste ich auch lernen, dass diese Fähigkeiten echt kräftezehrend waren.
Aber auch sonst war mein Leben verrückt. Meine schulischen Leistungen wurden nicht nur wegen meiner Kräfte immer schlechter, sondern auch, weil meine Hormone verrückt spielten und ich mich alle Nase lang verliebte. Natürlich gab das Stress mit meiner Mum und ein paar Mal lief ich von zuhause fort und lebte mehrere Tage auf der Straße. Dort bekam ich auch meine ersten Tattoos. So kam ich an einen anderen Freundeskreis und landete mitten in die Gothikszene, die ich damals extrem cool fand, sodass ich mich sehr stark davon anstecken ließ. Dies passte dazu, dass ich generell in dieser Zeit ein wenig nachdenklicher und melancholischer wurde.
Als mich die Cops beim ersten Mal zu meiner Mum zurückbrachten und sie das Tattoo sah, einen blauen Sperling, fuhr sie mit mir in die Stadt und ließ sich das gleiche Tattoo stechen. Sie war schon immer cool gewesen und sie hatte so eine Zicke wie mich nicht verdient, aber sie blieb ruhig und vernünftig, und mich mussten die Cops nur einmal zurückbringen. Die anderen Male kam ich allein zurück.
Irgendwann erzählte ich ihr von meinen Fähigkeiten und zeigte sie ihr auch. Und ich erzählte ihr von meiner Vermutung, dass ich eine Romanfigur bin. Sie hat mich nicht für verrückt erklärt, sondern mir klar gemacht, dass ich sehr vorsichtig sein muss, weil die meisten Menschen es nicht verstehen würden. Das war der Moment, wo klar war, dass ich mit ihr wirklich über Alles reden konnte.
Das nächste, worüber ich mit ihr sprach, war meine erste feste Freundin. Ich war total in Julie verknallt und als ich meiner Mum vorstellte, hatte ich keine Zweifel daran, dass sie zu mir halten würde, was sie auch tat. ‚Hauptsache, ihr seid glücklich‘ hatte sie gesagt. Nun, das waren wir, aber nur kurz. Für Julie war es nur eine Phase, für mich nicht. Ich hatte in der Zeit auch ein paar männliche Freunde, aber auch da nichts Festes.

The Quickening (2005)
Im Lauf der Zeit hatte ich Freunde auf der Straße gefunden, Leute, die mich verstanden und die ich mochte, und wenn ich abhaute, landete ich immer bei ihnen. Niemand dort trug seinen richtigen Namen, und ich nannte mich dort Quickening. Wir waren wie eine Gemeinschaft und sie verstanden es, wenn ich mies drauf war, denn sie waren selbst fast immer mies drauf. Wir rauchten, nahmen Drogen, hatten einfach nur so zum Spaß Sex und waren schlecht drauf. Es war völlig okay, immer wieder mal in die Welt abzutauchen. Auch dort zeigte ich immer wieder meine Fähigkeiten, was meine Freunde im ersten Moment für Tricks hielten, bis sie verstanden, dass dem nicht so war. Da ich meine Kräfte jedoch in erster Linie nutzte, um Drogenpflanzen schneller und größer wachsen zu lassen, wurden sie, und damit auch ich, schnell akzeptiert.
Im August 2005 hörte ich im Wetterbericht, dass ein gewaltiger Hurrikan auf New Orleans zuhielt und natürlich war ich besorgt um meine Mum und Granny Anna. Glücklicherweise waren beide vernünftig genug, sich evakuieren zu lassen, sodass sie die Stadt 2 Tage vor dem Hurrikan verließen. Mum wollte, dass ich mitging, doch das konnte ich nicht. Ich war schließlich ein Elementarwesen und ich hatte Freunde in der Stadt. Ich konnte sie vor dem Hurrikan beschützen, soviel stand fest. Also ging ich zu ihnen, in die alte verlassene Schule, in der sie hausten und wartete dort mit ihnen auf den Sturm.
Als der Hurrikan losbrach und der Wind das Wasser in die Straßen trieb, stand ich unten vor dem Eingang. Ich sagte meinen Freunden, dass ich helfen kann, das Wasser aufzuhalten, was ein bisschen zu optimistisch war. Doch meine Freunde wussten, dass ich besondere Kräfte hatte, und so waren sie froh, dass ich da war. Ich sah das Wasser kommen und berührte den Boden, um so einen Schutzwall aus Erde zu formen, der die Flut aufhalten und das Gebäude schützen sollte. Doch das Wasser zerstörte meinen Wall und egal wie sehr ich mich anstrengte, ich konnte meine Kräfte nicht aufrecht erhalten. Erst viel später erfuhr ich, dass das Salz des Meerwassers die Ursache dafür war. Ich versuchte mit aller Macht die Welle zu stoppen, doch ich hatte keine Chance und brach fast zusammen. Die Anderen zogen mich zurück in die Schule, hoch in die höhere Etage, wo wir sicher waren, wo ich mich ausruhen konnte.
In den nächsten Tagen, als das Meer sich zurückgezogen hatte und es kein Wasser und Essen gab, nutzte ich meine Kräfte um zerstörte Gärten zu heilen und Obst und Gemüse wachsen zu lassen. Ich wollte ihnen zu helfen, und irgendwie sprach sich das herum, sodass eine Menge Obdachlose aus der Gegend zu uns kamen, um Schutz zu suchen, doch sie waren nicht die Einzigen.
Sie kamen einige Nächte nach dem Hurrikan. Es waren 6 oder 7 bewaffnete Männer, mit Schutzwesten, die ein bisschen an Militär erinnerten, nur ziemlich dreckig und verschlissen wirkten, mit verkratzen und verbeulten Helmen und automatischen Waffen. Viel später erfuhr ich, dass diese Typen ‚Hunter‘ waren, die Jagd auf Wesen wie mich machten. Sie waren in Begleitung eines Geistlichen, der sie kommandierte. Sie kamen und sie trieben uns zusammen. Der Priester wollte wissen, wer von uns die Hexe ist, doch alle starrten nur auf den Boden und schwiegen. Fast alle. Ausgerechnet Badass, ein Typ, mit dem ich vorher rumgemacht hatte, verriet mich, in dem er mich anstarrte. Die Bewaffneten packten mich, zogen mich auf die Füße und zerrten mich durch die verwüsteten Straßen zu einer Kreuzung, wo sie einen Scheiterhaufen aufgestellt hatten. Ich schrie auf dem ganzen Weg, doch die wenigen Leute, die sich trauten, auf die Straße zu kommen, versteckten sich direkt wieder hinter ihren Türen. Niemand wollte gesehen werden, niemand wollte etwas sehen.
Ich kam nicht an die Erde, konnte meine Kräfte nicht nutzen und mich nicht wehren. Sie schleiften mich auf den Scheiterhaufen und während ich heulte und schrie, übergossen sie mich mit Benzin aus einem Kanister. Der Priester hatte eine Fackel in der Hand und kam auf den Scheiterhaufen zu, wobei er irgendeinen Quatsch murmelte. In diesem Moment wünschte ich, ich hätte auf meine Mum gehört und wäre mit ihr weggefahren.
Auf einmal war überall farbiger Rauch von Rauchgranaten und Schüsse waren zu hören. Eine Stimme war hinter mir und jemand löste meine Fesseln und sagte mir, dass ich laufen soll. Und das tat ich. Ich lief und lief und lief.
Ich weiß nicht, wie lange ich lief, ich weiß nicht, wann ich einschlief, aber ich wurde wach, weil ich von jemandem angestoßen wurde. Ein Kerl weckte mich in der Ecke, in der ich mich verkrochen hatte. Er sagte, er heißt Estéfan Rogerson und sei ein ziviler Katastrophenhelfer. Und er sagte, dass ich rieche wie eine ganze Tankstelle. Estéfan half mir. Er gab mir frische Klamotten, auch wenn sie ein bisschen groß waren, etwas zu essen und zu trinken und half mir, einen Schlafplatz zu finden. Ich glaube, er hat mir das Leben gerettet, wie schon einige Andere an diesem Tag vor ihm.

I‘m a witch, I‘m a lover (2006 - 2011)
Sie haben mir nicht geholfen. Meine angeblichen Freunde waren es nicht, die eingegriffen hatten, als diese Verrückten mich umbringen wollten. Es waren Fremde und im ersten Moment hatte ich keine Ahnung, wer es war. Das Leben wurde wieder halbwegs normal, weil unser Haus von der Flut nicht so stark betroffen war, dass wir nicht hätten wieder dort einziehen können, und daher kamen meine Mum und Granny am Ende der Woche wieder zurück um aufzuräumen und alles wieder herzurichten. Ich erzählte meiner Mum nichts von dieser einen Nacht, weil ich nicht wollte, dass sie den Rest ihres Lebens mit Albträumen verbrachte und das musste ich auch nicht, denn in meinem Leben tauchte eine junge Frau an der Tür auf, um mit mir zu reden.
Catherine Benoît war nicht wirklich eine junge Frau, und was sie mir zu sagen hatte, warf mein ganzes Weltbild durcheinander:
1. Ich bin kein Elementarwesen, sondern eine Hexe. Und mein Vater ist vermutlich nicht der Grund für meine Kräfte ist.
2. Sie ist ebenfalls eine Hexe und bereits über 100 Jahre alt, obwohl sie nicht älter als 25 wirkte.
3. Sie war diejenige, die in einer Vision gesehen hatte, was diese Männer mit mir vorhatten und sie hat die Leute geschickt, die mir helfen sollten.
4. Ich muss dringend lernen, meine Kräfte zu verbergen, um zu verhindern, dass so etwas noch einmal passierte. Und natürlich muss ich sie weiterentwickeln.
5. Ich durfte meiner Mum nichts davon erzählen.

Ich hielt mich an das, was Cat mir sagte, abgesehen vom 5. Punkt, denn ich erzählte meiner Mum einfach Alles, außer das von dieser einen Nacht. Cat bot mir an, mich zu unterrichten und wir wurden in den nächsten Monaten nicht nur Freundinnen, sondern auch Mitbewohnerinnen, da sie mir anbot, bei ihr wohnen zu können.
Diese eine Nacht hatte mein Leben komplett geändert. Ich lief nicht mehr weg, ich wollte meinen angeblichen Freunden nichts mehr zu tun haben. Ich begann eine Ausbildung als Landschaftsgestalterin und … am Wichtigsten … ich lernte, was eine Hexe ist und wurde der Hexengilde vorgestellt. Ich lernte meine Fähigkeiten zu kontrollieren und ich lernte, dass ich Kontakt zur Erde brauche, um Erdmagie wirken zu können.
Cat und ich wurden gute Freundinnen und mein Leben änderte sich, aber dennoch hatte ich immer noch sehr engen Kontakt zu meiner Mum, zu Granny Anna und auch zu Estéfan, mit dem ich immer wieder Briefe schrieb oder auch telefonierte.

What now? (2011 - 2012)
Es war im Juni und ich war gerade im Wohnzimmer, um die Wände neu zu streichen, als ich einen Scheppern aus der Küche hörte, wo Cat backte, um der Unruhe zu begegnen, die sie seit einigen Tagen befallen hatte. Als sie nicht auf mein Rufen reagierte rannte ich gleich in die Küche und sah sie am Boden liegen und krampfen. Ich wusste, dass Cat Visionen hatte und ich wusste auch, dass diese Visionen sie körperlich mitnahmen, doch so wie an diesem Tag war es noch nie. Ich war schon am Telefon und wollte gerade den Rettungswagen rufen, als Cat ihren Arm ausstreckte und mich stoppte. Ihr Krampf hatte nachgelassen, doch sie war völlig fertig und erzählte mir, dass etwas furchtbares passieren würde. Weit weg und sie wusste nicht genau, was, aber etwas würde passieren. Mehr konnte sie nicht sagen. Ich brachte sie ins Wohnzimmer, platzierte sie auf der Couch, brachte ihr Tee und rief meine Mum an, damit sie vorbei kam und ein wenig half, was sie auch tat und gleich Kuchen mitbrachte.
Nachdem meine Mum den Kuchen verteilt, die Küche aufgeräumt, Farben, Pinsel, Leiter und Eimer weggeräumt, kurz die Wohnung gesaugt und Wäsche gemacht hatte, verließ sie uns wieder. Ich machte es gemütlich für uns, saß mit Cat zusammen unter einer Decke auf der Couch, schaltete den Fernseher ein. Ein Bericht aus einer Stadt namens Dawnskap Bay, wo ein schweres Erdbeben zu Tod und Entsetzen geführt hatte, riss Cat regelrecht hoch. Das war es, was Cat gesehen hatte. Sie hatte dort gelebt, kannte Menschen dort, und konnte niemanden helfen. Cat war total fertig. Es war furchtbar, sie so zu sehen und mehrere Tage lang war ich wirklich sehr in Sorge um meine Mitbewohnerin.
In den nächsten Wochen sprach Cat immer wieder von diesem Erdbeben, das sie einfach nicht losließ und im November erklärte sie, dass sie da hin musste. Ich brauchte nicht lange zu überlegen und erklärte, dass ich sie begleiten würde. Es dauerte dann noch bis Mitte Dezember, bis wir soweit waren, dass wir umziehen konnten.
Cat besaß tatsächlich noch ein Haus in DB aus der Zeit, als sie hier gewohnt hatte, und so zogen wir ein. Ich suchte mir einen Job und konzentrierte mich auf die Renovierung des Hauses, was mich echt ein paar Wochen gekostet hat. Jetzt ist das Haus fertig, und jetzt fängt mein neues Leben hier in der Stadt an. Ich arbeite jetzt im Zoo und ich weiß zufällig, dass Estéfan auch hier wohnt, also werde ich ihn wohl besuchen gehen.
Naja, und da ich jetzt hier lebe, will ich mich der Außenstelle der Hexengilde hier in der Stadt offiziell vorstellen.

And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Marcus

Avatarperson


Ruby Rose

Zweitcharakter(e)


Liz Parker & Victor Aveyron