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Aubry Jones
Junior Member

InGame-Posts: 28
Registriert seit: 04.01.2026
Letzter Besuch: 17.02.2026, 19:27
Status: Offline


Avatarperson: Richard Armitage
Wesen: Wandler
Wohnort: Sonstiges
Status: single (Herz vergeben)

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05.01.2010 Voices in the Dark
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05.01.2010, Nachts Aubry & Gwydion Irgendwo in Colorado im Haus eines Vampirs
02.06.2012 Schaffe, schaffe, Häusle baue
Mitspieler
02.06.2012, Nachmittags Haus des Wolfsrudels Aubry Jones & Abraham Bohen
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Aubry Frederic Jones

Who am I?


These are my roots.

 

Name & Spitzname


Aubry Frederic Jones aka Amarok
In der Familie bestehen so einige Spitznamen, deren Auflistung zu lange wäre

Alter & Geburtstag


tatsächlich: 84 Jahre, geboren am 6. Januar 1928 auf Long Island
aktueller Ausweis: 44 Jahre, geboren am 6. Januar 1968 in New Haven

Herkunft


Die Familie meines Vaters stammt ursprünglich aus Wales, ich wurde allerdings bereits in Amerika geboren, genauer gesagt auf Long Island. Aber eine wirkliche Heimat war es mir nie, da ich nur meine ersten paar Lebensjahre dort verbracht habe, an die ich mich nur noch dunkel erinnern kann.

Bildung


Ich ging zur Highschool, oder… heute würde man es Highschool nennen. Danach kam erst einmal eine militärische Ausbildung in der US-Army, in der ich meine ersten Erfahrungen mit Maschinen und Schusswaffen gemacht habe, und Jahre später eine Mechatroniker-Ausbildung im Ausland, für die ich mittlerweile mehr als dankbar bin.

Beruf/Job


Mechatroniker, Jäger und Gelegenheitsarbeiter

Gelernt habe ich Mechatroniker, an Maschinen herumzuschrauben, sie zu bauen und zu reparieren. Dabei habe ich mich mittlerweile auf Fahzeuge und Motoren spazialisiert. Als Hobby habe ich vor ein paar Jahrzehnten den Jägerschein gemacht und wenn mir das Herumschrauben und das Motoröl zu viel wird, lasse ich mich auch hin und wiedre mal als Jäger anheuern. Im Grunde kann man aber auch sagen, dass ich mir nicht zu schade bin, einfache Gelegenheitsjobs anzunehmen um etwas Geld einzutreiben. Tellerwäscher, Maler, Zimmermann, alles schon als Aushilfsjob dabei gewesen.

Familienstand


ledig und ungebunden, zumindest offiziell. Tatsächlich gibt es so etwas wie eine Art Familie. Einen Sohn und eine irgendwie on-off-Beziehung mit dessen Mutter.

Familie


Vater:
Emrys Kyan Jones, 11.November 1755 in Crickhowell, Wales - 1942, Wolfswandler

Emrys war zwar ein strenger aber dennoch fürsorglicher Vater, dem ich viel zu verdanken habe - nicht zuletzt meine Wandlerfähigkeiten, meine Kontrolle darüber und altes Wissen, das er mir weitergegeben hat. Es war keine herzliche Beziehung zwischen uns beiden aber dennoch eine Verbindung geprägt von Vertrauen und Respekt, zwischen Mentor und Schüler. Er hätte mir sicher noch mehr beibringen können, hätte er sich nicht von einem Vampir umbringen lassen.

Mutter:
Vivien Mary Jones geb. Anderson, geb. 15. August 1906, gest. 16. Dezember 1933, Mensch

Vivien Jones - ja, mein Vater hat sie tatsächlich geheiratet, nachdem sie schwanger geworden war. Die Ehe war mehr funktionell denn aus Liebe, aber sie kamen zumindest gut miteinander aus. Als Mutter war Vivien wunderbar. Herzlich, liebevoll, umsorgend, und unterstützte meinen Vater in seiner strengen Erziehung, wenn es sein musste. Viel Zeit konnte ich mit ihr leider nicht verbringen, da sie bereits kurz vor meinem sechsten Geburtstag an Tuberkulose erkrankte und kurz darauf starb.

it’s complicated:
Theresa Jones, geb. 02. Juni 1948, 64 Jahre alt, Schicksalshexe

Wir haben den gleichen Nachnamen und auch irgendwie die gleichen Wurzeln, aber nein, wir sind nicht verwandt - das habe ich nach gewissen Ereignissen eigens überprüft - und auch nicht verheiratet. Theresa ist speziell. Ich weiß nicht, was es ist, aber irgendetwas zieht mich immer wieder zu ihr nach San Francisco - und nein, es ist nicht nur der gemeinsame Sohn. Sie hatte auch davor schon eine ganz eigene Wirkung auf mich. Manchmal frage ich mich, ob sie mich verhext oder gar verflucht hat, nachdem ich das erste mal gegangen bin.

Sohn:
Gwydion Gareth Jones, geb. 19.09.1979, 31 Jahre, Wolfswandler

Puppy (Pup, Cup, Welpe) war nicht geplant. Nicht wirklich jedenfalls, und doch kann ich nicht sagen, dass ich nie Kinder wollte. Ich war ihm wohl nie der Vater, den er sich gewünscht, oder den er verdient hätte. Mehr ab- denn anwesend, und doch hab ich versucht, so gut es ging für ihn da zu sein, wenn es nötig war. Aber auch wenn ich stolz auf den Welpen bin, was aus ihm geworden ist, wie viel er gelernt hat, fehlt ihm trotzdem noch Lebenserfahrung. Ich frage mich oft, ob er denn weiß, was er tut - und ich bin noch öfter der Meinung, er weiß es nicht. Meine Rolle in seinem Leben mag eine kleine Nebenrolle sein, aber zusammengefasst wäre sie wohl “größter Kritiker und ungebrochener Unterstützer”.

Risk a glance?


There is more you can see.



Aussehen


Größe:1,89 Meter
Haarfarbe: Dunkelbraun bis schwarz
Augenfarbe: blau mit leichtem grünstich
Statur: groß, schlank, leicht muskulös
Körperliche Besonderheiten: zwei kleine hellbraune Runen an der Innenseite des linken kleinen Fingers

Charakterliche Eigenschaften


Stärken & Schwächen:

+ gelassen
+ unabhängig
+ loyal
+ spontan
+ bodenständig
+ verantwortungsbewusst
+ zuverlässig

- sarkastisch/zynisch
- stolz
- reserviert
- selbstgerecht
- misstrauisch
- stur
- eigenbrödlerisch


Vorlieben & Abneigungen:
+ britischen Whisky
+ Rock-, Folk-Musik
+ Jagen, egal ob als Wolf oder mit Bogen/Armbrust
+ Motorrad fahren
+ neue Gegenden erkunden
+ Ruhe
+ gutes Fleisch

- schales, amerikanisches Standardbier
- Tee
- Bus fahren
- Gefangenschaft und Einengung
- Engstirnigkeit
- Grausamkeit
- Square-Dance

Besonderheiten:
Wusstest du, dass ...
.... Aubry am liebsten und hauptsächlich in seiner Wolfsform schläft?
…. er nicht mit der Hand auf Deals einschlägt, sondern mit dem linken kleinen Finger?
…. er mal eine Meisterschaft im Bogenschießen gewonnen hat?
… er zwar einen Motorradführerschein hat, aber keinen normalen Autoführerschein und noch nie ein eigenes Motorrad besessen hat?
…. er obwohl er in den USA geboren wurde, er immer noch einen leichten walisischen Akzent hat, den er von seinem Vater übernommen hatte?
…. man kaum mit Aubry verkehren kann, ohne einen Spitznamen von ihm verpasst zu bekommen?
… er vor ein paar Jahren einen Raben aus einer Falle befreit und gesund gepflegt hat? Er nannte ihn Cerbin, und der Vogel folgt ihm seither überall hin. Manchmal taucht er Tagelang nicht auf, manchmal ist er den ganzen Tag anwesend, mal schaut er nur kurz vorbei und schnorrt sich was zu futtern. Aubry fragt sich manchmal, wie er es schafft, ihm selbst in fremde Länder zu verfolgen. Der Grund ist recht einfach: bei dem Raben handelt sich um einen Wandler, er es tunlichst vermeidet, sich in Aubrys Nähe in einen Menschen zu verwandeln, weshalb Aubry auch keine Ahnung hat, welches "Haustier" er da hat. Obwohl er sich immerwieder fragt, was an dem Tier so seltsam ist.

Gesinnung


Leben und leben lassen. Das fasst es wohl ganz gut zusammen. Ich mag es nicht, wenn sich jemand bei mir ungefragt einmischt, und wenn es nicht sein muss, mische ich mich auch nur selten in die Angelegenheiten anderer ein. Wann es sein muss? Tja, wenn das “leben lassen” von anderen eingeschränkt oder eben komplett verhindert wird. Von der Einstellung gibt es natürlich gewisse Ausnahmen. Es gibt Wesen, die haben es einfach nicht in ihrer Natur, leute “leben zu lassen”, wie Dämonen. Dann gibt es Personen, die mir etwas näher stehen, und bei denen mische ich mich dann doch auch mal ungefragt ein. Der Welpe kann da alleine schon ein Lied davon singen.
Die Grundeinstellung weitet sich übrigens auch auf die anderen nicht ganz so normal sterblichen Wesen aus. Egal ob Hexe, Vampir oder Werwolf, solange mich nichts mit ihnen verbindet und sie mich und meine Leute in Ruhe lassen, sind sie mir recht egal. Kommen sie mir in die Quere oder machen sie Ärger, ändert sich das recht schnell. Und wenn es eine Verbindung zwischen uns gibt - tja, dann mische ich mich auch hier mal ungefragt ein.


You want more?


There is a world behind the shades.



Rasse


Wolfswandler
Großer, schwarzer Timberwolf mit  grauen Pfoten, einer Schulterhöhe von ca. 84 cm, gesamte Körperlänge 132 cm und bersteinfarbene Augen

Fähigkeiten


Wandlerfähigkeiten:
  • Wandlung in einen schwarzen Timberwolf
  • schnellere Wundheilung (schützt trotzdem nicht immer vor Narben)
  • um 50% körperlich kräftiger/stärker als ein normaler Mensch (sehr hilfreich beim transportieren von Maschinenteilen)
  • als Wolf dreimal stärker als ein gewöhnlicher Wolf (super bei der Jagd)
  • verlangsamtes Altern (noch kein Krückstock mit über 80)
  • trotz allem sterblich (also aufpassen!)
  • hoher Energiebedarf (kann im Restaurant auch mal teuer werden)
  • Empfindlicher bei Vampirbissen (tut verdammt weh)
  • leckeres Blut (Zumindest bei großen, untoten Stechmücken)
  • gute Nase (in beiderlei Gestalten)

weitere menschliche Fähigkeiten:
  • Hervorragender Schütze (v.a. mit Pfeil und Bogen und Armbrust)
  • Nahkampferfahren (mehrere Lehrer über die Jahre hinweg)
  • Handwerkliches Talent
  • Motoren- und Maschinenbastler
  • spricht gebrochenes Russisch und Walisisch, mittelmäßiges Deutsch

Zugehörigkeit


Einzelgänger, sympathisiert mit dem Wolfsrudel

Aurenfarbe


Theresa meinte, meine Aura sei beinahe türkis, eine Mischung aus blauen und grünen Wirbeln, die sich gegenseitig eng umschlingen und daher beinahe türkis wirken. Sie meinte auch, dass es kleinere violette, orange und rote Wirbel gäbe, die man aber nur bei genauerem Hinsehen erkennen würde.


How's my life?


Life is the greatest adventure.



Was bisher geschah …


Wann meine Erinnerung genau einsetzt, kann ich gar nicht genau sagen, aber ich erinnere mich zumindest noch an meine Mutter, an grobe Details der Wohnung, in der wir damals lebten. Auch daran, als mein Vater mich von meiner Mutter trennte, als diese erkrankte, um mich vor einer Ansteckung zu schützen. Damals war ich noch nicht einmal 6 Jahre alt, noch nicht in der Schule, und verstand nicht ganz, was vor sich ging, auch wenn mein Vater versucht hatte, es mir zu erklären. Ich durfte mich nur durch eine Glasscheibe von ihr verabschieden, in einem Krankenhaus. Das nächste Mal, dass ich sie sah, lag sie bereits in einem Sarg und wir beerdigten sie. Dass ich sie nie wieder sehen würde, habe ich erst danach wirklich begriffen. Man könnte meinen, dass es ein traumatisches Erlebnis war - ein Stückweit wohl schon - aber auch wenn ich meine Mutter vermisste, gab es andere Dinge, die mich davon ablenkten. Mein Vater war da. Emotional war er zwar wohl ebenso verbohrt und zugeknöpft wie ich heute, aber er war trotzdem da, zog mich auf, schickte mich in die Schule - und begann mit mir zu reisen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich kein wirkliches zu Hause mehr, da es uns alle paar Monate woanders hin verschlug. Sobald das Jahr 1934 begann, war ich gewissermaßen ein Nomade.

Trotzdem schickte mich mein Vater zur Schule, auch wenn es öfter passierte, dass ich mitten im Schuljahr die Schule und die Klassen wechselte. Die Schule war wohl auch der Grund, warum wir hauptsäclich in Nordamerika blieben und es nur in den Ferien auch mal nach Europa, Asien oder Südamerika ging. Kurze Ausflüge, aber es reichte um die Neugier für später zu wecken.
Meine Mutter hatte nie gewusst, welche Fähikeiten mein Vater hatte. Doch recht bald nach ihrem Tod hatte er mich eingeweiht, wohl wissend, dass ich die Fähigkeiten ebenfalls geerbt haben könnte. Er hatte wohl ein gewisses Gespür dafür, dass die erste Verwandlung kurz bevor stand, als er mich 1942 zu einem alten Freund von früher schleppte. Einem Pferdewandler, Bohen, auf dessen Ranche wir die nächsten Monate wohnten, darauf warteten, ob ich nun ein Wandler war oder nicht.
Naja, offensichtlich bin ich einer. Mit Bohens Hilfe brachte mir mein Vater bei, was es hieß, ein Wandler, genau genommen ein Wolfswandler zu sein. Die eigentliche Schule setzte für die nächsten Wochen aus, als ich bei meinem Vater in eine ganz andere, viel härtere Schule ging. Zu lernen, die Verwandlung zu beherrschen, eins zu werden mit dem Seelentier, ist nichts, das man an einem Wochenende lernt. Mittlerweile halte ich die Vorgehensweise jedoch für die beste Methode, um sich mit dem Thema zu befassen und es auf schnellstem Wege zu lernen. Davon abgesehen brachten sie mir bei, wie ich mich sowohl als Wolf als auch als Mensch wehren konnte. Naja, zumindest soweit man das einem 14-jährigen Jungen beibringen konnte. In den Ruhepausen zwischen dem Training hörte ich einiges von der Geschichte der Wandler, die Versklavung durch die Vampire, die Freiheitskämpfe, bei denen Bohen und mein Vater - und auch andere, die ich später noch kennen lernen durfte - beteiligt waren. Erst als sie sich sicher waren, dass ich mich und die Verwandlung weitgehend unter Kontrolle hatte, war der Sonderurulaub beendet und ich durfte wieder zurück in die eigentliche Schule. Auch die Reisen gingen weiter, aber wir kamen immer wieder zu der Ranche und zu Bohen zurück.

1949 kamen Gerüchte über einen Vampir auf, der gegen die eigenen Regeln verstieß, und entgegen der Regeln wieder angefangen hatte sich Wandler wie Milchkühe zu halten. Ich dachte, wir würden nach Verstärkung fragen, aber mein Vater entschied es alleine anzugehen - naja, zumindest dachte ich, dass er alleine war. Mich hatte er einfach schlafend zurück gelassen, als er aufbrach. Ein paar Nächte später stand ein Vampir vor mir, den leblosen Körper meines Vaters in den Händen, der mich um Verzeihung anflehte, dass er ihm nicht hatte helfen können, wo er ihm selbst doch das Leben (oder die Existenz?) gerettet hatte. Er stellte sich an Ingvar vor, vom Haus der Schatten. Er habe den anderen Vampir ebenfalls versucht zu vernichten, aber sie seien beide gescheitert. Der Wandlerhalter war geflohen, nicht ohne vorher noch das Leben meines Vater zu beenden. Somit stand ich mit 21 Jahren nun gezwungenermaßen auf eigenen Beinen, war mein eigener Herr, wusste nicht recht wohin mit mir - und hatte einen Rachegedanken im Kopf, dem ich nicht nachgehen konnte. Aber ich hatte einen neuen Verbündeten. Ingvar faselte etwas von Lebensschuld, die er nun nicht mehr meinem Vater zurückzahlen konnte, sondern dafür auf mich übertrug. Die ersten Wochen zogen wir gemeinsam durch die Gegend, suchten nach dem Flüchtigen, aber er war verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Ingvar machte es sich daher erst einmal zur Aufgabe, mich auf einen Kampf gegen einen Vampir vorzubereiten. Wir wusste beide, dass ich alleine nie gegen einen höheren Vampir geschweige denn einen Irati an käme, aber ich wollte ihm die beste Unterstützung sein, die ich konnte. Die Suche blieb jedoch erfolglos, weshalb wir uns nach einer Weile wieder trennten - mit dem Versprechen, dass er mich suchen würde, sobald er eine Spur habe.

Die nächsten Jahre zogen ins Land, und ich in viele Länder. Ich lernte, traf Leute, erkundete fremde Länder, schloss mich diversen Wolfsrudels an - und versuchte mich sogar mal als Alpha. Nichts, dass ich weiterempfehlen würde. Hin und wieder traf ich auf Bohen, oder Ingvar rief mich zu einer Vampirjagd hinzu. Aber der Mörder meines Vaters war nie dabei.

Im Sommer 1975 verschlug es mich nach San Francisco, wo ich auf Theresa Jones traf. Ja, sie hatte die gleichen Nachnamen wie ich, woraufhin wir ins Gespräch kamen - und… naja… Ich mochte sie, sie mochte mich, den Rest könnt ihr euch denken. Also blieb ich eine Weile in der Stadt, aber nach ein paar Monaten trieb es mich wieder in die Ferne. Ich hatte sie nicht gefragt, ob sie mitkommen möchte, ich hatte ihr nur gesagt, dass ich gehen müsse. Keine Ahnung, ob es ihr gefallen hatte, oder es ihr zu diesem Zeitpunkt noch egal war. Es war ein schöner Sommer gewesen, aber mehr nicht. Dachte ich zumindest.
Denn es zog mich im Laufe der nächsten Monate und Jahre immer wieder nach San Francisco, zu ihr. Ich frage mich, ob sie als Schicksalshexe dem Schicksal auf die Sprünge geholfen hatte, aber im Frühjahr 1979 eröffnete sie mir schließlich, dass ich Vater werden würde. Nun, den Gedanken fand ich nicht abstoßend, so war es nicht, aber der Gedanke daran über Jahre, gar für immer an einem Ort bleiben zu müssen, machte mich bereits unruhig. In den folgenden Monaten machte ich nur kleinere Ausflüge, mal ein paar Wochen hier hin, mal ein paar Wochen da hin, und kam dazwischen immer wieder zu ihr zurück, um nach ihr zu sehen, und sie trotz allem zu unterstützen. Denn obwohl ich nicht bleiben wollte und konnte, kam es überhaupt nicht in Frage, ihr und dem ungeborenen Kind den Rücken zu kehren.
Im September kam schließlich Gwydion zur Welt, und ich kann kaum ausdrücken, wie stolz ich auf den kleinen Welpen war - und immer noch bin. Ich versuche es auch gar nicht in Worte zu fassen, dazu habe ich kein Talent, und auch kein wirkliches Bedürfnis. Ich blieb, noch eine Weile, bis Theresa alles im Griff hatte. Während dessen wurde ich immer unruhiger, und vielleicht auch unausstehlicher, ich weiß es nicht. Jedenfalls kam es einem Rauswurf gleich, als sie mir schließlich nahe legte, wieder zu verschwinden. Also ging ich. Ich kam immer wieder zurück, aber die Abstände wurden immer größer. Theresa wusste, wie sie mich erreichen konnte, wenn sie mich brauchten, wenn ein größeres Ereignis anstand. So sah ich meinen Sohn eher sprunghaft aufwachsen, baute eine art Fernbeziehung zu ihm auf, aber ich versuchte ihm die beste Vaterfigur zu sein, die ich hinbekam.

Im Sommer 1991 hatte ich mich bereits längere Zeit darauf vorbereitet, auch länger in San Francisco zu bleiben, wenn nötig. Wie mein Vater damals, hatte ich es irgendwie im Gefühl, dass falls Gwydion sich als Wandler offenbaren sollte, es jetzt bald geschehen musste - und ich hatte Recht. Ich schnappte mir den Jungen und fuhr mit ihm in die Wildnis, zu einer einsamen Hütte, wo wir uns für die nächsten Wochen einnisteten. Hier zog ich mit ihm ein ähnliches Programm durch, wie es mein alter Herr damals mit mir gemacht hatte. Puppy machte seine Sache gut, und ich glaube, wir entwickelten uns auch in unserer Vater-Sohn-Beziehung ein gutes Stück weiter. Es war schon immer ein bittersüßer Abschied von San Francisco gewesen, aber nach dieser gemeinsamen Zeit und noch ein paar weiteren Wochen zusammen im Familienverbund, fehlte so einiges an Süße.
Dennoch, auch dieses Mal ging ich wieder, zog hinaus in die Welt und ging dorthin, wo mich der Wind, meine Pfoten und meine finanziellen Möglichkeiten hintrieben.

Im Spätjahr 2009 bekam ich eine eilige, besorgte Nachricht von Theresa. Der Welpe war verschwunden. Nicht einfach nach einer Partynacht nicht nach Hause gekommen, mit Freunden spontan unterwegs, er war weg, und das seit Tagen, ohne Nachricht, unerreichbar. Und doch wusste sie, wo er war - und hatte eine Vermutung, was geschehen war. Ich machte mich so schnell wie möglich auf den Weg zurück und kontaktierte zeitgleich Ingvar, dass er sich mit mir in San Francisco treffen sollte. Wir folgten der Fährte und was wir am Ende fanden, trieb mich fast zur Weißglut. Ein Vampir  hatte sich mein Cup geschnappt und zu seinem Vergnügen und Leibeswohl im Keller eingesperrt. Das alleine wäre schon Grund genug gewesen, ihm die Lichter auszuknippsen, aber wie es das Schicksal wollte, war es kein geringerer, als der Kerl, der bereits Gwydions Großvater auf dem Gewissen hatte. Nicht sofort hinein zu platzen und den Welpen rauszuholen, kostete Überwindung, aber wir brauchten einen Plan. Und es dauerte bis Weihnachten, bis unsere Chancen tatsächlich gut standen und wir zuschlagen konnten. Ob Theresa im Hintergrund mitgewirkt hatte, ich dieses Mal nicht nur den Rachegedanken als Antrieb hatte, oder was sonst der Grund gewesen wir, wir schafften es, den Mistkerl von der Erde zu fegen. Und während ich meinen Jungen aus dem Keller holte, machte Ingvar sich bereits daran, das gesamte Haus in Schutt und Asche zu legen.
Wir brachten Gwydion nach Hause zurück, und ich blieb wieder eine Weile, bis ich mir sicher war, dass der Junge wieder auf den Beinen war, das Erlebte halbwegs verarbeitet hatte und keine (für mich sichtbaren) bleibenden Schäden entstanden waren. Erst dann zog ich mich wieder zurück und zog weiter.

Um genau zu sein, war es das letzte Mal, dass ich Theresa und Puppy das letzte Mal gesehen habe. Zwei Jahre ist es mittlerweile her. Eigentlich Zeit, mal wieder nach den beiden zu sehen - obwohl wir natürlich auch hin und wieder auf andere Art und Weise kommunizieren. Theresa war wohl der gleichen Meinung. Vor ein paar Tagen erhielt ich die Nachricht, dass der Welpe sich in einer Stadt namens Dawnskap Bay nieder gelassen hatte, und es dort wohl nicht ganz so glatt lief. Ich solle doch mal nach dem Rechten schauen. Tja, und darum bin ich jetzt hier.


And at the end?


Just a few more things.



Spielername


Maxx

Avatarperson


Richard Armitage

Zweitcharakter(e)


Kinay Sun

Gesuch?


nein, aber Gwydion Jones  sollte drüber gucken