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Plotchronik
#3

Mai - Juni 2011


ANFÜHRER DES KATZENRUDELS VERSTIRBT


31. Mai/01. Juni


In der Nacht zum 1. Juni verstarb Artair Manderley unerwartet an den Spätfolgen einer älteren Verletzung, die unzureichend behandelt worden war. Der Tod löste große Bestürzung innerhalb des Katzenrudels aus. Erneut stand die Gruppierung ohne Führung da, verfügte jedoch weiterhin über das gemeinsame Anwesen, in dem nun über das weitere Vorgehen beraten werden musste.

EXPLOSION UND ERDBEBEN – MUSIKFESTIVAL WIRD ZUM ALBTRAUM


21. Juni


Während der jährlich stattfindenden Fête de la Musique verwandelte sich das Stadtfest in eine Katastrophe.

21.45 Uhr – Explosion in Ambalee
Ein lauter Knall erschütterte den Bereich um den Henry Hewitt Park. Kurz darauf folgte eine Druckwelle, die zahlreiche Besucher zu Boden riss. In den umliegenden Wohngebieten brachen Brände aus. Panik griff um sich, Verletzte und Tote blieben zurück, während Tausende versuchten, das Gebiet zu verlassen.

21.48 Uhr – Erdbeben
Wenige Minuten nach der Explosion folgte ein Erdbeben mit Epizentrum in Ambalee. Der Stadtteil wurde besonders schwer getroffen, doch auch in den übrigen Bezirken war das Beben deutlich spürbar. Nach etwa zwei Minuten endeten die Erschütterungen.

TAGESAUSSETZER ALLER ÜBERNATÜRLICHEN


21. Juni, 21.55 Uhr bis 22. Juni, 21.55 Uhr


Parallel zur Katastrophe verloren sämtliche übernatürlichen Wesen für 24 Stunden die Kontrolle über ihre Fähigkeiten.
  • Vampire litten unter unstillbarem Blutdurst.
  • Hexen erlebten unkontrollierte, instabile Magieausbrüche.
  • Gestaltwandler verwandelten sich ungewollt und konnten nicht zurückkehren.
  • Werwölfe gingen unabhängig vom Mond sofort in Phase 3 ihrer Verwandlung über, ohne die vorigen Phasen durchlaufen zu haben.

Erst am folgenden Abend normalisierte sich der Zustand. Die Folgen gingen jedoch weitgehend im allgemeinen Chaos unter.

VISIONEN SUCHEN ALLE HEXEN HEIM


22. Juni ab 21.45 Uhr bis 28. Juni, 21.45 Uhr


Im Gegensatz zu anderen Übernatürlichen hielten die Auswirkungen bei den Hexen an. Alle Hexen, unabhängig von Begabung oder Spezialisierung, wurden von unkontrollierbaren Visionen heimgesucht. Diese bezogen sich nicht auf die Zukunft, sondern auf fragmentarische Eindrücke der letzten Momente jener Menschen, die am 21. Juni ums Leben gekommen waren.

DAS ERWACHEN DER SPECIALS


21. Juni ab 21.55 Uhr bis 28. Juni, 21.45 Uhr


Bei mehreren Menschen, die sich während der Explosion im Park aufgehalten hatten, setzte eine Transformation zum sogenannten „Special“ ein. Sie begann zur Selben Zeit wie der Tagesaussetzer der Übernatürlichen und hielt an bis zum Ende der Visionen der Hexen. 
Die Transformation ging mit starken körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Ohnmachtsanfällen einher. Nach Ablauf der Phase manifestierten sich ihre neuen Fähigkeiten vollständig.

GROSSE  VERSAMMLUNG  DER  VERTRETER  ALLER  ÜBERNATÜRLICHER GRUPPIERUNGEN


24. Juni


Auf Einladung von Estrid Langley, Priscus des Hauses der Schatten, kam es zu einem Treffen der führenden Vertreter nahezu aller übernatürlichen Gruppierungen. Anwesend waren Abgesandte der Vampire, Hexen sowie der Katzen- und Wolfswandler.
Trotz fehlender Einladung verschaffte sich Joaquin Moreau mittels Gedankenkontrolle Zutritt. Seine Vorwürfe, die Ereignisse des 21. Juni seien magischen Ursprungs, führten zu einem Eklat und brachten ihn in offenen Konflikt mit der Hexenobersten Nahimana Renae.
Das Haus des Blutes blieb nach der Versammlung isoliert. Zugleich wurde das Verhältnis zwischen Haus der Schatten und den Hexen belastet, während Renae verstärkt Kontakt zu den Vertretern der Wandler suchte.
Werwölfe waren nicht eingeladen und blieben über die weiteren Entwicklungen zunächst uninformiert.


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