![]() |
|
Dawnskap Bay Gazette - Druckversion +- Beyond the Dusk (https://beyondthedusk.de) +-- Forum: Organisatorisches (https://beyondthedusk.de/forum-1.html) +--- Forum: Wissenswertes (https://beyondthedusk.de/forum-3.html) +--- Thema: Dawnskap Bay Gazette (/thread-225.html) |
Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 Dawnskap Bay GazetteHier findet ihr unsere lokale Zeitung, die über Neuigkeiten aus der Stadt berichtet. Jeder Charakter im Spiel kann also diese Inhalte kennen und im Spiel gerne verwenden. Da die Gazette in ihrer alten Form allerdings sehr viel Zeit in Anspruch genommen hat, wird sie hiermit umgestaltet. Es gibt KEINE regelmäßigen Ausgaben mehr, die von der Spielleitung erstellt werden. Stattdessen dürfen alle angenommenen Charaktere hier selbständig Zeitungsartikel einstellen. Wenn ihr also einen Plot habt, dessen Inhalt wohl in der Zeitung landen würde, oder ein Event plant, über das die Gazette berichten sollte, dürft ihr es hier vollkommen selbständig einstellen. Wir hoffen auf rege Beteiligung. Denkt nur beim Formulieren bitte daran, dass hier unwissende Menschen mitlesen, die keine Ahnung von Vampiren, Werwölfen, Wandlern und Hexen haben. Damit der Thread am Anfang nicht so nackig ist, gibt es zum Start noch einmal ein paar alte Artikel der Gazette in neuer Form zum Nachlesen. RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 Januar 2012Stillstand in Ambalee - Frost und Schnee bremsen Wiederaufbau weiter aus Auch mehr als ein halbes Jahr nach dem verheerenden Erdbeben vom 21. Juni 2011 kommt der Wiederaufbau im Stadtteil Ambalee nur schleppend voran. Vor allem in den Wohngebieten rund um den Henry Hewitt Park sind zahlreiche Gebäude weiterhin einsturzgefährdet und unbewohnbar. Viele Haushalte sind noch immer ohne zuverlässige Stromversorgung, was in den Wintermonaten auch fehlende oder nur eingeschränkt funktionierende Heizsysteme bedeutet. Telefon- und Internetverbindungen bleiben in weiten Teilen des Viertels instabil. Die laufenden Straßenbau- und Sanierungsmaßnahmen mussten zuletzt vollständig eingestellt werden: Anhaltender Schneefall und gefrorene Böden machen derzeit jegliche Bauarbeiten unmöglich. Nach Angaben der Stadtverwaltung verzögert sich der Wiederaufbau dadurch erneut erheblich. Auch die Grabungsarbeiten im Henry Hewitt Park wurden vorläufig gestoppt. Neben witterungsbedingten Gründen spielen dabei auch Schäden eine Rolle, die durch eine unerlaubte Feier während der Weihnachtszeit entstanden sein sollen. Wie die Stadt weiter mitteilt, ist geplant, das Gelände im Frühjahr im Zuge der anstehenden Kanalarbeiten dauerhaft zu verschließen. Konkrete Details zur Umsetzung wurden bislang nicht veröffentlicht. (iy) Einweihung des Gedenkmonuments - Stadt gedenkt der Opfer des Hewitt-Park-Unglücks Am 21. Januar 2012 wird im Henry Hewitt Park ein Gedenkmonument für die Opfer des Unglücks vom 21. Juni 2011 feierlich eingeweiht. Das Monument erinnert an die 3.473 Menschen, die an diesem Tag ihr Leben verloren haben. Ihre Namen sind auf umliegenden Steintafeln verewigt. Bürgermeister David Fontaine wird das gespendete Denkmal um 12 Uhr enthüllen. In einer Erklärung betonte er die Bedeutung eines festen Ortes des Gedenkens für die Stadt: „Es soll ein Platz sein, an dem wir innehalten und all jener gedenken können, die viel zu früh aus ihrem Leben gerissen wurden – Partner, Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn.“ Rund um das Monument werden Kondolenzbücher ausgelegt. Zudem besteht die Möglichkeit, farbige Bänder zu erwerben, die mit Namen, Wünschen oder persönlichen Botschaften versehen und an den umliegenden Bäumen angebracht werden können. Die Erlöse kommen Betroffenen zugute, die durch das Unglück ihr Zuhause oder ihren Besitz verloren haben. (cap) Mordserie im „Millenium House“ - Vier Tote in Ambalee entdeckt – Polizei ermittelt Im sogenannten „Millenium House“ in Ambalee ist es zu einer mutmaßlichen Mordserie gekommen. Am Morgen des 6. Januar 2012 entdeckten Bewohner der Villa vier männliche Leichen im Garten des Anwesens. Die Toten waren dort vergraben worden. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine alte Villa, die dem früher obdachlosen Oscar Potter gehört. Potter war in den vergangenen Monaten in den Fokus der Öffentlichkeit geraten, nachdem er durch einen Lottogewinn zum Millionär geworden war und daraufhin Obdachlose sowie Opfer des Erdbebens in seinem Haus aufgenommen hatte. Nach eigenen Angaben leben derzeit 207 Menschen in dem Anwesen. Die Polizei bestätigte, dass die Ermittlungen laufen. Zeugen werden gesucht, Bewohner befragt und Spuren gesichert. Ein Sprecher erklärte, dass sich die Ermittlungen aufgrund der hohen Bewohnerzahl, der wechselnden Wohngemeinschaften sowie der gemeinschaftlich genutzten Räume als besonders schwierig gestalten. Zu den Todesumständen der vier Männer im Alter zwischen 20 und 42 Jahren machte die Polizei bislang keine Angaben. Auch zu möglichen Tatmotiven äußerten sich die Ermittler bisher nicht. (iy) RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 Februar 2012Blutiger Priestermord in Ambalee - Wohltätige Spendenaktion endet tödlich Ein erschütterndes Verbrechen hat die katholische Gemeinde in Ambalee tief getroffen. Am Morgen des 5. Februar 2012 wurde der 48-jährige Priester Laurence Rush tot in der Kirche an der Poth Street aufgefunden. Gemeindemitglieder entdeckten den Leichnam, als sie das Gotteshaus für den Sonntagsgottesdienst betraten. Nach Angaben der Polizei wurde Rush bereits am Abend des 4. Februar getötet. Bis in die Abendstunden war die Kirche für eine Spendenaktion geöffnet gewesen: Gesammelte Sach- und Geldspenden sollten am folgenden Tag in die Notunterkünfte der Stadt gebracht werden. Ein Raubdelikt schließt die Polizei derzeit aus. Der Priester wies schwere Verletzungen auf, die durch stumpfe Gewalteinwirkung verursacht wurden. Ermittlungen zufolge wurde Rush noch lebend an das rund 2,5 Meter hohe Kreuz im Kirchenschiff gefesselt, wo er schließlich verblutete. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. (iy) Aufstände und Demonstrationen - Wachsende Verzweiflung über Wohnsituation nach dem Beben Die angespannte Lage unter den vom Erdbeben betroffenen Bürgerinnen und Bürgern spitzt sich weiter zu. In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu nicht genehmigten Demonstrationen, die immer häufiger in Auseinandersetzungen mit der Polizei mündeten. Nach Angaben der Einsatzkräfte werden bei solchen Protesten regelmäßig mehrere Dutzend Teilnehmer festgenommen. Während ein Großteil der Demonstrierenden beim Eintreffen der Polizei flieht, greift schätzungsweise etwa ein Drittel die Einsatzkräfte aktiv an. Hintergrund der zunehmenden Aggression sind die schleppend voranschreitenden Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten sowie die weiterhin prekäre Wohnsituation vieler Betroffener der Katastrophe vom 21. Juni 2011. Besonders schmerzhaft empfinden viele die wachsende soziale Kluft: Während ein Teil der Bevölkerung die Feiertage in den eigenen vier Wänden verbringen konnte, waren andere auf Suppenküchen von Stadt und Kirchen angewiesen. Viele Betroffene zeigen sich nicht länger bereit, unter den derzeitigen Bedingungen in überfüllten Notunterkünften auszuharren. Die Polizei rät dringend dazu, Menschenansammlungen zu verlassen, sobald sich nicht genehmigte Demonstrationen bilden. Mit Blick auf bevorstehende Veranstaltungen kündigten die Behörden eine verstärkte Polizeipräsenz an. (iy) Stadt gründet Special Task Force "June" zu den Vorfällen vom 21. Juni 2011 - Polizei soll offene Fälle systematisch aufarbeiten Sieben Monate nach dem schweren Erdbeben vom 21. Juni 2011 sind zahlreiche Fragen weiterhin ungeklärt. Noch immer liegen der Polizei ungeprüfte Hinweise, Aussagen und Vermisstenanzeigen vor, die bislang nicht abschließend bearbeitet werden konnten. Gleichzeitig ist die allgemeine Kriminalität in Dawnskap Bay spürbar angestiegen, was die personellen Kapazitäten der Polizei zusätzlich belastet. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass bei laufenden Aufräumarbeiten weiterhin Leichen gefunden werden. In vielen Fällen gestaltet sich die Identifizierung schwierig, da nicht immer entsprechende Vermisstenmeldungen vorliegen. Der Stadtrat hat nun reagiert und die Einrichtung einer Special Task Force angeordnet. Die eigens zusammengestellte Einheit aus erfahrenen Ermittlern wird unbefristet vom regulären Dienst abgezogen, um sämtliche noch offenen Akten rund um den 21. Juni 2011 zu sichten, aufzuarbeiten und abzuschließen. Begleitend dazu beschloss die Stadt die Schaffung von 50 zusätzlichen Stellen bei der Polizei sowie 25 neuen Stellen bei der Feuerwehr, um der angespannten Sicherheitslage zu begegnen. (iy) Satanismus im „Millenium House“? - Tatverdächtiger entzieht sich Anklage durch Suizid Nach den vier Tötungsdelikten im sogenannten „Millenium House“ geraten die Ereignisse rund um das Anwesen in Ambalee zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Eigentümer der Villa, Lottogewinner und Wohltäter Oscar Potter, ist in der Stadt inzwischen eine bekannte Persönlichkeit – doch die Mordfälle werfen einen dunklen Schatten auf sein Engagement. Die Polizei gab vor zwei Wochen bekannt, dass alle vier Opfer zwischen 20 und 42 Jahren durch äußere Gewalteinwirkung ums Leben kamen. Die Leichen wiesen mehrere oberflächliche Schnittverletzungen sowie jeweils einen gezielten Stich ins Herz auf. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig: In der Villa lebten zeitweise 267 Menschen, allesamt Opfer des Erdbebens, die dort in einer großen Wohngemeinschaft untergebracht waren. Trotz des harten Winters haben inzwischen 82 Bewohner das Anwesen verlassen. Gegenüber Polizei und Gazette gaben sie an, um ihr eigenes Leben zu fürchten. Mehrere von ihnen berichteten unserem Reporter von angeblichen satanischen Ritualen, die im „Millenium House“ stattgefunden haben sollen. Verletzungen im Rahmen dieser Rituale wurden bestätigt, eine Tötung jedoch nicht eindeutig bezeugt. Übereinstimmend äußerten die ehemaligen Bewohner einen Verdacht und nannten einen mutmaßlichen Verantwortlichen. Die Gazette leitete diese Informationen umgehend an die Polizei weiter. Bei einem anschließenden Einsatz eines Sondereinsatzkommandos wurde der Verdächtige, der 34-jährige James Haszik, in der Villa gestellt. Als Beamte versuchten, ihn festzunehmen, sprang er aus einem Fenster im dritten Stock und erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Sieben weitere Bewohner wurden vorübergehend festgenommen, nachdem sie die Polizei bei dem Einsatz behindert hatten. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Verhöre und Durchsuchungen wurden durchgeführt. Oscar Potter erklärte gegenüber der Gazette, er habe keine Kenntnis von möglichen Ritualen gehabt. Die verbliebenen Bewohner der Villa äußerten sich bislang nicht zu den Vorwürfen. (iy) RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 März 2012Noch immer keine Spur vom Löwen - Dreister Diebstahl aus dem Zoo von Dawnskap Bay bleibt rätselhaft Auch Wochen nach dem spektakulären Einbruch in den Zoo von Dawnskap Bay fehlt vom beliebtesten Bewohner der Anlage weiterhin jede Spur. In der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember war unbekannten Tätern gelungen, einen ausgewachsenen Löwen aus seinem Gehege zu entwenden. Trotz intensiver Ermittlungen konnte bislang kein Lebenszeichen des Tieres festgestellt werden. Wie die Polizei inzwischen bestätigte, muss der Überfall sorgfältig vorbereitet worden sein. Sämtliche Überwachungskameras sowie die Alarmanlagen des Zoos waren zum Tatzeitpunkt außer Betrieb gesetzt worden. Nach Einschätzung der Ermittler deutet dies entweder auf die Mithilfe eines Insiders oder auf einen gezielten externen Eingriff in das Sicherheitssystem hin. Das gesamte Zoopersonal wurde überprüft, konkrete Verdächtige konnten bislang jedoch nicht benannt werden. Weitere Recherchen der Gazette ergaben, dass nicht nur das Löwengehege manipuliert wurde. Auch mehrere andere Käfige waren aufgebrochen worden. Nach Angaben aus internen Kreisen handelte es sich dabei um einige als ungefährlich eingestufte Reptilien sowie um Antilopen und Zebras, die offenbar aus ihren Gehegen entkamen. Ob es sich um einen missglückten Großdiebstahl oder um eine gezielte Auswahl der Tiere handelte, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein kriminelles Netzwerk hinter der Tat steckt, das Tiere illegal weiterverkaufen wollte. Rätselhaft bleibt das Schicksal des Löwen. Nördlich der Stadt wurde ein verlassener Lastwagen gefunden, dessen Reifenspuren mit jenen übereinstimmen, die nahe des Zoos gesichert worden waren. Im Inneren entdeckten Ermittler Pfotenabdrücke sowie Fellreste des Tieres. Ob der Löwe fliehen konnte oder Opfer illegalen Tierhandels wurde, bleibt bislang offen. (nep) Krawalle in Carnasee - Gewalt eskaliert nach Protesten gegen steigende Kriminalität Der Stadtteil Carnasee ist in den vergangenen Wochen zunehmend zum Brennpunkt geworden. Zahlreiche Übergangsunterkünfte und Containersiedlungen wurden dort errichtet, nachdem viele Bewohner Ambalees durch das Erdbeben im Juni 2011 ihr Zuhause verloren hatten. Mit dem starken Bevölkerungszuwachs ist auch die Kriminalitätsrate deutlich gestiegen. Besonders Diebstähle, Einbrüche und Raubüberfälle nahmen nach Angaben der Polizei stark zu. Am 27. Februar entlud sich der Unmut der in Carnasee ansässigen Mittelschicht in einer nicht genehmigten Versammlung. Auslöser war ein besonders brutales Verbrechen: Der 38-jährige Luke Rourke wurde an einer roten Ampel erschossen, nachdem er sich geweigert hatte, sein Fahrzeug zu verlassen. Auch seine Ehefrau Alice Rourke (32) wurde von den Tätern getötet. Das Fahrzeug, in dem sich die beiden Kinder des Paares auf der Rückbank befanden, wurde anschließend in Brand gesetzt – mutmaßlich, um Spuren zu vernichten. Zwei unbeteiligte junge Männer konnten die Kinder rechtzeitig aus dem Wagen retten. Die Polizei traf nach zwölf Minuten am Tatort ein. Bereits zwei Tage zuvor war der Ladenbesitzer Maurice Sokolov (52) bei einem Raubüberfall tödlich verletzt worden; auch hier lag die Reaktionszeit der Polizei bei über zehn Minuten. Diese Vorfälle trugen maßgeblich zur Eskalation der Proteste bei. Die Demonstration weitete sich rasch zu schweren Ausschreitungen aus. Angehörige der protestierenden Mittelschicht griffen Bewohner einer Containersiedlung an, die überwiegend von ehemaligen Ambalee-Bewohnern bewohnt war. Es kam zu Brandstiftungen, Körperverletzungen und erheblichen Sachschäden. Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzfahrzeugen und zwei Wasserwerfern an. Insgesamt wurden zahlreiche Personen festgenommen. Nach offiziellen Angaben wurden 89 Randalierer verletzt, auf Seiten der Polizei zwölf Beamte. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen im Einsatz und konnte den Brand unter Kontrolle bringen, die Containersiedlung jedoch nicht retten. Rund 250 Menschen sind nun erneut obdachlos und fanden vorübergehend Zuflucht in einer Kirche im Stadtteil Bidwells. Beobachter sehen darin jedoch nur eine kurzfristige Lösung, da Bidwells als ärmster und zugleich kriminalitätsbelastetster Bezirk von Dawnskap Bay gilt. (iy) Vermisste im „Millenium House“ - Erneut Ermittlungen in umstrittener Villa Das „Millenium House“ in Ambalee ist erneut in den Fokus der Behörden gerückt. Bereits im Februar hatten Ermittlungen in der Villa für Aufsehen gesorgt, nachdem mehrere Leichen entdeckt worden waren und ein Tatverdächtiger, James Haszik, sich durch einen Sprung aus dem dritten Stock das Leben genommen hatte. Die Untersuchungen dauern seither an. Nun meldete ein Bewohner der Villa sieben Mitbewohner als vermisst. Der Hinweisgeber erklärte anonym, er sei sicher, dass die Betroffenen nicht freiwillig ausgezogen seien. Zwar deutet nach Angaben der Polizei einiges darauf hin, dass die Zimmer geräumt wurden, dennoch nehmen die Ermittler die Hinweise angesichts der jüngsten Gewalttaten ernst. Ein Polizeisprecher betonte, dass nicht ausgeschlossen werde, dass Haszik lediglich Teil eines größeren Täterkreises gewesen sein könnte. Entsprechende Ermittlungen laufen. Der Eigentümer der Villa, Oscar Potter, hat sich seit Beginn der Ermittlungen aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen. Er darf die Stadt derzeit nicht verlassen und steht den Behörden für weitere Vernehmungen zur Verfügung. (iy) RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 April 2012Eavesdown Docks in Flammen - 13 Tote und mehrere Schwerverletzte nach Explosion im Hafenviertel Dawnskap Bay kommt nicht zur Ruhe. Nach dem schweren Busunglück im März wurde die Stadt nun erneut von einer Tragödie erschüttert. In der Nacht vom 19. auf den 20. März kam es im Bereich der Eavesdown Docks zu einer Explosion bislang ungeklärter Ursache, die einen verheerenden Großbrand im alten Hafenviertel auslöste. Brandexperten gehen derzeit davon aus, dass unsachgemäß gelagerte Explosivstoffe Auslöser des Feuers gewesen sein könnten. Die Flammen breiteten sich innerhalb kürzester Zeit aus, insbesondere entlang des Hafenbeckens, und erfassten große Teile der Docks. Mehrere Hafenarbeiter, die in der Nacht im Einsatz waren, wurden von dem Feuer eingeschlossen und kamen in den Flammen ums Leben. Auch eine Gruppe Jugendlicher, die sich zu diesem Zeitpunkt im Hafenbereich aufgehalten hatte, wurde von dem Brand überrascht. Sie starben nach Angaben der Rettungskräfte an schweren Verbrennungen oder an Rauchvergiftungen. Weitere Dockarbeiter konnten sich zwar in Sicherheit bringen, erlitten jedoch teils schwere Verbrennungen und massive Rauchvergiftungen. Zwei der zunächst geretteten Verletzten erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen. Eine Frau überlebte das Unglück, verlor jedoch ihr Augenlicht. Aufgrund eines schweren psychischen Traumas konnte sie bislang nicht vernommen werden. Das Feuer konnte erst in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht werden. Der entstandene Sachschaden ist erheblich und wird den Hafenbetrieb sowie die Handelsaktivitäten der Stadt auf absehbare Zeit einschränken. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an. Die Polizei hält sich mit weiteren Angaben zurück, um den Schutz von Zeugen und die laufende Ursachenklärung nicht zu gefährden. (up) Videoüberwachung wird ausgeweitet - Stadt reagiert auf steigende Kriminalität und Unruhen Als Reaktion auf die anhaltend angespannte Sicherheitslage hat die Stadtverwaltung von Dawnskap Bay weitreichende Maßnahmen beschlossen. Neben den langfristigen Folgen des Erdbebens vom Juni 2011 sehen sich die Behörden mit einer deutlich gestiegenen Kriminalitätsrate konfrontiert. Insbesondere Einbrüche, Raubdelikte und tätliche Angriffe – auch gegen Polizeibeamte – haben zugenommen. Bürgermeister David Fontaine gab bekannt, dass der Stadtrat mit großer Mehrheit für einen massiven Ausbau der bestehenden Videoüberwachung gestimmt hat. Die Umsetzung der Maßnahmen soll umgehend beginnen. Zunächst werden stark frequentierte Orte wie Bahnhöfe, zentrale Verkehrsachsen, die Innenstadt mit Schwerpunkt auf Einkaufsstraßen sowie Zugänge zu Behörden, Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen, Bibliotheken und Parks mit zusätzlicher Überwachungstechnik ausgestattet. Darüber hinaus soll auch der Güterverkehr zu Land und zu Wasser künftig stärker kontrolliert werden. Die Stadt erhofft sich davon nicht nur eine erhöhte Sicherheit, sondern auch Fortschritte im Kampf gegen Schmuggel und Menschenhandel. Bei der Planung orientiert sich Dawnskap Bay an Modellen aus größeren Metropolen, in denen Videoüberwachung bereits zum Alltag gehört. Zur zügigen Umsetzung des Projekts wurde eine Neuverschuldung beschlossen. Kritik an den Kosten und datenschutzrechtlichen Fragen wurde aus dem Rathaus bislang nicht kommentiert. (iy) Victoria Fossett Glider Field wird Victoria Fossett Airport - Flugfeld nach Ausbau offiziell für Privatflugzeuge geöffnet Ein Stück Stadtgeschichte hebt ab: Das bisherige Victoria Fossett Glider Field wird ab April offiziell als Victoria Fossett Airport betrieben. Benannt ist das Flugfeld nach der Dawnskap-Bay-Bewohnerin Victoria Fossett, die ihre Leidenschaft für die Fliegerei 1962 zum Beruf machte und gemeinsam mit ihrem Mann den Segelflieger-Club Fossett Flying mit angeschlossener Flugschule gründete. Fossett, die seit den 1980er Jahren auch Rundflüge in der Region anbot, verstarb im Jahr 2002. Im Januar 2010 stimmte die Stadt einem Antrag ihrer Kinder zu, das Flugfeld auszubauen. Nach mehreren Jahren der Bau- und Erweiterungsarbeiten ist das Projekt nun abgeschlossen. Ab dem 7. April 2012 dürfen neben Segelflugzeugen und einmotorigen Sportmaschinen auch Privatflugzeuge starten und landen. Im Zuge des Ausbaus wurden zusätzliche Hangarkapazitäten geschaffen sowie die Start- und Landebahnen verlängert. Die Arbeiten waren infolge des Erdbebens vom Juni 2011 und der daraus resultierenden Material- und Personalengpässe zeitweise unterbrochen worden, konnten jedoch inzwischen erfolgreich abgeschlossen werden. Zur offiziellen Eröffnung lädt die Familie Fossett am 7. April ab 10 Uhr zu einer Feier auf dem Flugfeld ein. Geplant sind unter anderem eine Flugshow ab 12 Uhr sowie die Möglichkeit, verschiedene Flugzeuge aus nächster Nähe zu besichtigen – inklusive Sitzprobe im Cockpit. Der reguläre Flugbetrieb am Victoria Fossett Airport beginnt am 12. April. Nach Angaben der Betreiber haben bereits mehrere Privatpersonen Interesse bekundet, ihre Maschinen von Seattle nach Dawnskap Bay zu verlegen. Die Stadt erhofft sich durch den neuen Airport zusätzliche Arbeitsplätze und Impulse für den Tourismus. Ein Sprecher von Bürgermeister Fontaine betonte, dass keine Linienflüge vorgesehen seien und Anwohner keine zusätzliche Lärmbelastung zu befürchten hätten. Der Linienflugverkehr bleibt weiterhin auf den Seattle-Tacoma Airport beschränkt. (iy) RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 Mai 2012Zahl der Obdachlosen sprunghaft gestiegen - Auslaufen der Winterverträge verschärft Wohnungsnot Wie die Gazette bereits in Ausgabe 16 berichtete, sind Ende April 2012 die sogenannten Winterverträge zwischen der Hotel- und Motelbranche und dem Fontaine Fonds for Children ausgelaufen. Diese Vereinbarungen hatten es zahlreichen Familien ermöglicht, während der kalten Monate in Hotels und Motels unterzukommen. Eine Verlängerung blieb jedoch in den meisten Fällen aus: Rund 92 Prozent der Betriebe lehnten eine Fortsetzung der Verträge trotz angebotener Ausgleichszahlungen ab. Begründet wird die Entscheidung seitens des Gastgewerbes mit der beginnenden Hauptsaison. Mit dem milderen Wetter sowie zahlreichen Messen und Veranstaltungen rechnet die Branche mit steigenden Besucherzahlen. Unterkünfte sollen wieder dem regulären Tourismus zur Verfügung stehen. Ein Sprecher aus dem Hotelgewerbe erklärte gegenüber der Gazette, dass eine höhere Auslastung der Zimmer sowie der angeschlossenen Gastronomie- und Wellnessangebote wirtschaftlich notwendig sei. Diese seien von den untergebrachten Familien kaum genutzt worden. Zudem, so der Sprecher, seien Hotels nicht für die langfristige Unterbringung ganzer Familien ausgelegt. Die Kritik an der Entscheidung wies er zurück und verwies auf gefährdete Arbeitsplätze innerhalb der Branche. Für die betroffenen Familien bedeutet das Auslaufen der Verträge jedoch eine erneute Phase der Unsicherheit. Sozialpädagoge Henry Bing warnte im Gespräch mit der Gazette vor gravierenden Folgen: „Die Winterverträge haben vielen Menschen zumindest vorübergehend Sicherheit gegeben. Nun wissen sie erneut nicht, wo sie schlafen, sich waschen oder ihre Kinder in Sicherheit wissen können.“ Bing rechnet mit einem weiteren Anstieg der Obdachlosenzahlen sowie mit zunehmender Kinderarmut. Auch Arbeitsplatzverluste seien eine mögliche Folge der sich verschlechternden Lebensbedingungen. Bürgermeister David Fontaine bedankte sich ausdrücklich bei den rund acht Prozent der Betriebe, die weiterhin bereit sind, wohnungslose Familien aufzunehmen und dafür vertraglich vereinbarte Ausfallzahlungen erhalten. Recherchen der Gazette zeigen jedoch, dass es sich dabei überwiegend um Motels an den Stadtautobahnen oder einfache Pensionen handelt, die für Touristen wenig attraktiv sind. Eine Ausnahme bildet das im Mai eröffnende Hotel Pier Point Palace. Nach Angaben aus dem Rathaus werden dort vorrangig Familien mit Kindern untergebracht. Zudem sollen bereits genutzte Schulsporthallen weiterhin als Notunterkünfte dienen. Die Gazette ruft erneut dazu auf, freie Zimmer oder Wohnräume zu melden – sowohl von Privatpersonen als auch von Gewerbetreibenden. Die Stadtverwaltung hat hierfür eine kostenlose Hotline eingerichtet, über die Angebote und Gesuche koordiniert werden. Nach Einschätzung vieler Beobachter steht die Stadt kurz vor dem befürchteten Kollaps der Notunterbringung. (iy) Wie wenige am Leid vieler verdienen - Immobiliengeschäfte nach dem Beben geraten in die Kritik Wachsende Kritik kommt derzeit von Sozialforschern der Universität Dawnskap Bay an Geschäftspraktiken in der Immobilienbranche. Lokale wie auch überregional tätige Investoren würden die seit dem Erdbeben vom Juni 2011 herrschende Wohnungsnot gezielt ausnutzen, um Gewinne zu erzielen. Dadurch, so der Vorwurf, verschärfe sich die soziale Ungleichheit in der Stadt. Besonders betroffen seien Eigentümer, die über Jahre hinweg für ein eigenes Haus oder eine Wohnung gespart hätten. Viele seien nun gezwungen, ihre beschädigten Immobilien weit unter Marktwert zu verkaufen, da sie die notwendigen Sanierungsarbeiten finanziell nicht stemmen könnten. Neben dem Verlust ihres Eigentums müssten sie erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Vertreter der kritisierten Unternehmen, darunter die lokal tätigen Firmen Nea Zoi Invest und Harper Invest, wiesen die Vorwürfe zurück. Sie argumentieren, dass ihre Investitionen helfen würden, finanzielle Notlagen abzufedern. Dank zahlreicher Investoren könnten Immobilien kurzfristig geprüft, saniert oder neu errichtet werden. Hank Marsden von Nea Zoi Invest erklärte, dass trotz des harten Winters bereits Ende Februar erste Sanierungsmaßnahmen begonnen hätten. Er verwies zudem auf den im März vom Stadtrat beschlossenen Erlass, der rechtliche Hürden im Wohnungsbau deutlich reduziert. Dieser ermögliche es Investoren, schneller neuen Wohnraum zu schaffen. „Unseren Investoren ist ihre Verantwortung bewusst“, so Marsden. „Wir wollen dazu beitragen, möglichst bald wieder sichere Wohnungen bereitzustellen – gerade jetzt, da viele Menschen ihre Notunterkünfte verlieren.“ (iy) RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 Juni 2012Tessa’s Tea House - Eröffnung nach Wiederaufbau am 24. Juni 2012 mit Buffet & Tombola Das vormals als See-Café bekannte Gebäude, welches sich auf dem kleinen Weiher im Henry Hewitt Park befindet, wurde durch das Erdbeben im letzten Jahr stark beschädigt. Aufgrund fehlender Mittel musste sich der vorherige Eigentümer durch einen Verkauf davon trennen. Mitte April fand der Eigentümerwechsel statt, woraufhin auch die Sanierungsarbeiten begannen. Die neue Besitzerin, Theresa Stone, erzählte uns, dass die ruhige und vor allem idyllische Lage ausschlaggebend für ihre Kaufentscheidung war. Inzwischen erstrahlt das Gebäude im neuen Glanz und lädt alle Teeliebhaber nicht nur zum Kauf der von Miss Stone in liebevoller Handarbeit selbst hergestellten Teemischungen, sondern auch zum Verweilen ein. Nach Angabe der neuen Besitzerin findet am Sonntag, dem 24. Juni ab 15 Uhr die Eröffnungsfeier statt. Für Speis und Trank wird über einen Cateringservice gesorgt und es gibt ein buntes Unterhaltungsprogramm für die kleinen Gäste. Zudem erhält jeder Gast ein Los für die um 17 Uhr stattfindende Verlosung. Wer seine Chance auf einen Gewinn erhöhen möchte, kann weitere Lose erwerben. Der Erlös dieser Charityveranstaltung geht zu hundert Prozent in den von Bürgermeister Fontaine eigens gegründeten Fond, zugunsten der vom Erdbeben am meisten betroffenen Opfer. (lp) Kleiner Reiseführer durch unsere Stadt - Meerwasser-Salinen-Museum gibt Einblick in die Geschichte Dawnskap Bays Wer die Geschichte Dawnskap Bays besser verstehen möchte, dem sei ein Besuch des Meerwasser-Salinen-Museums im Norden der Stadt empfohlen. An der Küste gelegen, wird dort bis heute in einem der historischen Salzgärten Meersalz in kleinen Mengen gewonnen – nach traditionellen Methoden, wie sie bereits im 19. Jahrhundert Anwendung fanden. Nach der Stadtgründung erlebte Dawnskap Bay zunächst durch Fischerei und Holzhandel einen wirtschaftlichen Aufschwung. Massive Rodungen führten jedoch zu Erdrutschen und Rohstoffmangel, sodass der Holzhandel eingestellt werden musste. Eine neue Einnahmequelle wurde dringend benötigt. Im Jahr 1877 gelang es Andrew Lean erstmals, Meerwasser systematisch in Salinen zu Salz zu verarbeiten – ein Wendepunkt, der das weitere Wachstum der Stadt ermöglichte. Im Meerwasser-Salinen-Museum können Besucher in den Sommermonaten selbst aktiv werden. In Verdunstungs- und Kristallisationsteichen lassen sich einzelne Schritte der Salzgewinnung nachvollziehen. Tägliche Führungen erklären den Prozess anschaulich, auch spezielle Angebote für Kinder und Schulklassen gehören zum Programm. Im Museumsshop werden regionale Produkte und kleine Souvenirs angeboten. An jedem ersten Wochenende im Monat finden zudem Sonderveranstaltungen rund um das Thema Salz statt. Ein besonderer Hinweis für Kenner: Auch in Dawnskap Bay wird Fleur de Sel gewonnen. Die empfindlichen Kristalle entstehen an besonders heißen und windigen Tagen und werden von Hand abgeschöpft. Kleine Mengen sind im Museumsshop erhältlich. (nfn) Exklusives Interview mit David Fontaine - Der Bürgermeister im Gespräch mit der Dawnskap Bay Gazette Zehn Monate nach seinem Amtsantritt stellte sich Bürgermeister David Fontaine erneut den Fragen der Dawnskap Bay Gazette. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Folgen des Erdbebens vom 21. Juni 2011, die aktuelle soziale Lage sowie die Zukunft der Stadt. Fontaine bezeichnete die plötzliche soziale Not vieler Bürger, insbesondere die Wohnungsfrage vor dem Winter 2011/2012, als eine der größten Herausforderungen seiner bisherigen Amtszeit. Hinzu kamen massive Finanzierungsprobleme, ausgelöst durch unvorhergesehene Schäden an Infrastruktur und Stromversorgung, vor allem im Stadtteil Ambalee. „Ohne Strom keine Heizung – das war im Winter schlicht nicht hinnehmbar“, so der Bürgermeister. Zur erneut steigenden Zahl Obdachloser erklärte Fontaine, dass der Wiederaufbau witterungsbedingt verzögert worden sei, inzwischen jedoch wieder Fortschritte mache. Materialknappheit und steigende Preise erschwerten die Situation zusätzlich. Für besonders gefährdete Gruppen – Familien und alleinstehende Frauen – stünden weiterhin Notunterkünfte zur Verfügung. Gespräche über zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten, etwa im Trailer Park am Hiawatha Pond, liefen bereits. Mit Blick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt appellierte Fontaine an die Bürger der Stadt, Solidarität zu zeigen. „Es gibt mehr Menschen, die helfen, als solche, die wegsehen“, betonte er. Politik allein könne diesen Zusammenhalt nicht sichern – es sei eine Aufgabe der gesamten Stadtgesellschaft. Auch zur Sicherheitslage äußerte sich der Bürgermeister. Die Aufstockung von Polizei und Feuerwehr sowie die Einrichtung einer Special Task Force seien notwendige Schritte gewesen. Weitere Stellen seien derzeit nicht geplant. Stattdessen setze man auf gezielte Maßnahmen, insbesondere im Hafenbereich. Dort sollen Videoüberwachung, private Sicherheitsdienste und verbesserte Kontrollen Schmuggel, Drogenhandel und Gewalt eindämmen. Zum Abschluss verwies Fontaine auf soziale Projekte für Kinder und Jugendliche, darunter geplante Vereinsgutscheine für einkommensschwache Familien sowie den Ausbau der städtischen Bibliothek als niedrigschwelligen Bildungsort. „Verzweifeln Sie nicht“, sagte der Bürgermeister. „Ich werde weiter für diese Stadt kämpfen.“ (nfn & iy) Gedenkfeier zum 21. Juni - Erinnern. Gedenken. Mahnen. Helfen. Am 21. Juni 2012 jährt sich die Katastrophe, die Dawnskap Bay bis heute prägt. Um 21.45 Uhr erschütterte zunächst eine Explosion die Feierlichkeiten der Fête de la Musique im Henry Hewitt Park, nur Minuten später folgte das verheerende Erdbeben. Tausende Menschen verloren ihr Leben, viele weitere ihr Zuhause und ihre Existenzgrundlage. Auch ein Jahr später sind die Folgen allgegenwärtig: Familien trauern, Gebäude sind unbewohnbar, Armut und Obdachlosigkeit – insbesondere unter Kindern – bleiben ein zentrales Problem der Stadt. Aus diesem Anlass lädt die Stadtverwaltung gemeinsam mit Bürgermeister Fontaine am 21. Juni 2012 zu einer Gedenkfeier in die Johann Lean Arena ein. Beginn ist um 21.45 Uhr. Neben dem stillen Gedenken an die Toten und Verletzten soll die Veranstaltung auch auf die Menschen aufmerksam machen, die infolge der Katastrophe in Armut leben. Bereits ab 8.00 Uhr morgens können an einem Sammelcontainer vor der Arena Sach- und Geldspenden abgegeben werden. Die Sammelstelle bleibt bis zum 24. Juni geöffnet. Die Stadt bittet ihre Bürger ausdrücklich: Hinschauen. Mitfühlen. Helfen. Hinweis: Die Fête de la Musique findet im Jahr 2012 nicht statt. (iy) RE: Dawnskap Bay Gazette - Puppeteer - 02.02.2026 Dawnskap Bay Gazette – Sonderausgabe21. Juni 2012 – Ein Jahr danachEin Jahr nach dem BebenErinnern. Gedenken. Verantwortung übernehmen.Am heutigen 21. Juni jährt sich die Katastrophe, die Dawnskap Bay für immer verändert hat. Eine Explosion während der Fête de la Musique im Henry Hewitt Park, gefolgt von einem schweren Erdbeben nur Minuten später, riss tausende Menschen aus dem Leben und erschütterte das Fundament unserer Stadt. Ein Jahr später ist vieles wieder aufgebaut – doch vieles bleibt verloren. Diese Sonderausgabe ist den Opfern gewidmet. Und denen, die weiterleben müssen. Der Tag, der alles veränderte21. Juni 2011 – Eine Chronik 21.45 Uhr Eine Explosion durchbricht die Feierlichkeiten der Fête de la Musique im Henry Hewitt Park. Panik bricht aus, erste Verletzte werden gemeldet. 21.48 Uhr Ein Erdbeben erschüttert Dawnskap Bay. Gebäude stürzen ein, Straßen reißen auf, Strom- und Kommunikationsnetze brechen zusammen. 22.00–24.00 Uhr Rettungskräfte arbeiten unter extremen Bedingungen. Krankenhäuser sind überlastet, improvisierte Behandlungsstellen entstehen in Schulen und Kirchen. Folgetage Das Ausmaß wird sichtbar: 3.473 bestätigte Todesopfer, tausende Verletzte, ganze Stadtteile – insbesondere Ambalee – schwer zerstört. Die Stadt ein Jahr späterZwischen Wiederaufbau und Stillstand Ein Jahr nach der Katastrophe zeigt Dawnskap Bay zwei Gesichter. Neue Baustellen prägen das Stadtbild, Straßen werden repariert, Gebäude saniert. Gleichzeitig sind viele Häuser noch immer unbewohnbar, Notunterkünfte überfüllt, die soziale Spaltung wächst. Besonders betroffen bleiben: Familien ohne festen Wohnsitz Alleinstehende ältere Menschen Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Haushalten Die Zahl der Obdachlosen ist trotz zahlreicher Maßnahmen erneut gestiegen. Ausgelaufene Winterverträge, steigende Mieten und Materialknappheit erschweren den Neustart für viele Betroffene. Sicherheit und SchattenEin Jahr steigender Kriminalität Mit den sozialen Folgen wuchs auch die Unsicherheit. Mordserien, Aufstände, Brände und organisierte Kriminalität prägten die vergangenen Monate. Die Stadt reagierte mit:
Doch Vertrauen lässt sich schwerer reparieren als Gebäude. Stimmen aus Dawnskap Bay„Wir leben – aber nicht wie früher“ Maria L., 42, Mutter von zwei Kindern: „Ich bin dankbar, dass wir überlebt haben. Aber ich weiß nicht, wo wir in drei Monaten wohnen werden.“ Jonah P., 19, Student: „Ich habe Freunde verloren. Man erwartet, dass wir einfach weitermachen. Aber so funktioniert Trauer nicht.“ Ehrenamtliche Helferin, anonym: „Die Hilfsbereitschaft ist noch da. Aber sie wird leiser. Das macht mir Angst.“ Gedenken und HilfeZentrale Gedenkfeier in der Johann Lean Arena Heute Abend um 21.45 Uhr findet die offizielle Gedenkfeier der Stadt in der Johann Lean Arena statt. Neben dem stillen Gedenken an die Toten und Verletzten steht auch die Unterstützung der weiterhin Betroffenen im Mittelpunkt. Spendenaktion: Sach- und Geldspenden können vom 21. bis 24. Juni an einem Sammelcontainer vor der Arena abgegeben werden. Die Annahme beginnt heute ab 8.00 Uhr. Hinweis: Die Fête de la Musique findet 2012 nicht statt. Ein Blick nach vornWas bleibt – und was kommen muss Der 21. Juni ist kein abgeschlossener Abschnitt. Er wirkt nach – in Biografien, in politischen Entscheidungen, im Alltag dieser Stadt. Dawnskap Bay steht weiterhin vor der Aufgabe, nicht nur aufzubauen, sondern zusammenzuwachsen. Diese Sonderausgabe schließt mit einem Appell, den Bürgermeister David Fontaine heute erneut formulierte: „Vergessen wir nicht, was geschehen ist. Aber lassen wir auch nicht zu, dass es uns spaltet.“ Die Redaktion der Dawnskap Bay Gazette Erinnern heißt Verantwortung tragen.
RE: Dawnskap Bay Gazette - Rachel Evans - 05.02.2026 Juli 2012Polizei sucht nach vermisstem jungen Mann aus Ambalee[Bild: https://s1.directupload.eu/images/user/250812/zdpltseh.jpg] Die Polizei von Dawnskap Bay bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe bei der Suche nach dem 22-jährigen Wesley Ross, der von Familie und Freunden meist nur Wes genannt wird. Der junge Mann wird seit dem 12. Juli 2012 vermisst. Zuletzt wurde Wesley zur Mittagszeit des 12. Juli von seiner Mutter im Elternhaus der Familie im Villenviertel von Ambalee gesehen. Dort lebt die Familie Ross, die in Dawnskap Bay zur gehobenen Gesellschaft zählt. Seit diesem Zeitpunkt hat niemand mehr Kontakt zu dem 22-Jährigen gehabt. Da Wesley als zuverlässig gilt und gewöhnlich in regelmäßigem Austausch mit seiner Familie steht, wurde er zwei Tage später offiziell als vermisst gemeldet. Zeugen, die Wesley nach dem 12. Juli gesehen haben, konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Polizei hofft deshalb auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Verbleib des jungen Mannes aufklären zu können. Wesley Ross ist 1,88 Meter groß, schlank gebaut und trägt eine Brille. Er hat kurze dunkelbraune Haare und braune Augen. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er eine schwarze Jeans der Marke Levi’s, ein weißes T-Shirt, eine schwarze Lederjacke sowie Nike-Schuhe. Die Eltern des Vermissten zeigten sich in einer kurzen Stellungnahme tief erschüttert: "Wes ist ein liebevoller Sohn, der uns niemals ohne ein Wort zurücklassen würde. Jeder Tag ohne Nachricht von ihm ist für uns unerträglich. Wir möchten einfach nur wissen, was mit ihm geschehen ist", erklärten sie sichtlich bewegt. Um die Suche zu unterstützen, hat die Familie eine hohe Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Falls führen. Diese gilt unabhängig davon, ob Wesley lebend gefunden wird oder nicht. "Wir wollen Gewissheit - egal, wie schmerzhaft sie sein mag", heißt es weiter. Die Polizei bittet alle Personen, die zur Aufklärung beitragen können, sich zu melden. Jeder noch so kleine Hinweis könne entscheidend sein. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen. |